Hans-Joachim Dietrich vom Integrationsfachdienst

Shownotes

Kurz zusammengefasst In dieser Folge sprechen wir mit Hans Joachim (HaJo) Dietrich vom Integrationsfachdienst (IFD). Du erfährst, welche Rolle der IFD bei der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung spielt, wie er Arbeitgeber*innen und Beschäftigte unterstützt — und welche einfachen Maßnahmen im Alltag die Kommunikation mit hörgeschädigten und gehörlosen Menschen deutlich erleichtern.

Was der IFD macht Der IFD arbeitet im Auftrag des Integrationsamtes und der Rehabilitationsträger und ist eine Schnittstelle bei Maßnahmen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. Gemeinsam mit den Agenturen für Arbeit bietet er vertiefte, individuelle Berufsorientierung an, berät, begleitet und vermittelt Menschen mit Behinderung und unterstützt Arbeitgeber*innen beim barrierefreien Arbeiten. Mehr Infos findest du auf der Website des Regionalverbandes: Integrationsfachdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Für wen ist das relevant? Wende dich an den IFD, wenn du ein Betrieb bist und die Arbeitsumgebung für Mitarbeitende verbessern möchtest oder Unterstützung im Team brauchst. Ebenso, wenn du als Beschäftigte*r am Arbeitsplatz noch offene Fragen hast oder Anpassungen nötig sind. Der IFD begleitet nicht nur hörgeschädigte Menschen, sondern unterstützt Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen — auch beim Übergang von Schule in den Beruf.

Praktische Tipps für den Alltag und die Kommunikation Viele Verbesserungen sind simpel und schnell umsetzbar: Ein Perspektivwechsel, Rücksichtnahme und das Aufschreiben von Informationen (per Stift/Papier oder Smartphone) machen Kommunikation sofort leichter. In der Folge zeigen wir konkrete Beispiele und sprechen über kleine Maßnahmen, die viel bewirken.

Weiterführendes Material & Videos Wenn du dich intensiver mit Gebärden und besonderen Praxistipps beschäftigen willst, haben wir kurze Videos mit einfachen Gebärden zusammengestellt. Schau dir die Praxistipps an: Praxisstipps - Gebärdensprache

HaJo und sein Ehrenamt HaJo berichtet außerdem von seinem Engagement im Landesverband der Gehörlosen. Wenn du außerhalb unseres Wirkbereichs Hilfe suchst, einen Dolmetscher buchen oder dich selbst engagieren möchtest, ist der Deutsche Gehörlosen-Bund ein guter Anlaufpunkt: Gehörlosenbund

Sei gespannt In der Folge erfährst du Praxisbeispiele, direkte Handlungsempfehlungen für Betriebe und Beschäftigte sowie persönliche Einblicke von HaJo — ideal, wenn du inklusiver kommunizieren und Barrieren abbauen möchtest.

Links im Überblick:

Wenn du unseren Verband näher kennenlernen möchtest, findest du hier mehr Informationen: Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming

Du interessierst dich für eine Stelle oder ein Ehrenamt bei uns? Gar kein Problem, hier entlang: Mitarbeiten und Lernen

Über dein Feedback über Social Media oder per Mail würden wir uns freuen: Mail: rv.pmf@johanniter.de Facebook: johanniterpmf / https://www.facebook.com/JohanniterPMF/ Instagram: johanniterpmf / https://www.instagram.com/johanniterpmf/

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zur ersten Folge von Gute Unterhaltung.

00:00:04: Mein Name ist Christine und ich lade mir regelmäßig Kollegen und Kolleginnen aus unserem Verband ein, damit wir gemeinsam hinter die Kulissen ihrer Arbeit blicken können.

00:00:12: Schön, dass du auch mit dabei bist.

00:00:13: Heute zu Gast ist Hans-Joachim Dietrich aus dem Integrationsfachdienst.

00:00:18: Das kann man sich wundern.

00:00:19: Es war eine gehörlosen Schule, aber damals gab es keinen Gebärnsprachunterricht.

00:00:23: Ich kann mich noch einmal erinnern, dass es einen Diktat gab.

00:00:26: Lautsprachliches Diktat, im Schulhof wurde

00:00:28: gewehrt,

00:00:29: aber im Unterricht war das verboten.

00:00:30: Ganz falsch wäre Taubsstumm, da stehen mit Wilde besser.

00:00:34: Klingt jetzt komisch, aber tatsächlich so.

00:00:36: ein Ort, wo ihr einfach runterkommen kannst, ist die Schilette.

00:00:38: Ganz wichtig ist, die Intelligenz ist die gleiche.

00:00:42: Ich glaube, dass das Mikrofon läuft.

00:00:43: Also zuerst darf man sagen, wer bist du denn überhaupt?

00:00:48: Ja, also mein Name ist Hans-Achem Dietrich.

00:00:52: Hans-Achem Schachtkeiner sagen alle Haio zu mir.

00:00:54: Außer meine Eltern und ganz enger Freund.

00:00:58: Die sagen noch Hans-Achem, alle anderen sagen Haio.

00:01:01: Ja, ich bin jetzt dreinfünfzig Jahre alt.

00:01:04: Und meinen ersten Beruf habe ich eigentlich Kapitän-Mechaniker gelernt.

00:01:10: Ah, okay, krass.

00:01:12: Da war dann mein Abitur nachgeholt auf dem zweiten Bildungsweg.

00:01:18: Da war auch die Überlege, was ich danach mache.

00:01:20: Dann habe ich meinen Freund, den ich schon von klein auf kenne, gesagt, du warst ja damals auf der Gehörlosen-Schule.

00:01:28: Ich war in der ersten dreieinhalb Jahre in Osnabrück, wo ich herkomme, auf der Gehörlosen-Schule.

00:01:34: Weil meine Eltern dachten, du bist ja schwerhörig.

00:01:38: Da ist vielleicht die Gehörlosen-Schule besser als die Gehörlosen-Schule.

00:01:42: Er hatte das nach einer Erinnerung und hat dann gesagt, warum machst du nichts mit Gehörlosen?

00:01:47: Und dann habe ich so gedacht, ja, warum mache ich nichts mit Gehörlosen?

00:01:51: Und dann habe ich dann so gesucht und die Fachhochschule in Potsdam hat dann... ... und dann war das ein Jahr bevor ein Modellstudiengang anfing.

00:02:01: Der nannte sich Pots-Mots.

00:02:04: Also Potsdamer Modellstudiengang.

00:02:07: Ah, okay.

00:02:11: Ja.

00:02:12: Da war das Ziel, dass das behördlose Studenten integriert in den normalen Studienablauf studieren können, weil normalerweise ist es ja so, wenn es behördlose Studenten wollen, dann müssen sie als erstes auch mal gucken, wer finanziert mit den Deutschen, damit ich da auch kommunizieren kann und dem folgen kann.

00:02:33: Und dann, wo kriegt die her?

00:02:36: Gibt es wahrscheinlich gar nicht so viele, die auch an Universitäten arbeiten, oder?

00:02:41: Nee, die werden jetzt in der Freiburg aufliegen, die werden bestellt werden.

00:02:44: Die werden dann sozusagen beauftragten, die kommen dann dazu.

00:02:47: In Potsmouth hatte das Ziel halt so ein Donutsch-Dienst, da wurden zwei oder drei Gehörlose, zwei oder drei Gehörlose, Gebärdensprachdolmetscher eingestellt.

00:02:57: Und die waren dann schon zur Verfügung.

00:03:00: Dann mussten die Gehörlosen natürlich gucken, also die Hauptseminare, wie Bundessozialhilfegesetz, PSAG, das war klar, da mussten sie alle hin.

00:03:07: Und dann gibt es ja diese Einzelseminare, Familien.

00:03:11: Familienseminar oder mit psychisch kranken.

00:03:14: Und da müssen sie halt sich dann untereinander absprechen, weil da gab es nur zwei Dörmetscher oder drei Dörmetscher.

00:03:20: Und dann, wo wollen sie erzielen, damit die Dörmetscher dann teils nicht zwar auf oder können halt nicht sechs Seminare parallel bedienen.

00:03:27: Genau, dann habe ich dann Gebärdensprache gelernt.

00:03:30: Ich bin dann auch eingestiegen über das Thema.

00:03:32: Ich gab noch in so einem Kontaktstudium nebenher über zwei Jahre, weil sie brauchen ja auch Mitschreibkräfte, weil sie ja selber nicht mitschreiben können, weil sie ja den Gewerksprach-Dimensionen gucken müssen.

00:03:43: Das ist eine visuelle Sprache.

00:03:45: Und das heißt, dann können sie nebenher nicht schreiben.

00:03:47: Und das war so, da bin ich dann da rein gewachsen, sozusagen das Thema.

00:03:52: Und hab dann... Danach in einer leichten Stelle gekriegt, war ich seinem Partner in Schwerin, oben in Mecklenburg-Vorpommern, in einer Weiterbildungseinrichtung.

00:04:03: Da habe ich dann ungefähr zweieinhalb Jahre gearbeitet, als Sozialpädagoge.

00:04:08: Ich habe Sozialwesen studiert.

00:04:10: Von da bin ich dann zum AfD gekommen, erst in Cottbus.

00:04:15: Ich habe dann in der Zeit an Törpitz gewohnt, dann später war ich in Berlin, weil meine Partnerin in Berlin miterarbeitet.

00:04:23: Und da bin ich immer dependent.

00:04:25: Und dann tat sich hier die Stelle auf.

00:04:30: Und dann habe ich überlegt, was machst du jetzt?

00:04:32: Resist oder resist du nicht?

00:04:34: Ich habe mich sauvoller ungeführt.

00:04:36: Superteam, Landschaft, die mache ich total, die lausitz und so.

00:04:41: Aber hat mir dann gesagt, dass du solche Gelegenheiten bekommst du nicht so oft.

00:04:46: Gerade beim Integrationsfrachtdienst.

00:04:48: Und dann habe ich gesagt, okay, ich ergreife die Möglichkeit, die Chance.

00:04:52: und kommen aus dem Pendeln raus, ob ich da gerne Auto fahre, aber das dürfen und müssen sind noch mal zwei paar Schuhe.

00:05:00: Und ja, also bin ich dann im Junis, im Jahr zwei Taunendsechzehn, dann weiter beim IFD, aber hier bei den Johannitern gelandet.

00:05:08: Also auch eine lange Geschichte eigentlich, ne?

00:05:10: Da bin ich total spannend, finde, du warst drei Jahre auf einer gehörlosen Schule und hast da keine Gebärdensprache gelernt.

00:05:17: Das ist, also wie funktioniert das?

00:05:19: Also du kannst ja... auch hören.

00:05:22: Aber es gibt ja sicherlich auch dann Kinder, die gar nichts gehört haben, also komplett ihr Gehör verloren haben oder ohne Gehör geworden

00:05:29: sind.

00:05:30: Ja, also ich bin ja seit Kindheit schwerhörig.

00:05:34: Kennst du also nicht anders als schwerhörig?

00:05:37: Und in der Gehörlundschule ist es aber so, jetzt kann man sich wundern.

00:05:42: Das ist zwar eine Gehörlundschule, aber es... damals gab es keinen Gebärnsprachunterricht in dem Sinne, sondern das war lautsprachlich ausgerichtet.

00:05:54: Das war dann so, also nach einer neuen Schule, das finde ich schnell wurde eine neue Schule gebaut in Osnabrück.

00:06:02: und das war dann ein Neubau mit Teppichboden und modernen Tischen, die standen so ein bisschen u-förmig, also nicht ganz u-förmig, sondern so ein Bohr.

00:06:10: und da waren wir, glaube ich, sechs oder acht Schüler in der Klasse.

00:06:16: So, dann gab es so eine Technik, wie Kopfhörer mit lautem Leidestellen können.

00:06:21: Und dann ging es eigentlich darum Sprache.

00:06:24: Also, ich kann mich noch einmal erinnern, dass es ein Diktat gab, lautsprachliches Diktat mit Gehörlosen.

00:06:35: Der Lehrer hat das dann vorgelesen.

00:06:37: Wir hatten alle Kopfhörer auf.

00:06:39: Ich habe es meistens beim ersten Mal schon verstanden.

00:06:41: Da mussten wir auch nochmal zwei wiederholen.

00:06:43: Ob sie das richtig verstanden haben, aber laut sprachen die Widerungen und dann wurde es aufgeschrieben.

00:06:47: Aber was machen Schüler und Schülerinnen, die gar kein Gewahr haben?

00:06:51: Ja, das kann ich mal so genau sagen, wie das da war, aber das wurde dann auch mit der Übung, mit Hand anlegen und so gemacht.

00:06:58: Also ganz so genaue Änderungen habe ich nicht, aber die Kinder haben dann auch im Schulhof wurde geberdet untereinander.

00:07:04: Aber im Unterricht war das verboten, da war es auch so ein bisschen was auf den Finger sozusagen.

00:07:09: Also Gebärden war eigentlich verboten im Unterricht auf dem Schulhof, was erlaubt.

00:07:13: Und eigentlich ist es ja teilweise bis heute so, dass die Kinder sich das sozusagen durch andere Kinder oder wenn sie behördlose Eltern haben, was aber die Wenigsten haben, bringen sie sich das untereinander dabei, entwachsen da so rein.

00:07:26: Also wir lernen nicht bewusste Grammatik oder so bei der Gebärdensprache.

00:07:30: Es ist total

00:07:31: spannend.

00:07:32: Ich kann mich auch nicht mehr so genau erinnern, aber Das habe ich dann irgendwie geholfen, also das ging schon.

00:07:38: Ich habe auch Klassenfahrt mitgemacht und die Feier im Unterricht dabei.

00:07:42: Sport und so weiter auf dem Schulhof, Verkehrstraining und so weiter.

00:07:46: Das habe ich alles ganz normal mitgemacht.

00:07:47: Aber so eins genau.

00:07:48: Also ich hatte ja selber auch Sprachttraining.

00:07:50: Das gab zum Beispiel auch da richtig eine Kabinensituation, so ein Studio.

00:07:54: Da ging es da rein und dann Schnee, dann das SCA war ein großes Problem.

00:07:58: Dann Schnee oder... Na, SCH-Übung, das Stein, also ja, ja, genau.

00:08:06: Ja, ja.

00:08:08: Und das haben die ja dann auch bekommen.

00:08:11: Also es ging immer in die Richtung eigentlich Lautsprache und gar nicht Gebärnsprache.

00:08:16: Das finde ich total abstrakt.

00:08:18: Also das hat sich ja vermutlich hoffentlich geändert.

00:08:21: Ja.

00:08:21: Aber du musst dich ja theoretisch, wenn du selber gar nicht in der Lage bist, Geräusche oder irgendwie Akustik wahrzunehmen musst du dich ja... Anders verständigen.

00:08:30: logischerweise, dass es sogar verboten ist, das hätte ich im Leben nicht gedacht.

00:08:35: Hat sich jetzt geändert, wobei es auch von Schule zu Schule unterschiedlich ist.

00:08:41: Also Schulen, die haben dann auch Gebärnsprache mit drin und auch gehörlose Lehrer.

00:08:45: Hier will man von Türkschule an momentan auch gehörlose Lehrer.

00:08:49: Also das entwickelt sich schon, aber es ist auch von Schule zu Schule unterschiedlich.

00:08:53: Und das Ziel... Man kann es auch verstehen, das Ziel ist ja, dass die Gesellschaft ja hören ist.

00:08:59: Und dann sagt man sich, na ja, der Gehörlose muss ja sich in einer lautsprachlichen Welt zurechtfinden.

00:09:06: Und in der Sicht von dem Bedankengang ist das, finde ich schon, erst mal schlüssig.

00:09:12: Andererseits ist es total unlogisch, weil als Gehörloser Sprache, das kann eigentlich nur scheitern, finde ich, wenn du das nicht hören kannst, die Sprache, dann ist das...

00:09:28: Also sicherlich du musst vorbereitet werden auf die welt da draußen sozusagen wenn du dich anders verständigen musst und du trist hundert prozentig auf ganz viele menschen die da noch nie berührungspunkte mit hatten und dann ist es gut wenn du selber in der lage bist da irgendwie dich durch zu vorstellen.

00:09:43: aber es kann ja nicht die einzige premisse sein aus jemanden der entweder geborenermaßen oder vielleicht durch irgendeine Erkrankung los geworden ist, ihn jetzt da reinzudrücken und zu sagen, du musst jetzt darauf abgestimmt sein, dass du in die gehörende Welt passt.

00:09:59: Also nicht nur, weißt du, wie ich meine, ist spannend auf jeden Fall.

00:10:03: Was auch viel verloren geht, ist ja auch die Auseinandersetzung mit sich selbst.

00:10:09: Also ... Als fährendes Kind, wenn du eine Kummer hast und so weiter oder irgendwas hast, dann kannst du ja mit deinen Eltern austauschen.

00:10:18: Und du lernst so eine Menge, also einmal, dich zu artikulieren, dein Problem zu schildern.

00:10:25: Aber auch, was ist richtig, was ist falsch, wird dir dann gesagt, das wird dir ohne... Schonung, sag ich mal so.

00:10:36: Und diese auseinandersetzten haben behördlose Kinder, die älteren Eltern haben, wo die Eltern keine Gebärdensprache können, nicht.

00:10:44: Also auch dieses Kritik, ein ganz schwieriges Thema, um das Kritik umzugehen, weil es vielleicht... dass die richtig gelernt haben oder eine Diskussion auseinandersetzt und verschiedene Meinungen.

00:10:57: Muss ja alles gelernt werden oder auch seine Gefühle, seine Befindlichkeiten ausdrücken.

00:11:02: Das muss alles gelernt werden.

00:11:03: Und das geht natürlich, wenn man geht runter, wenn man sich nicht ordentlich artikulieren kann.

00:11:08: Egal, wenn wir werden Sprache oder Lautsprache.

00:11:11: Ich habe ja auch den Unterschied gemerkt, bin ja dann von der Görlundschule noch in die Grundschule gekommen, bevor ich dann in die Orientierungsstufe kam.

00:11:18: und in dieser Sachsen Da blieb es immer noch die Orienturmstufe aus der fünften und sechste Klasse.

00:11:22: Und dann kam ich auf die Realschule mit der siebten Klasse.

00:11:25: Und ich hatte auch einen Kulturschock sozusagen, weil ich von der kleinen Klasse plötzlich in eine Dreißig-Kinderklasse kam mit Holzbänken und Holztischen und Linoliumboden.

00:11:36: Vorher ein schön höhenverstellbare Tisch mit Technik und Teppichboden und acht Kinder und alles rücksichtsvoll und so weiter vom Lehrer und da plötzlich hardcore.

00:11:46: Und dann plötzlich nicht überhaupt als Schwere gegangen.

00:11:49: Das war schon ein heftig.

00:11:50: Ich glaube, das geht eben gehörlos und so.

00:11:53: Der dann irgendwann auch von der Schule in den Schützenrahmen, dann gleich in eine normale Ausbildung geht und plötzlich mit, wie ich sage mal, Anführungsstrichen normalen Kindern, die nicht beinträchtigt sind, zusammenkommen, obwohl es dann eben auch teilweise wenig härter zu geht, daran zu bestehen.

00:12:13: Das, glaube ich, das stelle ich mir tatsächlich auch sehr schwer vor.

00:12:15: Ja.

00:12:16: Also, aber gut.

00:12:17: Also, ich würde ja hoffen und denke auch mal, dass das mittlerweile ein bisschen besser ausgebaut ist.

00:12:22: Also, zum einen hat sich ja die Technik verbessert für Gehörlose oder eben Hörgeräte und so.

00:12:28: Die sind ja auch die Zänder gewonnen.

00:12:30: Also, es fällt unter Umständen nicht gleich den ganzen Ummenschen auf, dass man irgendwie eine Weintrichtigung hat.

00:12:36: Das ist ja schon mal gut.

00:12:37: Und ich hoffe eigentlich, dass auch besser sensibilisiert wird oder die Lehrer vielleicht auch.

00:12:43: bisschen geschult werden, wenn es so Klassen gibt.

00:12:47: Diese Frage wäre, die hast du schon so ein bisschen indirekt beantwortet.

00:12:50: Was machst du denn jetzt?

00:12:53: Ja, ich habe ein bisschen beantwortet.

00:12:56: Also ich bin bei einem Integrationsfachdienst, aber mit dem Zusatz für Menschen mit Hörbinderung.

00:13:02: Das bedeutet, dass ich hergeschädigte Menschen im Arbeitsleben begleiten, aber auch Arbeitgeber, die hergeschädigte Menschen beschäftigen.

00:13:14: Also das bedeutet, dass die Hörer schädigten entweder zu mehr kommen können ins Büro, auch per E-Mail oder wir auch mal Kontakt aufnehmen können.

00:13:24: Und dann höre ich mir das an, was ist das Problem, was ist das Anliegen, wie weit kann ich helfen?

00:13:31: Oder aber, das ist auch ein großer Teil meiner Arbeit, auszufahren in die Betriebe und dann vor Ort auch mit Arbeitgebern zu sprechen, mit Gehörlern zu sprechen.

00:13:42: Egal, ob es schwierig oder gehörlos, alles, was mit dem Thema Arbeit zu tun hat.

00:13:48: Und genau, genau.

00:13:51: Also, Ziel ist eigentlich immer die Arbeitsplatzsicherung.

00:13:56: Also, in welchem Landkreis?

00:13:59: Also, wie viel Fläche deckst du ab mit deiner Arbeit sozusagen?

00:14:02: Also, ich decke ab die Stadt Potsdam, die Stadt Brandenburg und dann die Landkreise Potsdam Mittelmark und Teto Flaming.

00:14:14: machst du das von dem Integrationsfachdienst mit diesem Schwerpunkt, Schwerhörigkeit, Gehörlosigkeit allein?

00:14:22: Für diesen großen Bereich?

00:14:23: Oder gibt es noch andere Kollegen, die da auch mit in dem speziellen Bereich?

00:14:29: Momentan mache ich das allein früher, aber jetzt momentan mache ich das alleine.

00:14:36: Ein ordentliches Gebiet, um das

00:14:41: allein zu unterstützen.

00:14:42: Also Krabbus und Lausitz und so weiter, das geht dann, also jeder hat, es gibt davon Standorte in Brandenburg, also Potsdam ist einer, dann ist Krabbus ein Standort, Frankfurt oder Eis ein Standort, Eberswalde und Außenstelle Bernau.

00:14:58: und Neuropin.

00:14:59: Und jeder hat seinen Betreuungsgebiet.

00:15:01: Und wenn ich dann so gucke, was Cottbus für ein Gebiet war, dann geht ich hoch.

00:15:05: Cottbus hat ja auch Cottbus, da noch Spreeneise, LWH ist da, und noch Landkreis, dem damals Spreewald komplett.

00:15:12: Das heißt also, es geht unten von Spremberg hoch bis, naja, was ist denn da noch?

00:15:17: Eisweide sozusagen, das ist ein Eisweide.

00:15:19: Also das ist da noch ein Sacken größer.

00:15:21: Ja, das ist ein Sacken größer.

00:15:22: Aber das ist schon ein großes Gebiet, ja, richtig.

00:15:25: Was ich gar nicht weiß, ist der IFD bundesweit aufgestellt?

00:15:29: Ja, das bundesweit aufgestellt.

00:15:31: Das ist ja schon mal ein großes Plus finde ich, weil wenn man das so einmal flächendeckend hat.

00:15:36: Das ist natürlich eine Hilfe auf jeden Fall für alle, die jemandem brauchen, den sie ansprechen.

00:15:41: Das wusste ich nämlich noch nicht.

00:15:42: Wie kommst du eigentlich morgens zur Arbeit?

00:15:43: Du hast schon gesagt, du fährst gerne Auto.

00:15:47: Ja, das fehlt mir auch.

00:15:51: Ich bin hier von Berlin nach Cottbus immer gut einer Stunde fahren oder rein zu den Terminen.

00:15:59: Und dann habe ich da Nikolas Liefen gehört um sieben und zwanzig, Wirtschaftsteil und so.

00:16:04: So, es fällt jetzt alles flach.

00:16:06: Jetzt fahre ich tatsächlich in einem Fahrrad, weil ich hier auch in Babelsberg wohne und steig dann aufs Fahrrad und bin dann schon in sieben Minuten irgendwie so, wenn ich dann schon auf Arbeit.

00:16:15: Ich habe keinen Nikolas Liefen gehört.

00:16:18: Kannst du das auf Arbeit nicht nachholen?

00:16:20: Nee, das mache ich nicht.

00:16:20: Also im Auto höre ich Radio tatsächlich, aber zu Hause höre ich kein Radio.

00:16:25: Ah, okay.

00:16:26: Obwohl es immer läuft, weil meine Partnerin ist, sagen wir normal hören, gut hören und da läuft immer das Radio.

00:16:33: und aber das, das weiß ich nicht, das schränkt mich vielleicht zu sehr an, ist eigentlich nicht mein Medium, wenn man so nimmt, also so vom, vom, vom Hören.

00:16:43: Ja, wo jetzt, wie gesagt, im Auto höre ich nur Radio.

00:16:46: Aber da bist du allein und auch auf einem kleineren Raum.

00:16:49: Ja.

00:16:50: Also das macht vielleicht auch noch mal von der Akustik herum was aus.

00:16:54: Genau.

00:16:54: Es gibt ja auch niemanden, der noch zusätzlich Geräusche macht.

00:16:57: Bei uns läuft den ganzen Tag nicht Radio-Tatsache.

00:17:00: Wir streamen ganz viel Musik.

00:17:02: Das weiß ich auch.

00:17:03: Ist ganz unterschiedlich.

00:17:04: Also von Kindermusik hier, die Eule findet dem Beat, das weiß ich nicht.

00:17:09: Ist irgendwie alles dabei.

00:17:12: Aber ich weiß, was du meinst, es kann... auch für mich sehr anstrengend werden, wenn der große beispielsweise ein Hörbuch hört, die Kleine dazwischen irgendwas singt, ich eigentlich in der Küche bin und noch koche oder irgendwas anderes mache und alles erzeugt Geräusche und das ist irgendwie, der Raum ist größer, schallt anders und im Auto ist es irgendwie ruhiger und angenehmer, ein bisschen kompakter.

00:17:33: Ich glaube, das macht vielleicht auch was

00:17:36: aus.

00:17:37: Ja, aber ich glaube auch, bin damit gar nicht so groß geworden.

00:17:39: Also Fernsehen, das... Ja, das mache ich.

00:17:46: Lesen mache ich.

00:17:48: Aber das Radio hören, das haben wir zwar nicht gerade zu Hause auch damals nie groß gemacht.

00:17:53: Ich glaube, deswegen bin ich nicht reingewachsen.

00:17:55: Aber so heute würde ich vielleicht auch sagen, ich habe sicherlich auch irgendwo was zu tun mit der Schwierigkeit, weil zu Hause ist mir vielleicht das Mikro ausschalten, die auch mal die Hörgeräte rausnehmen.

00:18:07: Also auch auf Arbeit manchmal, weil ich dann ungestört habe, weil so höre ich dann alle Nebengeräusche und so weiter.

00:18:12: Und wenn ich die rausnehme, kann ich auch mal konzentriert arbeiten.

00:18:15: Und ich brauche das irgendwie auch zwischendurch nur Ohrenpause.

00:18:18: Aber eigentlich sind immer die Hörgeräte von morgens bis abends kontinuierlich drin.

00:18:23: Das heißt, aber wenn ich Radio hören will zu Hause, müsste ich die Hörgeräte natürlich drin haben.

00:18:27: Aber zu Hause mache ich eben auch mal Ohrenpause, so nenne ich das immer.

00:18:31: So kann ich es keinen Radio hören, weil dann muss ich das schon ganz schön laut machen.

00:18:36: Wenn ich alleine bin, denke ich dann, na ja.

00:18:40: Stört vielleicht ja auch die Nachbarn.

00:18:44: Dann habe ich mir die Frage gestellt bzw.

00:18:46: stelle dir, warum bist du heute deiner Meinung nach der richtige Gesprächspartner, wenn es um das Thema Tag der Gehörlosen oder Gehörlosigkeit, Hörschädigung, Schwerhörigkeit geht?

00:18:59: Warum bin ich der richtige Gesprächspartner?

00:19:03: Zum einen bin ich selbst betroffen.

00:19:05: Gut.

00:19:07: Könnte ich auch verzichten.

00:19:09: Man soll ja seine Behinderung akzeptieren.

00:19:12: Aber wenn ich ehrlich bin, dann denke ich, man muss es auch nicht haben, die Schwierigkeit oder auch Gehörlosigkeit.

00:19:21: Also, ich kenn es aus dem eigenen Erleben.

00:19:25: Das zweite ist halt, dass ich da tatsächlich auch mir das zum Beruf gemacht habe.

00:19:34: kriege ich dann auch sehr viel mit so aus dem Bereich Arbeit und dann eben auch breite, breite, oder die Breite sozusagen von leicht schwierig, beginnender Schwierigkeit und ach du lieber Gott und so.

00:19:44: Und ich werde den Fernseher nicht mehr so gut.

00:19:47: Und bis hin zu Stocktaub, glaube ich mal, ich hatte einen Gehörlosen, der hat gesagt, ich bin Stocktaub oder einer Taub, der war spät ertaubt, mit, mit vierzehn, glaube ich, ist er ertaubt und der hat dann von sich gesagt, ich bin Stocktaub, der hat tatsächlich auch nichts gehört.

00:20:02: Also der kriege ich natürlich auch recht viele Einblicke so in die ganze Problematik und die Befindlichkeiten, die sie auch gehörlose haben, höre schädlich allgemein, so mit Misstrauen zum Beispiel.

00:20:15: Und das Dritte, wo ich auch denke, warum ich da vielleicht der Richtiger sein könnte, ist, dass ich ja noch im Landesverband das Schweringbündnen Brandenburg und da der Vorsitzende.

00:20:25: Ja, perfekt.

00:20:26: Wo

00:20:26: ich es mich auch nicht rumgerissen habe, weil ich dachte, naja, es gibt ja auch noch andere Themen im Leben, außer nur Schwierigkeiten oder Hörschädigungen.

00:20:35: Aber es gab keinen anderen, der es irgendwie machen wollte und da ist, ja, dann mit weichklopfen Lieds und dachte, ja, muss er da auch irgendwie weitergehen und ist auch nicht verkehrt, mache ich das dann auch noch.

00:20:46: Also in deren Sicht bin ich, glaube ich, Ich glaube, breiter kann man eigentlich nicht mehr aufgestellt sein.

00:20:51: Nee, wahrscheinlich nicht beruflich, ehrenamtlich und quasi persönlich bedrocken.

00:20:55: Was machst du, wenn es sich nicht um Gehörlosigkeit dreht und liebst mit Privat?

00:20:59: Dann kümmere ich mich um die Schwerringen ein.

00:21:04: Ja, auch.

00:21:05: Also, wenn es sich nicht darum dreht, dann lese ich tatsächlich, momentan, wieder viel.

00:21:13: Hattest du jetzt auch längere Zeit ein Partnerjung, um den ich mich gekümmert habe?

00:21:17: Ah, okay.

00:21:19: Das mache ich dann, ja, und dann auch mit meinen Treffen.

00:21:25: Patenjungen aus einem Projekt extra?

00:21:27: Also in Erfüllungsstrichen extra?

00:21:29: Ja.

00:21:30: Also das sind Projekte, vor allem Bifi, also Big Friends.

00:21:35: Vorher Angst, dass das wird dann abgekürzt, Bifi.

00:21:39: Und die vermitteln Patenschaften.

00:21:43: Die vermitteln Patenschaften.

00:21:45: Aber das ist nicht so aus Afrika oder so, sondern die Wohnhalle, das war in Berlin, da war ein Zitzer, wir waren auch noch Menschen, aber das Hauptsitz ist Berlin.

00:21:53: Und da vermitteln die Vaterschaften zwischen Familien oder alleinerziehenden Müttern mit Kindern oder einem kranken Elternteil, wo dann noch jemand gesucht wird, der sich dann um die Kinder kümmert.

00:22:08: Das ist deren Aufgabe.

00:22:11: Das heißt dann, sie gucken dann, lernen beide Seiten kennen und gucken dann, wie können die beiden zusammenführen?

00:22:16: Passt das?

00:22:17: Und dann führen sie die zusammen und wenn das gut läuft, dann läuft das aber viele Jahre.

00:22:22: und dann ist das tatsächlich so wie in meinem Fall, dass ich dann den Jungen, den ich jetzt zehn Jahre tatsächlich kenne, vom sechsten Lebensjahr, heute ist er siebzehn.

00:22:34: Heute genau?

00:22:36: Nein.

00:22:37: Er hat einen Geburtstag gehabt und vor zehn Jahren ist er sieben geworden.

00:22:41: Und ich habe einen Mai, glaube ich, weiter als habe ich ihn kennengelernt.

00:22:45: Und das kennen wir uns zehn Jahre.

00:22:47: Wahnsinn.

00:22:47: Und es gibt andere, da ist es tatsächlich so, da kennen sie sich, da bist du, was, zwanzig Jahre oder so?

00:22:54: Nee, ich glaube, das war der Partner-Junge, aber da ist dann auch noch länger.

00:22:59: Und da wohnt das sogar der Patenjünger schon mal bei dem Paten mit einer WG, weil er zwischendurch ja groß ist und erwachsen und der Pate in einer WG wohnt und der Patenjünger ist jetzt damit reingezogen.

00:23:12: Also es gibt die unterschiedlichsten Konstellationen.

00:23:16: Und auch wenn, also so ein Kontakt bleibt ja, wahrscheinlich bestehen auch, wenn das Projekt endet, oder?

00:23:21: Das ist ja ein Projekt, also du wirst vermittelt und dann kannst du selber entscheiden.

00:23:25: Wie lange läuft das?

00:23:27: Und wie lange soll es laufen?

00:23:28: Also jetzt ist bei mir so operat die Phase, ja, ist Jahrzebzehn.

00:23:31: Ja, gut, dann wird es auch ein bisschen schwieriger, so zu sagen, was machen wir nicht zusammen?

00:23:36: Und ja, dann löst er sich auch.

00:23:38: Und ja, und dann, ansonsten nicht wie früher, da habe ich ihn zweimal die Woche gesehen.

00:23:43: Gut, habe ich in Berlin gewohnt, der wohnt in Boko.

00:23:46: Also ich habe in der Handesteil gewohnt.

00:23:48: Das war dann nicht weit, jetzt ist es ein bisschen weiter, aber ich glaube jetzt, da kontaktiert auch weniger.

00:23:55: Ich glaube, das ist aber wie zu Hause auch.

00:23:57: Wenn die Kinder siebzehnt sind, ist man auch froh, dass man sie vielleicht einmal am Tag sieht.

00:24:04: Das mache ich dann auch nicht mehr.

00:24:05: Aber es geht tatsächlich auch relativ viel Zeit mal fürs Ehrenantrag vor.

00:24:08: Ja,

00:24:09: das glaube ich.

00:24:10: Ich muss auch schon gucken.

00:24:13: bei dem Ganzen, dass ich selber gesund bleibe.

00:24:16: Also, ich bin ja nicht aus der Welt.

00:24:18: Ich hab ja alle Probleme, die so höre bei hörestelligem Erschöpfung und so weiter.

00:24:23: Als haben wir eher so weniger, das ist ein Thema von Schwere, glaub ich.

00:24:26: Aber also Erschöpfungssyndrom und der Akku ist zu schneller leer, das hab ich natürlich auch.

00:24:33: Das muss ich auch ein bisschen gucken, dass

00:24:34: ich da

00:24:35: in meiner Kraft ein bisschen haushalten.

00:24:37: Du musst so für dich natürlich auch gucken, bestimmt.

00:24:41: Und Fitnessstudio

00:24:41: mache ich noch.

00:24:42: Fitnessstudio.

00:24:43: Genau.

00:24:44: Zwei mal die Woche, vielleicht auch drei mal die Woche.

00:24:46: Ja, geht gerade wieder, genau.

00:24:50: Ich habe mir noch eine andere Frage gestellt, weil bei Gehör los, Gehör geschädigt oder schwerhörig oder wie auch immer, wie würdest du sagen, bezeichnet man die Beeinträchtigung korrekt?

00:25:03: Also wie bezeichnest du es und was wäre der, also wenn es so um Correctness in der Sprache geht?

00:25:10: Was würde man für einen Begriff benutzen, damit man am Ende niemanden auf die Füße tritt?

00:25:16: Also, es sind jetzt ja verschiedene Gearschädigungen, die wir angesprochen haben.

00:25:22: Wenn wir von Gehörlose reden, dann glaube ich, ist Gehörlose der richtige Begriff.

00:25:26: Taub, ja.

00:25:29: Ein tauber Kollege ist, denke ich, auch okay.

00:25:33: Die sagen auch selber Def, also den Def, also auch das Taub.

00:25:40: Ganz falsch wäre taubstum.

00:25:46: Da prüft man sozusagen ins Westennest, also das mit dem Diganis.

00:25:51: Also viele können sich auch artikulieren und sind nicht stum, indem sie das zu gar nichts sagen können.

00:25:57: Deswegen, also taubstum, das ist ein Wort, was total verkehrt wäre.

00:26:02: Das hat man früher immer gesagt.

00:26:04: Ja, genau.

00:26:05: Also ich denke gehörlos, das passt schon, das ist okay.

00:26:08: Okay.

00:26:09: Und bei Schwierigkeiten, also man vielleicht auch noch gucken taubt, es gibt ja auch spät Ertaubte.

00:26:16: Ja.

00:26:16: Da sagt man glaube ich auch tatsächlich, ja, ich bin ertaubt.

00:26:21: Also gehörlos, glaube ich, der gehörlos ist, der meint eher, er ist von klein auf gehörlos, aber jemand, der jetzt mit zwanzig, dreißig, vierzig sein Gehör verloren hat.

00:26:31: Aus welchen Gründen auch immer.

00:26:32: Ich würde, glaube ich, von sich aus nicht sagen, ich bin gehörlos, obwohl er auch nichts hat.

00:26:37: Aber ich glaube, die werden eher sagen, ich bin taub.

00:26:40: Die Basis ist eine andere.

00:26:41: Also logisch, wenn du ohne Gehör geboren wirst, dann bist du de facto gehörlos.

00:26:48: Ja.

00:26:50: Aber wenn du eine Historie hast mit höheren und dann... Genau.

00:26:54: Das verlierst du.

00:26:55: ja stimmt.

00:26:56: Habe ich noch keine Sprache nachgedacht, aber...

00:26:57: Und die Konditionen sind auch anders, ne?

00:26:59: Also von der Spritzsprachkompetenz, von der Lautsprachkompetenz sind später taubte, ganz normal eigentlich, ne?

00:27:08: Also, kannst einem, einem ertaupten Menschen ein komplizierten Artikel hinlegen, wenn er jetzt eine normale Allgemeinbildung hat, also einen normalen Schulbesuch.

00:27:22: und intellektuell auf normalem, durchschnittlichen Niveau ist, dann wird er die verstehen.

00:27:28: Beim Gehörlosen kann es das nicht so einfach machen, weil da geht es dann schon los mit Grammatik und Fremdwörter verstehen und so weiter, weil das für denen eher ein Gehörlosen eine Fremdsprache ist.

00:27:38: Der ertaubt er es damit vertraut.

00:27:40: Den wird es doch eine Regel verstehen.

00:27:41: Den Gehörlosen wirst du vielleicht nicht so gut verstehen, weil er verschwungen das spät.

00:27:45: Aber ein Ertaubter ist eigentlich in der Sprache immer gut zu verstehen.

00:27:53: Ich habe gerade überlegt, wenn ich jetzt gehörlos geboren werde, ist das total schwer, glaube ich, wenn ich laute produzieren möchte und ein Feedback verfahren.

00:28:06: Also weißt du, was ich meine?

00:28:08: Selbst wenn dir jemand sagt, du bist zu laut oder du bildest den Ton nicht richtig, den Laut nicht richtig.

00:28:16: Also das stelle ich mir total kompliziert vor, weil du hast ja keinen Anhaltspunkt zu sagen, was ist jetzt eigentlich laut, was ist jetzt leise, was ist jetzt ein Laut, also ein Geräusch, das ich produzieren muss, damit es richtig ist.

00:28:29: Und du hast immer das dir so erklärt, das finde ich tatsächlich wirklich schwer.

00:28:33: Ist ja so, das was du liest, das hörst dir auch.

00:28:35: Also wenn du das Wort Haus liest, dann hast du es auch gehört.

00:28:38: Das heißt, dass die Verbindung zwischen Lautsprache und Schriftsprache.

00:28:44: Ertaubten ist das ja auch vertraut noch.

00:28:46: Der hat Haus, weiß ich nicht, seinen Leben gehört und weiß halt, Haus ist dann auch vertraut.

00:28:52: Der Gehörloser hat das Wort, der dann vor dem Spracherverb gehörlos geworden ist.

00:28:57: Da gibt es einen Unterschied vor dem Spracherverb oder nach dem Spracherverb.

00:29:00: Wenn er vor dem Spracherverb gehörlos geworden ist, dann hat er das Wort Haus noch nie gehört.

00:29:07: Das heißt, was er liest, ist abstrakt.

00:29:10: So ein Haus ist ein einfaches Wort.

00:29:12: Nehmen wir mal ein Artikel aus der Zeit oder aus dem Spiegel oder sonst ein Studium.

00:29:18: Selbst die Studenten, die an der Fachhochschule studiert hatten dann, das war ja schon die Elite.

00:29:22: in Anführungsstrichen wieder, aber das waren ja... wie man studieren kann, muss ja schon entweder eine Hochschule reife haben, also nicht nur zehnte Klasse oder muss auch schon Beruf haben und muss dann auch die Fähigkeiten mitbringen.

00:29:36: Also intellektuell sind sie ja genauso wie wir, aber... das trotzdem zu verarbeiten.

00:29:41: Und selbst die mussten in der Lautsprache nicht noch gefördert werden, obwohl da schon die Guten sind.

00:29:55: Das brauchst du beim spätertauchen nicht machen.

00:29:58: Der wird da wahrscheinlich ganz normal seine Klausuren schreiben können.

00:30:00: Da war der reiner dabei, der hat, glaube ich, sogar die Sonderregelung abt und hat seine Prüfung alle im Gebärnsprache

00:30:06: gemacht.

00:30:08: Ausnahmeregelung, genau.

00:30:10: Obwohl sie fit sind.

00:30:14: Und dann kommen wir noch zu den normalen Anführungsstrichen wieder aus Schwierigen.

00:30:21: Ja, da ist Schwierig, Hörgeschädigst, kann man sich sagen, Geschädigst.

00:30:25: Das ist so kruppelhaft an.

00:30:29: Aber das sagt das trotzdem, Hörgeschädigst, Schwierig.

00:30:35: Ich hab dann kein Problem, ich finde, da hat kein Schwörer da mit dem Problem.

00:30:39: Ja, okay.

00:30:39: Ich

00:30:40: hab da überlegt gerade, sonst muss ich die Begriffe auch.

00:30:44: Was sagt man gar nicht?

00:30:45: Das ist so das absolute Tabu.

00:30:47: Ab jetzt, abgesehen von Taubstum.

00:30:49: Aber was sollte man so einem schwerhörigen Ambesten nicht sagen?

00:30:56: Hm.

00:30:57: Ja, also ich glaub, das Schwören kommt schlecht an, wenn man so eher so ein bisschen abfällig sagt, das ist aber eine Taube Nusse oder so was.

00:31:05: Ja, ja.

00:31:06: Also

00:31:06: sowas.

00:31:06: Aber es ist eigentlich auch klar, weil es so ein Begriff wirklich verschwer ist, fällt mir gar nichts ein, muss ich ehrlich gestehen.

00:31:14: Aber das ist ja gut.

00:31:16: Also es ist ja der Total von Vorteil, wenn es jetzt offensichtlich nicht so viele Begriffe gibt, die abwertend sind.

00:31:20: Ja, Herr gemindert, glaube ich.

00:31:22: Es gibt es auch noch so,

00:31:23: ja,

00:31:23: Herr gemindert, aber also ich bin da, muss ich auch sagen, ich persönlich bin da jetzt auch nicht so empfindlich.

00:31:30: Also ich bin damit groß geworden und also Herr gemindert und manche Worte, die klingen dann, Korrekt, aber irgendwie denkt man dann, oh nee, also ein schönes Wort ist das dann auch nicht.

00:31:42: Also dann, wie war's schwierig oder herrisch-redigst, das ist dann, ob das irgendwie auch.

00:31:48: Ja, stimmt.

00:31:49: Also, und schwerhörig ist tatsächlich auch divers.

00:31:53: Schwer, Moment, was hast du da vorgesagt, hör geminderter?

00:31:57: Ja, nicht.

00:31:58: Also, wenn wir jetzt mal noch auf genderneutrale Sprache gehen, ja, schwerhörig, viel besser einsetzbar.

00:32:06: Tatsache.

00:32:07: Gut, so habe ich es noch gar

00:32:09: nicht gesehen.

00:32:10: Nee, aber irgendwann trifft man vielleicht mal auf diese eine Person, die sich sowohl durch die falsche Ansprache diskriminiert fühlt als auch durch den falschen Begriff ihres Hörverlustes.

00:32:24: Ist vielleicht schwer möglich, eine ganz nette Variante, um alles gut abzudecken.

00:32:29: Ja, war so.

00:32:32: Hörverlust geschieht.

00:32:35: Ja, nicht immer, oder ist ja nicht immer angeboren, oder ein schlechtes Gehör oder gar kein Gehör, sondern es kann ja auch eine Haufe deiner Lebenszeit dazu kommen.

00:32:44: Jetzt, abgesehen mal von einem altersbedingten, äh, altersbedingten Schwörigkeit, passiert sowas, deine Erfahrung nach eher abrupt, also so, dass die Leute tatsächlich etwas überrascht sind von dem neuen Zustand, oder ist das ein schleichener Prozess, der sich irgendwie anbahnt?

00:33:02: Also, ihr könnt jetzt schwer sagen.

00:33:05: Drei-Sieh Prozent am Schleichen.

00:33:07: Drei-Sieh Prozent haben plötzlich, so aus der Erzählung heraus, bei mir war es ja von Anfang an da, war anderen, ich würde sagen, das hält sich die Wahrheit, aber da müssen wir vielleicht auch nach Klinik arbeiten oder so, aber ich würde so sagen, ich würde jetzt nicht so aus meiner Erfahrung heraus sagen, es gibt mehr, die einen Schleichendenverlust hatten und weniger, die einen Plätzlichenverlust hatten.

00:33:32: Also ich glaube, Vielleicht das Schleichende, wenn ich ein bisschen darüber nachdenke gerade, das Schleichende vielleicht ein bisschen heuchiger, weil das plötzlich sind schon bestimmte Lebensereignisse oder so Krankheitsereignisse und sehr abrupt.

00:33:50: Jetzt, wo wir uns unterhalten, würde ich vielleicht sagen, dieses Abrupte ist schon weniger.

00:33:54: Meistens fängt es dann doch so an, dass es dann Schleichen passierte, dass jetzt das Klischee Aber das höre ich tatsächlich häufiger, dass dann entweder der Partner oder die Nachbarn dann sagen, also der Fernseher ist ganz schön laut, ne?

00:34:08: Ach, ja, nee, ist doch... Für mich ist das ganz normal, nee, das ist schon richtig laut.

00:34:13: Also, du solltest vielleicht doch mal gucken, da hast du das Klingeln nicht gehört oder auch fast nicht gehört, ne?

00:34:19: Nein, ich habe aber mehrmals geklingelt, ne?

00:34:22: Und du hast das nicht gehört, also... Und dann wird es halt immer schlimmer, ne?

00:34:25: Ja, ja, ja.

00:34:27: Also, deswegen würde ich doch sagen, das Schleichende ist schon häufiger.

00:34:30: Also, ich kenne das tatsächlich persönlich, nicht ganz persönlich, von meiner Schwester.

00:34:36: Und ich war halt auch noch sehr klein, deshalb kann ich mich nicht ganz genau erinnern.

00:34:39: Aber sie hatte eine ganz starke Mitteohrenzündung.

00:34:42: Und der Arzt hat das damals zu spät festgestellt oder hat auch nicht richtig behandelt, sag ich mal.

00:34:47: Und dadurch ist sie auf dem einen Ohr, hat sie, glaub ich, noch ne zehnprozentiges Hörvermüllung.

00:34:54: Ist faktisch taub auf dem einen Ohr, genau.

00:34:56: Und ... Ich glaube, sie hätten sogar mal probiert, ein Hörgerät zu nutzen, was aber irgendwie auch ... Ich glaube, sie hat sich auch dagegen gewährt.

00:35:04: Sie musste auch eine Zandspranger tragen, die wollte sie auch nicht.

00:35:06: Und ein Hörgerät eben auch nicht.

00:35:07: Das ist dann nicht so, dass sie so eine Sache annimmt dann für sich.

00:35:11: Und ich würde tatsächlich sagen, deshalb ist das für meine Begriffe immer so ein abrupter Hörverlust, weil bei ihr war das eben so, sie war krank.

00:35:20: Hatte diese Mitte und Zündung, die hat sich natürlich auch ein, zwei Wochen hingezogen, aber das ist ja jetzt keine lange Zeit.

00:35:27: Und dann war danach eben das Problem, das nicht hören zu sozusagen.

00:35:31: Ja, aber dann ist es ja dann zu der Erkrankung zum Beispiel.

00:35:34: Genau, ja.

00:35:35: Genau.

00:35:36: Das hast du ja auch nach Kindheit, mit der Rohanzündung und so eine typische, weiß ich nicht, ältere Ahnung, das brauchen wir auch noch, aber eigentlich ist das eine typische Kindeserkrankung mit der Rohanzündung.

00:35:47: Meistens haben wir wahrscheinlich sogar mal mehrere oder hatten mal eine mit der Rohanzündung, wo sie im Tag gut durchgekommen.

00:35:56: Ja, auf jeden Fall.

00:35:56: Also, ich hatte auch mehrere Mittelordnungen und hatte Glück, so zu sein.

00:36:00: Und ich glaube, meine Schwester hat da insofern vielleicht, dass sie auch den falschen Arzt erwischt haben.

00:36:04: Also, auch der Hörverlust war wohl anfangs gar nicht so schlimm.

00:36:09: Und wir haben so eine Oka-Mar gewohnt und der Arzt hat gesagt, nee, da kann man auch gar nichts mehr machen.

00:36:14: Und dann war sie, oh, sechzehn, da sind wir hier nach Putznam gezogen.

00:36:19: Und ich glaube, dass mit dem Ohr es passiert, da war sie so vielleicht acht.

00:36:24: Und als wir in Potsdam waren, sagt auf jeden Fall ein Arzt, man hätte da vielleicht sogar noch was machen können.

00:36:30: Aber also nicht mehr nach knapp zehn Jahren so.

00:36:32: Ja, wird

00:36:33: schwierig.

00:36:34: Dann wird schwierig, genau.

00:36:35: Und dann hatte sie das auch für sich alles schon akzeptiert.

00:36:37: Und man musste eben, ja, du musst auf der rechten Seite von Katja laufen, damit sie dich hört, wenn du mit ihr redest, sonst funktioniert es nicht.

00:36:45: Aber genau.

00:36:46: Also, deshalb, für mich ist das immer so, man hat irgendein doofes Ereignis, sag ich mal, und dann ist ... Im schlimmsten Fall ist das Ganze überweg, aber bei ihr ging es insofern gut, dass es nur eine Seite war.

00:36:57: Ja,

00:36:58: und ich glaube, bei Kindern ist es auch tatsächlich so, dass dann eine mittlere Entzündung danach zack, hört man schlechter.

00:37:05: Ja.

00:37:06: Bei einem Erwachsenenalter ist ja hier ja dann eine mittlere Entzündung, wie eigentlich bei einem Erwachsenenalter kaum als Thema, sondern da ist dann tatsächlich Stress oder Hörsturz, dann gehört oft oder häufig, erholt sich das Gehör wieder, aber Meister-Mormirin-Hörstürze, mit jedem Hörsturz geht das Gehör weiter unter.

00:37:29: Dann habe ich dann schon welche der noch, sozusagen, dann taub werden, nach und nach ist es dann einseitig.

00:37:35: Wahnt sich so etwas auch an.

00:37:36: Also kann man anhand seines Ohres oder irgendwie einem Gefühl nach merken, dass da jetzt eigentlich so ein Stresslevel erreicht ist, dass es in eine ungesunde Richtung abdriftet und man theoretisch vorher noch handeln könnte.

00:37:50: Also was,

00:37:51: wenn wir präventiv waren?

00:37:52: Was viele erzählen, die auf Tinnitus haben zum Beispiel, oder Ohren klingen, die sagen dann, wenn sie Stress haben, dann wird der Tinnitus auch mal schlimmer.

00:38:04: Das merke ich schon auch, also wenn ich Stress habe oder so, dann selten, aber dann klingelt es so ein bisschen, dann merke ich so am Ohr, dass da auch was ist, und dann weiß ich, ich muss so ein bisschen gucken.

00:38:19: Dann muss ich so ein bisschen sehen, dass ich dann vielleicht... dann an dem Abend, dann mal keinen Ehrenamt machen, dann einfach vor Länze, Fernsehen, Koke, Lese, sowas machen.

00:38:31: Da vielleicht auch ins Fitnessstudio gehen, weil Fitnessstudio ist schon wieder, für mich schon wieder ein bisschen anstrengend, weil du bist ja da dann wieder in einer Umgebung, wo auch kommuniziert wird.

00:38:41: Und Kommunikation ist eigentlich immer anstrengend.

00:38:43: Ganz falsch wäre Taubstum.

00:38:47: Also gute Gespräche sind immer gut.

00:38:49: Ja.

00:38:50: Aber trotzdem ist es eigentlich eine richtige Erholung für mich, wenn ich nicht reden muss.

00:38:54: Wenn ich lesen kann oder vielleicht auch irgendwo Fernsehen gucken kann, aber wenn ich mich nicht konzentrieren muss, auf das zuhören.

00:39:02: In dem Fitnessstudio zum Beispiel, da halte ich mich mit dem Micha, dem, was da gehört, nach dem Fitnessstudio.

00:39:07: Oder anderen, denen man so ein bisschen in Kontakt kommt und sich anfreundet.

00:39:13: Und dann ist er schon wieder ein bisschen stresst.

00:39:15: Also bis dann schon wieder hören.

00:39:19: auch Nebengeräusche mal rausblenden, wenn dann ein anderer Gast kommt und da quatschen wir mal so nebenher.

00:39:24: Also das stelle ich auch bei mir fest, dass das dann schon wieder, also das Fitnessstudio ist nicht wirklich eine Erholung.

00:39:29: Ja, ist es ja auch die Faktor schon mal, fast nicht, weil man muss ja Sport machen.

00:39:36: Ja, genau.

00:39:37: Das kann ja

00:39:40: eigentlich eine Erholung sein.

00:39:41: Das ist ja

00:39:41: schon mal anstrengend.

00:39:42: Du hast gesagt, du warst ja nur schon als Kind quasi.

00:39:44: Du bist mit der Hörschädigung geboren.

00:39:47: Du hast auch schon so ein bisschen erzählt, dass das schwierig für dich war.

00:39:50: Hast du selber Kinder?

00:39:52: Ich

00:39:52: hab keine Kinder.

00:39:54: Aber du hast einen Paten, Jungen, den du seit sechs begleitet hast.

00:39:59: Wie ist so dein Gespür gegen Kinder damit um?

00:40:04: Also ... Ach, du

00:40:04: gehen ganz unkompliziert damit um.

00:40:07: Also, jetzt hab ich Kinder im Ohr hergerätet.

00:40:09: Früher hab ich sie noch im Ohr hergerätet.

00:40:11: Und weil es ein ganz Leto heißt, da ist es ganz aufgeweckt.

00:40:19: Früher war auch so ein Ruhmgesprung und so weiter.

00:40:22: Und der war immer neugierig und hat mir das Sörgerät einfach ausgemacht.

00:40:27: Da wollte ich wissen, was auch funktioniert im Ohr.

00:40:29: Und so dann habe ich überlegt, na letztendlich ein Sörgerät, na letztendlich nicht ein Sörgerät.

00:40:34: Und habe mich dann entschlossen zu sagen, nee, also... Ich lasse Ihnen den Spaß, mir das Hergerät auszuschalten.

00:40:42: Das muss man mit so einer Klappe, die dann eingeschaltet wurde, indem man die Klappe so ein bisschen zugeschoben hat, sozusagen.

00:40:51: Dann die Batterie.

00:40:53: Aus war es, dann stand die Klappe aus der Rasterung raus und dann stand die so ein bisschen ab von der Batterie.

00:40:59: Und wenn ich angestellt habe, dann musste ich dann das so verriegen, dann sprang die Klappe das richtig zu, lag dann richtig an, Klappe an dem Hörgerät selber, also am Ohrpassstück und dann war es an.

00:41:11: Dann hatte ich einen Knopf drauf, da konnte ich dann noch die Programme vorstellen.

00:41:15: So von außen raufgedrückt auf dem Knopfprogramm, das war zwei, Programm drei, dann wieder zurück zu Programm eins.

00:41:22: Und da hat er dann damals, da haben wir natürlich darüber informiert, und dann hat er eben manchmal Spaß gemacht, wenn ich ihn so auf dem Arm hatte und hab das Hergerät ausgemacht.

00:41:33: Da hat er gesagt, ja, ist er mir genau?

00:41:34: Und dann hat er dann so rumgearbeitet, und da hat er geklischt und so, und da hab ich ihn gelassen, weil ich gesagt habe, okay, das Risiko ist, dass vielleicht das Hergerät kaputt geht, aber da hab ich mir dann gesagt, na ja, also... Ich verdiene so gut Geld, dass ich das notfalls in Reparatur auch mal mehr leisten könnte.

00:41:52: Und er ist ja nicht unversichtlich damit umbegangen.

00:41:55: Aber wie ein sechs, siebenjähriger, klar, der ist auch ein bisschen gröber, den soll man sagen, aber er weiß nicht.

00:42:01: Irgendwie soll es sich das auch um Gottes willen, das geht gar nicht.

00:42:04: Und da habe ich ihn dann gelassen, damit er damit vertraut wird und einfach, ja, dass er sieht, dass wir uns an und ausmachen und dass er einfach damit zu tun hat, sozusagen.

00:42:13: auf seine eigene Art und Weise?

00:42:15: Seine eigene Art und Weise, genau.

00:42:17: Und er hat ja noch zwei Geschwister, zwei Schwestern, die jünger sind als er und Zwillinge.

00:42:26: Ja, und da waren auch Arbeitmitdänen auf einer Freizeit.

00:42:29: Und ohne Hergeräte kann ich mich zwar verständigen, aber nicht, wenn die in einem Bett liegen und die in einem anderen Bett liegen, oder dann reinkommen oder rausgehen oder im Raum irgendwas sagen.

00:42:39: Das muss man nicht.

00:42:41: Und ich doch... Ich denke, sie hat auch bescheuert, dass ich die Brille aber nicht aufhabe.

00:42:46: Ich verstehe mit Brille besser.

00:42:50: Beeindruckt, dass die Brille

00:42:51: denn umruend ist.

00:42:52: Ohne Brille, versteht ihr aber besser, wie kommt das denn?

00:42:55: Das ist aber tatsächlich so.

00:42:59: Und dann sitzt er auch ganz drängend und lacht.

00:43:01: Seine Schwester einmal morgens dann.

00:43:06: Mach mal dein Hergerät rein, ne?

00:43:09: Ja.

00:43:09: Weißt du aber auch, dass du bewusst das ganze Metall nicht kommunizieren kannst.

00:43:12: Mach mal dein Hergerät rein, damit wir mit dir reden können.

00:43:16: Ja.

00:43:17: Das mit der Brille erinnert mich gerade daran, dass wenn ich einparke, und ich habe in meinem Auto ja auch meistens das Radio an, mache ich das Radio leise, damit ich besser sehen kann, wie ich einparke.

00:43:26: Also es ist eine Unifein-Ausabstrecke.

00:43:30: Das

00:43:30: ist eine veröhnliche Abgelenke.

00:43:31: Ja,

00:43:32: fast keine Ahnung.

00:43:33: Und ich denke immer, also ich mache es... Ganz oft, vor allem, wenn ich so seitlich einparken muss, muss ich das erst leise machen und dann kann ich richtig gucken.

00:43:40: Keine Ahnung warum.

00:43:41: Ich bin

00:43:41: gegen das Auto gestanden, weil das Radio anbaut.

00:43:43: Ja, tut mir leid.

00:43:44: Die konnte es einfach nicht sehen, das Radio war zu laut.

00:43:47: Aber mit der Brille liegt wahrscheinlich daran, dass, ja, geschätigte, ja, und das auch gehörlose, ist egal, ist schwierig, gehörlose, ja, auch immer noch als ergänzend den Mund nehmen.

00:43:56: Wenn ich die Brille nicht aufhabe, dann sehe ich das Gesicht nicht den Mund nicht oder rundscharf und dann... Was steh ich schlechter, ja.

00:44:05: Tatsächlich so.

00:44:06: Ja,

00:44:06: stimmt.

00:44:07: Also...

00:44:08: Wenn ich die Brille aufhabe, aber höre vielleicht die nicht drin, aber dann versteh ich trotzdem besser.

00:44:14: Macht aber total Sinn.

00:44:17: Wo es uns

00:44:18: nicht eigentlich

00:44:18: klingt.

00:44:20: Was man denn eigentlich gar nicht so schlimm, wie man es sich vielleicht vorstellt.

00:44:24: Also wenn man jetzt, man denkt jetzt so, oder man hat ja auch viele Sachen gehört, von denen jetzt die vielleicht doof waren in der Kindheit, weil es sich einfach für dich... Es ist für Anstrengende auf jeden Fall und vielleicht auch nicht so viel Akzeptanz oder auch so ein bisschen, ja, dass man darauf Rücksicht genommen hat.

00:44:41: Aber was war vielleicht sogar ein Vorteil, der sich aus deiner Schwerfüblichkeit dich heraus entwickelt hat?

00:44:48: Also, ich glaube tatsächlich, dass man, also so viele Vorteile gibt es nicht, aber ein Vorteil ist, dass man sich nicht jeden Mist anhören muss.

00:44:59: Ja.

00:45:00: Also...

00:45:01: ...Hörgeräte aus und... Die Welt ist

00:45:03: wieder schön.

00:45:04: Ja, also ein großer Vorteil, das als Kind rein so festgestellt, aber jetzt stelle ich das fest, weil meine Partnerin eben sehr gut hört und jeden Mist auch hört, auch nachts.

00:45:14: So, und dann ... Damals haben wir einen Hinterruf noch gehabt im Neonestal.

00:45:21: So, und dann ... das war ... der Schlafzimmer war da hinten, war noch vor der Haus, und dann hinten gab es einen Querflügel, und dann gab es das Nachbarhaus um die Ecke.

00:45:30: Und da gab es auch einen ... Querflügel sozusagen, so einen, wie sagt man, seinen dritten, dritten Flügel war das bei dem.

00:45:37: Er war noch ein bisschen weiter dahinter und dann waren aber ein paar etliche Meter zwischen.

00:45:42: Und dann sagt Anze zu mir, er konnte nicht schlafen, weil sie sich da hinten unterhalten haben, ne?

00:45:47: Und ich gesagt, wenn sie da unterhalten, sowas hörst du, sowas hör ich ja nicht.

00:45:51: Wenn ich ein Hörgerät daraus mache, dann, wie gesagt, dann hör ich noch, aber sowas hör ich nicht.

00:45:58: Dann hör ich nichts, dann ist Ruhe für mich und dann schlafe ich.

00:46:01: Sie kann nicht schlafen, weil da irgendwo weit weg sich welche unterhalten.

00:46:05: Und das ist dann natürlich so ein riesen Vorteil, dass er tatsächlich auch mal, wenn ihr die rausnimmst, tatsächlich nichts hört.

00:46:12: Und wenn er seine Ruhe braucht, da schlafen willst und so, dann bist du im Vorteil.

00:46:17: Und manchmal ist tatsächlich so, wenn ich sie drin habe und dann ganze Gespräche höre, denke ich, ja, manchmal ist es tatsächlich auch besser, dass die Schlachtchen, die sie gerade unterhalten, da sind.

00:46:27: Das nichts hören zu müssen.

00:46:28: Also...

00:46:29: Machst du das manchmal, dass du heimlich an deinen Hörgerieten das vielleicht leiser stellst?

00:46:33: Nein.

00:46:33: Nein.

00:46:33: Nein, okay.

00:46:35: Habe ich jetzt vermutet?

00:46:36: Ich

00:46:37: platziere auch nicht mehr.

00:46:38: Ich habe dann, wenn man nachher platziert, auch nicht heimlich irgendwo im Mikrofon.

00:46:42: Ach!

00:46:43: Ja, gut zu wissen.

00:46:45: Nein, aber das würde gehen, ja, tatsache.

00:46:47: Du kannst irgendwo anders ein Mikrofon platzieren?

00:46:50: Naja, ich hab ja, wenn du gedrecht in den Surgerät streamen kannst, dann ist es tatsächlich ohne auffällig.

00:46:55: Ich hab ja noch so ein Streamer extra, der dann das empfängt, das Signal vom Mikrofon in den Surgerät reingeht.

00:47:02: Aber tatsächlich ist es dann so, dass, wenn ich das jetzt... Ist das ja hätte, das Mikrofon vor dir stehen hätte und ihr unterhaltet euch und auf dem Tisch stehen hätte, ihr unterhaltet euch und ich muss mal schnell auf Toilette, dann könntet ihr das Ding, der Haarius ist ja gar nicht da, jetzt kann man mal bei den Herbst ziehen und ihr sitzt auf Toilette und hört trotzdem alles, weil ich ja weiter mit dem Mikrofon verbunden bin.

00:47:29: Also passen wir demnächst beim Mittagessen gut auf.

00:47:32: Wenn der Haio plötzlich was auf den Tisch legt und den Raum verlässt.

00:47:35: Wir

00:47:35: haben einen rechtweiten Test gemacht.

00:47:36: Ich glaube, der Flur, wie lang ist der?

00:47:39: Zehn Meter oder so?

00:47:42: Vermutlich,

00:47:42: ja.

00:47:42: Denke auch.

00:47:43: Also das ging fast.

00:47:44: Ich habe mich dann da an den Eingang gestellt.

00:47:47: Und ich weiß nicht, wer das war.

00:47:49: Ich bin mit dem Mikro dahinter gelaufen und konnte, glaube ich, noch hinten am Kopierraum noch verstehen.

00:47:55: Krass.

00:47:56: Gut, das war auch frei, aber keine Rohrerspannung.

00:47:58: Ja, gut,

00:47:58: aber trotzdem.

00:48:00: Wenn das siehe und Toilette ist ja gleich nebenan, würde ich behaupten, ich höre das dann weiter.

00:48:05: Witzig.

00:48:05: Ich hoffe, du machst das nie.

00:48:07: Und auch, wenn wir im Landesverband irgendwo zusammen sind, dann ist Nutzer im Alltag relativ selten ins Tümer.

00:48:14: Mit einem Mikrofon über andere, die schlechter hören und so weiter, die nutzen das tatsächlich mehr.

00:48:21: Und dann kommt sie von der Toilette wieder und dann können sie gleich weiter mitreden, sozusagen, wenn sie alles weiter gehört haben.

00:48:27: Das bringt aber auch wirklich Vorteile mit.

00:48:32: Man hat das ja manchmal auch mal irgendeine Konferenz, oder irgend so ein Schnulli hat.

00:48:35: Und wenn du jetzt durch die Videokonferenzen, sag ich mal, geht es ja, ich habe auch meistens Kopfhörer drin und wenn man dann mal kurz den Raum verlässt, weiß ich nicht, und wenn es nur ein Kaffee holen ist.

00:48:46: kriegt man weiter mit, was gesprochen wird.

00:48:48: Aber wenn du jetzt auf so einer richtigen Tagung bist, wo du quasi ja eigentlich zugucken und hören musst in live, dann geht es verloren, sobald du den Raum verlässt.

00:48:56: Also schon auch praktisch.

00:48:59: Ja,

00:49:00: Mensch, siehst du wieder, was dir lernt.

00:49:04: Aber Konferenz ist ja ein ganz guter, ganz gutes Stichwort.

00:49:07: Wenn du in einer großen Masse von Menschen bist.

00:49:11: Jetzt mal nicht der Gehörlosenverband oder ähnliches, sondern einfach irgendwie, weiß ich nicht, lass es mal der Weihnachtsfeier sein.

00:49:19: Da sind unter anderem auch mal neue Kollegen, die vielleicht gar nicht wissen, was macht der IFD und so.

00:49:24: Und ... du weißt ja für dich selber, dass es anstrengender ist, wenn du da quasi versuchst zu folgen, gehst du auf Menschen offen zu und sagst denen, Mensch, Leute, ihr wisst das vielleicht noch nicht, aber ich hab hier irgendwie eine Schwerhörigkeit, ich kann euch nicht so gut verstehen, würdet ihr bitte das beachten oder so?

00:49:46: Also versuchst du das zu thematisieren dann auch?

00:49:49: Kommt ein bisschen aufs, äh, aufm Rahmen an.

00:49:53: Ähm, wenn wir was Mikro wieder ausmachen,

00:49:55: eigentlich.

00:49:57: Also, ich bin nicht dieses Mal offen.

00:49:58: Nicht was?

00:50:00: Nicht dieses Mal offen sind.

00:50:02: Also eigentlich müsste es ja sein, weil da auch, äh, also... Arbeit müsste ihr Vorbild sein.

00:50:09: Und als Vorsitzender des Landesverwandts müsste ich auch Vorbild sein, also von morgens das Abends das Hergerät tragen.

00:50:14: Also, wenn Leute mich nicht kennen, dann sei ich das aber auch nicht unbedingt sofort.

00:50:24: Also jetzt irgendeine Weiterbildung, wo gemischtes Publikum ist, zum Beispiel.

00:50:29: Man schätzt sich ein bisschen ein.

00:50:31: Also, ich gucke so ein bisschen, wie können Sie sich entwickeln.

00:50:33: Und wenn ich schon sehe, die Information wäre wichtig, dann mache ich das schon am Anfang, dass ich gleich informiere, ich bin schwierig und so und so.

00:50:43: Aber es gibt auch Situationen, wo ich dann erst mal gucke, wie komme ich zurecht und wie entwickelt sich das.

00:50:47: und erst, erst wenn ich merke, ich muss vielleicht seit dritte, vierte, fünfte Mal nachfragen oder ich gucke vielleicht, ist selber Placke viel, gucke vielleicht ein bisschen, bisschen doof, lade ich mal.

00:51:00: dann informiere ich den anderen.

00:51:02: Wie sind so die Reaktionen im Allgemeinen?

00:51:04: Immer

00:51:04: verständnisvoll.

00:51:05: Ja,

00:51:05: okay.

00:51:06: Also du hattest da noch nicht Probleme?

00:51:08: Als

00:51:08: Erwachsener ist, als Kind, ist es deutlich härter.

00:51:12: Wirklich, ja.

00:51:13: Also ich war ja dann in der Schule und dann in der Reihschule.

00:51:16: Gemein und ehrlich sein können?

00:51:17: Ja, du kannst dich ja.

00:51:20: Da ist auch egal, ob gehörlos oder schwierig, aber du kannst dich ja... Also andersherum.

00:51:26: Man macht sich auch nicht bewusst, aber um... schlachfertig zu sein und dich verteidigen zu können und gut verteidigen zu können oder schnell verteidigen zu können, musst du ja sicher verstehen.

00:51:37: Ja.

00:51:38: Wenn du aber den anderen nicht sicher verstehst, dann hast du ja schon erstmal diese Gedenksekunde sozusagen, um die Information oder das, was du jetzt gehört hast, wenn das jetzt unsicher war vom Herrn her, dann hast du ja erstmal diese Gedenksekunde, sei es mal Gedenkminute, um kurz zu kombinieren.

00:51:57: Es ist das, was du da gehört hast, schlüssig oder nicht schlüssig.

00:52:00: So, jetzt kommst du zu zwei Ergebnissen, schlüssig oder nicht schlüssig.

00:52:06: Nicht schlüssig, du fragst nach mal nach.

00:52:08: Oder du denkst, es ist schlüssig?

00:52:11: So, und dann kannst du überlegen, was willst du entgegnen?

00:52:14: Ja,

00:52:15: im schlimmsten Fall war

00:52:16: es eine

00:52:17: Anfeindung oder so ein ganz fieser Spruch und du fragst noch mal nach.

00:52:21: Genau.

00:52:21: Der ist ja furchtbar.

00:52:22: Ja.

00:52:23: Das will ja kein Kind noch mal hören, oder?

00:52:26: Oder?

00:52:27: Ruf

00:52:27: hier zum Verspotten, quasi eigentlich.

00:52:30: Genau.

00:52:31: Und dann fragst du nicht nach, dann hast du aber nicht sicher verstanden.

00:52:37: Was ist denn dann?

00:52:37: Was ist denn dann eine coole Reaktion?

00:52:40: Lachen?

00:52:41: Was hast du gemacht?

00:52:42: Lachen,

00:52:42: also meistens lacht man dann.

00:52:43: Ist aber dann eben doch nicht cool.

00:52:45: Das

00:52:47: hast du leider gemerkt.

00:52:48: Das ist doch nicht gut.

00:52:49: Ja, dann bist du immer mit hintertreten.

00:52:51: Das ging tatsächlich so.

00:52:52: Ich habe die Grailschulzeiten.

00:52:55: Er ist ein super Lehrer.

00:52:57: Aber von den Schülern, ich habe auch nette Schüler, so ist es nicht.

00:53:00: Aber in jeder Klasse gibt es so zwei, drei, vier, so eine Blicke oder so, die einem gerne aufs Korn nimmt und dann war die Schwächerin.

00:53:08: Und da war irgendwie meiner Schwierigkeit.

00:53:11: Und das ist mir echt schwere Fein, also nicht da dann zu verteidigen.

00:53:16: Weiß ich nicht, das wird mir manchmal heute noch schwer.

00:53:20: Ja,

00:53:21: wirklich?

00:53:21: Also hast du aber jetzt...

00:53:23: Aber vielleicht, das ist vielleicht wieder, wenn man jetzt so philosophiert, könnte man dann schon sagen, aber vielleicht wird er bald hergeholt, aber das lernst du auch als Kind, denk ich.

00:53:32: Vielleicht auch nicht, aber du bist ja dann in der Situation, dann find ich so... welche Autobiografie lese oder auch Interviews von anderen waren manche.

00:53:42: Diese harte Schulzeit hat denen aber das beigebracht, sich zu verteidigen.

00:53:46: So wie große Familie.

00:53:48: Und ich war die kleinste oder die jüngste oder die älteste.

00:53:52: Die Jüngste hat es ja meistens am besten, glaube ich.

00:53:54: Die älteren haben es ja schwerer.

00:53:57: Ja, das jüngste ist immer das Nesthäkchen und kriegt noch da auch die Kleine und so nach.

00:54:03: Die wird dann noch behütet.

00:54:04: Aber die Ältere, die muss dann schon auf die Kleine raupassen oder wie auch immer.

00:54:08: Oder ja.

00:54:09: Und da höre ich dann so, dass das dann mal die Schule war.

00:54:13: Sie ist durchsetzen müssen in einer Familie oder mit unter fünf Kindern, fünf Geschristern oder vier Geschristern oder sechs Geschristern, dass das die geschult hat.

00:54:21: Ich glaube, das sind auch solche Situationen.

00:54:23: wo Kinder dann auch den Weg finden, aber sich dann in Schulen und dann das Lernen zu verteidigen.

00:54:31: Aber das ist jetzt ein bisschen Philosophisch.

00:54:33: Aber das nimmt man vielleicht tatsächlich dann mit, dass das nie richtig gelernt hat in der Kindheit.

00:54:38: Und dann durchaus auch heute, das hören bleibt hier, also die Schlachtfertigkeit ist ja auch heute genau das Leiste.

00:54:43: Man muss ja gut erstmal richtig verstehen, damit ich etwas entregenen kann.

00:54:48: Es ist ja egal, ob ich da nun

00:55:06: zwölf.

00:55:06: ...

00:55:13: und das ist immer noch ein Kampf, tatsächlich.

00:55:17: Hast du einen Tipp ... ... gerade für Schulkinder?

00:55:21: wie die sich verhalten könnten, gerade in solchen Situationen.

00:55:23: Also, Lachen funktioniert offensichtlich nicht so richtig gut.

00:55:27: Aber wir haben es irgendwas, von dem du dann irgendwie gemerkt hast für dich, das klappt in, weiß ich nicht, achtzig Prozent der Fälle.

00:55:34: Und das ist wahrscheinlich dann schon gut.

00:55:36: Hörte ich gesagt, das fällt mir jetzt schwer, da so ein Rezept zu sagen.

00:55:40: Vielleicht auch, falls mir immer selber schwer gefallen ist, wie so das Patentrezept gefunden hat.

00:55:46: Deswegen fällt mir das schwer, durch Denkeroffen umgehen, auf jeden Fall.

00:55:50: ist aber auch egal welches Alter, weil ich glaube, dass die meisten, das man interessiert, das ist vielleicht das falsche Wort, aber also nicht ablehnt reagieren, wenn man sagt, man ist schwierig und ein bisschen lauter sprechen oder so, oder diese Informationen.

00:56:11: Ich glaube, da ist mein Erfahrung, dass Das ist eine Information, die nehmen Sie auf, wenn Sie sich noch interessiert und so fragen, dann auch seit wann denn?

00:56:18: Und ja, ich habe schon gesehen, die Tracergeräte, aber so Ablehnung kommt eigentlich selten.

00:56:23: Aber das wird dann kompliziert, wenn ihr nichts sagt und dann aber so eine düsselige Bewertung macht oder so flachs oder irgendwie nicht angemessen reagiert.

00:56:33: So, und dann, wenn die Leute ja nichts noch gesehen haben, du bist schwerer, die Flächen selber aus sozialer Kompetenz dann kombiniert haben, ach, das ist jetzt weil er schwerer ist.

00:56:43: Aber du kannst ja auch nichts bei ihr mehr voraussetzen, was?

00:56:45: Dann wird der ein bisschen doof, tatsächlich, der ein bisschen komisch reagiert, so ein bisschen komischer Typ.

00:56:52: Der komische Sachen macht es.

00:56:54: Der macht es immer mehr gut, als ich

00:56:56: es zeugs, wenn wir was sagen.

00:56:56: Und dann ja auch was, was gar nicht passt zu dem, was ich gerade gesagt habe.

00:57:00: kleine Puzzleteile, die ein bisschen das Bild ein bisschen schräg machen, ein bisschen kautzig oder weiß ich nicht, wie man formulieren soll, aber ein bisschen für den Außenstehenden, ein bisschen komisch.

00:57:12: Also

00:57:12: in deren Sicht ist es dann doch besser, dann zu danken, schwierig.

00:57:16: Und dann, dann lande vielleicht auch mal, aber dann sagen sie, na das liegt bestimmt an deiner Schwierigkeit, hat er vielleicht nicht verstanden.

00:57:23: Dann ist das zumindest klarer.

00:57:25: Ja, eine bessere Alternative als der komische... Der komische Typ zu sein, den keiner versteht.

00:57:32: Nicht angemessen und reagiert.

00:57:34: Das ist wahrscheinlich auch schwer.

00:57:36: Immer.

00:57:37: Also zu lernen, angemessen zu reagieren.

00:57:39: Ja, genau.

00:57:40: Ja, glaube ich.

00:57:42: Wir haben unseres Wärmes auch nicht mehr, die ist auch schon jetzt seit fünf Jahren ein Spielmaschine.

00:57:47: Aber die Tat ist jetzt so leise, dass... Die ist ja sehr gut her.

00:57:52: Ganz begeistert festgestellt.

00:57:54: Oh, die ist aber leise.

00:57:55: Die hat mir ja nachts gar nicht.

00:57:56: Oh,

00:57:56: oh.

00:57:57: Oder nach nachbaro mal richtig genau hin.

00:58:01: Macht die ein Geräusch, wenn die fertig ist?

00:58:03: Nee.

00:58:03: Nee.

00:58:04: Die

00:58:04: ist schon einfach fertig.

00:58:05: Oh.

00:58:05: Gut, aber wir sind da nicht in der Küche, wenn sie fertig ist.

00:58:07: Aber die macht keinen.

00:58:08: Du hast Piepen oder meinst du?

00:58:09: Ja, irgendwie so ein Bimmeln, Pieps, Pieps.

00:58:12: Ja.

00:58:14: Pips.

00:58:15: Nee, pippen nicht.

00:58:17: Du denkst vielleicht, wenn sie pippen nicht.

00:58:18: Ja.

00:58:20: Wenn ich die Hörgeräte drin hätte, würde ich hören.

00:58:23: Ja, genau.

00:58:23: Ich würde hören, dass sie nicht pippen.

00:58:25: Dann kannst du sicher sein, dass sie nicht pippen.

00:58:28: Also, du musst dich noch mal mit den Hörgeräten und deinem Geschirrspüler vertraut machen.

00:58:33: Ja, genau.

00:58:34: Ich würde aber gerne ja eigentlich auch in die Richtung kommen.

00:58:38: Was für dich ein... Also, wie wäre für dich zum Beispiel... eine perfekte Gesprächssituation.

00:58:43: Was würdest du dir wünschen, jetzt nicht, wie kannst du es beeinflussen, sondern wie können deine Mitmenschen darauf eingehen, wenn sie wissen, der Haio ist schwerhörig oder vielleicht auch ein anderer Teilnehmender irgendwie gehörlos, was wäre eine gute Gesprächssituation für dich, um folgen zu können?

00:59:02: Also, das ist perfekt, das ist ja immer ein zweijähriges Gespräch, oder auch dreijahriges, das ist auch noch okay, aber gut heißt, nacheinander reden.

00:59:17: Geweites geht das, also ruhige Umgebung.

00:59:21: Also keine Musik.

00:59:22: zum Beispiel, hatte ich jetzt letztens, da waren wir im Happy Hour, das spielte dann die Musik im Hintergrund und das waren wahnsinnig anstrengend, dass wir nur zu dritt waren.

00:59:32: Also so was, also ruhige Umgebung, nacheinander reden, zugewandt natürlich, wenn ich mal nachfragen muss, dann eben einfach nochmal wiederholen.

00:59:46: Aber auch alles in einer normalen Atmosphäre, in der in sich normal reden.

00:59:50: Also nicht irgendwie jetzt irgendwas künstlich, langsam, laut oder so.

00:59:54: Das

00:59:55: gehört

00:59:56: auch dazu.

00:59:56: Dass

00:59:57: man

00:59:58: einfach normal geredet wird.

00:59:59: Ja.

01:00:01: Ich weiß, was du meinst, dieses, wie man manchmal auch mit alten Menschen spricht.

01:00:04: Haben Sie mich verstanden?

01:00:07: Ja, so was ist total ätzend.

01:00:09: Ja, glaube ich.

01:00:10: Vielleicht schon gucken.

01:00:11: Also, wir haben ja auch Kollegen, die sehr schnell reden.

01:00:16: Ja.

01:00:17: Und da ist es natürlich auch sehr hilfreich, wenn die Kollegen das dann schaffen, ein bisschen langsam anzuwenden, weil das ist natürlich auch richtig anstrengend, wenn jemand schnell denkt und schnell redet, dahinter herzukommen.

01:00:33: Das ist immer noch besser als eine laute Umgebung zum Beispiel.

01:00:37: Also als Fenster auf und Straßenverkehr kann es schon nervend sein, auf Kippe.

01:00:42: Das sind immer so die schwierigen Situationen.

01:00:44: Also das wäre so, ruhige Umgebung, das ist glaube ich das A und O eigentlich.

01:00:48: Gute Akustik kann man ja nicht mal beeinflussen, aber dass der Akustiker gut keinen Schall zum Beispiel, also gestern war ich zum Beispiel bei einer Personalversammlung, das war in der Turnhalle.

01:00:59: Und das ist natürlich schon gut, sie hatten ein Mikrofon und ein Lautsprecher, das geht dann, das war dann wieder okay.

01:01:06: Aber du merkst dann so, wenn das alles geradeaus in den Leuten unterhalten, wie das schreibt.

01:01:09: Und das, was für eine Akustik ist, die ist richtig schwierig.

01:01:14: Ja, glaub ich.

01:01:15: Das ist auch für den Empfangstrich normalhöhende auch anstrengend schon.

01:01:22: Also ruhige Umgebung, so mit das A und O, weil das ist dann schon viel geworden.

01:01:29: Was nervt dich hier so im Büro am allermeisten, wo du sagst, eigentlich ist das gefühlt jeden Tag oder jedes Mal?

01:01:37: Warum schneit das keiner?

01:01:37: Oder warum muss das so sein?

01:01:41: Tatsächlich, können sie alle Kollegen haben,

01:01:47: oder?

01:01:49: Tatsächlich wundere ich mich, dass es Kollegen gibt, die unsere Feierabend haben, zum Ausgang gehen, über den Flur, und dann rufen sie das Haio.

01:02:06: Also, man muss jetzt dazu sagen, der Flur ist ein bisschen elförmig, ne?

01:02:10: Genau.

01:02:10: Und geradeaus weiter geht es eben raus in den Hausflur und links das Stückchen L, da geht es dann irgendwann zu deinem Büro.

01:02:17: Zu meinem Büro, genau.

01:02:18: Das sind ja drei Büros nur, ne?

01:02:20: Ich bin das zweite und da kommt er an.

01:02:23: Unser

01:02:24: Büro?

01:02:24: Ja.

01:02:25: Und da rein zu meiner Tür sind es ja auch nur fünf Meter, wie so, ne?

01:02:29: Genau.

01:02:29: Weil du geschätzt.

01:02:30: Nicht viel.

01:02:31: Nach der ersten Tür ist das Tür vielleicht zwei Meter und ist dann zwei Meter weiter irgendwie so.

01:02:35: fünf Meter und ihr dann noch ein Meter, sechs Meter, irgendwie ist da Flur ja nur lang.

01:02:39: Ja.

01:02:40: Jetzt aber schon viel, ne?

01:02:41: Dann bleibt sogar eher viel.

01:02:43: Ja, egal.

01:02:44: Also es ist ein kurzer Flur, genau.

01:02:47: Aber die Kollegen wissen ja alle, was ich schwierig bin, ne?

01:02:50: Und dann ist es ja auch so, dass die Kollegen ja auch alle eigentlich eine soziale Ausbildung haben, sag ich mal, sind keine Tischlager, Mauer oder so was, ne?

01:03:00: Und ... Und die wissen, dass ich schwierig bin und eigentlich wissen sie auch, was ich brauche.

01:03:07: Da ich jetzt mal so.

01:03:09: Und dann so über den Flursel laufen raus und dann Schusshaio oder Schuss rufen und dann so erwarten, dass ich das höre.

01:03:18: Aus meinem Zimmer in diesem L, wo es ja dann nochmal um die Ecke geht, in mein Zimmer rein und ich sitze ja dann hinten am Fenster, mit ja nochmal drei Meter oder fünf Meter, fünf Meter eher.

01:03:29: Und das, da hab ich auch überlegt, was machst du jetzt?

01:03:35: Hab mir dann aber gesagt, oh Gott, das ist jetzt so, ne?

01:03:38: Also ich mach da jetzt keinen Aufhebens rum und keinen Stress, aber in Schmunze so nicht rein, sag ich mal.

01:03:42: Aber eigentlich könnte man auch in sich rein weinen.

01:03:45: Also schöner wäre es quasi Verständlichkeit, dass man im Prinzip die zwei Meter da noch auf sich nimmt, mal um die Ecke bieten, einfach ins Büro reinguckt, mit nem Winken oder so.

01:03:57: Du das Tatsache wahrnehmen kannst, dass jetzt die Person weg

01:04:01: ist

01:04:02: und sich verabschiedet.

01:04:04: Also, wenn man sich verabschiedet, persönlich.

01:04:07: Man kann natürlich auch rausgehen, ohne was verabschieden.

01:04:10: Passiert mitunter.

01:04:12: Das ist mal mein Stress.

01:04:13: Wenn ich dann höre und Sessaiu, dann bin ich angesprochen.

01:04:18: Und dann, es gibt ja auch ein paar Kollegen, die kommen ja tatsächlich an meine Tür und gucken rein und sagen so, ich hau jetzt ab.

01:04:25: Tschüss hallo bis morgen und gehen dann wieder.

01:04:28: Ja.

01:04:28: Aber das ist so, das ist eigentlich der richtige Weg, ne?

01:04:32: Wenn man sich von mir persönlich jetzt verarschen will.

01:04:34: Ja, ja, ja.

01:04:35: Dann ist das der richtige Weg.

01:04:36: Genau.

01:04:37: Und das ist so eine Sache, wo ich...

01:04:40: Kopfschüttelnd.

01:04:41: Ja, ein bisschen, ja.

01:04:42: Aber wo ich es jetzt auch für den Morium herum mache, müsste ich vielleicht auch wieder Vorbildfunktionen und so.

01:04:49: Aber da bin ich dann auch so, das ist vielleicht auch schon mit groß geworden und eine gewisse Leidensfähigkeit.

01:04:54: hat man ja auch entwickelt.

01:04:56: Also nicht jede Situation wirst du für dich gut lösen können und wird immer Situation geben, da hörst du nix.

01:05:00: Und das gehört vielleicht auch an diese Sparte, wo du sagst, was machst du jetzt damit?

01:05:04: Ist ja immer das abwägen, wenn du nichts verstehst.

01:05:06: Das zweite mal nicht verstanden, oder wenn du das beim Mann nachgefragt und dann nicht verstanden, was machst du jetzt mit der Situation?

01:05:13: Du fragst jetzt noch mal nach oder ist das eines der Dinge, dann hast du jetzt nicht verstanden, dann ist es so, hast eine Lücke.

01:05:18: Ja.

01:05:19: Aber du willst jetzt auch nicht nerven.

01:05:20: Das ist ja immer dieser innere Konflikt, den er ist.

01:05:22: Und in dem Augenblick ist auch Maiketen pass auf, auch in Anführungsstrichen.

01:05:26: Und thematisiert das jetzt, weil dann einfach für mich, Gott, es gibt vielleicht noch Schlimmeres.

01:05:31: Und das kann ich jetzt noch ertragen für mich.

01:05:32: Das ist für mich ganz furchtbar.

01:05:35: Es ist Munze halt dazu und dann ist es gut.

01:05:41: Ja.

01:05:42: Weil sie an anderen Situationen schon durchaus auch Rücksicht nehmen.

01:05:44: Es ist nicht so grundsätzlich, dass sie keine Rücksicht nehmen.

01:05:47: An anderen Situationen nehmen sie schon Rücksicht auch.

01:05:50: Und deswegen weiß ich ja, dass das nicht ganz auch im Kopf ist.

01:05:54: Und ich weiß auch, dass es für hörende Menschen immer sehr schwierige Sicht sind, dieses Schwierig.

01:06:00: und was hört denn da ein und was hört denn da an?

01:06:02: Das ist auch hier mal anders rein zu versetzen, dass das auch gar nicht so einfach ist in meiner Erfahrung inzwischen.

01:06:08: Und deswegen versuche ich da auch so ein bisschen... ein bisschen locker zu bleiben.

01:06:12: Ja, bist du versündlich.

01:06:14: Ja, genau.

01:06:15: Okay.

01:06:16: Aber vielleicht, wenn das veröffentlicht wird, wird das ja der ein oder andere und sagt sich selber noch mal, vielleicht gehen wir mal zur Haio hinter und winken einmal rein.

01:06:26: Oder zu den gehörlosen, hörrisch schälen Kollegen.

01:06:29: Woanders, ja.

01:06:30: Genau.

01:06:30: Und weiss auch, der ist schwörig, dann geh ich kurz zu deinem Büro, guck mal rein.

01:06:34: Tschüss.

01:06:35: Und dann

01:06:36: haut dann

01:06:36: ab.

01:06:36: Ist das besser.

01:06:38: Gibt es Situationen, von denen du quasi schon im Vorhinein weißt.

01:06:43: Also, wenn du jetzt irgendwie Termine hast, selbst privater Natur oder dienstlicher, sag ich mal, von denen du weißt, das wird jetzt wirklich schwer zu händeln für mich.

01:06:54: Vom höheren Jahr,

01:06:55: ne?

01:06:55: Vom höheren Jahr, ja, ja.

01:06:56: Also, war gestern zum Beispiel tatsächlich, wo ich vorher war, dann tatsächlich besser zu händeln, als ich gedacht hab.

01:07:02: Das war das mit der

01:07:03: Tonhalle.

01:07:04: Genau, mit der Tonhalle.

01:07:05: Das wusste ich aber nicht.

01:07:06: Ich wusste, dass es in der Grundschule ist.

01:07:09: Und ich wusste Personalversammlung.

01:07:12: Ein Personalversammlung, einer Gemeinde.

01:07:14: Da wusste ich dann auch, weil ich schon dabei war, wie ... schlecht abgelehnt.

01:07:21: Ja, total.

01:07:22: Weil

01:07:23: wir auch.

01:07:26: Da wusste ich dann ... Gott, das war damals mal in einem anderen Raum, nicht in der Tonin hatte.

01:07:33: Es war noch vor Corona, wo wir da waren.

01:07:36: Da wusste ich dann, da sind viele Menschen.

01:07:38: Dann kann es sein, dass einer da hinten steht und was sagt.

01:07:41: ein großer Raum, große Abstände zwischen den Personen.

01:07:45: Das sind die Situationen, die versuche ich auch zu vermeiden.

01:07:47: Da versuche ich dann, als ich deine Kollegin dazu geholt.

01:07:50: Aber diesmal war es halt so, dass ich da einspringen musste oder das machen musste, weil keine Sonnenschaft verfügbar war.

01:07:55: Die waren alle ausgebucht.

01:07:57: Und die Kollegin konnte nicht.

01:07:58: Und ja, dann blieb es doch an mir hängen.

01:08:02: War dann aber nicht so schlimm, wie gedacht.

01:08:04: Aber das sind so schon für eine Situation, wo ich weiß, wenn der Rahmen groß wird und so.

01:08:09: Dann habe ich schon Respekt davor.

01:08:12: Ja.

01:08:12: Da versuche ich dann auch, muss ich ein bisschen abwägen, aber dann versuche ich schon, das nicht zu übernehmen.

01:08:17: Außer, ich weiß, es gibt tatsächlich nur eine Person vorne.

01:08:20: Dann kann ich das so einrichten, dass ich dann bei der Person stelle, dass es sonst auch Arbeitsschutzbelehrung.

01:08:26: dann überlege ich dann auch immer, machst du das, machst das nicht, aber da, vielleicht kann er vorne bei der Person stehen und so, und dann kann ich mit dem Gehörlosen da so ein bisschen anpassen, kann ich auch nochmal sagen, wenn ich das mal kurz erklären oder so, dann kann ich auch eingreifen, bei der Personalversammlung, da kann ich schwer eingreifen.

01:08:45: Dann hatte ich immer seinen Vortrag und das kriegte er dann vor und man muss ihn dann folgen.

01:08:52: Er gibt das dann vor.

01:08:53: Aber wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, ist die beste Methode für dich, der Sache sich der Situation zu entziehen.

01:09:01: Also es gibt für dich wenig bis keine Möglichkeiten, dich so vorzubereiten.

01:09:08: Was weiß ich, vielleicht kann man ja Hörgeräte anders einstellen oder... Ich

01:09:11: habe ja meine Hörberanlage, die hatte ich gestern auch mitgenommen.

01:09:13: Ich wollte die Einstellung auch mal den Sprechern platzieren, aber tatsächlich hatten sie alle dann, da hatten wir Mikrofonen, wo sie alle reingesprochen haben.

01:09:21: Dadurch war das dann doch akustisch vollkommen ordentlich.

01:09:24: Aber da hatte ich mich davor bereit, ich habe überlegt, wie stimmst du das?

01:09:27: Wie ist das dann, wenn ich vorne tisch und da sitzen dann, sitzt du vor, ich war vorne vielleicht mit oder vielleicht so ein bisschen an der Seite, aber da sind sechs, sieben Personen und einer sitzt dann ganz hinten an einer Tischreihe, genau am anderen Ende von mir.

01:09:41: Da habe ich dann schon gesagt, okay, ich nehme meine FM-Manlage mit, dass ich dann das Mikrofon dahin legen kann, dass es dann in meine Geräte reingestreamt wird.

01:09:49: Und dann ist es wieder entspannt.

01:09:51: Okay.

01:09:51: Genau.

01:09:52: Das hatte ich alles geladen und so weiter und mitgenommen.

01:09:55: Aber es gehört ein bisschen Vorbereitung dazu.

01:09:57: Also im Zweifel jemanden Anfragen, der unterstützt oder die Geräte dementsprechend voll, also einfach aufzuladen, wenn der Akku alle sind, natürlich auch blöd, ne?

01:10:06: Das mag ich aber noch.

01:10:07: Manche vorher dann, das dreite ich dann zuvor und das zweite ich dann.

01:10:10: Aber wenn ich so die größeren Sachen habe, dann gucke ich auch immer, was mache ich?

01:10:17: Ja, kann ich verstehen.

01:10:19: Du hast gesagt, das war ja auch ein ganz gutes Stichwort.

01:10:22: Vor Corona waren die, während diese Veranstaltungen eben nicht in einer Tonhalle gewesen.

01:10:27: Nun bringt ja Corona auch mit sich, dass wir alle eine Maske tragen.

01:10:31: Und du hast es vorhin auch schon mal angesprochen, dass wir ja auch... auf den Mund guckst, um besser verstehen zu können.

01:10:38: Also besser sehen und verstehen.

01:10:41: Wie oft, oder also ... Ja, die Maske macht das schwerer und beeinträchtigt wahrscheinlich.

01:10:49: Ja.

01:10:49: Also nicht nur dich, sondern auch gehörlose wahrscheinlich enorm.

01:10:52: Ja.

01:10:53: Aber wie genau hat sich das für dich verändert seit der Zeit, also ... im Alltag?

01:10:59: Wo sind neue Probleme sozusagen dazugekommen?

01:11:02: Und kann man ... wie beiderseitig irgendwie lösen.

01:11:05: Also derjenige, der spricht und die Maske aufhaben muss und derjenige, der verstehen muss.

01:11:10: Also in dem Fall du jetzt.

01:11:13: Also es hat sich gemerkt, dass... Also die Masken sind an sich für schwierige, gehörlose Menschen.

01:11:23: Ich empfinde das tatsächlich, ich glaube, das Worst Case.

01:11:27: Also das ist schon eine ziemliche Katastrophe, weil... Aber auch Gehörlose brauchen ja die Mimik auch.

01:11:35: Und die brauchen auch das Mundbild, fast noch mehr als wir es schweren.

01:11:41: Aber wir brauchen es auch, aber die hangen ja nicht das hören.

01:11:44: Also die sind ja wirklich nur von Mimik und vom Mundbild abhängig, um einigermaßen zu verstehen, was ja sowieso schon wenig ist, wie nachdem, wie gut sie auch sind.

01:11:53: Aber das ist ja schon wenig.

01:11:55: Und mit der Maske hast du ja das halbe Gesicht weg, du überlegst es ja dann wie gestern auch.

01:12:02: ist jetzt die Frau sich wie so, da ist sie das nicht, ne?

01:12:04: Weil deshalb ist ich schon nicht dies.

01:12:06: Dann überlegst du dann, ist der das jetzt, oder ist er das nicht?

01:12:11: Und dann hast du den Mund komplett verdeckt und eigentlich bei den medizinischen Masken geht das ja noch, aber bei den FFP II Masken ist es auch gedämpft.

01:12:20: Weil das hat die Sprache noch gedämpft, das wird ja irgendwie noch das Schall abgefangen.

01:12:25: Und dann hast du da auch so ein Genuss, sag ich mal, hinter der Maske.

01:12:29: Und da kriegst du die Krise.

01:12:31: Da kriegst du die Krise.

01:12:33: Und da gibt es in meinen Augen nur einen Weg, also durch die gewassten, ja, es gibt jetzt eine Schweizer Firma, die auch geschafft hat, das nicht beschlagen, aber was da dann die ganzen Versuche dieses gab, da hatte ich immer das Risiko, erstens die Folie, die knaut so ein bisschen, dann hast du das Licht, was hier drin spiegelt.

01:12:52: Wie nach Sonneneinfall und so und dann hast du natürlich den Atem und dann beschlecht das alles.

01:12:56: Ja.

01:12:57: Obstich hätte ich auch wieder Tricks, aber dann muss ja auch der andere die Maske eigentlich aufhaben, ne?

01:13:01: Nicht du selber, sondern der andere müsste sie ja haben und müsste sich die Anfangen der Bevölkerung diese Masken zu verteilen.

01:13:08: Ja, so wäre es ja.

01:13:09: Und das einzige Weg ist Maske runter.

01:13:16: Und das darfst ja auch nach der Infektionsschutzverordnung.

01:13:20: Darfst ja bei umgangene Gehördosen, darfst ja die Maske abnehmen.

01:13:26: Und das ist eigentlich bei Schwörigen auch der einzige Weg.

01:13:29: Maske abnehmen, dass das Gesicht und der Mund frei ist und dann kommunizieren.

01:13:34: Das ist einfach ein Mein-Augen-Muss.

01:13:37: und alles, was man da vielleicht immer herum bastelt, mit Lernen trotzdem zu verstehen, habe ich auch schon gehört, dass es da eine Kurse gibt, dass das ein Schwöriger lernt.

01:13:47: So siehst du konzentrieren, aber wie auch immer, dass er versteht, obwohl er das Mundbild nicht hat, das sind alles Krücken da.

01:13:54: Also ich finde, da

01:13:56: ist es... Aber das trifft auch eben nur auf schwerhörige Zungen.

01:14:00: Also ein Gehörloser

01:14:01: oder Gehörlose.

01:14:02: Da muss er den Mund dann frei haben, definitiv.

01:14:05: Da braucht er ganz nicht trainieren.

01:14:07: Selbstgewehrensprache.

01:14:09: Also einen Gebärdensprach kommunizieren, da brauchst du auch den Mimik.

01:14:12: Und das Mundbild spielt ja bei der Gebärdensprache auch eine Rolle.

01:14:15: Selbst da brauchst du eigentlich den Mund.

01:14:18: Und deswegen, ob es auch gehörlos ist, lassen selber die Maske auf.

01:14:23: Wahrscheinlich auch, dass sie es da einfach anpassen wollen.

01:14:26: Aber ich sage dann immer dem Jörg, nimm bitte die Maske ab, damit ich das Gesicht sehe.

01:14:31: Das ist auch eine Diskussion.

01:14:32: Ja.

01:14:33: Ja, untereinander ist da wahrscheinlich auch das Verständnis ja sofort da.

01:14:38: Also, wenn du dich mit anderen Gehörlosen irgendwie verständigen musst, die wissen ja um die Probleme.

01:14:43: Aber wir haben ja relativ viele Mitmenschen, die einfach auch berechtigt Angst haben natürlich, sich zu infizieren, die Maske natürlich irgendwie aus Selbstschutz tragen ja auch und auch aus Fremdschutz.

01:14:54: Aber also da stößt man eventuell eher an seine Grenzen.

01:14:58: Also ganz beispielhaft, man geht runter zum EDK oder Rewe, da weiß ich nicht was und du musst... Was fragen, suchst irgendwie was, ne?

01:15:08: Bist gehörlos und du verstehst eben den mit Verkäuferung nicht.

01:15:11: Ja, du hast keine

01:15:12: Chance.

01:15:12: Du hast keine Chance.

01:15:13: Und du mach dir mal verständlich als Gehörloser oder Gehörlose.

01:15:19: Du musst jetzt die Maske abnehmen, obwohl du das theoretisch wieder darfst, noch vielleicht gar nicht willst, weil du tatsächlich Angst hast, ne?

01:15:26: Ja.

01:15:27: Sonst.

01:15:28: Aber da musst du ja auch Artikelin bekommen, als Gehörloser.

01:15:29: Genau, eben.

01:15:30: Also das ist ja das nächste

01:15:31: Thema.

01:15:32: Manche haben ja tatsächlich Zettel und Stift dabei, aber das hat, glaube ich, auch nicht jeder Gehörloser immer so einen Stift

01:15:40: im Zettelverrat.

01:15:41: Ja.

01:15:41: So, dann fängst du auch nicht gerade in da, da musst du ja wo schreibt es zusammen, ob da in die Hand, da hast du Zettel und in die Hand, oder aufs Regal ist.

01:15:49: dann, da hast du ja ein Regal, da hast du ja keine warte Fläche oder so.

01:15:53: Also es ist alles sehr kompliziert.

01:15:56: Ja, glaube ich.

01:15:57: Und da kommt nur ein Laut vielleicht, wenn du Pech hast.

01:15:59: Und da gehört, dass ich es nicht so deutlich articulieren kann.

01:16:03: Dann versteht man nicht mal so eben, dass er sagt, bitte Maske.

01:16:06: Und er sagt, da können Sie mal bitte die Maske runternehmen.

01:16:10: Sondern

01:16:10: dann macht er vielleicht mit Maske runter oder so.

01:16:13: Und dann noch gestammelt.

01:16:14: Und ja, dann sollst du das verstehen.

01:16:16: Ja,

01:16:18: das ist natürlich wirklich schwierig.

01:16:19: Ja.

01:16:20: Also, ja.

01:16:22: Schwierig.

01:16:23: Fällt mir jetzt tatsächlich auch spontan.

01:16:25: Würden mir gar nichts einfallen, was man anders machen kann?

01:16:29: Nee, also die Kommunikation ist so.

01:16:32: Ja.

01:16:32: Also wenn wir jetzt versuchen, ist auch bei, glaube ich, bei einem Menschen so.

01:16:36: Also wenn wir versuchen, jetzt aus einer unnormalen Situation was normales zu machen, das ist quatscht, die Kommunikation funktioniert so.

01:16:46: Man kommuniziert auch nicht mit der Hand vor dem Mund und redet die ganze Zeit mit der Hand vor dem Mund, weil Kommunikation hat bestimmte Regeln.

01:16:54: Und die sind eben, dass das Gesicht halt auch frei sein sollte, z.B.

01:16:57: bei uns.

01:16:58: Gesichtfrei, nicht die Hand vor dem Mund, die ganze Zeit während man redet, so was auch bei Hörnern so, dass man diese ganze Zeit beim anderen die Hand vor dem Gesicht haben will.

01:17:07: Da will man eigentlich auch das Gesicht frei haben.

01:17:10: Und man will auch ... Der Klang, das ist halt so durch die FFP-Zweibasse, selbst die ... Hören.

01:17:17: Verkäufer fragen mich, was wollen sie haben?

01:17:20: Also, die verstehen mich nicht.

01:17:21: Na klar, ja.

01:17:22: Da

01:17:22: merkst du auch, also Kommunikation, da brauchst du nix reinbaste.

01:17:26: Das ist unnormal.

01:17:27: Und die Kommunikation ist erschwert und würde alle hören, dann sofort nicht verstehen.

01:17:31: Versteh mich aber nicht.

01:17:32: Im schlimmsten Fall hast du noch ne Plexiglascheibe.

01:17:35: Genau.

01:17:35: Plus

01:17:36: irgendeine der Masken.

01:17:37: Ja.

01:17:38: Also, ich stehe tatsächlich auch regelmäßig dann da und kann sie leider einfach überhaupt nicht verstehen.

01:17:44: Ja.

01:17:46: Ja, ich würde mich jetzt als nicht geschädigst betrachten.

01:17:50: Manchmal höre ich auch Dinge nicht, aber vielleicht will ich es auch nicht hören.

01:17:52: Ich bin jetzt auf jeden Fall nicht irgendwie belastet.

01:17:57: Was kannst du machen, um jetzt noch mal zurück zu irgendeiner Veranstaltung zu kommen, irgendeinen Treffen, vielleicht auch privater Natur, ein Geburtstagsfeier oder so?

01:18:06: Und du merkst, während dieser Runde, du kommst jetzt an deine Grenze.

01:18:10: Du bist vor einer Überlastung.

01:18:13: Was kannst du in dem Moment machen, beziehungsweise was tust du, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen?

01:18:19: Also beim Beispiel Geburtstag oder irgendwie so.

01:18:23: Es sind ja vielleicht auch Freunde, vielleicht auch Bekannte oder so, die gar nicht wissen, um deinen Hörschaden.

01:18:30: Dass die sich nicht auch auf den Schlips getreten fühlen.

01:18:33: Es ist total doof, dass du dir darüber Gedanken machen musst, aber ich könnte mir vorstellen, dass du diese Situation schon mal hattest.

01:18:38: Ja, da ist ja immer wieder.

01:18:40: Also, das ist eigentlich so.

01:18:42: Das ist natürlich immer die Frage, läuft nach Musik im Hintergrund zum Beispiel, oder nicht, ist einfach nur eine Quatschrunde.

01:18:51: Aber ich gucke dann schon, dass ich mir dann, was ich denn gucke, dass ich so eine kleine Gruppe habe.

01:18:57: Also dass ich dann zwei Jahre Sprech reinkomme oder ein drei Jahre Sprech spiele, ist dann natürlich immer ein Tisch.

01:19:02: Und links ist eine Gruppe, die unterhält sich über das Thema und rechts ist eine Gruppe, die unterhält sich über das Thema.

01:19:09: Du hast dir gesagt, du bist schlau, du setzt dich in den Mitte.

01:19:11: Und jetzt sitzt du in der Mitte und kriegst beide Gesprächsgruppen mit.

01:19:15: Da musst du natürlich überlegen, wen wendest du dich zu.

01:19:19: Aber ich mach das dann so, wenn es mir dann zu viel wird.

01:19:22: Und dass in der Meere dann unterhalten sich auch ohne mich in dem Augenblick.

01:19:27: Wenn es dann so ein drei, vierer Gespräch ist, also eine kleine Gruppe, dann klicke ich mich einfach aus.

01:19:33: Das klingt jetzt komisch, aber tatsächlich so ein Ort, wo ihr erstmal runterkommen kannst, ist die Toilette.

01:19:40: Ja, glaub ich.

01:19:43: Weil da könnte man so schöne Ausrede auf Toilette gehen.

01:19:47: Und ja, da ist dann erstmal Ruhe und dann kannst du erstmal runterkommen.

01:19:50: Und dann kannst du überlegen, in dem Moment dann... Dann, du bleibst ja nicht ewig auf die Toilette und das sind ja nur ein paar Minuten.

01:19:57: Also, wenn nicht mal, ne?

01:19:59: Das ist drei Minuten oder wie lang ruft man.

01:20:01: Im Zweifel kommt vielleicht jemand hinterher und fragt, ob das in Ordnung ist?

01:20:03: Ja, ja, das passiert nicht.

01:20:05: Und dann kannst du noch überlegen, ob du sagst, okay, geh ich jetzt wieder zurück.

01:20:11: Manchmal reicht tatsächlich so kurz aus der Situation heraus.

01:20:14: Und dann kannst du aber da überlegen, geh ich jetzt zurück oder dann bist du ja vom Tisch weg.

01:20:19: Und dann gehe ich dann zum Beispiel dann wieder raus und dann, wenn sie Garten haben, dann gehe ich vielleicht noch ein Stück hinten in den Garten rein oder so.

01:20:26: Gucken wir mal die Rabatten an oder sowas, ne?

01:20:29: Oder wenn wir vielleicht auch schon zwei Jahre nicht mehr hatten, wenn wir in Sedien sind, wo Dienste nicht arm sind, dann mit so einem Musikarm und so weiter, dann mache ich auch die Hörgeräte aus, weil ich kann auch ohne Hörgeräte noch recht gut verständigen und nach dem vierten bleibst... Sechs, jetzt sind sowieso alle lauter nach dem zweiten Bier und dann, wenn die Musik im Hintergrund spielt, sind auch alle lauter und reden lauter.

01:20:54: Und das geht dann auch.

01:20:55: Und da ziehe ich mich dann aber auch manchmal auf Toilette zurück, auch manchmal kurz auf mein Zimmer.

01:21:00: Ah, okay.

01:21:01: Ja.

01:21:02: Sowas einfach.

01:21:03: Ich mach da keinen Aufhebens rum, jetzt geh einfach mal weg.

01:21:07: Und ... ziemlich aus der Situation raus.

01:21:10: Und wenn ich denke, jetzt hast du genug Ohr oder genug Kraft gesammelt, dann geh ich entweder in diese Situation rein oder suchen wir dann eine andere Gruppe, weil die auch sehr anstrengend waren.

01:21:20: Okay.

01:21:21: Was könnten denn Menschen, die nicht beeinträchtigt sind, tun, damit du dich wohler fühlst?

01:21:28: Oder also jetzt nicht nur ... Wir reden ja jetzt speziell über dich, aber grundsätzlich irgendwie ... immer mit höherer Schädigung.

01:21:36: Schwere Ruhigkeit.

01:21:37: War ich ja gelernt.

01:21:39: Ja, ich hatte gerade die Regeln gesagt, so ein ruhiges Umfeld und so.

01:21:45: Und ich glaube, dass das kann außenstehende tun, wenn es dann dem bewusst ist, dass jetzt vielleicht eine bestimmte Situation ungünstig ist.

01:21:55: Dass dann vielleicht von, also es ist schon echte Hilfe, wenn jemand anderes sagt, zum Beispiel wenn man spritzt an der Straße oder ist irgendwo nah an einer Halle mit Maschinen lernen.

01:22:05: Und die Person selber, vielleicht, weil sie auch selber stört, aber die erkennt, das könnte jetzt stören sein, sagt, wir lassen uns jetzt mal ins Büro gehen.

01:22:14: Zum Beispiel.

01:22:15: Wir lassen uns mal im Büro weiter reden.

01:22:18: Das ist auch eine ganz elegante Art eigentlich, ist ja auch das Büro der bessere Worte, um einfach zu besprechen als in oder vor der Halle.

01:22:26: Aber wie das so ist, man macht dann eine Arbeitsplatzbegehung zum Beispiel und dann steht man da noch und da kommt man ein bisschen ins Quatschen.

01:22:32: Und steht aber noch in der Halle oder da in einem Geräuschpegel.

01:22:37: Wenn aber der andere dann für sich erkennt, lass uns mal ins Büro gehen.

01:22:43: Da ist es ruhiger, sagen wir uns dann auch, da ist es ruhiger.

01:22:47: Dann ist das eigentlich sehr entlastend, weil ich muss nicht damit kommen, sondern da andere ist zu kommen und ich schlafe da nur noch hinterher.

01:22:55: Hast du das Gefühl, dass da schon ... viele Menschen darauf sensibilisiert sind, also dass in deinem Umfeld einige darauf achten?

01:23:03: Ja, im Umfeld ja, wobei ich da wirklich normal behandelt werde, also auch.

01:23:11: Ist ja auch gut, aber mit auch manchen Fehlern, die einen doch gemacht werden, aber ich denke schon, ja.

01:23:19: Ja, manche fragen dann schon von den Freunden dann auch, ich habe ja

01:23:24: aber

01:23:24: ein schwieriger Freund, also ein schwieriger Freund, ein Landkastenfreund sozusagen, der ist gut herrnd und der achtet schon auch auf, der sagt, kannst du das jetzt gerade, kannst du das gut verstehen oder so, das kommt von ihm so ein bisschen

01:23:41: auch.

01:23:41: Ja.

01:23:42: Guten, mein schwieriger, der hat ja auch gleich Probleme, da ist es sowieso, ne?

01:23:46: Ja.

01:23:47: ist aber laut hier oder so.

01:23:48: Und dann ziehen wir uns in so einen anderen Ort zurück.

01:23:51: Ja.

01:23:51: Genau.

01:23:52: Aber so dieses, ja, ein Freundeskreis, ja, ansonsten, glaube ich, auch ein bisschen böse gesagt, aber die Menschen, die es dann irgendwann begriffen haben, die sterben irgendwann, dann werden neue Menschen geboren, die neuen Menschen müssen wieder neu aufgeklärt werden.

01:24:11: Und die Auflehrung ist schon wichtig.

01:24:16: Aber jetzt glaube ich tatsächlich, große Herausforderung ist tatsächlich für die guter an den Menschen, sich da rein zu versetzen.

01:24:25: Also, wie sie sich erkennen, jetzt ist die Situation gerade schwierig, dass der andere, der Schwierige gerade jetzt schlecht verstehen könnte.

01:24:33: Das erfordert ja schon eine Menge Hintergrundwissen.

01:24:38: analysierender Situation und erkennen in der Situation, dass das jetzt gerade schwierig sein könnte.

01:24:44: Das ist ja schon eine Vorarbeit von offenen Seiten des Jahrhunderts.

01:24:48: Man steckt ja halt doch in seiner Haut und kommt da auch nicht immer so raus.

01:24:52: Und

01:24:52: steckt bei dem anderen auch nicht drin.

01:24:54: Genau und es ist natürlich schon schwer, wenn man gerade so in seinem Redeschwall ist

01:24:58: oder

01:24:59: ein nettes Gespräch führt, dann umzuschalten und zu sagen Mensch.

01:25:04: Das ist jetzt hier aber gerade gar nicht die perfekte Umgebung, damit alle irgendwie einbezogen werden können.

01:25:10: Vielleicht

01:25:11: glaube ich tatsächlich auch so, dass ja auch das, was ich oft auch in Betrieben dann als Feedback bekomme.

01:25:17: Jede Situation, die man verbessert, zugunsten das Schwörigen, verbessert man die Situation auch zugunsten das Gutheurenden.

01:25:25: Das denke ich tatsächlich auch.

01:25:26: Das heißt, wenn man sich um den schweren oder den gehördosen, gut als anders gehördosen ist, dann ist es ja bei der visuellen Sprache.

01:25:35: Das ist immer noch mal ein bisschen anders, weil sie sind zwar ja nicht so geräuschempfindlich, weil sie eben keine Technik im Ohr haben, die Technik macht das ja, was man geräuschempfindlich wird.

01:25:44: Das haben die ja nicht, die hören dann das Geräusch vielleicht gar nicht erst.

01:25:47: Da hat dann gesunde visuelle Sprache.

01:25:49: Und da kann man sich auch in der lautesten Umgebung und auf der Baustelle vom Erdgeschoss zum Siebten Stochting unterhalten, sag ich jetzt mal, ein bisschen übertrieben.

01:26:00: Aber bei Schwöring ist tatsächlich so, also wenn man sagt, wir machen eine gute Akustik für den Schwöring, damit er gut verstehen kann, dann haben alle was dran.

01:26:08: Ja.

01:26:10: Ich habe gerade überlegt, wie könnte denn zum Beispiel an einem Arbeitsplatz so eine Sensibilisierung stattfinden?

01:26:17: Also, was wäre denn deiner Meinung nach ein Weg, um Kolleginnen und Kollegen darauf aufmerksam zu machen, dass man sich eben dass man langsamer spricht, dass man sich demjenigen zuwendet und man vielleicht nicht so Kreuzgespräche durch den ganzen Raum führt, also die Sachen, die du so ein bisschen angesprochen hast.

01:26:35: Ja, also im Großen, also bis jetzt auch durch Corona ausgefallen und auch dadurch, dass Landraher derzeit ein Rente ist sozusagen oder nicht zur Verfügung steht.

01:26:50: Das ist ein Kollegen-Seminar, das wird ja einige mal einmal ein Jahr angeboten.

01:26:54: Da soll es eigentlich sein und wurde auch angeboten, einmal im Jahr.

01:26:58: Und das ist ja so ein Wochenende, wo dann der Betroffene mit bis zu drei Kollegen ein gemeinsames Wochenende in Syrien, in der Frankfurts-Hochschule dort, wird das angeboten und das dann in der Größe, dann drei oder vier Betriebe, nachher nachdem, wie viele Kollegen damit kommen.

01:27:14: Und dann so ein ganzes Wochenende mit Gebärenkurs und Hintergrundwissen zum Thema Gehörlos und auch abends dann gemeinsam Bierchen trinken und Dolmetsholz da, dass sie auch alle gleichberechtigt unterhalten können.

01:27:27: Also das ist ja so ein Aufklärungswochenende und ich glaube, das hat auch immer sehr viel gebracht.

01:27:32: Das glaube ich auch.

01:27:33: Was war jetzt noch vorbereitende, zusätzlich hat das jetzt wieder aufgelegt werden, im Jahr zwei Taunen, zweiundzwanzig mit dem Kollegen Seminar.

01:27:38: Und was ich jetzt gerade mit dem Kollegen noch vorbereite, ist so ein schwörigen Seminar, aber nicht ein Wochenende, sondern eher so einen halben Tag, über einen ganzen Tag.

01:27:47: Wo war dann, aber das ist jetzt dann speziell schwierig.

01:27:49: Das andere ist für Gehörlose.

01:27:51: Das Kollegen Seminar ist nicht für Schwörige, sondern richtig für Gehörlose.

01:27:56: Und das, was ich jetzt noch mit dem Kollegen vorbereite, ist halt für Schwierige, so in dem in der Arbeit dann nicht im Wochenende.

01:28:02: Alba war den ganzen Tag, was da dann auch schwämmelnden Vertretungen und so weiter in der Zukunft kommen können.

01:28:11: Und dann wird dann darüber informieren, was bedeutet Schwierigkeit, wie viel wir sind, ob Schwierig, wie funktioniert ein Ohr, wie Kommunikationsregeln.

01:28:20: Das wird auch im Kollegen, die haben gehördosen Kommunikationsregeln, was ist zu beachten.

01:28:24: Das wird alles vermittelt.

01:28:25: Und dann das Dritte.

01:28:27: Das hatte ich jetzt vorgestern, da war ich in einer Apotheke, die eine schwierige Mitarbeiterin haben.

01:28:35: Und da habe ich, da kann ich die Chefin damit dazu und dann alle auch so ein bisschen informiert.

01:28:40: Wie ist das denn?

01:28:40: Und sie hat auch selber erkannt vorne, dass das der Apothekenraum auch akustisch nicht ideal ist und so.

01:28:47: Und dann erzähle ich so ein bisschen, was wir jetzt gerade hier machen, dass ich dann so sage, nein, das ist dann so und so, den Nebengeräusch und ein paar Hergeräte.

01:28:54: Wenn dann die Tür geht, das schlägt dann schon ab nach die automatische Tür, die so hat er dann so und dann geht die wieder zu.

01:29:00: Klar, hat dann auch immer ein bisschen, kommt der nächste Kunde, geht die wieder auf, das ist dann ein Geräusch.

01:29:04: Wenn der auf ist, dann ist das das Geld hoch.

01:29:09: Dann fahren die Krankenwagen gerade da oder Straßenverkehr.

01:29:12: Ich war vorne im Parkplatz, aber die Straße ist gleich so.

01:29:15: Ziemlich nah.

01:29:16: Und dann hört man den Krankenwagen und die Tür geht auf und nennt sich gleich ganz besonders laut.

01:29:20: Und das stellt natürlich auch wieder dar.

01:29:22: Und da ist auch das Thema, das stellt natürlich auch die Hörne-Mitarbeiter, ne?

01:29:25: Ja.

01:29:26: Aber das ist so, dann erzähle ich das so in dem Gespräch.

01:29:29: Dann ergänzt das vielleicht noch die Betroffene selber und sagt, ja, und bei mir ist das so und so.

01:29:34: Ja, da haben wir es jetzt auch schon unterhalten, dann haben wir überlegt.

01:29:38: Vielleicht können Sie ja das auch, die haben ja auch eine Protege, auch viele ältere Kunden.

01:29:41: Da habe ich auch noch ein bisschen noch angeregt.

01:29:43: In stiligen Kunden, da könnte man ja gucken, dass und das macht, dass Ihre Kunden vielleicht auch was davon haben.

01:29:48: Oder dass sie sich da noch schwierig freundlich aufstellen sozusagen oder alltagsgerecht, der wie man es formulieren sollen will.

01:29:57: Ja, jetzt ist das so, hat sich daraus so entwickelt.

01:29:59: Erster Kontakt, aber der hat man schon relativ viel erzählt und die war auch offen.

01:30:03: Ja, also Tatsache einfach ins Gespräch gehen.

01:30:05: Ja.

01:30:06: Merkt, kann man in Anführungsstrichen nicht tun.

01:30:09: Also, wenn sich Kollegen weiterbilden wollen, ist das natürlich schön.

01:30:13: Aber erst mal einfach sprechen.

01:30:15: Das

01:30:16: ist ja an sich auch ein riesengroßer Hakt.

01:30:17: Nein, das ist ja keine Tatsache für mich.

01:30:19: Man muss

01:30:21: mal wissen, Tatsache.

01:30:23: Man muss sich vielleicht auch bewusst machen, vielleicht so generell, was macht eigentlich eine gute Kommunikation aus.

01:30:29: Da kann man, glaube ich, auch immer gut bei sich bleiben.

01:30:31: Also, weil man schon reicht schon einen Schöring ab.

01:30:34: schwenken, sondern selber gucken, was macht eigentlich eine gute Kommunikation aus?

01:30:39: Und dann ist man eigentlich schon relativ nah dran, bei denen, was Schwere gebrauchen.

01:30:44: Ja, sind natürlich auch so Regen.

01:30:45: Die brauchen

01:30:46: sie noch ein bisschen perfektioniert, ehrlich gesagt.

01:30:47: Ja,

01:30:48: gut.

01:30:49: Ein bisschen noch, noch ein bisschen...

01:30:50: Ja, genau.

01:30:51: Wo ihr vielleicht ein guter Handel, vielleicht den Straßenverkehr bei gekippten Fenster ein bisschen ausblenden könnt, braucht der Schwere vielleicht das Fenster dann zu.

01:30:59: Genau.

01:31:00: Aber ein... Wenn ein Fahrrad da draußen arbeitet, wird auch ein Gut hören und dann stören.

01:31:07: Nach der Störlevel kann ein bisschen höher beim Schöring, ist der Störlevel halt geringer.

01:31:14: Aber insgesamt brauchen sie alle eigentlich eine ruhige Umgebung, um vernünftig und konzentriert arbeiten zu können.

01:31:20: Ich hatte Lippenlesen ja auch so ein Thema.

01:31:24: Im Prinzip, das sind ja auch so Robote der Höflichkeit.

01:31:26: Ich drehe mich halt eben nicht weg, sondern rede zu demjenigen oder derjenigen hingewandt.

01:31:32: Und ich hatte, das fand ich ganz interessant, also ich hab mich auch auf der Seite des Gehörlosenverbandes mal rumgetumelt und hab so ein bisschen geguckt.

01:31:39: Was finde ich da?

01:31:40: Gibt es da irgendwelche anregenden Sachen, die ich irgendwie noch nicht kannte und ich wusste?

01:31:44: Und dann hab ich da Sachen was gefunden.

01:31:46: Das fand ich ganz cool.

01:31:46: Ich weiß nicht, kennst du das?

01:31:48: Ja, so nah.

01:31:49: Karte sozusagen?

01:31:50: Genau, also das scheint eine Karte zu sein, die man mit sich führen kann im Straßenverkehr, also wenn man selber irgendwie Auto fährt und betroffen ist und dann eben in eine Polizeikontrolle kommt.

01:32:01: Darf ich noch aufkommen?

01:32:02: Ja, natürlich, ja klar.

01:32:03: Und da habe ich für mich zumindestens rausgenommen, dass es ja beim Thema Lippen lesen, also das ist nicht nur ein besonders wichtiger Aspekt, sondern dass man eben als Nicht-Betroffener, der eben mit anderen in Kommunikation tritt.

01:32:18: auch einige Dinge beachten kann, eben, dass ich mich zu dir hinwende, wenn ich mit dir spreche, weiß ich aber ja aus ein paar Punkte, dass ich meinen Mund nicht verdecke.

01:32:27: Da sind wir wieder beim Thema Masken, da muss man dann eben natürlich gucken, dass ich langsam spreche und irgendwie auch deutlich, also so, dass man eben offensichtlich von meinen Lippen gut ablesen kann, was ich jetzt gerade sage.

01:32:40: und jetzt den letzten Punkt weiß ich nicht mehr, aber Ja, ich glaube, da stand noch so was.

01:32:45: Bereihen

01:32:45: Sie, dass mich die Sonne oder Ihre Taschenlampe blendet?

01:32:48: Genau, das fand ich total, habe ich mir gar keine Gedanken drüber gemacht.

01:32:52: Aber klar, in der Verkehrskontrolle hast du im Zweifel jemanden von der Polizei, der dann eben in dein Fahrzeug leuchtet, wenn es dunkel ist.

01:33:00: Aber, und das ist ja viel wahrscheinlicher, ich stehe irgendwo draus, mit jemandem unterhalte mich und habe die Sonne im Rücken.

01:33:07: Ja.

01:33:08: Und total logisch, dass ich mich ja gar nicht angucken kann, selbst wenn ich alles andere beachte.

01:33:12: Ich versuche irgendwie langsam und deutlich zu sprechen, gucke dich an und so weiter und dann hast du die Sonne und am Ende ist alles futsch.

01:33:19: Und das fand ich tatsächlich nur mal diese diese vier fünf Punkte total hilfreich, um das mal zu schneiden, dass ich jetzt hier tatsächlich irgendwie im Alltag ist das ja wie so ein kleiner Leid fahren.

01:33:32: Also,

01:33:33: fand ich super.

01:33:34: Und dass es diese Karte gibt, also die soll ja eigentlich am Ende die Kommunikation zwischen den Beamten und denjenigen, der dort fährt, erleichtern.

01:33:44: Aber fand ich gut.

01:33:45: Fand ich total hilfreich.

01:33:49: Genau.

01:33:49: Da

01:33:49: würde auch gut, dass man zum Beispiel auch die Sitzordnung, wenn man im Gespräch ist, und dass ich mich zum Beispiel nicht von einem helles Fenster setze,

01:34:00: weil dann

01:34:01: vom hellen Untergrund.

01:34:03: Wenn du einen hellen Hintergrund hast, dann ist er voll ab rund, dann wird er ein Foto so ein bisschen.

01:34:06: Also wenn du ein Foto gegen das Licht machst, dann siehst du vom Gesicht auch nicht viel.

01:34:10: So ein bisschen ist das auch nach, deswegen wenn du gegen den hellen Hintergrund hast, dann werden die Augen schmappaziert und dann können sie nicht mehr ordentlich vom Mund abziehen.

01:34:19: Deswegen zum Beispiel, wenn man nicht mit einem hörlosen Hinsetze, dann gucken wir so, für mich das gleiche, deswegen eigentlich müssen beide so sitzen, dass beide nicht das helle Fenster am Hintergrund

01:34:29: haben.

01:34:30: Also am besten die Sonne von der Seite oder Licht von der Seite.

01:34:33: Das

01:34:34: geht so ein bisschen hier in die Richtung.

01:34:35: auch, was hier steht, dass die Sonne einblendet.

01:34:38: Fand ich total spannend und so simpel.

01:34:40: Also das sind ja Dinge, die muss man sich ja jetzt nicht lange merken.

01:34:44: Macht ja Sinn.

01:34:48: Was sollten Personen grundsätzlich wissen im Umgang mit höher eingeschränkten, also schwerhörigen oder gehörlosen Menschen?

01:34:57: Also was verursacht regelmäßig Überraschungen?

01:35:00: oder erstaunen, seitens der nicht beinträchtigt.

01:35:08: Also vielleicht ganz wichtig, weil das könnte man, wenn man da ein bisschen vertraut ist, könnte man das nämlich denken.

01:35:16: Ganz wichtig ist, die Intelligenz ist die gleiche.

01:35:23: Man könnte ja denken, der Schwierige, der spricht dann komisch, also hat vielleicht noch eine zusätzliche Behinderung, das haben wir im Deutschen Schwierigenbund im Vorstand einer, weil der hat noch eine andere, manchmal eine Spastik hat oder so, und dann fängt das alles mit der Aussprache und dem ganzen Auftreten, kriegt man ganz schnell das Gefühl, dass der dumm ist oder so, aber der ist gar nicht dumm.

01:35:50: Sogar stellvertretender Schatzmeister und beim deutschen Schreingbund kannst du als Schatzmeister schon ein bisschen was auf dem Kasten haben.

01:35:57: Du musst nicht super fit sein, wie in einem Großunternehmen vielleicht, aber da geht es ja schon um sechsstellige Summen und da musst du schon ein bisschen fit sein.

01:36:11: Oder auch die Aussprache von Gehörlosen.

01:36:13: So kannst du ganz schnell denken, du wieder stammelst und redest und wieder schreibst auf teilweise, weil das ja zusammenhängt in der Sprüffsprache und Lautsprache und haben ja gerade gesagt, wenn sie seit Geburt oder seit kleiner Spracherverb Gehörlosen sind, dann leidet auch die Sprüffsprache, die schreiben dann auch anders.

01:36:30: Man könnte auch denken, wie ein Ausländer oder so, ein bisschen böse gesagt, aber wenn jemand ist, der fit ist in der Sprache, dann ist das... Manchmal wirklich Krautabwäsch.

01:36:40: Manchmal auch Mühe, das zu verstehen.

01:36:43: Was schreibt er jetzt eigentlich?

01:36:44: Und dann aber sich bewusst zu machen, die Aussprache ist vielleicht sehr schlecht.

01:36:52: Schrift, Bild, was er schreibt, Grammatik auch schlecht.

01:36:56: Trotzdem Personenschlau.

01:36:59: Da kann Schlau sein.

01:37:01: Das

01:37:02: ist dann eine Gebärdensprache.

01:37:03: Du weißt, wenn eine Gebärdensprache reinkommt, dann merkst du plötzlich, wie begriffsstutzig oder nicht, oder wie schnell begreift er.

01:37:10: Und dann bist du so im Gespräch wie wir beide jetzt.

01:37:12: Und dann kriegst du aber auch schnell mit der andere, der ist der fit und der schlau, auch von den Gebärden her, so wie jemand ja redet und sich gewählt ausdrücken kann.

01:37:22: Und anderer hat sich vielleicht ein bisschen plumper ausdrückt, so können beim Gebärdensprache auch Öhrlose sich gewählt ausdrücken.

01:37:27: Also... Das sieht einfach anders aus.

01:37:30: und auch die Gebärden dann geformt werden und auch wie sie so kommunizieren, das merkt sie dann schon.

01:37:36: Oder ist jemand da noch eine Lernbehinderung?

01:37:38: Dann musst du auch da, die sich dann anpassen.

01:37:41: Das merkt du in der Gebärdensprache dann eigentlich erst, ah, er hat eine Lernbehinderung.

01:37:44: Ich muss das jetzt anders verpacken.

01:37:46: Ich muss das jetzt anders immer klären.

01:37:49: Gibt es in Gebärden Ironie?

01:37:53: Oder ist das schwierig?

01:37:54: Schwierig, schwierig.

01:37:54: Also schwarzer Homo, schwierig.

01:37:56: Ja.

01:37:58: Anders gebären ist eine andere Dramatik auch.

01:38:01: Und dann ist es auch teilweise Hörnachomor, also aus der Perspektive des Hörnens.

01:38:11: Und es gibt ja auch gehörlosen Witze.

01:38:15: Oh, der ist total witzig.

01:38:18: Ich könnte das kein erzählen.

01:38:19: Nee,

01:38:20: okay, schade.

01:38:22: Da bin ich zu wenig drin.

01:38:24: Aber wenn ich so mit Gehörlosen zu tun... Also es hat schon Gehörlosenwitze... Gehörlosenwitze gehört, er gesehen.

01:38:37: Gut, da muss man auch wieder gut sein in der Gebärdensprache.

01:38:40: Was du mir auch herausfordern, weil da musst du ja die Pointe mitkriegen in deiner... Du willst ja eine Femmsprache, ne?

01:38:46: Und ich muss jetzt die Pointe mitkriegen in der Gebärdensprache und das heißt, das muss du ziemlich sicher sein.

01:38:52: Ich bin zwar schon ziemlich sicher, aber ich würde nicht sagen, dass ich immer alles hundert Prozent verstehe, dass ich leider auch gestehe.

01:38:59: Manchmal muss ich auch nachfragen oder manchmal muss ich auch da kombinieren, weil es einfach für mich auch eine Fremdsprache ist, immer noch nicht wie eine Muttersprache.

01:39:10: Aber das ist dann beim Gehörlosenwitz, das funktioniert anders, hat es genauso für mich zu bereimeln und lachen.

01:39:20: Irgendwie hat er eine andere Thematik.

01:39:22: Oder irgendwie funktioniert er anders.

01:39:23: Gibt

01:39:23: es so einen Gassenhauer?

01:39:25: Nee, das kann ich jetzt leider... ...wenn die alle freuen, wenn ich einen hätte.

01:39:30: Vermutlich, ja.

01:39:31: Er hätte nur dich besser darauf vorbereiten müssen.

01:39:34: Also, wenn die irgendwann mal einen... Und

01:39:37: da behördlose Witze erzählen, dann erzähle ich noch nur die Behördlosen.

01:39:41: Und vielleicht noch Dolmetscher, die da gut mehr Zähne sind.

01:39:43: Aber ich glaube, das muss auch behördlose erzählen.

01:39:46: Vermutlich, ja.

01:39:47: Aber wenn man interessant, also auch... Man hat seinen eigenen Humor, hat ja sowieso jeder, aber es gibt ja so einen bestimmten Humor, man den überhaupt versteht.

01:40:01: Gibt ja auch Witze, die können sich andere kaputtlachen, man selber findet die total doof.

01:40:08: Ja, ja,

01:40:09: ja.

01:40:09: Stell mir mal, wie ich mich vor.

01:40:11: Ja, cool.

01:40:14: Ich hatte ja den gehörlosen Verband schon angesprochen.

01:40:17: Es gibt den Integrationsfachdienst, in dem du arbeitest.

01:40:20: Gibt es außer euch beziehungsweise diesen Verband, der eventuell hilft, Stellen, an die man sich wenden kann, entweder als Arbeitgeber, der sich halt vielleicht umstrukturieren möchte und Möglichkeiten schaffen oder auch als Betroffener, der sagt, ich komme hier irgendwie alleine nicht weiter.

01:40:38: Also was würdest du empfehlen?

01:40:39: Zum Thema Arbeit oder generell?

01:40:41: Nee, vielleicht auch generell.

01:40:43: Also einfach, ja, es ist natürlich breit gefächert, ne?

01:40:46: Du kannst natürlich den sozialen Aspekt haben, dass du sagst, ich weiß nicht, ich will einen Sport machen.

01:40:50: Und du komm hier aber bei den klassischen Ruderanen nicht rein, weil die eben irgendwie über eine Trommel, ja, und ich sitze immer mit dem Rücken zur Trommel, wenn ich jetzt total gehörlos bin.

01:41:01: Aber also, gibt es... Gibt es noch andere Stellen, die du empfehlen kannst, wo du sagst, die leisten grundsätzlich gute Arbeit, egal ob es jetzt Arbeitsplatzsuche ist, soziales enagement oder...

01:41:13: Also es ist ja ein großes schwieriges Thema.

01:41:16: Also Berlin ist ja sowieso so gut aufgestellt.

01:41:19: Da gibt es ja so Wohngruppen, z.B.

01:41:23: von einer Philly-Straße für Behördlose nach sowieso... Wo dann mehrere eingeschränkte Gehörlose zusammen in einer Wohngruppe wohnen, also sowas gibt es, Berlin gibt es auch Einrichtungen, die auch so Betreuung übernehmen.

01:41:45: Das ist jetzt in Berlin, in Potsdam zum Beispiel geht es schon los.

01:41:48: Also in Potsdam gibt es tatsächlich jetzt momentan nur den Integrationsfachdienst, wenn man von Thema schwierig bis sonst weiter Gehörlos.

01:41:58: Schwieriger können ja immer noch zur normalen Beratungsstelle.

01:42:02: Das sieht das ja offen.

01:42:06: Bei der Gehörlose kann ich einfach mal irgendwo hingehen zu einer höheren Beratungsstelle und sich da beraten lassen.

01:42:11: Weil da hat er mal das Problem mit der Gehör und der Kommunikation.

01:42:15: Tatsächlich gibt es gerade in Potsdam nur den IFD, wo Gehörlose eine Anlaufstelle hätten, wo sie auch kommunizieren können.

01:42:27: Es gibt noch den Gehörlosen, Die Vereinen hier in Potsdam, die hatten auch eine Beratungsstelle.

01:42:33: Die hat hier Arbeit und die hat alles andere abgedeckt, so Rentner oder Arbeitslose oder blieb nicht verstanden, von was auch immer, Hausverwaltung oder so, ob Ross nochmal erklärt, muss darauf reagieren über vorderen Beschreiben und da hat dann die Beratungsstelle dann auch angerufen und gesagt, das erklärt dann.

01:42:53: Die ist jetzt aber geschlossen seit Anfang des Jahres.

01:42:56: Und damit gibt es tatsächlich keine weitere Beratungsstelle, außer man wendet sich irgendwie an den Gehörlosenverein und versucht sich da Hilfe zu holen, lang ist.

01:43:07: Aber ansonsten gibt es keine Stelle, zum Beispiel in Patsdam.

01:43:10: Und genau das Gleiche ist jetzt eigentlich ein Cottbus.

01:43:11: Und Cottbus haben die Gehörlosen, wenn sie spezielle Einrichtungen haben, und nur den EFD in Frankfurt oder, weiß ich gar nicht genau.

01:43:21: Was weiter hat, auch keine Beratungsstelle weiter, nur den EFD.

01:43:25: Und Neuropin soweitig war es auch nur den IFD.

01:43:28: Also

01:43:30: wir müssten eigentlich immer abweisen, wenn jemand kommt wegen etwas anderem, müssten wir eigentlich sagen, tut uns leid, wir sind berufsbegleitender Dienst, wir sind für dich als Arbeitslosen oder Rentner oder was auch immer oder auch der Arbeitnehmer kommt und dem begleite ich normalerweise am Arbeitsplatz, das kommt ja.

01:43:45: aber, weil da noch ein Brief nicht versteht, müsste ich streng genommen sagen, tut mir leid, die privaten Sachen bin ich gar nicht für zuständig.

01:43:52: macht man dann, kommt ja auch nicht so oft vor.

01:43:54: Aber Kotbus hat sich das relativ häufig.

01:43:57: Und dann, was machst du dann?

01:43:59: Sagst du dann, du musst, ich kann das nicht machen.

01:44:03: Oder sagst du halt, na ja, also Augen zu drücken.

01:44:06: Und dann kümmert sich dich mal darum, weil sonst ist keiner da.

01:44:10: Nee,

01:44:11: also eigentlich unter dem Strich im Potsam gibt es gerade nur dich.

01:44:14: Ja.

01:44:15: Was?

01:44:16: Das ist sehr wenig.

01:44:17: Obwohl, also muss ich mich korrigieren.

01:44:19: Das wird mir gerade noch ein ZFK-EOTW-Beratungsstelle.

01:44:22: Die gibt es auch noch.

01:44:22: Okay, ja.

01:44:23: Genau, das wird mir gerade

01:44:24: ein.

01:44:25: Was machen die?

01:44:26: Also welchen Sektor decken die ab?

01:44:28: Also das ZFK ist das Zentrum für visuelle Kommunikation und Kultur, die Brandenburg.

01:44:34: Und die machen ja sehr viel, die machen ja auch... Zum Beispiel den Sandmann nach dem Gebärdensprache oder so.

01:44:41: Ja,

01:44:42: ja.

01:44:42: Und

01:44:43: da sind sie ja richtig entwickelt.

01:44:45: Ich muss mal auch richtig positiv erwähnen.

01:44:49: Also ich finde das schon toll, was sie machen.

01:44:50: Ja.

01:44:50: Die haben jetzt auch eine Ehre, was halt jetzt seid.

01:44:53: Dann gibt es die Zwei-Ton-Tipps, die Zwei-Ton-Acht.

01:44:55: Die Zwei-Ton-Tipps hat angefangen mit der EOTB-Beratungsspelle.

01:44:59: Und sie haben auch eine EOTB-Beratungsspelle.

01:45:01: Also das gibt es dann schon, da können wir dann doch korrigieren.

01:45:04: Aber da ist jetzt auch nur wieder ein Pots da.

01:45:06: Also Kottwurst, glaube ich, gibt es das wieder nicht.

01:45:08: Da gibt es das.

01:45:09: Beschwörige, die Ilona Dena, die ist bei uns mit, ich hab als Landesverband haben wir auch eine Beratungsstelle, hier die Beratungsstelle in Frankfurt-Oda und Ilona Dena als ehrenamtliche Mitarbeiterin wäre ein Kortbus, aber die macht die Schwörigen, die können dann keine Gebärdensprache, weil man da dann auch ein Dörmetschall dazu holen könnte.

01:45:26: Also in Dernstich muss ich es dann ein bisschen für Potsdam zumindest korrigieren, also ZFK schon dann auch, die machen eine Einzelfallhilfe und so.

01:45:33: Also in Dernstich ist da schon doch eine Stelle, die die gut aufgestellt

01:45:37: ist.

01:45:37: Die hilft gut weiter, okay.

01:45:39: Aber wenn du auf dem Land bist, natürlich dann aussiedünnt.

01:45:42: Ja, wenn es lokal ist oder so, dann ist das schon schwierig.

01:45:45: Ist

01:45:48: nicht besonders schwierig.

01:45:48: Da gibt es auch Brandenburg an der Hafe.

01:45:52: Also alles noch etwas ausbaufähig und auf jeden Fall, so wie ich finde, kann man versuchen, ein bisschen mehr Sensibilisierung, Akzeptanz oder Rücksichtnahme in dem privaten und dienstlichen Umfeld irgendwie.

01:46:07: zu streuen, zu versuchen durchzuführen, setzen, sagen wir mal so, nicht durchzuführen.

01:46:12: Ja, es ist halt, wie Sie sagen, mehr hat sich das eichern.

01:46:14: Ja,

01:46:15: aber

01:46:16: wirklich.

01:46:17: Ich habe immer vor Ort im kleinen Rahmen versucht, was zu verbessern.

01:46:20: Hast du es da vor Ort an dem Arbeitsplatz mit den Betroffenen und den Kollegen umfällt, dann verbessert.

01:46:28: Aber

01:46:29: im nächsten Betrieb.

01:46:30: Fängst du wieder an?

01:46:31: Fängst du wieder auf den Fall

01:46:32: an, genau.

01:46:33: Aber eigentlich, das ist vielleicht ja auch ein ganz nettes Ende, schön zu sehen, umso mehr, sagen wir mal schwerhörige, ja, in solche Betriebe kommen oder auch Gehörlose, umso mehr Betriebe klapperst du am Ende des Tages ja ab und umso flächendeckender ist ja dann auch schon wieder dieses Thema verbreitet worden.

01:46:53: und zu sagen, hier haben wir irgendwie einen neuen Betrieb.

01:46:57: Der hat sich darauf eingelassen und er hat sich darauf eingestellt und hat vielleicht auch mal rückfragen oder muss mal irgendwie mit uns in Kontakt treten also speziell mit dir denn aber.

01:47:06: Ist es natürlich mühsam und es ist einerseits schade zu sehen dass es so viele Betriebe gibt oder auch vielleicht private Umfelde wo das noch nicht so durchgeführt ist.

01:47:14: aber andererseits ist es ja schön mit jedem Betrieb den du besuchst hat man ja wieder einen Punkt geschaffen wo ein bisschen mehr Rücksichtnahme und Verständnis quasi da ist.

01:47:25: genau genau.

01:47:25: Oder das Thema Verschaltigung.

01:47:28: Ja, genau.

01:47:28: Das

01:47:32: ist doch gut.

01:47:34: Ich finde, das ist ein nettes Ende, das wir gefunden haben, damit es nicht ganz so traurig ist.

01:47:42: Was ziehen wir jetzt für ein Fazit aus der ersten Folge?

01:47:44: Ich glaube, der Richtigste vorab macht euch nicht verrückt.

01:47:47: Ihr müsst jetzt keine Gebärdensprachprofis werden.

01:47:50: Aber

01:47:50: vielleicht versuch dir einfach ein paar Tipps von Hajo zu beachten.

01:47:53: Sortet ihr beruflich, privat oder einfach mal per Zufall in eine Konversation mit hörgeschädigten Personen geraten.

01:47:59: Kurz zusammengefasst schaut die Person direkt an, spricht langsam und deutlich und denkt vielleicht daran, dass hinter euch kein Gegenlicht auf die andere Person fällt.

01:48:08: Ich finde aber der wichtigste Punkt von Hajo war, dass die Intelligenz dieselb ist.

01:48:13: Viele könnten das vergessen, da sich das Sprachbild von höherem Menschen doch deutlich unterscheiden kann.

01:48:17: Dass dies nicht der Fall ist, hat Hajo ja gut beleuchtet.

01:48:20: Wir hoffen, euch hat die erste Folge gefallen und ihr seid auch wieder am zweiten, dritten mit dabei.

01:48:25: Ich spreche mit Ulrike Junge, Gitterfachberatung bei den Neonitern.

01:48:29: Was sie genau macht und wie ihre Historie verlief, erfahrt ihr in der zweiten Folge von Gute Unterhaltung.

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