Vivian Heinrich - Concierge
Shownotes
Kurz zusammengefasst In dieser Folge sprechen wir mit Vivian Heinrich – Concierge im Johanniter-Quartier in Michendorf. Und anders als du vielleicht denkst, steht Vivian nicht nur hinterm Tresen und begrüßt die Bewohner oder hält die Tür auf. Sie muss ein echtes Multitalent sein. Vivian plant und organisiert Veranstaltungen, wie Konzerte. Versucht, das Leben der Senioren zu vereinfachen, indem sie verschiedene Services ins Haus holt. Ist IT-Expertin für sämtliche Anfragen der Senioren im Haus rund um Technik und irgendwie auch Enkeltochter von sehr vielen Großeltern. In diesem Job zählt also nicht nur, seine ToDos abzuarbeiten, sondern sich auch mal Zeit zu nehmen für die Geschichten der älteren Menschen.
Was regelt Vivian alles? Vivian sorgt natürlich in erster Linie dafür, dass im Haus alles seinen gewohnten Gang geht. So zum Beispiel auch der angebotene Mittagsservice oder einfach die Technik im Haus. Sie holt verschiedene Anbieter ins Haus. Darunter zählen zum Beispiel Angebote wie ein Wochenmarkt, eine kleine reisende Boutique, Sportangebote oder Spielenachmittage. Auch vor großen und kleinen Veranstaltungen macht Vivian keinen Halt. So ging sie einst als rasender Reporter zum Jubiläum durchs Haus und interviewte die Bewohner*innen. Ein Spektakel, das gemeinsam als Showeinlage angeschaut wurde. Es werden Konzerte veranstaltet, Backnachmittage, Sommerfeste oder Adventsbasare. Im Mehrgenerationenhaus wird es nie langweilig. Doch um dieses Projekt zu stärken, planen Vivian und die Leitung der angrenzenden Kita immer wieder gemeinsame Spaziergänge, Lesenachmittage, Back- und Kochaktionen oder einfach nur Bastelnachmittage.
Du möchtest mehr über unsere Quartiere erfahren, dann schaue hier: Johanniter-Quartier in Michendorf
Angebote selber gestalten oder ein Ehrenamt Wer hier im Quartier arbeitet, muss auf jeden Fall kreativ sein. Immer wieder überlegt sich Vivian neue Angebote für die Senioren. Falls du also ein sportliches, kreatives, kulinarisches oder vollkommen anderes Angebot hast, das du gerne mal in Quartier bringen würdest, dann melde dich bei uns. Wir freuen uns jederzeit auf neuen Input und frische Gesichter hier bei uns im Haus. Du interessierst dich für eine Stelle oder ein Ehrenamt bei uns? Gar kein Problem, hier entlang: Ehrenamt
Wenn du unseren Verband näher kennenlernen möchtest, findest du hier mehr Informationen: Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming
Über dein Feedback über Social Media oder per Mail würden wir uns freuen: Mail: rv.pmf@johanniter.de Facebook: johanniterpmf / https://www.facebook.com/JohanniterPMF/ Instagram: johanniterpmf / https://www.instagram.com/johanniterpmf/
Transkript anzeigen
00:00:00: Hey und herzlich willkommen zur fünften Folge von Gute Unterhaltung.
00:00:05: Mein Name ist Christine, und ich lade mir regelmäßig meine KollegInnen aus unserem Verband ein um hinter die Kulissen ihre Arbeit zu blicken.
00:00:13: Schön, dass du auch wieder mit dabei bist!
00:00:15: Heute zu Gast.
00:00:16: wir werden Heinrich Konciergem Johannita-Quartier in Mietendorf
00:00:26: Meine Omis
00:00:27: und Obis,
00:00:27: im Endeffekt versuche ich die gute Seele des Hauses zu sein.
00:00:30: Man kann fast damit rechnen dass so alle drei Monate doch ein Notfall kommt!
00:00:34: Wir haben hier bei uns eine kleine Sterbelkultur eingeführt... man wurde einfach wieder geerdet.
00:00:43: Gestern hatten wir das Modemobil hier.
00:00:46: Ach wie?
00:00:47: Hä?
00:00:47: Wie selben Klamotten?
00:00:49: Gestern hätten wir
00:00:50: das modemobil
00:00:50: jetzt schon auf den
00:00:51: Namen.
00:00:51: Ja, ich nehme mir jetzt einen V auf.
00:00:53: Okay ist ja lustig!
00:00:54: Aber als Ziel!
00:00:56: Gestern
00:00:56: hat man den Modemobil hier Und dann war der Herr Buchholz da und hat ganz viel tolle Herbst-Winter-Mode mitgebracht für die Mieter.
00:01:04: Dann haben wir natürlich schon so ein bisschen geguckt, und die Frau Grob und ich haben auch geschoppt.
00:01:09: Ah, witzig!
00:01:10: So, danach kamen diese Nüren runter und haben natürlich auch geschopt.
00:01:12: Ja also demnächst werden wir alle die gleichen Oberteile
00:01:14: anhaben.
00:01:15: Das ist ja witzlig wirklich?
00:01:16: Ja guck mal, ich habe heute schon eins an,
00:01:19: da
00:01:19: vorne.
00:01:19: Ich hab gedacht, ich mach schon mal Probetraining.
00:01:25: So zwei, drei andere haben sich das auch gekauft.
00:01:27: Übrigens unbezahlte Werbung muss man vielleicht an der Stelle sagen wenn ihr jetzt hier so rumschwärmst.
00:01:34: Aber das quasi privat kauft sich jeder dann?
00:01:38: Die Leute können doch nicht mehr zu den Märkten laufen.
00:01:41: dementsprechend muss alles herkommen.
00:01:43: Ja krass.
00:01:44: Also an Mode hätte ich jetzt nicht gedacht, ich hatte das mitbekommen... Obst
00:01:47: und Gemüse?
00:01:49: Na ja, guck mal der Friseur kommt ins Haus!
00:01:51: Die Fußpflege kommt in's Haus Der Physiotherapeut kommt ins Haas.
00:01:56: Was kommt noch ins Haus?
00:01:58: Sport machen sie im Haus.
00:02:00: Jetzt kommt der Obst- und Gemüsebauer.
00:02:02: Jetzt haben wir schon die Mode da.
00:02:04: Was geht noch?
00:02:05: Ja, ich habe gestern mal rumgefragt was er sich denn noch so will.
00:02:10: Ich glaube die möchten mal einen Kochkurs haben mit... mit den Töpfen, mit den neuen weil die haben ja alle Induktionsherd in den Wohnungen und gleichzeitig der Backofen ist auch eine Mikrowelle.
00:02:24: Und viele kennen sich damit noch nicht so richtig gut aus.
00:02:27: und da glaube ich möchten sie ganz gerne mal ein kleines Küchentraining haben.
00:02:30: das Problem ist natürlich irgendeine Wohnung muss sich dafür bereit erklären weil wir natürlich hier unten im Gemeinschaftsraum kein Kochfeld haben.
00:02:42: Ach
00:02:43: so.
00:02:44: Ja, stimmt!
00:02:45: Jetzt war ich gerade kurz durcheinander weil das ist ja euer Gemeinschaftsraum und die Tagespfleger hat diese was?
00:02:50: Die hatten Kopffeld aber ein komplett anderes als das was die Mieter
00:02:54: in den Wohnungen
00:02:54: brauchen ja viel mehr.
00:02:57: Schade Aber hätte ich jetzt auch nicht auf dem Schirm gehabt.
00:03:00: bei der Planung muss man ja tatsache sagen.
00:03:02: Nee, ich auch nicht.
00:03:04: Obwohl wenn ich eine Küche einbaue gehe davon aus dass da irgendwie ein Kochfeld reinkommt.
00:03:09: aber ich denke das sind doch vielleicht Sicherheitsgründe dass das nicht ist und der Backofen reicht schon.
00:03:14: Ja, okay.
00:03:15: Nicht zum Plätzchenbacken.
00:03:17: Schön!
00:03:17: Komm ich dann direkt vorbei.
00:03:19: So jetzt sind wir schon richtig gut eingegasst sozusagen.
00:03:23: Jetzt haben wir quasi aber noch gar nicht gesagt wer du eigentlich bist.
00:03:28: Also, zuerst vielleicht einmal für dich zur Erklärung.
00:03:30: Wir nehmen den Podcast ja auch auf um so ein bisschen zu zeigen welche Arbeitsplätze wir im Verband also bei uns speziell jetzt im Regionalverband anbieten wie das so aussieht als wo man bei uns tätig sein kann und was das eigentlich bedeutet?
00:03:45: Und haben uns natürlich die Sachen rausgefischt von denen man am wenigsten vermuten würde dass einen Träger wie die Joanita eher bekannt sind für Fliege- und Rettungen dem ich erzähle, ich arbeite bei der Juwanita.
00:03:59: Denkt super dann kannst du dir erste Hilfe.
00:04:01: Genau kann es mir helfen wenn ich umfalle?
00:04:03: Genau
00:04:04: und wenn wir dann aber mal so durchlaufen durch unsere ganzen Mitarbeitenden, da weiß man also ganz viele haben ja in erster Linie gar nichts mit erster Hilfe zu tun.
00:04:13: und einer dieser kuriosen, in Anführungsstrichen kuriosend Jobs ist der Konzert.
00:04:19: und deshalb haben wir uns gedacht treffen wir uns mal mit der Vivian.
00:04:21: die kann bestimmt viel erzählen.
00:04:25: Du bist seit wann hier, wo ist hier?
00:04:28: und wie bist du auf die Johannita aufmerksam geworden?
00:04:34: Mere jetzt.
00:04:34: Die erste Frage.
00:04:36: Das sind ja mehrere Fragen.
00:04:41: Genau also Vivien ist beim Konzert im Johanniter Quartier in Michendorf tätig Und was soll ich sagen?
00:04:54: Wo
00:04:55: seid ihr hier?
00:04:55: Also du bist erstmal Vivian Heinrich und du bist hier im Konzert angestellt.
00:05:01: Bist aber nicht nur Reine Konzierskraft,
00:05:05: oder?
00:05:06: Na ja also ich bin schon auch Reine-Konzertkraft, bin aber am Endeffekt für das komplette Quartier in Miechendorf.
00:05:15: als Projektleitung nennen, oder man kann es betiteln wie man möchte.
00:05:20: Im Endeffekt versuche ich die gute Seele des Hauses zu sein und für jeden irgendwie auch ein Ansprechpartner zu sein das falls Hilfe benötigt wird von den Kollegen, von den Mietern und im Endeffek alle die hier irgendwie im Haus sind und irgendwas anderes brauchen können sie zu mir kommen.
00:05:37: ich versuche es irgendwie umzusetzen und zu ermöglichen.
00:05:41: Und war dir im Voraus klar?
00:05:46: Also war dir ganz bewusst, was macht so ein Konzert?
00:05:48: Nein.
00:05:49: Auch nicht!
00:05:49: Also Konziersch war für mich eigentlich immer Rezeptionempfang.
00:05:53: Das war für me so dadurch dass ich das auch aus der Hotellerie komme.
00:05:59: War das natürlich für mich alles Empfang.
00:06:02: Ich bin da für die Leute, für die Mieter, für Gäste, die kommen aber dass dann doch so größer wird das Ganze hätte ich nicht gedacht.
00:06:14: Und im Moment, glaube ich, passt das ganz gut.
00:06:17: Das habe ich nämlich auch gedacht... Also in der Vorbereitung auf unser Gespräch hab' ich überlegt Konziat.
00:06:23: Ich kenne da es eigentlich nur aus irgendwelchen Filmen oder Serien.
00:06:27: Keine Ahnung, Sex in the City oder so ja?
00:06:30: Wo du dann in eine große Halle kommst, da steht meistens ein älterer Mann mit Hut und Handschuhen und irgendwie Anzug hält den Leuten die Tür auf, ist irgendwie eigentlich so zurückhaltend sehr vornehmen.
00:06:41: Aber es ist der Typ, der alles weiß und alles besorgen kann in der Not.
00:06:46: Und so war meine Vorstellung jetzt mit der ich reingegangen bin mit Konziersch und dann habe ich mich weiter damit beschäftigt und es gibt es tatsächlich relativ viel in Frankreich hab' ich gelesen.
00:06:55: Die übernehmen aber auch viel Putzarbeit in der Eingangszone.
00:07:00: Und dann habe ich überlegt, na ja gut.
00:07:01: Aber wenn ich so zu Vivien komme...
00:07:04: Die putzt da nicht!
00:07:05: Die
00:07:05: putze da nicht?
00:07:06: Also das ist alles sauber und ordentlich.
00:07:08: aber ich glaube wir gehabt dich noch nicht mehr mit dem Besen rumbremsen.
00:07:11: Ab und an nehme mich vielleicht auch mal den Besen in die Hand, aber dann ist es wahrscheinlich, falls mal irgendwie ein Maleur passiert, dann wahrscheinlich eher, aber wir haben ja unsere Reinigungskräfte da, die müssen ja auch was zu tun haben.
00:07:22: Stimmt wohl.
00:07:22: Dementsprechend hab' ich jetzt nicht noch die Zeit dazu hier durchzufeudeln.
00:07:28: Ich denke, das kann andere auch besser.
00:07:31: Also es ist kein klassischer Konzert?
00:07:34: Naja schon auch ein klassisches Konzern, weil Konzerc ja wirklich ein sehr weit gefächertes Award.
00:07:41: Wenn ich zum Beispiel mir... Es gibt gerade mit der einen oder anderen guckt vielleicht so ein bisschen Fernsehen und dann gibt's ja immer die Auswanderer.
00:07:50: und da gibt es einen, ich weiß leider nicht den Namen von dem jungen Mann schäffelt gerade Millionen durch seinen Konzertservice.
00:07:58: Dadurch, dass er quasi für sehr gut betuchte Menschen Autos besorgt, Wohnungen besorgt.
00:08:07: Jetski kauft, heißt das so?
00:08:10: Jetsky?
00:08:10: Ja,
00:08:11: die kauft er ein und kümmert sich quasi um das komplette Privatleben.
00:08:15: Und normalerweise war er eigentlich mal Koch und ist quasi durch einen ganz normalen Kochberuf in diesen Konzierservice reingekommen und quasi fährt Das größte Auto überhaupt.
00:08:26: Hat eine Villa vom Feinsten und hat halt so seine gut betuchten Leute, die ja da jeden Tag irgendwie beglückt mit sämtlichen Sachen.
00:08:37: Also das kann auch konziersch sein
00:08:39: heißt im Umkehrschluss Ja aber eigentlich du musst alles irgendwie ein bisschen können?
00:08:44: Ich denke dass kommt aber auch automatisch.
00:08:46: also das ist ja wie hier in Michendorf auch beim Konziert man für alle da.
00:08:52: Also ich hätte zum Beispiel früher nie gewusst, dass ich irgendwann mal mit irgendwelchen Ärzten und Apotheken telefoniere und irgendwelche Rezepte machen wir oder dass wenn der Mieter kommt, weil er ein Handyproblem hat.
00:09:12: Dass ich auf einmal irgendwelche Apps für fremde Leute runter lade.
00:09:16: Also das war mir nicht so bewusst, dass ich das machen soll und ich bin jetzt auch nicht diejenige, die sich mit Handy so toll auskennt aber man lernt ständig dazu.
00:09:24: also das ist total verrückt.
00:09:26: Ja!
00:09:27: Aber wirklich ne?
00:09:28: Auf jeden Fall in sehr abwechslungsreicher Beruf kann man so sein.
00:09:31: Sehr abwechslungsreich und sehr spannend ja
00:09:34: Mit dem Wissen jetzt darum, dass du das vorher ja nicht ahnen konntest was dich erwartet.
00:09:38: Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen eine Bewerbung zu geben?
00:09:44: Ja also wie gesagt ich komme ja so ein bisschen aus der Hotellerie und habe auch viel in der Restaurant gearbeitet und viel so in der Sternekastronomie.
00:09:56: Das ist natürlich auch ein sehr anstrengender Job und ja, sehr viel körperlich tätig.
00:10:03: Und also man macht ja da doch ein bisschen mehr.
00:10:07: und in meiner letzten Tätigkeit habe ich für einen großen Caterer gearbeitet wo Wenn ich das mal so sagen darf, doch täglich meine vierzehn-fünfzehn Stunden am Stück dann da war.
00:10:19: Und irgendwann habe ich gesagt Das reicht jetzt!
00:10:21: Ich möchte das nicht mehr.
00:10:22: Ich möchte schon irgendwie was mit Menschen zu tun haben und möchte irgendwie da sein.
00:10:29: Als ich diese Stellenanzeige gelesen habe von den Johannitern, dass die einen Konzert für eine neue Eröffnung in Michendorf suchen stand eigentlich schon mein Name drauf.
00:10:40: Und da stand, wir suchen jemanden mit Bürokenntnissen.
00:10:46: Also Verwaltung, Kundenkontakt, Veranstaltungenplan.
00:10:53: und dann dachte ich so das ist doch genau meins.
00:10:54: Das habe ich doch alles gemacht!
00:10:55: Ich hab Bürokaufrauge gelernt.
00:10:57: Ich war in der Gastronomie also das kann ich auch.
00:10:59: Ich kann Veranstaltung verkaufen, dass kann nicht auch.
00:11:01: Habe ich tatsächlich ja vorher auch gemacht und hab gedacht, da probiere ich mich jetzt mal aus Was natürlich tatsächlich auch der Hauptgrund war, es war eine Arbeitszeit von Montag bis Freitag und von acht bis sechzehn Uhr.
00:11:16: Und da muss ich sagen... Da habe ich gedacht jetzt wird's mal langsam Zeit mal so ein bisschen normal zu werden.
00:11:25: Ja also viel Freizeit hat man ja dann in einer Gastronik?
00:11:29: Ja genau!
00:11:32: Halt anders, an der Zeit.
00:11:34: Man hat halt immer dann frei wenn alle anderen arbeiten und wenn alle Anderen irgendwie Freie oder Feiertage genießen, dann steht man halt da und feiert mit den Gästen sozusagen.
00:11:44: Ja
00:11:44: genau okay ja schön aber du hast ja jetzt schon so ein bisschen erzählt Bürokaufrauch hast Du auch schon gemacht.
00:11:51: also das heißt was hast Du schon alles in deinem Leben gemacht?
00:11:57: Was heißt, war es notwendig?
00:11:58: Es hilft dir jetzt bestimmt, dass du das alles schon mal irgendwie auf den Schirm hattest.
00:12:02: Aber wenn man jetzt bei dir ins Team kommen wollen würde... ...was ist notwendig damit ich überhaupt hier arbeiten kann im Konzert?
00:12:09: Also in Michendorf, wenn man hier beim Konzern arbeiten möchte braucht man auf alle Fälle viele Ideen am Kopf.
00:12:17: Man sollte doch kreativ sein und man sollte einfach Wärme im Herzen tragen sage ich mal so, weil unsere Mieter das einfach verdient haben total liebevoll behandelt zu werden.
00:12:34: Das sind alles Senioren die so viel erlebt haben und dass man einfach den auch diesen Respekt gegenüber gibt.
00:12:44: Und sich auch manchmal mit denen hinsetzen, die Geschichten anhört, die sie denn zu sagen haben.
00:12:50: Das ist so das Wichtigste.
00:12:51: natürlich sollte man auch ein bisschen am Computer sich auskennen aber im Großen und Ganzen einfach herzlich und menschlich sein.
00:13:02: kurz den Konzertschirn Michendorf beschreiben würde.
00:13:06: Und was hast du auf deinem Weg hierher schon alles erlebt und mitgenommen?
00:13:11: Jetzt wird es spannend!
00:13:12: Ach na ja, ich weiß gar nicht wo ich so richtig anfangen soll.
00:13:15: Ich habe damals meine Ausbildung zur Bürokaufrau gemacht wie man das irgendwie so macht.
00:13:19: So nach da...ich hab kein Abitur.
00:13:22: Nach der zehnten Klasse gleich die Ausbildung begonnen.
00:13:25: Ich wollte Geld verdienen.
00:13:26: Ich wollt mir ein Auto kaufen.
00:13:29: was anderes machen, aber ich wusste noch nicht genau was.
00:13:33: Na ja hab dann meine Ausbildung halt gemacht und war dann froh als es irgendwann vorbei war und merkte doch relativ schnell dass mir Bürokaufraum ein bisschen langweilig ist.
00:13:43: also das war mir irgendwie alles zu trocken.
00:13:45: Ich saß nur da unter Rechnungswesen und naja war nicht so der Bruder.
00:13:53: Na ja, wie man es halt so macht als jugendliche Person.
00:13:55: Man geht nebenbei irgendwie arbeiten und verdient Geld damit der Führerschein schneller finanziert werden kann oder auch das Auto.
00:14:02: Und was?
00:14:03: wo ging es damals denn am schnellsten also in einer Gastronomie?
00:14:06: Ja und ich fand das spannend.
00:14:07: für mich war das toll.
00:14:09: und dann habe Ich irgendwann gedacht kommen jetzt fängst du nochmal von vorne an und jetzt bewirbste dich mal als Hotel- oder Restaurantverfrau je nachdem.
00:14:19: naja hat einige zeit gedauert Ging's los, ja.
00:14:24: Wie soll ich sagen?
00:14:25: Irgendwann bin ich in Bayern gewesen... ...in einem fünfsterne Deluxe Hotel und da sagte dann der damalige Chef zu mir... Na ja Frau Heinrich!
00:14:35: Sie haben ja jetzt schon nebenbei ein bisschen gekellnert, dann kriegen sie das hier auch noch hin.
00:14:39: Ich wusste gar nicht was auf mich zukommt.
00:14:41: Er sagte wir machen jetzt erstmal drei Monate Voreröffnung und entweder klappt so oder es klappt nicht.
00:14:46: Gut, dachte ich.
00:14:47: Naja probierst du mal aus.
00:14:49: Gott, mit zwanzig.
00:14:50: Was macht man da nicht alles?
00:14:51: Ja und auf einmal stand ich dann im fünf Sterne Deluxe Hotel und hatte eigentlich gar keine Ahnung von dem was ich da tue.
00:14:58: Und das ging dann aber relativ schnell und wurde innerhalb von einem halben Jahr befördert.
00:15:06: Komidoron, also im Endeffekt ist es so damals.
00:15:09: Ich weiß ich glaube das heißt jetzt immer noch so wenn man eine Ausbildung im Restaurantfach macht Ist man nach der Ausbildung ein komidoron.
00:15:16: Das sind ja immer französische Wörter die man so nutzt.
00:15:19: und Nach dem komidoror gibt es einen edemisch Schäfteron Danach kommt der Schäfderon danach kommt er Oberkennner und da nach der restaurleiter.
00:15:26: Okay
00:15:27: Gut dachte ich mir Mal gucken ob ich's irgendwann schaffe.
00:15:30: Also das Ziel war für mich irgendwann restaurleitern zu
00:15:32: sein.
00:15:32: Ja
00:15:34: Naja, und wie gesagt nach einem halben Jahr war ich dann schon der Demi-Chef.
00:15:38: Das waren jetzt wie viele Stufen?
00:15:39: Das war quasi die Ausbildung habe ich übersprungen und die Stationen nach der Ausbildung hab' ich übersprung.
00:15:44: Das ist halt schon sportlich!
00:15:45: Ja das war schon ganz cool, das freute mich sehr.
00:15:48: Und das war spannend wirklich also in so einer gehobenen Gastronomie zu sein und wirklich mit dem teuersten Käsewagen durch die Gegend zu fahren und den Gästen Käse anzubieten.
00:16:02: Und dann gleichzeitig noch den passenden Wein dazu, also es ist schon sehr spektakulär gewesen und man musste natürlich auch viel lernen.
00:16:09: Also wir wurden auch immer fleißig ausgefragt was wir denn so auf der Speisekarte hatten weil du musst das jedes Gericht und jede Soße auswendig wissen, du musstest auch immer wissen welche Zutaten drin sind dass falls dich mal irgendjemand fragt Und man hatte natürlich auch regelmäßige Restaurant-Tester im Restaurant sitzen.
00:16:27: Das
00:16:28: war natürlich dann auch immer sehr spannend.
00:16:31: Das heißt, die Karte ändert sich und du musst das alles auf dem Schirm haben?
00:16:35: Genau!
00:16:37: Wie soll ich sagen... Auf alle Fälle nach Bayern kam Österreich, nach Österreich ging es weiter.
00:16:42: also man hat sich quasi in der Gastronomie wechselt man relativ häufig so ein bisschen die Station um auch viel mitzubekommen und damit man halt auch die Position irgendwann dann auch mal schneller wechseln konnte.
00:16:53: Ja, okay macht er.
00:16:55: Dementsprechend ja ging es dann halt weiter wie gesagt nach Österreich da hat man einmal eine Saison mitgearbeitet und dann ist man danach nach Stuttgart und Reutlingen und Tübingen und Düsseldorf und was habe ich noch?
00:17:12: Hamburg.
00:17:13: Also ich habe mich einmal vom Süden Deutschlands bis nach oben in den Norden gearbeitet und das war total spannend und schön, also es hat jedes Restaurant wirklich was für sich gehabt und ich hatte wirklich Glück immer so der Kategorie sehr weit oben zu sein.
00:17:29: Das war mir aber auch wichtig weil das ist einfach ein komplett anderes, ja ein anderer Service als das was man aus einem Gasthof kennt.
00:17:41: Naja, und so ging das halt irgendwie immer weiter.
00:17:43: Und irgendwann bin ich in Schleswig-Holstein gelandet... ...und hatte keine Lust mehr auf Schikimiki-Gastronomie.
00:17:51: Irgendwann verliert man sich auch selbst daran!
00:17:54: Irgendwand ist man selber so ein bisschen... Na ja, abgehoben würde ich es mal fast meinen.
00:18:02: Zum Glück ist es mir bewusst geworden und viele Freunde haben dann damals auch gesagt, Mensch wir sind irgendwie bis jetzt warum bist du denn so?
00:18:10: Na ja, und dann habe ich mir so ein bisschen meine Gedanken drüber gemacht.
00:18:12: Ich dachte mir so naja sehr logisch, also wenn du da halt nur mit den Reichen und Schönen irgendwie zu tun hast irgendwann färbt das ab aber man hat es gar nicht.
00:18:23: Und dachte mir sowas muss einen Ende haben.
00:18:24: Ich hab keine Lust mehr den Gästen jetzt nur bildlich gesprochen denen Champagner auf die Toilette hinterher zu tragen.
00:18:31: Also das war irgendwie... Irgendwann hat das gereicht, irgendwann war vorbei, irgendwann kam so ein Punkt dann war's vorbei Ja, und dann hatte ich tatsächlich in Schleswig-Holstein ein ganz tolles Angebot bekommen von der Lebenshilfe.
00:18:46: Wenn nicht das mal so...
00:18:47: Natürlich darfst du!
00:18:49: Und die suchten quasi.
00:18:52: es war tatsächlich ähnlich wie hier bei den Johannitern.
00:18:58: Das war auch ein Wohnkomplex für Menschen mit Beeinträchtigungen, für sozial Schwache und für Senioren.
00:19:05: Das waren drei Wohnhäuser mit jeweils einundzwanzig Wohnungen und es gab in diesem Wohnkomplex auch einen großen Gemeinschaftsraum und die wussten aber damals nicht was sie eigentlich mit diesem Raum anstellen wollten.
00:19:23: Und dann haben sie halt irgendwie eine Annonce geschaltet, suchen kreative Köpfe wer kann und helfen was man damit anstellen kann.
00:19:32: Ich dachte mir so ich will jetzt sowieso irgendwas ändern und Lebenshilfe hört sich toll an mit Menschen mit Beeinträchtigung ist sowieso.
00:19:39: irgendwie habe ich gedacht das ist doch meins!
00:19:42: Das muss ich machen.
00:19:44: ja und dann durfte ich da tatsächlich ein paar Ideen abgeben und dann wurde ein Konzept entwickelt der so ungefähr ja hundert Quadratmeter groß war, ein Café eröffnet.
00:19:57: Da konnte ich dann quasi mein eigenes Café drinnen eröffnen und mich verwirklichen und das Ganze halt mit finanziert von der Lebenshilfe.
00:20:07: Das war wirklich eine tolle Aktion!
00:20:11: Und Grundvoraussetzung waren natürlich Menschen mit Behinderung auch dort einzustellen, dass die halt mit uns arbeiten Und somit habe ich dann quasi dort sieben Jahre lang das Café geleitet, geführt und hab mich darum gekümmert dass dann das ganze Dorf dort regelmäßig zum Frühstücken kommt und zum Mittagessen.
00:20:33: Wir hatten auch eine Kindertagesstätte dabei.
00:20:36: die haben wir auch regelmäßig bekocht.
00:20:37: also es war schon ne spannende Aufgabe.
00:20:41: Man wurde einfach wieder geerdet.
00:20:43: Das kam genau zur richtigen Zeit Dieser Umschwung quasi von dieser Sterne Gastronomie auf eine Gastronomie, die relativ normal ist und wo einfach der Gast am Ende seinen Kaffee bezahlt.
00:21:01: Und er kostet einen mag Achtzig Ja, machen Sie einsteinundneunzig.
00:21:05: Also das war dann schon sehr spannend.
00:21:07: damals in der anderen Gastronomie waren sie ja ja einen Rundenzimmer auf auf dreihundert.
00:21:12: also von daher man ist einfach wieder geerdet worden und die Danksagung kam halt anders.
00:21:19: Und glaubst du wenn ich mal so zwischengrätschnapp?
00:21:22: Du hättest den Sprung später auch noch hinbekommen
00:21:27: Weiß ich ehrlich gesagt nicht.
00:21:28: Also irgendwann ist man halt so in dem Alter, wo man sagt okay jetzt reicht es also irgendwann man will das irgendwie nicht mehr dann dann man möchte was ja was greifbares irgendwie haben wo man sich doch ein bisschen mehr daran erfreut.
00:21:44: also dieses Ich will dass alles nicht missen das war alles total toll und ich würde auch jederzeit wieder machen Also jetzt nicht mehr, aber wenn ich es noch mal zurückdrehen könnte.
00:21:54: Ich würde tatsächlich nichts anderes machen.
00:21:56: Ich fand das schon sehr toll und spannend und tolle Erlebnisse gehabt und viele witzige Menschen kennengelernt.
00:22:03: Aber ich bin auch total froh dass es dann in die andere Richtung ging.
00:22:08: Ja genau und von daher war das super.
00:22:15: Fügung quasi!
00:22:16: Es sollte so sein...
00:22:17: Und das passt ja tatsächlich ziemlich gut zu dem Konzept hier.
00:22:21: Richtig, genau und deswegen stand auf dieser Stellenbeschreibung mein Name dran.
00:22:24: Das passte wirklich wie die Faust aufs Auge nur dass ich halt keine Jugendlichen unter mir habe sondern Senioren und das war tatsächlich auch so ein kleiner, naja, privater Schicksalschlag eigentlich auch warum ich gedacht habe Ich möchte das mit Senioren machen.
00:22:43: Wie gesagt, ich war ja vierzehn Jahre lang in Deutschland unterwegs und habe mich so ein bisschen ausgetobt.
00:22:48: Und mein Job irgendwie ausgeführt.
00:22:51: Dementsprechend war ich natürlich auch sehr selten zu Hause bei der Familie und habe dadurch natürlich auch einige Jahre.
00:22:59: Natürlich hat man sich besucht, aber so richtig regelmäßig nicht.
00:23:03: Und irgendwann war dann der Knackpunkt dass es dann natürlich auch in der Familie Krankheiten gab und Menschen uns verlassen haben unter anderem natürlich auch meine Oma.
00:23:15: Das waren meine Lieblingsoma.
00:23:18: Dann habe ich gesagt okay wo es dann hieß die Oma ist krank und man hätte vielleicht ja... dann musste ich jetzt nochmal irgendwie dich anders umorientieren und hab da oben quasi meine Segel gestrichen.
00:23:34: Und bin wieder zurück nach Potsdam gezogen, habe mir ein Jahr Auszeit genommen und habe dieses eine Jahr komplett mit der Oma verbracht weil ich hab das irgendwie, das Bedürfnis gehabt nachzuholen.
00:23:49: Also man kann es natürlich nicht nachholen aber man möchte halt doch noch ein bisschen Zeit haben und hatte dann tatsächlich mit der Oma einen zauberhaftes tolles Jahr.
00:23:58: wir sind jeden Mittagessen gegangen in sämtlichen Restaurants waren shoppen, waren bummeln, waren in Konzerten, waren bei Theaterstücken.
00:24:08: also wir haben wirklich viel gemacht und werden mal nur zu Hause saßen und Karten gespielt haben.
00:24:12: Aber das war egal Und das war für mich irgendwie eine Genugtuung, dass ich das gemacht habe.
00:24:19: Ja, ich hab zwar damals einen tollen Job verloren dadurch aber es war auch zur richtigen Zeit.
00:24:25: irgendwie.
00:24:25: also es passte tatsächlich alles.
00:24:28: und ja dementsprechend dachte ich so wie schön ist das eigentlich älteren Menschen auch in dem Fall nur meiner Oma Aber wenn die so alleine sind was machen sie den ganzen Tag?
00:24:42: Man braucht doch oder man möchte den noch irgendwie noch einen netten Nachmittag- oder ein Alltag machen.
00:24:47: Nicht, dass sie immer nur mit dem Rolador zum Rewe laufen sondern irgendwie noch was anderes.
00:24:52: Der Freundeskreis wird natürlich immer kleiner die Familie muss selber arbeiten und so und irgendwie dachte ich so ach so etwas mal zu machen hauptberuflich wäre doch eigentlich toll.
00:25:04: Ja,
00:25:04: also es hat sich aber auch wirklich entwickelt.
00:25:06: Es dauerte ja einige Jahre bis das irgendwann so kam.
00:25:10: Bis dann endlich dieses Haus hier eröffnete sozusagen.
00:25:13: Bis dahin hat man natürlich andere Jobs noch gemacht und wie gesagt... durch die Corona-Krise, wollte man sich ja sowieso wahrscheinlich nochmal umorientieren.
00:25:24: Irgendwie hat es ja bei allen dann noch mal im Kopf so ein bisschen knack gemacht und ... Die Gedanken waren noch einmal anders.
00:25:29: und dann muss ich sagen als dann dieser Annunkel irgendwo drin stand, dachte ich so Ja das ist jetzt genau das.
00:25:35: Das passt!
00:25:37: Und dann hatte ich Glück.
00:25:38: mit dem zweiten Anlauf hatte ich dann Glück.
00:25:40: Oh Mann, ja... Wie lief das damals?
00:25:43: war?
00:25:43: Das Haus schon fertig gebaut, als du angefangen hast oder warst du noch so'n Stück weit in die ganze Planung mit involviert?
00:25:49: Nein, ich bin erst gekommen als das Haus tatsächlich dann schon fertig war.
00:25:53: Also ich bin im Februar zweiundzwanzig gestartet und im Oktober November einundzwanzeig ist es fertig gestellt worden also im November ein und zwanzig sind ja die ersten Mieter eingezogen.
00:26:04: Ich hätte natürlich den Einzug gerne mitgemacht aber da wollte man mich noch nicht so.
00:26:12: Und jetzt will man dich nicht mehr missen?
00:26:14: Naja, ich hoffe
00:26:15: doch!
00:26:15: Das ist der Eindruck.
00:26:16: Also zumindestens Was man hier ganz stark merkt, wir waren ja nun schon ein paar Mal hier und also euer Haus streiten unfassbare Wärme aus.
00:26:26: So egal wo man hingeht das hatten wir ja als für deine Reporter Story gedreht haben.
00:26:33: vielleicht zur kurzen Erklärung es gab einen Sommerfest und ist als rasenere Reporter durchs Haus geflitzt und hat die Hausbewohner interviewt.
00:26:43: und eigentlich war durchweg zu spüren ehrlich zu spüren, dass die Mieter sich hier alle als eine große Familie, Freunde begreifen.
00:26:51: Die sich gerne zum quatschen und tratschen Und einkaufen treffen.
00:26:55: und es war auch wirklich so.
00:26:56: wir kommen laufen über die Straße da kommen uns zwei entgegen Wir sind da unterwegs da kamen gerade welche und irgendwie immer im Verband und das war ganz niedlich und das merkt man wenn man hier reinkommt.
00:27:05: also Ich weiß, hier steht kein Kakao.
00:27:08: Aber ich hab das Gefühl es riecht nach warmen Kakaos an zu euch
00:27:11: kommen!
00:27:12: Und so würde ich das glaube ich beschreiben und das merkt man.
00:27:15: Es ist glaube ich nicht zuletzt auch euch geschuldet als Team.
00:27:19: Also ja vielen Dank dafür.
00:27:21: und ich muss auch sagen die Mieter... Ja es sind Mieta aber es sind auch irgendwie alle meine Omis und Obis.
00:27:33: Die geben tatsächlich so viel zurück, dass es einfach total schön und macht wahnsinnig viel Freude für die Mieter zu arbeiten.
00:27:41: Und den jeden Tag irgendwie doch eine Freude zu schenken.
00:27:47: Ich weiß gar nicht genau wie ich das sagen möchte aber Es ist ne große Familie wo's auch mal Streitereien gibt Wo's auch Mal Zicke reingibt.
00:27:55: Das ist gar keine Frage.
00:27:57: Aber im Großen und Ganzen sind wir hier wirklich sehr vereint.
00:28:02: nur nochmal ganz kurz.
00:28:02: Wir hatten gestern halt dieses, dieses Modemobil hier und jeder hat irgendwas angehabt und ist durch die durch die Räume hier gelaufen und gesagt guckt mal steht mir das, steht mir nicht.
00:28:16: also es war eine riesige Modenschau für alle.
00:28:18: ja und selbst der Verkäufer hat sich glaube ich wirklich er hat sich riesig gefreut dass der hier war.
00:28:26: Auch danach saßen die Mädels und die Jungs hier unten noch, haben Kaffee getrunken und Kekse genascht.
00:28:31: Und haben wirklich auch nochmal gesagt wie toll die das alle fanden.
00:28:35: Der Verkäufer hat einen Applaus bekommen.
00:28:37: Die Frau Grob und ich wir haben den Applaus bekommt also... Das ist schon teuer!
00:28:42: Also das freut natürlich dann wenn man immer so ein Feedback bekommt nach wirklich tatsächlich fast jeden Veranstaltungen.
00:28:49: Und da sagst du das nächste Veranstaltung.
00:28:52: Also vielleicht muss man nochmal das Haus ein bisschen erklären, hier steht ein sehr großes Haus in Mischendorf, in dem ihr seid mit den Mietern also das sind quasi überwiegend eigentlich nur Senioren?
00:29:02: Wir haben nur Senioren.
00:29:03: genau, wir sind ein großes Miezhaus und haben siebenundfünfzeig Wohnungen.
00:29:10: In diesen Wohnungen wohnen siebzig Senioren die alle noch selbstständig mehr oder weniger in den Wohnungen auch leben können.
00:29:19: Manche gibt es natürlich, die auch noch Zusatz... Leistungen sich beanspruchen wie zum Beispiel die Pflege oder manche gehen auch in die Tagespflege, was wir zum Glück hier auch im Haus haben.
00:29:30: Das ist total toll dass wenn wirklich irgendwas sein sollte die Mieter einen kurzen Weg haben auch mal zur in die Pflege zu gehen oder halt sich die pflege zu holen In dem fall oder falls sie Unterstützung brauchen in der körperpflege Oder in den wohnungen oder einfach nur beim medikament stellen.
00:29:47: das können wir ja alles machen.
00:29:50: das geht ganz zügig genau und die mieter Dafür bin ich natürlich auch hier.
00:29:55: Ich bin sozusagen dafür da, dass die Mieter sich nicht langweilen und halt einen schönen Nachmittag zu verbringen und plane für sie regelmäßig einfach die Veranstaltung weil ja viele nicht mehr so gut laufen können.
00:30:10: Die kommen einfach nicht mehr in irgendwelche Theater oder Konzerte.
00:30:15: dementsprechend müssen die Konzerte Theaterdarsteller zu uns kommen.
00:30:24: Genau, dafür bin ich zuständig und plane das regelmäßig und somit haben die Mieter hier ein sehr großes kulturelles Programm wo sie sich dran erfreuen und ja total glücklich darüber sind dass Sie das haben, dass sie mit den Pantoffeln quasi zum Konzert gehen können.
00:30:42: Ja wirklich klingt ja eigentlich sehr charmant!
00:30:47: mich tatsächlich auch schon auf die Warteliste schreiben lassen.
00:30:49: Echt herr?
00:30:52: Aber dann bist du ja nicht mehr da, die plant und wusst
00:30:54: also... Naja aber irgendwann muss ich ja auch mal in die Rente gehen.
00:30:56: Das stimmt!
00:30:56: Du musst
00:30:57: so eine fähige Nachfolgerin
00:30:58: direkt ausbilden.
00:30:59: Ja richtig genau und hatte mich damit schon ganz witzigerweise bei der Vermietung mal angekündigt und hab gemeint also ich möchte dann aber hier dann auch Vorrang haben weil ich möchte auch ganz gerne so bewirtet werden wie hier die Mieter.
00:31:16: Ich hab bestimmt, oder?
00:31:17: Wer weiß.
00:31:18: Ja ich will es ja dann auch gar nicht mehr mal sehen.
00:31:21: Das bringt mich tatsächlich auf eine andere spannende Frage.
00:31:23: du hattest vorhin schonmal erwähnt wie lange der Konzern besetzt ist aber tatsache gibt das ja auch im Konzertwesen dass die im Haus wohnen.
00:31:32: Ist das nötig?
00:31:33: Dass der Konziere im Haus wohnt?
00:31:36: Nein hier nicht.
00:31:38: Also ihr habt eure Privatwohnung, ihr dürft Feierabend
00:31:41: machen und gehen auch wenn die Mieter das nicht wollen.
00:31:44: Am liebsten hätten sie uns vierundzwanzig Stunden alle sieben Tage hier also davon mal ganz ausgesetzt weil wirklich die Wochenenden sind für die Miete schon sehr hart.
00:31:57: Wochenende ist kein Dienst und da ärgern sich die Mieter so ein bisschen, weil sie da einfach nicht bespaßt werden.
00:32:04: Da müssen Sie sich selber bedienen ja?
00:32:06: Dann müssen sie sich selber den Kaffee kochen, müssen sich selber irgendwelche Programme überlegen was sie machen, müssen selber ihre eigenen Feiern feiern Und dann freuen die sich jedes Mal wenn Montagmorgen um sieben Uhr drei sich die Tür aufgeht und wird wieder Jehoh geschrieben Oh!
00:32:21: Die Heinrich und die Grobsen wieder da.
00:32:24: Aber sie dürften hier alles nutzen, also auch den Gemeinschaftsraum?
00:32:27: Sie dürfen
00:32:27: hier alles benutzen jeden Tag und was sie wollen.
00:32:29: Sie können sich an dem Kaffee bedienen, sie dürfen kaffeekochen, sie durfen Wasser trinken.
00:32:33: Sie dürfen alles angeschirr benutzen.
00:32:37: Das ist aber auch alles... Also die Technik dürfen sie nicht benutzen weil das wäre ein bisschen ungünstig.
00:32:41: Ja.
00:32:42: Aber sie dürfen die Räumlichkeiten klar jeden Tag nutzen wie sie möchten.
00:32:46: Das ist ja vielleicht auch manchmal ganz schön, wenn man einfach mal nur raus aus der Wohnung geht und woanders
00:32:50: sitzt.
00:32:50: So
00:32:51: werden die Heizkosten ein bisschen anderweitig verteilt.
00:32:55: Das stimmt!
00:32:55: Ja, clever.
00:32:57: Sehr clever,
00:32:58: genau.
00:32:59: Wir haben auch hier ganz viele Spiele rumstehen also die können sich jederzeit mit Gesellschaftsspielen den Nachmittag überbrücken
00:33:08: Und ihr seid dann sieben Uhr dreißig da.
00:33:09: und wie lange seid ihr so im Dienst am Tag?
00:33:12: Bis sechzehn Uhr.
00:33:13: Genau!
00:33:14: Also wirklich ein schöner angenehmer Arbeitstag, manchmal geht es natürlich auch länger falls die Veranstaltungen, die Konzerte länger gehen oder der eine oder andere doch noch ein Problemchen hat.
00:33:23: Manchmal ist er natürlich auch nicht ja von davon gefeit.
00:33:28: Manchmal gibt das auch Notfälle wo man natürlich ein bisschen länger bleiben muss.
00:33:31: also das sind natürlich auch so Sachen die so ein bisschen... negativ natürlich auch sind, aber auch das gehört dazu.
00:33:37: Und ja da muss man halt vielleicht noch mal auf den Notarzt warten oder man muss selber auch mal in die Wohnung gehen und den Mieter vielleicht weil er gestürzt ist wieder hoch helfen.
00:33:50: Ja das passiert natürlich immer dann nach sechs Uhr, weil die wissen ganz genau ab sechs Uhr ist keiner mehr da.
00:33:56: Dann fahre ich jetzt hin!
00:33:58: Ist ja auch besser als wenn sie dann nicht nachts alleine liegen?
00:34:01: Ja auf alle Fälle.
00:34:02: Aber
00:34:03: wie bekommt ihr das mit?
00:34:04: Das also im Zweifel liegt jetzt tatsächlich.
00:34:06: jemand der alleine wohnt kann ja wahrscheinlich...
00:34:11: Wir hoffen natürlich dass derjenige ein Hausnotrufgerät um dem Arm trägt oder um den Hals und dass er da noch draufdrücken kann.
00:34:20: Ja, dann drückt er da rauf und dann sagt er dem Haus Notruf wenn sobald sich da jemand meldet Ich bin auf den Boden gefallen und komme alleine nicht mehr hoch.
00:34:30: Und dann, damit es schneller geht ruft der Hausnotruf uns an und fragt ob wir mal eben hoch gehen könnten und mal schauen weil er ist tatsächlich nur gestürzt und hat erst einmal nichts Schlimmes gesagt.
00:34:40: Na ja und dann gehen wir hoch und versuchen da natürlich zu helfen und wenn's gar nicht geht dann kontaktieren wir nochmal den Haus Notruf oder den Krankenwagen hier nach dem.
00:34:48: Ja und jetzt muss ich doch noch meiner Frage habt ihr von der Juwanita Seite aus eine erste Hilfeausbildung bekommen?
00:34:55: Natürlich!
00:34:56: Also weil es kann ja doch mal sein, ihr kommt hoch und...
00:34:59: Genau.
00:35:00: Nein das ist ja auch Grundvoraussetzung.
00:35:02: Das gehört dazu also dass wir bei den regelmäßigen Schulungen mit dran teilnehmen, dass wir den ersten Hilfekurs machen.
00:35:08: Dass wir wissen wie wir mit dem Defibrillator umgehen und einfach wirklich diese Standards, die da haben.
00:35:14: oder wie verhält man sich im Brandfall wenn sie hier brennt im Haus?
00:35:18: Also das sind einfach diese Standards klar, die brauchen wir.
00:35:21: Weil ist ja schon ...also die Wahrscheinlichkeit eingreifen muss,
00:35:25: steigt ja
00:35:25: mit
00:35:26: relativ hoch.
00:35:28: Hattet ihr schon mal der Sache ein Notfall wo ihr danach erst einmal sagen musstet
00:35:32: jetzt
00:35:33: muss ich mich mal kurz akkretisieren?
00:35:35: Ja leider tatsächlich ja.
00:35:38: also man will es nicht verschreiben aber man kann fast damit rechnen dass so alle drei Monate doch so oft einen Notfall kommt.
00:35:50: Also das erste Jahr also zweiundzwanzig war schon sehr extrem.
00:35:54: Ich muss sagen, dreiundzwanzig war relativ ruhig okay aber zweiundzwanzeig ja.
00:35:59: es ging gleich mit einem ganz großen Schockerlebnis los im Endeffekt und Das hatte man im Anfang, also ich hatte das damals wo ich mich beworben hatte auch nicht auf dem Schirm.
00:36:10: Dass natürlich auch Leute sterben könnten.
00:36:12: Ja na klar!
00:36:13: Also daran habe ich überhaupt nicht gedacht.
00:36:15: Also jedenfalls nicht so und kaum vier Wochen hier musste uns leider schon der erste Mieter wieder verlassen.
00:36:20: Also das war schon ein Erlebnis was ich nicht regelmäßig haben möchte ja.
00:36:30: aber da solche Notfälle gibt es ja leider und passieren
00:36:35: Ja, muss man auch lernen mit umzugehen?
00:36:37: Muss man lernen mit zu gehen und wir haben da auch unsere Methode mit gefunden wie wir das machen.
00:36:44: Und ja wie gesagt unsere Hausgemeinschaft ist sehr eng miteinander.
00:36:50: dementsprechend wird kriegt das natürlich auch gleich jeder mit.
00:36:53: Das ist nicht aus.
00:36:55: ne das bekommt ihr damit und dadurch dass dann auch wirklich alle darüber reden Ist das auch ein Ausreden.
00:37:04: Ja, einfach drüber reden was passiert wenn und wir machen das auch öffentlich.
00:37:08: Wir haben hier bei uns so eine kleine Sterbekultur eingeführt.
00:37:16: alle Mieter wissen dass wenn jemand gehen muss, dass sie hier nochmal einen schönen Moment im Gemeinschaftsraum haben quasi mit einem netten Bild hingestellt, eine Kerze und ein schönes, einen schönen Spruch.
00:37:31: Und jeder darf sich da nochmal verabschieden.
00:37:34: dann und wir besprechen das natürlich im Vorfeld mit unseren Mietern ob das gewünscht ist oder nicht.
00:37:39: also manche möchten das nicht, manche möchte schon gerne dass sie noch mal mit einer Kaffeetafel sitzen so nach dem Motto und das ist dann ganz nett und dann kann man da auch besser mit umgehen.
00:37:50: Ja okay aber es klingt irgendwie Ganz freundlich.
00:37:55: Also,
00:37:56: du wusstest
00:37:57: Thema wahrscheinlich aber es ist ja da und ich glaube mit steigendem Alter ist man sich dem ja auch bewusst.
00:38:02: auf alle Fälle
00:38:03: hier wird ja kein Mieter sein der sagt mir passiert das nicht?
00:38:06: Ja nein die wissen das alle und deswegen genießen sie das auch so wie es ist gerade und erfreuen sich wirklich an jeden Sachen irgendwie.
00:38:15: und wenn das passiert dann ist es traurig aber man spricht drüber Dann geht es weiter.
00:38:25: Genau, dann kommt schon die nächste Veranstaltung.
00:38:27: Ja
00:38:28: und vor allen Dingen habt ihr ja auch hier drüben das totale Kontrastprogramm.
00:38:32: Ihr habt ja quasi anliegend eine Kita Die auch teilweise also der Hof ist von Wohnungen aus einsehbar Also nicht von allen von denen die dort hingerichtet sind Und hin und wieder treffen sich Senioren und Kita Kinder.
00:38:48: Genau!
00:38:50: das Hauptkonzept überhaupt, dass mehr Generationen wohnen sozusagen.
00:38:56: Dadurch, dass wir ja die Kita-Kunterbund hier gleich als Nachbarin haben und über der Kita haben wir auch Mietzwohnungen.
00:39:03: also Die Mieter wussten damals auch wo sie eingezogen sind, dass es unter ihnen manchmal auch trampeln kann Und ich glaube das wollten die auch um einfach nicht alleine zu sein.
00:39:13: Das ist für die balsam für die Seele.
00:39:17: Und genau, diese lustigen Kinder da draußen machen viel Krach und sind einfach total lustig anzuschauen wenn man sie im Sommer von den Balkonen aus beobachten kann.
00:39:30: Das mögen die Mieter gerne und wir versuchen natürlich auch soviel wie möglich miteinander zu machen damit das halt auch bestehen bleibt.
00:39:39: ja also Jetzt ist ja bald der Vorlesetag und natürlich lesen unsere Senioren den Kita-Kindern was nettes vor.
00:39:51: Dann machen wir eine nette Runde, wo dann ganz lustig gelesen wird oder wir gehen gemeinsam spazieren.
00:40:00: Also die Kinder holen die Senioren ab, dann gehen sie in den Wald.
00:40:07: über Pilze, versuchen quasi den Kindern zu erklären was ein Pilz ist oder welchen man essen darf oder nicht.
00:40:13: Oder welcher Käfer schön ist, welcher nicht und die Kinder erzählen halt andere Dinge.
00:40:19: also die lernen wirklich voneinander.
00:40:20: das ist das Ziel ja dass die Kinder halt einfach klein von groß lernt und groß vom Kleinen wenn es mal so sagen möchte.
00:40:27: genau und das ist total schön und da freuen sie sich dran.
00:40:30: und es gibt auch ein gemeinsames Backen und Kochen mit den Kindern es gibt ein gemeinsamer Basteln Es ist wirklich total verschieden und wir versuchen es immer mehr aufzubauen.
00:40:44: Natürlich muss man auch dazu sagen, dass diese Union auch älter werden und die Kräfte lassen nach.
00:40:50: Dementsprechend ist es wahrscheinlich sehr verhalten aber es passiert.
00:40:56: Wenn die Kinder mal nicht da sind weil zum Beispiel Ruhetage in der Kita sind
00:41:01: oder
00:41:02: andere Schließtage... Das finden die Mieter total doof, weil es ist nichts los.
00:41:09: Die brauchen irgendwie immer ihre Bewegung und möchten gucken was die Knöpfe da drüben machen.
00:41:16: Was ja total witzig ist, weil häufig wenn man in einer Mietwohnung wohnt hat man das Bild von dem grummeligen Rentner der sich aufregt über die Trampel in den Kinderfüße.
00:41:26: hier scheint's andersrum zu sein also eher lebensbejahend bisschen freundlicher?
00:41:31: Auf alle Fälle.
00:41:32: Man muss aber auch dazu sagen, dass das tatsächlich sehr viele ehemalige Kindergärtner, ehemalsige Lehrer oder irgendwelche Sportler die mit Kindern trainiert haben hier in diesem Haus wohnen.
00:41:46: Ja!
00:41:47: Also das ist total verrückt.
00:41:48: also sie kennen das gar nicht anders.
00:41:49: Die hatten irgendwie immer ihre Kinder um sich rum und ihre lauten Jugendlichen.
00:41:55: von daher glaube ich Konnten die gar nicht anders?
00:41:59: Ja,
00:41:59: sie brauchten so ein Haus.
00:42:00: Genau!
00:42:01: Ja auch cool.
00:42:03: und was mir gerade noch aufgefallen ist also ich kenne das aus meiner Kindheit Ich bin mit meinem Opa auch spazieren gegangen und der hat auch über Bäume erzählt und keine Ahnung Und überlege.
00:42:12: gerade selber könnte ich wahrscheinlich gar nicht meinen Kindern so viel erzählen.
00:42:16: Also es ist ja auf etwas was verloren geht und vielleicht hier so ein Stück weit nochmal Aufgefangen wird mitgenommen wird.
00:42:24: Ja ich denke auch Es kommt immer wieder mal so ein Stückchen weit hoch und man erinnert sich dann tatsächlich wirklich viel auch wieder so ein bisschen zurück.
00:42:34: Also, man lernt auch wirklich viel von den Senioren.
00:42:42: Einfach mal mit jemandem am Nachmittag, falls die andere Klatschzentrale noch nicht da ist.
00:42:46: Dann sitzt vielleicht jemand hier unten und dann setzt man sich vielleicht mal so fünf Minuten dazu und hört sich einfach mal so die Geschichte an.
00:42:53: Das ist total spannend!
00:42:54: Und dann denkt man sich auch wieder in die eigene Kindheit zurück... ...und es sind doch immer viele Parallelen dabei.
00:43:01: Ja das ist ganz spannend.
00:43:02: Ich hätte jetzt auch das Gefühl.
00:43:04: Genau und ja mit den... diese Waldspaziergänge und wirklich mal die einzelnen Käferchen nochmal durchzuzählen, welcher denn jetzt welcher ist.
00:43:15: auch wir können noch was dazulehren.
00:43:19: Und wenn du so zurück denkst also ihr habt jetzt viele Veranstaltungen gehabt und viele Nachmittage, die jetzt vielleicht keine riesen Veranstaltung waren.
00:43:25: aber für euch gibt es irgendwelche Momente wo du sagst also das hatte ich entweder total berührt oder das wirst du nicht mehr vergessen weil irgendwie da war so viel Leben soviel Freude Vielleicht auch Trauer, man weiß es nicht.
00:43:41: Oh ja, da gibt's einige Momente.
00:43:44: also eigentlich Ja jetzt die letzten beiden Jahre waren von so vielen Ereignissen gekrönt.
00:43:52: Also Es ist toll.
00:43:55: einfach ich weiß gar nicht genau es gibt so viele schöne Dinge Die hier passiert sind.
00:44:03: die kann ich gar nicht alle wiederholen.
00:44:05: aber Z.B.
00:44:07: hatten wir letztens einen Geburtstag von einer Mieterin, die es für nur neunzeig Jahre hat geworden und ihr Sohn hatte damals als Jugendlicher in der Rockband gespielt Und die Mutter hat immer gesagt Das ist so eine hoten Totten Musik.
00:44:23: Also das ist ja ganz schlimm und er soll doch bitte damit aufhören.
00:44:26: Er hat damit nie aufgehört.
00:44:27: Ja mittlerweile ist der Sohn um die sechzig spielt immer noch in dieser Rock Band.
00:44:34: Zum fünfundneunzigsten Geburtstag war der Sohn mit seiner Rockband da und hat gespielt.
00:44:38: Und die Mama fand es total toll, dass alle Mieter waren.
00:44:42: natürlich eingeladen wir auch.
00:44:45: Wir haben den kompletten Nachmittag abgerockt und es war eine total tolle Geburtstagsparty.
00:44:52: und sowas mit Femundneunzig einfach mal noch zu erleben ist fantastisch.
00:44:58: also das war ja Man hat dieses Grinsen aus dem Gesicht gar nicht rausbekommen.
00:45:04: Das war so schön, so viele zufriedene Gesichter zu sehen und dass die sich einfach daran toll erfreuen können.
00:45:12: Und wenn es natürlich dann dabei noch Eierlikör gibt?
00:45:16: Umso besser!
00:45:16: Genau oder wir hatten Anfang des Jahres den Heinz-Rühmann hier.
00:45:28: Manche kennen ihn vielleicht noch, manche nicht.
00:45:30: Aber alle Senioren kennen ihn auf alle Fälle.
00:45:33: Die Feuerzangbohle, Pfeiffer mit drei F. Genau er war hier derjenige, der das nachgemacht hat und der sah genauso aus.
00:45:42: Ja witzig!
00:45:42: Und das war eine richtig tolle Veranstaltung weil wirklich sich jeder von den Mietern so zurückversetzen kann wie er damals als Jugendlicher wahrscheinlich vom Fernseher saß und das gesehen hat.
00:45:57: Das war spannend, diese leuchtenden Augen zu sehen.
00:46:00: Das ist toll.
00:46:01: oder der eine oder andere werden dann auch mal ein Tränchen läuft weil natürlich auch dort bei den Damen und Herren Gedanken im Kopf auf einmal wieder kommen die sie vorher gar nicht hatten.
00:46:13: oder wir haben natürlich auch viele Mieter die so ein bisschen an Demenz erkrankt sind.
00:46:20: Und wenn dann so ein Bisschen was von früher kommt Veranstaltung Das haben die sich behalten, das kommt wieder.
00:46:28: Also da sind einfach so Sachen wo sie sich wieder zurück erinnern, dass ist noch drin im Kopf alles andere was neu dazu kommen vergessen die sofort wieder.
00:46:35: aber das ist noch von damals abgespeichert.
00:46:36: Ja spannend
00:46:37: und genau und das zu beobachten ist toll und von daher gibt es nur schöne Sachen.
00:46:47: in dem Fall
00:46:48: fühlt sich das noch wie Arbeit an?
00:46:55: Die Vorbereitungen dorthin schon?
00:46:57: Ja.
00:46:57: Immer, also das ist ja auch das was Spaß macht überhaupt zu recherchieren.
00:47:02: wo bekomme ich denn so etwas her?
00:47:03: was könnte gefallen?
00:47:05: in welchem Jahrgang?
00:47:06: sind die ungefähr alle die Mieter?
00:47:08: was gehört da so noch dazu?
00:47:09: was passt da rein was kann nicht machen?
00:47:13: Das ist dann schon Arbeit.
00:47:14: aber es ist einfach Arbeit die total viel Spaß macht
00:47:18: und weiß ja, wie das Resultat aussehen kann.
00:47:21: Genau ich weiß, wie es aussehen können und was passiert.
00:47:23: auch wenn's mal nicht so toll war sagen die mir das ja auch.
00:47:26: also es gibt sehr auch Veranstaltungen.
00:47:28: Natürlich finden nicht immer alle das gleich toll.
00:47:31: Das sind immer unterschiedliche Sachen, aber im Großen und Ganzen war bisher eigentlich immer alles ganz gut.
00:47:38: Und meinst du, du kannst noch lange viele kreative Ideen entwickeln?
00:47:41: Ich
00:47:41: hoffe, dass immer wieder neue dazu kommen.
00:47:43: Ja ja doch!
00:47:44: Also natürlich gibt es auch Wiederholungstheter.
00:47:46: also so ist es nicht.
00:47:46: Es gibt auch immer Leute die wiederkommen zu uns.
00:47:51: Wir haben auch viele Künstler und sehr große Spektrum haben.
00:47:57: Also die machen mal Bildvorträge, danach machen sie uns einen Comedy-Nachmittag und danach drei Wochen oder drei Monate später spielen Sie uns mit dem Klavier was vor.
00:48:07: also das gibt es auch.
00:48:09: Die sind wirklich viel facheinsatzbar.
00:48:13: Ja cool!
00:48:14: Und jetzt habe ich gerade überlegt ihr habt ja die Tagespflege den ambulanten Pflegedienst im Haus, die Kita und die erste Hilfeausbildung.
00:48:24: davon abgesehen kommt ja vielleicht auch hin und wieder mal ein anderer Johannieter-Dienst zu euch.
00:48:30: Also wie funktioniert das?
00:48:31: Wie kann man sich so die Zusammenarbeit vorstellen, was funktioniert besonders gut?
00:48:38: Also wie gesagt jeder der hier ins Haus kommt ist herzlich willkommen!
00:48:42: Und wer halt oft zu uns kommt ist der Johannietershausenotruf.
00:48:48: Der kommt natürlich relativ häufig zu uns und das passiert alles wunderbar mit dieser Zusammenarbeit.
00:48:55: also Ich denke dadurch, dass wir weil wir alle so dicht miteinander sind klappt das ganz gut und dementsprechend läuft es vernünftig ab.
00:49:07: Und dann hatten wir ja auch mal einmal hier einen Event mit Besuchshunden.
00:49:11: die sind ja nun tatsächlich fertig ausgebildet.
00:49:14: damals war's glaube ich noch um ein bisschen anzutesten und zu gucken und jetzt sind sie fertig ausgebildet.
00:49:20: gibt´s da Ideen?
00:49:23: Ein guter Auftakt für die Mieter, wollten sie das noch mal haben oder war es eher so?
00:49:27: Die Miete haben davon eigentlich fast gar nicht so richtig was mitbekommen von den Besuchshunden.
00:49:32: Weil das mehr so für die Tagespflege bestimmt ist.
00:49:35: also da haben unsere Miete eigentlich relativ wenig mit zu tun.
00:49:42: hinteren Bereich des Hauses.
00:49:46: Und die Tagespflegegäste freuen sich natürlich daran, wenn dann regelmäßig da mal ein Haustier vorbeikommt und sich mal mit zum Frühstück dazu setzt.
00:49:55: also das ist ganz schön und natürlich würden sich auch unsere Mieter darüber freuen.
00:49:59: aber... Die haben sich mehr so untereinander und es gibt einen Haushund.
00:50:06: dementsprechend haben sie schon ihr Haustür?
00:50:08: Ja
00:50:09: verstehe!
00:50:12: Im Großen und Ganzen, total super.
00:50:15: Kommt
00:50:15: gut an!
00:50:15: Es dürfen Tiere mit einziehen wenn man
00:50:17: hat.
00:50:17: Es dürfen Tieren mit einzehn
00:50:19: ja.
00:50:20: Okay so du stehst auf der Warteliste.
00:50:23: wie lange muss man hier warten bis man einen Platz bekommt?
00:50:25: Und seid ihr voll?
00:50:26: Wir sind voll.
00:50:27: und wenn man sich auf die Wartelliste schreibt naja am Endeffekt warte Liste bedeutet ja auch immer man muss dann solange warten was jemand geht Weil freiwillig zieht ihr natürlich keiner aus.
00:50:38: Das stimmt wohl.
00:50:39: Und
00:50:40: dementsprechend kann man das nicht sagen, wie lange man warten muss.
00:50:43: Aber es ist dann natürlich so wenn dann eine Wohnung frei wird und du hast dich auf die Warteliste geschrieben, dann müsstest du dann auch relativ kurzfristig einziehen.
00:50:52: Also das ist da nicht so.
00:50:53: ach sie stehen jetzt hier auf der Wartelliste und jetzt hast du noch drei Monate Zeit weil du ja noch deine alte Wohnung kündigen musst zum Beispiel das geht nicht.
00:51:00: also es müsste wirklich ein nahtloser Übergang gehen.
00:51:03: okay
00:51:04: Aber alle, die sich auf die Warteliste geschrieben haben sitzen tatsächlich schon auf gepackten Koffern.
00:51:10: Sind das viele?
00:51:11: Es sind einige ja.
00:51:12: Also viele haben natürlich ihre Häuser verkauft und warten eigentlich nur bis irgendwo eine Wohnung frei wird, dass sie dann einsehen können.
00:51:20: Und das ist natürlich erst mal nicht so ein schöner Moment.
00:51:24: aber Sie möchten sich dann umorientieren und dementsprechend muss man dann so bisschen abwägen.
00:51:30: Ja verstehe
00:51:32: Aber zum Glück sind wir ja hier in Mietendorf nicht für die Vermietung zuständig.
00:51:35: Ja, stimmt!
00:51:37: Dieses Problem haben wir zum Glück nicht.
00:51:39: Also das kümmert sich da die Frau Kuttig mit ihrer Firma drum und das ist natürlich ganz gut so.
00:51:46: Es ist aber schon so dass ihr quasi über die Johannite angestellt seid?
00:51:49: Ihr seid nicht ein Dienst von der Familie Kuttich?
00:51:51: Nein,
00:51:52: wir sind über die Johanita angestellt.
00:51:54: Und hattet ihr mal... weil du gerade sagtest es geht ja nicht jeder freiwillig, das stimmt.
00:51:59: Ich hab jetzt im ersten Moment gedacht, das bedeutet halt einer stirbt.
00:52:02: Es kann ja aber auch sein dass jemand nicht mehr in der Lage ist hier zu wohnen aus körperlichen Gründen.
00:52:07: Also das wäre auch ein Grund.
00:52:08: Genau, also es ist nicht immer gleich der Ernstfall.
00:52:12: Es gibt auch Mieter die dann einfach genau weil sie nicht mehr alleine leben können und sich allein nicht mehr fortbewegen können oder nur noch im Bett liegen die dann tatsächlich nochmal ins Heim müssten.
00:52:24: Oder die Kinder nehmen die Mutter oder den Vater wieder zu sich.
00:52:30: Manche werden halt schwer krank und müssen uns kranken Haus oder irgendwo anders sind.
00:52:35: Das ist dann auch ein Auszug.
00:52:36: Tatsächlich hatten wir eine Mieterin bei uns, die ist doch freiwillig ausgezogen aber auch nur weil sie ihr Haus nicht verkauft bekommen hat.
00:52:46: Sie ist jetzt wieder zurück in ihr Haus gezogen.
00:52:48: Weil er es nicht wegbekommen hat.
00:52:54: Oder also schade auf jeden Fall für sie?
00:52:55: Auf
00:52:55: alle Fälle, ja.
00:52:56: Sie wäre gerne hier geblieben aber natürlich irgendwann ist es halt auch mal alle, ne?
00:53:01: Ja klar, kannst ja nicht ewig so ein Haus nebenbei halten.
00:53:05: Genau.
00:53:05: Aber das war der erste und einzige Fall in dem und ansonsten sind die meisten tatsächlich jetzt auch ausgezogen sind wirklich noch einmal richtig betreut das Wohnen gezogen oder in irgendwelche Seniorenheime.
00:53:19: Und gibt's da noch Kontakt zu den Menschen?
00:53:23: zu den Mietern?
00:53:24: allgemein nicht, aber manchmal trifft man den Sohn oder die Tochter mal auf der Straße und dann wird man gesprochen.
00:53:32: Also das ist tatsächlich so.
00:53:33: ja wenn man hier im Dorf unterwegs ist und man sieht dann irgendwo jemanden, dann fragt man mal nach.
00:53:39: Interessiert ein Jahr schon was
00:53:41: da passiert
00:53:41: und wenn man merkt wie eng man hier so ist Es gibt ja noch ein anderes Quartier der Johannita im Potsdam.
00:53:49: Und jetzt habe ich gerade überlegt, wie lief denn eigentlich... also du bist in ein neues Haus gekommen?
00:53:55: Die Mieter waren drin aber es gab ja noch keine Struktur in dem Sinne, keine Veranstaltung, kein Plan, kein Nix.
00:54:03: Wie kommt man als Vivian Heinrich hier an und wie wird man zu der Vivian Heinrich die heute vor mir sitzt?
00:54:13: Es gab schon alles, als ich hergekommen bin.
00:54:14: Also tatsächlich war das Johannieter-Quartier aus Potsdam sehr fleißig und der Christian Kempel, der für Potsdamm zuständig ist und die Veranstaltung plant hat natürlich auch die Veranstalting immer gleich für Michendorf mit geplant.
00:54:29: also er hat sie quasi parallel laufen lassen.
00:54:32: dementsprechend war dann das erste Jahr... Erster dreivierteljahr ganz gut geplant von ihm.
00:54:38: Da hatte er eine sehr gute Vorarbeit geleistet.
00:54:42: die aus Potsdam wussten ja, wie es geht.
00:54:44: Ja also da war ja wie gesagt seit zehn Jahren existiert dieses Haus in Potsnam und dementsprechend konnten sie dann das hier was der Konzertbereich angeht schon ganz gut aufbauen und da muss ich sagen hat der Christian da das ganz super hingebracht und hat mir auch eine ganz tolle Einarbeitung gegeben
00:55:04: und
00:55:05: es hat gar nicht lange gedauert.
00:55:08: So sechs Wochen später saß ich alleine da.
00:55:10: Ja, oh Gott!
00:55:12: Klingt ja erst mal aufregend.
00:55:13: Ja aber das ist schön.
00:55:15: und also... Ich fand es natürlich auch toll dass man mir dann auch dieses Vertrauen gegenüber geschenkt hat.
00:55:19: und ja ja machte man das Christus schon hin und jetzt ist es so wie's jetzt ist.
00:55:25: Und jetzt seid ihr zu zweit vorne?
00:55:26: Jetzt
00:55:26: sind wir zu zweite endlich.
00:55:27: Also wir hatten doch etwas gesucht.
00:55:31: Seit Januar, dreiundzwanzig sind wir zur Zweit
00:55:35: Und das teilt sich so auch ganz gut aus.
00:55:36: Das
00:55:36: ist, ich würde fast sagen Arsch auf einmal oder wie sagt man?
00:55:41: Ja, Topf auf Deckel!
00:55:44: Das passt wirklich gut.
00:55:45: also wir sind ein tolles Team können uns supertoll ergänzen und jeder hat seine Stärken und Schwächen und dann gleicht sich das perfekt aus.
00:55:52: Also das ist optimal.
00:55:53: doch
00:55:54: Und jetzt seid ihr so auch, sagst du, personell gut aufgestellt?
00:55:56: Dass man gute über die Wochen kommt.
00:55:59: Ja also dadurch genau dass wir halt eine fünf Tage Woche haben ist das ne perfekte Aufstellung.
00:56:03: Also wenn man braucht schon zwei Leute einer ist dann doch immer schon ein bisschen viel aber Das ist eine super Aufteilung.
00:56:13: Natürlich haben wir jetzt auch noch Hilfe durch einen FSJ bekommen, weil die Johannita ja immer so toll sind und auch freiwilliges soziales Jahr ausschreiben.
00:56:23: Und da hatten wir jetzt eine ganz nette Bewerbung erhalten und haben jetzt seit Oktober eine neue FSJ-Tlerin bei uns, die sich auch ein bisschen umschauen muss oder sie weiß einfach nicht was sie so machen möchte.
00:56:37: Dann hat sie gesagt, sie würde gerne irgendwie in alle Bereiche so reingehen.
00:56:41: Und dann haben wir gedacht, dann teilen wir doch diese FSJ-Stelle einfach ein bisschen auf und haben Sie jetzt quasi für den Konzertbereich mit organisiert?
00:56:49: Und nach einem halben Jahr geht es noch mal für ein halbes Jahr in den Pflegedienst um da auch ein bisschen reinzuschnuppern und zu gucken weil sie möchte auf alle Fälle irgendwie in diesem Bereich bleiben und möchte eigentlich so viel wie möglich lernen.
00:57:03: Und sie ist eine ganz taffe und intelligente Person, also ich denke das passt hervorragend.
00:57:10: Ja sehr schön!
00:57:12: Wenn es so weiter geht... jetzt kennen wir sie ja tatsächlich erst anderthalb Monate.
00:57:16: aber so wie Sie sich schon macht, das ist schon ganz gut und vielleicht besucht sie sich hier irgendwann bei den Johanniten?
00:57:24: Hatten wir ja alles schon.
00:57:25: Richtig!
00:57:27: Und Taff ist glaube ich auch so ein Stichwort, also ich glaub wenn man da vorne am Dresen sitzt muss man schon
00:57:33: schlagkräftig
00:57:34: sein.
00:57:36: Aber das Puter hattet ihr noch nicht mit den Mietern?
00:57:40: Doch als es kommt auch mal vor natürlich.
00:57:42: Also es ist nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen.
00:57:44: aber es gibt wie gesagt auch mal nicht so schöne Dinge die man einfach besprechen muss.
00:57:51: Aber das gehört dazu und dann hat man das auch mal rausgesprochen, und dann wissen die wenigstens okay da muss ich ein bisschen aufpassen!
00:58:00: Wir haben unsere Augen überall und auch die Ohren.
00:58:02: Wir sind schließlich die Augen und die Ohr des Hauses.
00:58:05: Wir müssen gucken wer hier rein und raus geht und wir müssen natürlich auch so alles mitkriegen oder möchten eigentlich alles mit kriegen.
00:58:12: Am
00:58:12: Ende bietet er ja auch ein bisschen Schutz dann?
00:58:14: Richtig.
00:58:16: Ja sehr gut Mensch, Vivian!
00:58:18: Da fällt mir fast nichts mehr ein.
00:58:20: Es sei denn du sagst, du hast noch etwas... Das habe ich jetzt total ignoriert und das ist an diesem Haus voll wichtig.
00:58:26: wie konnte ich nur?
00:58:29: Dann darfst so gerne jetzt noch einen Schlusswort geben.
00:58:33: Ansonsten war das glaube ich eine sehr schöne Abriss von eurer Arbeit.
00:58:38: Ja eigentlich gibt es da tatsächlich gar nicht so viel zu erzählen.
00:58:43: oder ist hier im Johannieter Quartier einfach total toll.
00:58:46: Und ja, ihr könnt gerne alle mal vorbeikommen.
00:58:49: zu irgendwelchen Veranstaltungen kommt euch das angucken also jederzeit gerne und ich kann nur sagen wir sind wirklich mit sehr viel Freude einfach hier und man hat jeden Morgen ein schönes Gefühl wenn man aufwacht und sagt heute darf ich wieder zur Arbeit gehen.
00:59:04: Ja, ach schön!
00:59:05: Und seine Dienste darf man auch einfach anbieten.
00:59:08: spezielles mache.
00:59:09: Ich habe keine Ahnung, ich stecke Teppiche oder so was in der Art?
00:59:12: Dann kann ich sagen, ich hätte hier eine Idee.
00:59:14: Ich würde es gerne mal mit den Senioren machen.
00:59:16: Gerne auf alle Fälle!
00:59:18: Also immer wieder neue Ideen herbringen und wenn jemand noch dem Chor beitreten möchte auch das haben wir.
00:59:25: Stimmt Auch den haben wir ja schon gehört, zusammen mit dem flinken Eichhörnchen.
00:59:30: Das sind die Hortkinder aus Nimec!
00:59:32: Ja richtig genau also es wächst und gedeiht alles wunderbar in diesem Haus.
00:59:37: Wir sind gespannt wie die nächsten Jahre aussieht?
00:59:39: Ja
00:59:39: ich auch.
00:59:42: Ich danke dir!
00:59:48: Vielleicht geht's euch wie mir nach dieser Folge... Erstaunlicherweise scheint all das nötig gewesen zu sein.
01:00:02: Vivian arbeitet mit so viel Herzblut im Quartier und ich glaube, dass liegt nicht zuletzt an ihrer Vergangenheit und daran, dass sie gelernt hat, worauf es im Leben wirklich ankommt.
01:00:12: Sicherlich kann man behaupten, dass ihr nicht den einen geraden Weg gegangen ist – aber vielleicht ist das auch gar nicht notwendig!
01:00:19: Das nächste Mal sprechen wir mit Maria Koch.
01:00:22: Sie ist Bereitsleitung unserer Pflegedienste im Regionalverband.
01:00:26: Ich freue mich auch für euch.
01:00:27: bis dahin eine schöne Zeit.
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