Maria Koch – Leitung Soziale Dienste
Shownotes
Kurz zusammengefasst Sie hat hier angefangen — und heute lenkt sie die Pflege für eine ganze Region. In dieser Folge sprechen wir mit Maria Koch, Leitung Soziale Dienste für unsere Pflegedienste in Potsdam Mittelmark Fläming. Maria hat bei den Johannitern ihre Ausbildung gemacht und Schritt für Schritt Verantwortung übernommen. Heute koordiniert sie alle regionalen Pflegedienste und ist zentrale Ansprechperson für die Pflegedienstleitungen vor Ort. Neben ihrer operativen Arbeit engagiert sich Maria auch im Landesverband der Johanniter Unfall Hilfe e.V., wo sie auf politischer Ebene an wichtigen Weichen für die Pflege und Patient*innen mitwirkt. Ein Gespräch über berufliche Wege, Verantwortung, die alltäglichen Herausforderungen und darum, wie man im Pflegealltag wirklich etwas bewegt.
Was regelt Maria alles? Maria fährt nur noch selten selbst Touren — manchmal vermisst sie das. Gleichzeitig weiß sie: Mit ihrer Koordination kann sie viele Kolleg*innen nachhaltig entlasten. Wenn am Wochenende Not in der Besatzung herrscht, springt sie aber auch persönlich ein. Hauptsächlich unterstützt sie die Pflegedienstleitungen bei administrativen Aufgaben und übernimmt Gespräche mit Kranken und Pflegekassen, die ihr sogar Spaß machen. Im Landesverband der Johanniter Unfall Hilfe e.V. verhandelt Maria im Team regelmäßig Stundensätze für Pflegekräfte — eine Arbeit, die unmittelbar die Bedingungen verbessert für jede einzelne Person, die morgens ins Auto steigt und auf Tour geht. Aktuell ist sie für fünf Pflegedienste verantwortlich und bringt dort ihre Erfahrung aus der Praxis in strategische Entscheidungen ein. Warum ist Pflege so wichtig? Tägliche Körperpflege tut Körper und Seele gut. Wenn eigene Kräfte nicht mehr ausreichen oder Einschränkungen nach einem Unfall bestehen, unterstützt unser Pflegedienst beim Zähneputzen, Waschen, Frisieren und mehr. Nach Krankenhausaufenthalten pflegen wir zuhause weiter und koordinieren die Medikamentengabe in Absprache mit dem Arzt. Auch akut erkrankte Personen profitieren von ambulanter Pflege — oft lassen sich Krankenhausaufenthalte so vermeiden oder verkürzen. Zum Reinhören und mehr Informationen über unsere Angebote und wie du Unterstützung bekommst, besuche unsere Website: ambulante Pflege
Pflege hautnah kennenlernen Du willst etwas Sinnvolles tun und Menschen wirklich helfen? Dann komme zu uns. In der Pflege braucht man vielleicht ein dickes Fell — aber vor allem bringst du Lebensfreude, Empathie und echten Teamgeist mit. Bei uns arbeiten Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen und sich gegenseitig stets unterstützen. Dich erwartet: • Ein wertschätzendes Team und ein familiäres Arbeitsumfeld • Abwechslungsreiche Aufgaben vom Alltag bis zur spezialisierten Pflege • Unterstützung bei Einarbeitung und Weiterbildungen • Flexible Einsatzmodelle und faire Bezahlung Wer gesucht wird Menschen mit Herz und Verstand — examinierte Pflegekräfte, Pflegehilfen, Auszubildende und Quereinsteiger*innen, die Verantwortung übernehmen und mit anpacken möchten. Du interessierst dich für eine Stelle bei uns? Gar kein Problem, hier entlang: Mitarbeiten und Lernen
Wenn du unseren Verband näher kennenlernen möchtest, findest du hier mehr Informationen: Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hey und herzlich willkommen zur sechsten Folge von Gute Unterhaltung.
00:00:04: Mein Name ist Christine, ich lade mir regelmäßig Kolleginnen aus unserem Verband ein um hinter die Kulissen ihre Arbeit zu blicken.
00:00:12: Schön dass du auch wieder mit dabei bist!
00:00:13: Heute zu Gast ist Maria Koch.
00:00:15: Soziale Dienste.
00:00:18: Hättest du doch einfach dich nicht weiterentwickelt, sondern wär's Fachkraft geblieben und nur weil die dann ein Studium gestartet hat.
00:00:23: soll sie uns jetzt was sagen.
00:00:24: Die Dankbarkeit von einem Patienten ist eine ganz andere.
00:00:26: Der klingt jetzt wie der Todesengel.
00:00:28: tatsächlich hatte ich mehr als einmal die Möglichkeit jemanden auch dabei zu begleiten.
00:00:32: Eine Kollegin von mir hat mal gesagt Pflege ist nicht sexy.
00:00:35: es kann natürlich vorkommen dass sich zu meinem Bezugspatienten komme und er isst nicht mehr.
00:00:39: ja die pflege hatten ticket fäll.
00:00:43: So also wir fangen an wie geplant.
00:00:45: Du erzählst einfach erstmal von dir stellts dich vor Und was du bei uns im Verband machst?
00:00:52: Also, ich bin Maria Koch.
00:00:55: Die Bereichsleitung pflege- und Hospizdienste für den Landesverband und speziell für unseren Verband.
00:01:01: Regionalverband Potsdam Mittelmark Fleming bin ich.
00:01:03: Leitungssoziale Dienste der gesamten Bereichpflege.
00:01:08: Ambulantepflegedienst, Tagespflege, Wohngemeinschaft – das ist so der Bereich in dem ich zu Hause bin.
00:01:14: Ja!
00:01:15: Wie kommt man da hin?
00:01:17: Wie man da hinkommt, ja das ist eine gute Frage.
00:01:19: Also als allererstes Mal Bewerben.
00:01:23: Grundsätzlich habe ich damit gestartet meine Ausbildung bei den Jornitern zu beenden.
00:01:30: begonnen hab ich sie woanders.
00:01:32: mehr hat aber die Arbeit der Jornita mehr zugesagt Das Miteinander und auch den Blick für die Qualität Der eben schon damals gegeben war.
00:01:43: vor fünfzehn Jahren Ja, dann habe ich als Fachkraft gearbeitet und meine Pflegedienstleitung hat mich damals gebeten die Stellvertretung zu machen.
00:01:55: Weil ich also die Aussage damals der Blick über den Tellerrand ist da und wäre eben eine gute Unterstützung ja naivig war wie gesagt Na klar probieren wir mal aus Und leider ist er dann erkrankt Von null auf hundert saß ich dann da und musste quasi alles machen.
00:02:18: Hatte damals Unterstützung aus der Landesgeschäftsstelle, auch von unserem Vorstandreif-Boost, der immer da war als Ansprechpartner, damals auch unsere Kollegin Bianca aus der Buchhaltung die mir zwar oft auf den Finger jahrhundert aber gesagt hat ey super komm wir kriegen das hin.
00:02:38: So hat das eigentlich alles angefangen.
00:02:39: Dann habe ich parallel die Ausbildung zur Pflegedienstleitung gemacht, die Roundabout ein Jahr ging und klingelt ein bisschen mehr wie auch immer.
00:02:51: Das dann abgeschlossen hab als Pflege-Dienstleitung regulär in Lokkenwalde gearbeitet und auch gerne herarbeitet.
00:02:58: So hat sich das alt aufgebaut, dann gab es Unterstützungsbedarf in Potsdam.
00:03:03: Na ja und weil ich noch nicht genug zu tun hatte habe gedacht auch naja komm Potsdamm unterstützen war Und dann wurde, weil der Verband in einer Pflege immer größer geworden ist Hattet den Bedarfen eine neue Stelle geben und zwar die leitung soziale dienste für den bereichpflege.
00:03:21: also da hat sich alle so ein bisschen umstrukturiert.
00:03:24: Ja, natürlich.
00:03:25: Wie
00:03:27: soll es anders sein?
00:03:28: Genau
00:03:29: und habe mich da auch riesig drauf gefreut und ist auch immer noch... Ich glaube ich macht das immer noch sehr leidenschaftlich.
00:03:36: Klar gibt's manchmal Tage wo man denkt oh Gott hättest du doch einfach dich nicht weiterentwickelt sondern wärs Fachkraft geblieben.
00:03:43: Da ist der Leben manchmal einfacher Wobei die natürlich auch manchmal echt schwer haben gerade wenn man immer wieder einspringen muss Wochenenden usw.
00:03:50: Das nimmt sich beide nicht so richtig viel.
00:03:54: Also irgendwie hat man ja in jedem Job einen bestimmten Stresslevel, was man irgendwie bewältigen muss.
00:03:59: Ich bin sehr stressresistent.
00:04:02: dem zufolge habe ich gedacht okay starten wir probieren aus gucken wie war die Pflege entwickeln?
00:04:10: Cool Wie funktioniert ein Umstellungsprozess?
00:04:14: also weil ich stelle es mir jetzt so vor Wir haben für jeden Bereich eine pflegedienst leitung und Deinen Postmuster setzt werden plus wir haben jetzt quasi jemanden umdrauf ersetzt bekommen.
00:04:26: Also, wir hatten das Glück dass eine Kollegin also die Pflegedienstleitung in Potsdam die hatte in der Nähe von Lukkenwalde Grund Grundstück und Die hatte also war jetzt auch nicht mehr so sehr lange vorm Renteneintritt.
00:04:44: Ich habe gedacht, okay das wäre eigentlich optimal.
00:04:46: Sie kann ihr Lebensalter dann auf ihrem Grundstück verbringen in der Natur zu Hause und ist da nicht so stressgeplagt.
00:04:58: Trotzdem ist deutlich größer, schneller, schnelllebiger und Lukkenwalde eher so... Es war ein festes Team, da waren viele ältere Mitarbeiter damals.
00:05:12: Also der Altersdurchschnitt lag dabei Mitte Fünfzig und die haben quasi dann den Pflegedienst gemeinsam gewuppt.
00:05:24: Da haben wir eine Stellvertretung gesucht, die den Pflege-Dienst langfristig übernehmen sollte oder das war ein super Konstrukt.
00:05:31: Ich habe so lange bis wir eine neue Pflegedienstleitung für Potsdam hatten, dann Potsdamm noch mitgeleitet.
00:05:38: Als Pflege-Dienstleitung war quasi erstmal so ein Regentausch um dann aufzubauen.
00:05:42: Ja okay und die anderen Pfleggedienstleiten waren aber auch fein mit der Entscheidung?
00:05:46: Die waren... Fahne mit der Entscheidung, ja.
00:05:49: Also ich glaube es ist immer erst mal eine Umstellung wenn ein anderer neuer Ansprechpartner da war.
00:05:54: davor war's Reif-Boost.
00:05:56: dann kam plötzlich Frau Koch die ja irgendwie eine Schülerin war und auch nur eine Pflegedienstleitung Und nur weil sie dann ein Studium gestartet hat.
00:06:05: soll die uns jetzt was sagen War bei den alteingesessenen Pflegedienstleitungen bisschen schwierig Aber mit Kommunikation kriegt man viel geregelt.
00:06:15: Man muss langfristig auch signalisieren, ich bin da, um zu unterstützen und Arbeit abzunehmen.
00:06:22: Auch um so unliebsame Aufgaben wie mit Ämtern auseinandersetzen.
00:06:29: Das mache ich gerne!
00:06:30: Ich bin da und unterstütze.
00:06:33: Cool.
00:06:35: Insgesamt wahrscheinlich ist der ... Arbeitsaufwand dann an der Stelle des Administrativen ein bisschen gesunken?
00:06:40: Genau, genau.
00:06:42: Und fährst du selber noch Touren oder machst so eine Sache?
00:06:46: Wenn Not am Mann ist, bin ne Fachkraft klar und fahre ich auch Touren.
00:06:50: also es ist selten geworden und kann ja meistens nur am Wochenende weil in einer Woche der Terminkalender voll ist.
00:07:01: Also wie gesagt in allergrößten Not mache ich das.
00:07:04: In Michendorf war das nicht, das war glaube letztes Jahr.
00:07:08: Wenn ich in Milchendorf ab und zu mal Tui fahre, habe ich natürlich auch Freude bei mir.
00:07:11: Da ist das eine sehr dankbare Aufgabe.
00:07:14: die Dankbarkeit auf meiner Ebene.
00:07:17: Die ist nicht mehr so da.
00:07:19: also klar untereinander mit Kollegen so menschen Danke und Mensch schön dass es gibt oder so.
00:07:25: aber aber das ist anders als die Dankigkeit von einem Patienten Die ist eine ganz andere.
00:07:31: Und da geht man mit einem ganz anderen Gefühl ins Bett und zwar mit einer totalen Befriedigung, dass man was Sinnvolles gemacht hat.
00:07:37: Dass man etwas für den Anderen gut ist.
00:07:43: Ja?
00:07:44: Und sinnvoll und zielführend.
00:07:46: Man nimmt sich manchmal bewusst Tage raus wo man sagt, das brauche ich jetzt mal?
00:07:52: Nee!
00:07:53: Nee, die Zeit ist einfach nicht
00:07:54: so.
00:07:55: Die Zeit ist da dadurch dass meine Stelle ja zwei geteilt ist also einmal Landesgeschäfts schon einmal Regionalverband.
00:08:03: es ist ein bisschen schwierig.
00:08:04: wir verhandeln ja quasi Endgelde für uns also für die Pflege selbst Reifboost ich und noch ein Team aus Kontrollern.
00:08:16: das ist dann gerade so zu Phasen wenn verhandelt wird sowieso komplett Schwierig.
00:08:24: Wie kam es zu der Stelle im Landesverband?
00:08:29: Da gab's damals eine Kollegin im Landesverband, die sehr lange krank war und es wurde parallel eine zusätzliche Kollegin eingestellt.
00:08:40: Und die Kollegen, die zusätzlich eingestellt war oder die zusätzlich eingestallt wurde ... wie sage ich das jetzt... Die war da!
00:08:52: Und die war zu Beginn sehr unbeholfen und brauchte eben viel Unterstützung.
00:08:57: Die Unterstützung hat sie in meiner Person gesucht, dann hat sie aber den Landesverband wieder verlassen aus welchen Gründen auch immer und die Stelle war frei.
00:09:10: Weil ich damals schon Team der Stundensatzverhandlung war, also quasi schon mit verhandelt habe, habe gedacht ... bewirbst du dich da jetzt mal.
00:09:23: Für mich stand aber von vornherein fest, nur der Landesverband wird es nicht werden.
00:09:27: also ich brauche noch so ein bisschen die Praxis, die fehlt in einer Landesgeschäftsstelle das ist alles sehr theoretisch.
00:09:37: klar ist man beratend tätig und auch für die Pflegedienste da Man baut sich ja seinen Kreis auf, man hat einen guten Arbeitskreis.
00:09:49: Man hat gute Kollegen mit denen man auch gerne mal ein Kaffee trinkt und sich mal austauscht und sich ausheuelt.
00:09:54: die Möglichkeit wäre dann nicht mehr gegeben.
00:09:56: klar man hätte neue neue Kollegen ranziehen können als in Anführungsstrichen seelischer Mülleimer.
00:10:05: aber man hat ja so seine Leute die da durch müssen die.
00:10:10: grundsätzlich wollte ich gerne weiterhin auch das Verband leben.
00:10:14: Also dieses Verbandsleben aus einem Regionalverband, weil das anders ist.
00:10:20: Das hat beides sein für und wieder.
00:10:22: aber dass eben das was mich glücklich macht.
00:10:26: Schön!
00:10:27: Und das kriegst du aber auch gut gehandelt?
00:10:30: Ja also man kann natürlich nicht sagen so ich mache jetzt wirklich zwanzig Stunden vom Montag bis Dienstag für einen RV und danach für die Landesgeschäftsstelle, das geht schon auch in den ineinander über.
00:10:45: Du hattest ja auch erzählt dass du, also wenn ich es richtig verstanden habe, Gehälter verhandelt oder also Gelder verhandelst?
00:10:53: Das Endgeld.
00:10:54: Und was unterscheidet sich da mit der Frage vielleicht bekommt jede Person die bei uns an der Pflege arbeitet jetzt ausgenommen der Leitungen das gleiche oder gibt's da Unterschiede aufgrund von Qualifikation, Anstellungsmodell?
00:11:08: jetzt nicht stunden sondern wirklich.
00:11:11: Also muss ich nochmal kurz aufklären also die Gehälter der Mitarbeiter die verhandle ich nicht.
00:11:18: dafür haben wir ja den Ausschuss also den Arbeitskreis der die Gehelter quasi verhandelt oder bestimmt und ich verhandel quasi die Entgelte die wir bei den Klienten abrechnen.
00:11:33: Ja genau, ein großer Unterschied.
00:11:36: Aber zu deiner Frage ob es da Unterschiede gibt?
00:11:39: Na klar!
00:11:39: Da gibt's Unterschiede.
00:11:40: Die Pflegedienstleitung wird natürlich nach ihrer Qualifikation bezahlt und bei den Mitarbeitern gibt's auch nochmal Unterschiede.
00:11:49: Wir haben pflegefachkräfte die haben dreijährige Ausbildung als gesundheits- und krankenpfleger oder aber Gesundheits- und Pflegefachmann.
00:11:58: Ne, Pflegefach Mann und Pflegefach Frau.
00:12:00: Entschuldige oder aber auch Kinderkrankstwestern haben wir tatsächlich auch noch bei.
00:12:08: Ja die werden dann natürlich auch nochmal anders vergütet.
00:12:11: ich weiß nicht ob es jetzt was bringt wenn ich von Enkelstufen spreche.
00:12:16: Ich glaube das wird dann zu kompliziert.
00:12:18: und da haben wir noch Pflegekräfte und Hauswirtschaftskräfte die auch nochmal separat bezahlt werden nach ihrer Qualifikation genau
00:12:27: Ja.
00:12:28: Und was ist so die geringste Eintrittsspelle, die ich haben müsste um in der Pflege arbeiten zu können?
00:12:33: Also bei uns ist es schon so dass wir gerne einen Pflegebaseskurs sehen bei unseren Mitarbeitern.
00:12:40: wenn wir jetzt eine Bewerbung bekommen von jemanden der schon aus der pflege kommt aber keine Qualifikation hat kann der bei uns auch als Pflegekraft arbeiten wird aber von einer Pflegedienst leitung qualifiziert quasi also fährt dann mit ihm mit, überprüft ob die Grundpflege und die Arbeiten, die so erledigt werden gut gemacht werden.
00:13:00: Dann wird geguckt welcher individuelle Fortbildungsbedarf da ist und der Fortbildung bedarf wird dann so geplant.
00:13:07: wir haben online tools die verschiedenste fortbildung wirklich auch gute fortbildungen abbilden.
00:13:16: Die bekommen die Mitarbeiter dann und qualifizieren sich quasi bei uns.
00:13:20: Grundsätzlich begrüßen wir das aber sehr, wenn die Mitarbeiter zumindest ein Pflegebasiskurs mitbringen.
00:13:25: besser noch die einjährige Ausbildung.
00:13:27: zukünftig folgt ja die Ausbildung zum Pflegerassistenten, die geht achtzehn Monate... die wäre natürlich noch besser und wäre dann tatsächlich in dem aktuellen Konstrukt nochmal eine andere Entgeltgruppe.
00:13:44: Also, die wäre dann nochmal ein wenig besser vergütet wie die Pflegekraft aufgrund verschiedener Qualifikation oder verschiedener Tätigkeiten, die diese Person dann auch mehr ausüben dürfte.
00:13:57: Und ich kann ja auch unter anderem bei uns ne dreijährige Ausbildung
00:14:00: machen?
00:14:00: Genau!
00:14:01: Was für einen Abschluss hab' ich denn?
00:14:03: Dann ist man pflegefach mein oder pflegefach?
00:14:05: Ja Genau.
00:14:06: Und wahrscheinlich dann so, dass von diesen kleinen Einstiegen in Anführungsstrichen die größte oder qualifizierteste?
00:14:13: Nee!
00:14:14: Konntest du auch noch Pflegedienstleitung werden?
00:14:15: Genau ja da geht es dann auch noch hin aber da brauchst du auch nochmal eine Qualifikation.
00:14:19: Genau
00:14:19: da braucht man eine Weiterbildung einer ein- oder zweijährigen die notwendig ist.
00:14:25: Okay
00:14:27: was für Aufgaben habe ich als Pflegekraft?
00:14:31: Als Pflegekraft habe ich die Aufgaben der Grundpflege bei den Klienten.
00:14:37: Natürlich auch Haushaltsnahetätigkeiten wie das Frühstück machen, Armbrot machen für denjenigen da sein mal eine Betreuung mit demjenigen spazieren gehen oder aber Gedächtnis-Training wenn die Zeit es zulässt oder mal einkaufen gehen.
00:14:51: grundsätzlich als Pflege Kraft aber hauptsächlich die Grundpfleger also die pflegerische Versorgung von Kopf bis Fuß Mal ein Fußbad, mal die Haare waschen oder aber auch eine Badewanne volllassen und denjenigen mit einem Lifter ins Wasser lassen.
00:15:10: Duschen große kleine Körper pflegen alles wird abgebildet über die Pflegekraft Aber mit Qualifikationen auch.
00:15:20: es gibt fünf Leistungen also Behandlungspfleger Mahltabletten geben
00:15:24: ja
00:15:25: Augen tropfen genau aber Das natürlich nur, wenn die Qualifikation vorliegt.
00:15:30: Also wenn sich die PDL davon überzeugt hat dass derjenige das kann und auch gut kann.
00:15:36: Okay
00:15:37: weil das wäre jetzt auch so meine Frage gewesen ob das im Prinzip alle machen dürfen
00:15:41: oder nicht?
00:15:41: Genau also grundsätzlich.
00:15:43: Hauswirtschaftskräfte jetzt nicht und Mitarbeiter die sich das nicht zutrauen auch nicht.
00:15:48: Also muss man ganz klar sagen da wird dann aber nochmal unterschieden zwischen zwei Endgeldstufen Diejenigen die angeleitet worden sind wo sich die Pflegedienstletzung von der Qualifikation überzeugt hat.
00:16:03: Die können das ausüben, aber wenn sie eben sagen also pass auf, der Traum wird nicht zu, ich habe Angst, dass ich was falsch mache dann ist es kein Muss.
00:16:10: Okay ja Ach, aber finde ich der Sache ganz schön.
00:16:13: Weil
00:16:13: da
00:16:13: kann ja tatsächlich irgendwie doch einiges passieren wenn man falsche Medikamente
00:16:17: gibt oder so.
00:16:18: Wobei man sagen muss ist von unseren Pflegefachkräften gestellt.
00:16:22: die Medikamente also die kommen nicht von irgendwo.
00:16:24: wir haben auch Patienten wo die medikamente geblistert sind also da kommen die direkt von der Apotheke so sehr viel falsch machen kann man nicht
00:16:32: okay
00:16:33: genau.
00:16:33: aber man sollte schon wissen was man verabreicht bei den einzelnen Patienten
00:16:38: und wie.
00:16:39: Wie hochmedizinisch kann euer Beruf werden?
00:16:42: Also ich hätte jetzt in meiner naiven Vorstellung gedacht, es geht auch dass man ein Katheter legt oder zieht.
00:16:48: Ja
00:16:48: natürlich ist ja eine Ausbildung also als Fachkraft.
00:16:52: Als Pflegefachkraft wird das thematisiert und gelehrt und demzufolge bringt man zumindest das Wissen mit erfolgreich abgeschlossen hat, dann ist das theoretisch eine Sache die man ausüben darf.
00:17:12: Traut sich trotzdem nicht jeder zu weil es in der Ausbildung zwar theoretisch vermittelt wurde praktisch aber kein Fall war beispielsweise.
00:17:21: Ah!
00:17:21: Weil man das nicht üben kann oder?
00:17:23: Genau
00:17:23: wenn man das jetzt nicht übt.
00:17:25: Also im Krankenhaus hat man jetzt nicht zwingend immer Fälle mit Katheter beispielsweise oder aber mit Port oder ähnlichen Dingen Dann kann ich das letztlich natürlich theoretisch ausüben, praktisch aber nicht.
00:17:39: Wir haben immer die Möglichkeit Kooperation mit Krankenhäusern zu schließen, dass sich die Mitarbeiter dieses Wissen aneignen und besonders auch in der Portversorgung oder in der SAPV-Versorgung.
00:17:51: Da haben die Mitarbeiter eine Sonderqualifikation.
00:17:55: Kehrschwester.
00:17:57: Es ist eine Palliativ-Kehrausbildung, die die Mitarbeiter zusätzlich machen haben wir bei uns im Verband auch.
00:18:01: Wir haben ein SAPV Team in Groß Bern.
00:18:06: Da sind tolle Schwestern, die das wirklich mit Herz und Seele und Leidenschaften machen.
00:18:12: Also es gibt auch verschiedene Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Fachkräfte, die nicht PDL werden wollen und dennoch aber besondere Leistung erbringen zum Beispiel spezielle Wundverbände, auch die Möglichkeit besteht.
00:18:29: Ja also wenn die ja also Wundmanager kann man zum Beispiel werden um die Wunden einfach anders beurteilen zu können bringt jede Fachkraft mit aber man hat dann noch mal ein anderes Auge geschult und kann sich da spezialisieren.
00:18:44: genau
00:18:45: gibt so viele verschiedene Wundarten im Gotteswillen ja
00:18:47: wirklich Es geht jetzt vielleicht zu tief, aber spannend.
00:18:53: Ich habe ja schon gelesen, dass man den Pflegegrad benötigt.
00:18:57: Könnte jede Pflegekraft oder also zumindest die über die dreijährige Ausbildung einen Pflegegrat auch bestimmen mit einem Patienten?
00:19:05: Oder wie läuft es
00:19:05: dann ab?
00:19:07: Nein!
00:19:11: Um einen Pflegegrad zu erhalten muss man grundsätzlich erstmal den Bedarf haben und dann wird ein Antrag bei der Krankenkasse stellt.
00:19:19: Den stellt man privat?
00:19:21: Genau, also man kann sich natürlich Unterstützung durch die Horniter holen oder andere Pflegedienste aber grundsätzlich wenn ich merke... Ich werde jetzt zunehmend mehr Bedarf kommen zum Beispiel nicht mehr dazu meine Füße zu waschen oder meine Haare zu waschnen oder ähnliche Dinge dann kann ich einen pflegegrad beantragen.
00:19:45: Der wird dann vom medizinischen Dienst eingeschätzt.
00:19:49: Man kann als Angehöriger, als Klient selbst oder aber auch als Pflegedienst Hilfsmittel dazunehmen um überhaupt einschätzen zu können würde ein Pflegegrad durchgehen.
00:20:01: Also es gibt einen Pflegegeradrechner oder verschiedene Pflegegradechner.
00:20:06: unter anderem auf der Homepage der Johannita und Verhilfe Kann man den Fragenkatalog in Anführungsstrichen, den Fragen-Katalog durchspielen und sieht dann was würde da eigentlich rauskommen.
00:20:20: Und wo fehlen mir noch Einschränkungen?
00:20:22: Also bin ich überhaupt schon... also steht der mir überhaupt schon zu und da möchte ich über jemandem das Herz legen.
00:20:31: wenn Hilfe bedarf ist ohne Frage, wenn nicht einfach um sich zubereichern.
00:20:37: Das müssen wir leider auch viel beobachten.
00:20:39: Ach, weil wie funktioniert das?
00:20:41: Man kriegt quasi das Geld selber und sucht
00:20:44: sich da nicht... Genau!
00:20:45: Also es gibt da auch nochmal Unterschiede.
00:20:47: Es gibt Geldleistung, Sachleistungen, Pflegeleistung also stationär ambulant, Kombilleistung gibt's auch, Kombileistung dass quasi Angehörige und ein Pflegedienst vor Ort versorgen.
00:21:03: Die Geldleistungen sind so, dass derjenige nur von den Angehörigen versorgt wird und bekommt dann das Geld ausgezahlt.
00:21:10: Genau bei Kombinationsleistung rechnet erst der Pflegedienst ab und wenn da eine Differenz besteht, bekommt es der Angehöhrige, der pflegerisch versorgt.
00:21:18: und bei Zachleistung ist es so, damit man das quasi entweder ambulant oder stationär beantragen kann.
00:21:24: Da gibt's auch nochmal einen Unterschied in der Höhe des Geldes Kompensiert.
00:21:33: Das
00:21:34: ist wahrscheinlich für euch zum Nachteil, wenn Menschen das ausnutzen?
00:21:38: Es ist zunehmend mehr zu beobachten.
00:21:41: Also es ist schwierig da jetzt und das möchte ich noch mal betonigen man kann um Gottes Willen nicht alle übereinkamstern.
00:21:47: wir machen aber Pflegeberatungen nach siebenunddreißig drei.
00:21:50: also wenn jemand ein Pflegegrad hat der pflegegeld erhält müssen wir als Pflegedienst quasi in Beratungseinsatz anbieten und auch fahren.
00:22:00: haben unsere Kunden und gucken sind die gut versorgt.
00:22:03: Wir haben den Beratungsbedarf, brauchen die zusätzliche Hilfsmittel und viele andere Sachen.
00:22:09: Da haben wir in einigen Pflegediensten spezielle Pflegeberater auch ausgebildet, die das wirklich gut machen.
00:22:16: aber da ist eben zunehmend zu erkennen dass die Leute eigentlich gar keinen hohen Pflegebedarf haben und damit die Enkelkinder refinanzieren.
00:22:28: Studium Ausbildung Der Junge braucht ein Auto.
00:22:34: Und das ist dann immer sehr unbefriedigend, weil wir eben auch sehen wie die Pflegewirtschaft aufgestellt ist und da ist es deprimierend und ich finde doch mal schwierig dass den Pflegedienst oder den Pflegedienst Leitung oder auch den Pflegeberatern zugemutet wird also diese Situation einzuschätzen ohne Frage aber das dann eben auch auszuhalten, wenn es mal nicht gut läuft.
00:23:04: Also wenn A die Versorgung vielleicht nicht gut ist oder B zu beobachten ist dass das Geld missbräuchlich verwendet wird.
00:23:12: Ja wahrscheinlich auch weil man dann so ein Ungerechtigkeitsgefühl hat?
00:23:14: Absolut absolut ja!
00:23:16: Weil man sieht wir haben wirklich viele Schwerstpflegefälle die wir versorgen zur hause versorgn mit den Angehörigen Die haben Zuzahlungen Da ist die Rente leer.
00:23:31: Und könntet ihr eine Empfehlung geben oder die Familien unterstützen einen höheren Pflegegrad noch zu
00:23:37: halten?
00:23:38: Machen wir, machen
00:23:38: wir ja.
00:23:39: Aber
00:23:39: es geht nicht
00:23:40: immer.
00:23:41: Also nee, das geht nicht einmal.
00:23:43: Wenn natürlich der Bedarf da ist, dann kriegen wir das auch durch.
00:23:46: Wir unterstützen auch bei Widerspruchsverfahren wenn der Bedarf da ist aber grundsätzlich haben wir das auf dem Schirm.
00:23:53: Gucken wir unsere Leute an, die wir versorgen und wenn wir sehen da ist ein höherer Bedarf und da wäre ein größerer Pflegegrad angebracht und angemessen dann sorgen wir dafür dass die Leute Unterstützung bekommen den Antrag stellen und wir sind auch mit vor Ort um eben die Ist-Situation tatsächlich darzustellen wie wir pflegerisch unterstützen und wie wir phlegerische unterstützen müssten aber aufgrund des fehlenden Geldes eben nicht können.
00:24:21: Ja, also das stelle ich mir nämlich für Familien tatsächlich auch echt anstrengend vor.
00:24:26: Ich glaube so... Das ist ja oft auf so ein Paragrafen-Dschungel und da muss man sich auskennen und die richtigen Sachen reinschreiben.
00:24:32: Und es fällt ja nicht jedem besonders einfach.
00:24:36: Wenn da dann vielleicht noch eine Person fehlt, die sich dadurch wo steht, dann steht man darin.
00:24:42: Du hattest ja schon erzählt dass das für viele Menschen zutrifft oder auch viele Menschen zu trifft, die sie sich nicht mehr selber versorgen können.
00:24:49: Aber Fliege ist ja nicht nur für ältere Patienten da,
00:24:52: oder?
00:24:53: Nein.
00:24:54: Also von wann bis wann?
00:24:57: Von Geburt bis zum Tod.
00:24:59: also wir haben auch kleine Kinder große Kinder die wir in der Regel muss man sagen die Kinder werden von ihren Angehörigen versorgt oder aber sind in Einrichtung Ab und zu unterstützen.
00:25:14: Kinderkrankenpflege, die haben wir jetzt in unserem Verband nicht.
00:25:17: Also im Regionalverband Potsammittelmarkt Fleming haben aber als Landesverband schon Kinder krankenpflegen und auch ein Kinderhaus Peats.
00:25:24: eine ganz wichtige und tolle Arbeit, die da geleistet wird.
00:25:31: Ja also dafür sorgen wir ja auch, da beraten wir auch.
00:25:35: Wir leisten auch Pflegeberatung bei Kindern
00:25:40: Weil das ist ja irgendwie immer so ein Punkt, den man so ein bisschen ausblendet.
00:25:43: Man denkt immer automatisch alte Menschen werden gepflegt und das auch die Kinder da irgendwie ...
00:25:49: Ja absolut!
00:25:51: Du hattest ganz viel erzählt, dass man Tausende Fortbildungen machen kann, Wund-Experte werden
00:25:56: usw.,
00:25:59: was hast du alles gemacht bevor?
00:26:01: Also ich meine, du hast ja schon unfassbar viel gemacht wie ich jetzt mitgekriegt habe.
00:26:03: aber hast du irgendwie noch mal so einen... Da hast du gesagt, oh da hätte ich voll Lust drauf nochmal.
00:26:09: Ich habe ja das Studium Pflege-Gesundheitsmanagement begonnen, als ich noch im Regionalverband war.
00:26:18: Und viel mehr war dann auch nicht.
00:26:23: Also hatte die Fortbildung oder die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung gemacht.
00:26:26: Die war existenziell um überhaupt als Pflegendienstleitungen zu arbeiten.
00:26:30: und dann eben das Studiums... Jetzt muss ich überlegen, also hab' ich noch spezielle Fortbildung gemacht?
00:26:38: Also ja, ich nehme natürlich immer an Fortbildungen-Teile so die also auch jetzt noch um mich da auf dem Laufenden zu halten.
00:26:48: Auch in einer pflegerischen und behandlungspflegerische in dem Bereich um eben auch mitreden zu können oder um auch bestimmte Sachen im Qualitätsmanagement ausarbeiten zu können, dann braucht man einfach auch eine gewisse fachliche Expertise und in der Pflege entwickelt sich das wirklich stetig weiter.
00:27:08: Ja Gott sei Dank!
00:27:09: Immer immer das wirklichen Kreislauf.
00:27:11: der ist also der Wahnsinn.
00:27:14: Genau ja...
00:27:16: Und wärst du jetzt keine leitende Person geworden?
00:27:20: Wo hättest dir eine Finger gejuckt wo hättste gesagt da gehst du noch mal rein?
00:27:25: Ich glaube tatsächlich Hospiz.
00:27:27: Ja, wirklich?
00:27:28: Ja.
00:27:28: Wirklich?
00:27:29: Das
00:27:30: ist total schön!
00:27:31: Also tatsächlich hatte ich mehr als einmal die Möglichkeit... Der klingt jetzt wie der Todesengel.
00:27:40: Tatsächlich mehr als ein Mal die Möglichkeit jemanden auch dabei zu begleiten und das ist gar nicht schlimm.
00:27:48: also das wird so schlimm empfunden.
00:27:50: aber die Leute sind ja am Ende ihres Lebens sterben ja nicht, weil sie angeschossen worden sind und noch ihr ganzes Leben vor sich haben.
00:28:00: Sondern die haben ihr Leben gelebt.
00:28:02: Die sind dankbar dafür dass sie ihr Leben geliebt haben.
00:28:07: Und sind dann in der Schwelle auch gar nicht mehr traurig darüber das es vorbei ist sondern eher dankbar.
00:28:13: also da fällt dann der Schmerz ab und die Sorgen die man mit seiner Gesundheit hat.
00:28:19: Man...die Leute Also die Leute, die wir dann begleiten sind ja nicht mehr draußen unterwegs und können das Leben genießen wie wir beide das tun.
00:28:31: Sondern sie verbringen den Hauptteil ihres Lebens nur noch in ihren eigenen vier Wänden.
00:28:36: Und die einzige Freude, die da noch ist es wenn mal die Kinder am Wochenende zum Kaffee kommen oder die Schwester XY vielleicht fünf Minuten länger übrig hat und beim Frühstück dabei sitzt.
00:28:52: Und das ist wirklich eine sehr, sehr harmonische und kann man nicht beschreiben.
00:29:01: Es ist eine sehr schöne Arbeit.
00:29:05: Bekommt man einen anderen Blick auf generell so Leben und Tod wenn man sowas mal mit
00:29:10: erlebt hat?
00:29:11: Also wenn man älter wird dann denkt man trotzdem darüber nach dass das Leben viel zu kurz ist.
00:29:16: ja
00:29:17: aber natürlich Natürlich, man sieht ja auch viel.
00:29:22: Also wir haben ja nicht nur mit alten Leuten zu tun sondern auch mit jungen Leuten wie du ja schon sagtest also mit Krebserkrankten und ähnlichen wo man natürlich sein eigenes Leben überdenkt.
00:29:37: Man denkt anders.
00:29:38: darüber glaube ich würde ich behaupten glaubt auch nicht dass da irgendwie eine große Angst ist davor irgendwann mal gehen zu müssen oder eher die Angst davor krank zu werden
00:29:50: Ja.
00:29:51: Die auf jeden Fall, weil man einfach auch sieht was manchmal für ein Leidensweg ist aber davor aus dem Leben zu scheiden glaube die größte Probleme dabei sind immer die Angehörigen.
00:30:05: Der Mensch der geht der hat damit nicht die Probleme wie die Angehörigen die dann trauern.
00:30:12: Also meine Auffassung mein Empfinden ja
00:30:15: könnte schon.
00:30:15: also weil ich stelle jetzt mehr Ich stelle mir mal gar nicht meinen eigenen Tod vor.
00:30:22: Aber wenn ich auch so wie du es gerade erzählt hast, bei mir ist immer das Gefühl ganz furchtbar weil dann weg die Person.
00:30:30: Genau aber das Problem hast Du und nicht mehr die Personen.
00:30:33: Die Person ist vielleicht einfach dankbar dafür dass der Leiden vorbei ist.
00:30:40: oder oft, nicht du speziell, aber oft
00:30:42: ist
00:30:42: es so dass die Angehörigen, diejenigen sind, die wirklich an jeder Hoffnung festhalten und versuchen denjenigen im Leben zu behalten.
00:30:55: Und viele ... Das ist immer so esoterisch, aber viele können dann einfach nicht gehen obwohl der Zeit schon lange da ist.
00:31:06: Man kreizt sich dann.
00:31:07: Genau genau
00:31:08: Das knüpft an eine Frage, an die ich mir vorher auch vorbereitet hatte.
00:31:12: Wenn ich jetzt selber nicht mehr in der Lage bin zu entscheiden... Also man könnte ja vielleicht auch irgendwann einfach sagen, ich möchte bestimmte Maßnahmen zurückfahren.
00:31:21: Nun bin ich vielleicht gar nicht mehr ansprechbar aber noch am Leben.
00:31:25: Wie funktioniert das?
00:31:27: Vielleicht sind ja auch keine Angehörigen mehr, die dis-entscheiden also vielleicht beide Varianten wenn welche da sind.
00:31:34: Ja wenn Angehöhre da sind ist es natürlich wichtig dass mein dass die Angehörigen auch in meinem Sinne entscheiden, was sich jedem... wirklich jedem jungen Menschen, jungen Erwachsenenrate es macht eine Vorsorgevollmacht oder aber zumindest die Patientenverfügung.
00:31:52: Dass wenn euch was passiert derjenige auch weiß also der Krankenwagenfahrer und Co.
00:31:58: alle wissen wie ist hier zu verfahren?
00:32:01: Wie hat derjenigen sich das wünscht?
00:32:03: natürlich sollte man ihn regelmäßig evaluieren weil wenn ich beispielsweise gerade erkrankt bin sind meine Entscheidungen anders als wenn's mir gut geht.
00:32:12: ja Wenn der Fall eintritt, dass ich mir selber nicht mehr helfen kann und habe keine Angehörigen.
00:32:20: Dann besteht immer die Möglichkeit eines Betreuers.
00:32:24: Man kann einen amtlichen Betreuer berufen, der dann quasi meine Entscheidung mit unterstützt.
00:32:34: ja muss nicht zwingend immer für die gesamten Bereiche.
00:32:37: man kann nur sagen okay braucht es jemanden für die Gesundheitsfürsorge Man kann da quasi verschiedene Bereiche des Lebens betreuen lassen.
00:32:51: Aber die muss ich auch selber beantragen?
00:32:53: Nein, das kann theoretisch der Pflegedienst machen oder aber ein Freund, einen Angehöriger.
00:32:59: oft ist es so dass angehörige sagen Ich bin hier total überfordert, ich brauche jemanden der mir an die Seite gestellt wird.
00:33:06: dann kann man das auch gemeinsam machen.
00:33:08: ja also dann kann gesetzlich betreuerbar antragen oder beauftragen, der einfach mit Unterstützung tätig ist.
00:33:19: Also gerade für wirtschaftliche Belange zum Beispiel.
00:33:23: Ja verstehe.
00:33:25: Okay dann wäre ja noch die Frage darf ich auch frei entscheiden wer mich pflegt?
00:33:31: Also grundsätzlich kannst du immer frei entscheiden.
00:33:35: also wenn du jetzt pflegebedürftiger bei uns bist und wir versorgen dich Und du hast eine schwere Antipathie und ein Mitarbeiter, dann kannst du entscheiden.
00:33:51: Ich kann mich von dem nicht versorgen lassen funktioniert nicht.
00:33:53: in der Regel ist dieses Gefühl meistens beidseitig.
00:33:56: Ja, dass auch der Mitarbeiter sagt irgendwie also das harmoniert nicht.
00:34:00: Das ist wieder für den Pflegebedürftigen noch für mich schön.
00:34:05: Du kannst auch sagen ich möchte von keinem Mann versorgt werden.
00:34:11: als Frau allerdings muss ich auch ganz klar sagen, in der heutigen Zeit wo wir kaum noch pflegekräfte gute pflegekräfte bekommen.
00:34:21: Wir wollen ja weiterhin qualitativ gute Arbeit leisten können wir solche wünsche bei traumatisierten bei traumatisiertem Patienten gewährleisten also beispielsweise eine frau die vergewaltigungen erleben erleben musste oder ähnliches da können wir darauf eingehen.
00:34:45: bei Patienten, die grundsätzlich erst mal eine ablehnende Haltung gegenüber Nebenmitarbeiter haben.
00:34:52: Der kommt – da können wir nicht drauf eingehen!
00:34:54: Dann gibt es noch viele andere Pflegedienste, die gewählt werden können.
00:35:00: Also für uns ist das wichtigste Gut natürlich unsere Mitarbeiter und wenn es tatsächlich Situationen gibt wie Traumata oder ähnliches dann können drauf eingehen und da mit dem zu pflegenden Gespräche führen, wie man die Situation händelt.
00:35:17: Aber einfach nur weil mir die Nase nicht passt schwierig in der heutigen Situation schwierig.
00:35:29: Wie entscheidet sich denn mein Pflegegrade?
00:35:33: Und was also?
00:35:34: wie viele Stufen gibt es überhaupt und was passiert bei der kleinsten?
00:35:37: und was ist so?
00:35:38: der extreme Fall?
00:35:41: Das ist ja unterschiedlich.
00:35:42: Also es gibt fünf Fliegegrade, um Fliegelgrad eins da habe ich theoretisch nur ein Budget von Musik schwindeln.
00:35:56: Du
00:35:57: musst doch gar keine Zahlen nennen.
00:35:59: oder was mal so schlecht?
00:36:01: Genau also im Fliegerad eins kann ich quasi fliegerische Leistung über diesen Paragraphen und vierzig erhalten.
00:36:11: Also das Budget ist so gering, dass man da jetzt keine großen Sachen machen kann.
00:36:16: Da kann man vielleicht einmal die Woche bei dem Haarewaschen unterstützen.
00:36:21: Viele nutzen das um hauswirtschaftliche Unterstützung zu bekommen also mal den Bodensaugen, die Wäsche machen solche Sachen.
00:36:30: Die Sachen, die mir eben tatsächlich schwer fallen oder aber beim Einkauf unterstützen.
00:36:36: Im Pflegegrad zwei, also das ist immer schwierig zu sagen.
00:36:39: Also wir können im Pflege grad zwei jemanden haben der wirklich vollumfänglich pflegebedarf den wir wirklich täglich pflegerisch versorgen müssen.
00:36:49: ja wo dann ein höherer stufungsantrag gestellt wird meistens auch durchgeht.
00:36:57: aber da werden ja mal verschiedene aspekte betrachtet und jeder empfindet sein sich selbst als das individuelle, wie sich jeder empfindet.
00:37:12: Also der eine sagt okay brauche ich eben nur Unterstützung beim Püßewaschen und der andere sagt aber nee ich brauche Unterstützung komplett weil ich möchte eben wirklich von Grund auf sauber sein und kann es nicht mehr ausrichten im Pflegegrad.
00:37:28: Im Pflege grad fünf ist es tatsächlich so in einer Regel versorgen für selten pflegegrad fünf Patienten die sind dann stationär untergebracht oder aber das ist nur mit der Familie zu händeln.
00:37:41: Das ist sonst in der Häuslichkeit eher schwierig.
00:37:44: Ich lege gerade drei und vier, haben wir einige da es eben wirklich tatsächlich morgens und abends die Versorgung notwendig.
00:37:53: Also dann die Familie spielt eine Rolle, dann versorgt die Familie abends oder aber morgens, je nachdem kann man auch individuell absprechen.
00:38:02: Wenn jemand im Schichtdienst arbeitet und sagt Mensch die Frau kann ich morgens nächste Woche kann ich abends da sind wir flexibel.
00:38:08: also da genau da versuchen wir dann schon zu unterstützen.
00:38:12: viele.
00:38:13: es gibt ja ein separates Tagespflegebudget darüber beraten wir sehr gerne und das ist Für uns als Pflegedienste auch eine unwahrscheinliche Erleichterung.
00:38:26: Manchmal auch eine erschwerenes, weil die Zeiten immer kritisch sind am Morgen an den Tagen wo derjenige in die Tagespflege geht.
00:38:34: aber wir wissen derjenig ist gut versorgt.
00:38:36: Derjenig es gut versorgt denn die Versorgung ist auch mittags meistens nötig also im Toilettengang der oft zu Hause nicht mehr möglich ist in einer Tagespfleg aber mit Unterstützung.
00:38:46: schon dafür gibt's ein Budget und ich möchte wirklich jedem ans Herz legen nutzen sie das auch.
00:38:52: Ja, also ich sage immer gerne Tagespflege ist quasi Kindergarten bloß für ältere Menschen.
00:38:58: Genau, okay!
00:38:59: Ja genau ganz charmant ausgedrückt ist Tagespflege-Kindergarten für unser Klientel.
00:39:06: Ich glaube es kann sich gar nicht jeder vorstellen.
00:39:08: Nee aber tatsächlich ist das der Nagel auf dem Kopf ja.
00:39:14: Also wir unterstützen bei Toiletten gingen wir bespaßen Wir feiern, wir sind da für Alltagsprobleme.
00:39:23: Wir unterhalten uns mit den Angehörigen und gibt angehörige Abende.
00:39:26: Wir basteln, wir arbeiten mit Holz.
00:39:32: Mittag schlafen?
00:39:32: Genau!
00:39:34: Da sind wir breit aufgestellt ja... Und die Leute, die zu uns kommen, sind vielleicht anfangs ein bisschen skeptisch weil eben dieses Kindergarten für Erwachsene kommuniziert wird, da möchte man natürlich nicht gerne hin.
00:39:51: Wenn die dann aber da sind und sehen auch... Da kommt aber hier Freundin XY und mit der kann ich eigentlich Kaffee trinken und die ganze Zeit schnattern.
00:39:57: Wunderbar!
00:39:58: Und dann ließt mir noch jemand aus der Zeitung vor, was will ich mehr?
00:40:01: Eigentlich schon.
00:40:02: Wie könnte man Charmander beschreiben?
00:40:03: Das ist nicht so...
00:40:05: Ja also wie könnte man das Charmanda beschreiben?
00:40:11: ja als Tagespflege?
00:40:15: Na ja, das ist schwierig.
00:40:20: Wenn mir was einfällt, werfe ich es einfach zwischen?
00:40:25: Das sind jetzt alles Sachen... Also zwei Fragen habe ich noch.
00:40:28: Einmal wenn ich jetzt einen Pflegegrad habe kann ich entscheiden als Person welche Dienstleistungen sozusagen ich gerne über den Pflegedienst ausgerichtet haben möchte.
00:40:38: Ja genau also wenn du Unterstützungsbedarf hast dann vereinbaren wir ein Termin Und in dem Termin gucken wir dann gemeinsam, wo ist der Bedarf?
00:40:51: Ja.
00:40:51: Also ist der bedarf eher einer Körperpflege.
00:40:54: bündeligste Unterstützung beim Bett machen oder aber bei der Hauswirtschaft beim Einkaufen klar In der Regel ist es Pflege, aber auch Hauswirtschaft ist existenziell.
00:41:07: Wenn man einen bestimmten Standard hat, den man sein Leben lang aufrechterhält und irgendwann die Ecken nicht mehr richtig sieht oder auch nicht mehr reinigen kann wie immer dann möchte man diesen Standard beibehalten und dann bucht man uns.
00:41:22: Würdet ihr mit mir zum Arzt fahren?
00:41:25: Also fahren selbst nicht!
00:41:27: Also wir würden dich begleiten, wenn du dir einen Taxi nimmst.
00:41:29: Kommt die Schwester gerne mit?
00:41:31: Wir transportieren aber niemand hin und her.
00:41:33: Wir haben ein Fahrdienst.
00:41:35: Wenn du jetzt tatsächlich zum Arzt musst Dann kann der Fahrdienste dich bringen.
00:41:40: Wir können uns dann dort vor Ort treffen.
00:41:42: Da unterstützen wir gerne, wenn Du das nicht alleine schaffst.
00:41:45: Aber wir fahren Dich nicht von
00:41:46: A nach B.
00:41:47: Der Wunsch ist immer groß in unserer Pflege-Community Nicht nur von unseren Patienten, sondern auch von unseren Mitarbeitern.
00:41:58: Aber aus versicherungstechnischen Gründen haben wir das abgewählt.
00:42:04: Wir haben dafür einen Fahrdienst, wenn dann bitte darüber...
00:42:07: Da sind wir ja zum Glück auch groß aufgestellt?
00:42:08: Genau da sind wir groß aufgestellt und da gibt es auch gute Absprachen.
00:42:11: also der Fahrdienz spricht das mit der Pflege ab und dann kann das ganz harmonisch und wunderbar funktionieren.
00:42:17: Es gibt ja auch Situationen, dass der Fahrdienst Patienten zur Tagespflege bringt oder?
00:42:21: Genau.
00:42:21: Wir haben jetzt zwei Tagespflegen einmal in Michendorf und einmal im Potsdam.
00:42:27: wirklich ganz fantastische Tagespflegen muss ich jetzt mal schwärmen.
00:42:33: die sind wirklich super!
00:42:34: Die sind sehr kreativ und toll und wir haben tatsächlich nur unseren Fahrdienst.
00:42:41: Unser Fahrdient bringt unsere Tagespflegegäste in unsere Tages pflegen
00:42:46: und
00:42:46: zwar täglich.
00:42:47: Ah ja, stimmt.
00:42:48: Ist ja eine Betreuung Montag bis Freitag?
00:42:50: Genau!
00:42:50: Montag- bis FreITag, Wochenende nicht aber da haben die Leute in der Regel genug zu tun.
00:42:58: Ja genau vom Montag – bis FreItag von acht bis sechszehn Uhr.
00:43:03: Der Fahrdienst holt ab und bringt wieder nach Hause bis an die Haustür.
00:43:08: Ja super,
00:43:09: schon guter Service.
00:43:13: Wird das alles über den Pflegegrad finanziert oder muss ich da auch selber Geld in die Hand nehmen?
00:43:18: Also in der Regel muss ich auch selbst Geld in der Hand nehmen.
00:43:20: In einer Tagespflege ist so, je nachdem welcher Pflege grad vorhanden ist.
00:43:25: also eine Investkosten muss man immer tragen
00:43:27: ja.
00:43:28: Investitionskosten sind quasi zusätzlich.
00:43:34: Die werden individuell verhandelt, sind jetzt einfach auch nicht so eine große Kostenposition.
00:43:40: Die großen Kostenpositionen sind tatsächlich Zuzahlungen wenn der Pflege gerade ausgeschöpft ist.
00:43:46: Wenn der Pfleger gerade ausgeschöpfst ist dann kommen Zuzahlen auf mich zu.
00:43:50: in einer Tagespflege kann ich das aber so regeln dass ich sage okay ich komme nur an einem Tag oder an zwei Tagen.
00:43:58: Zwei Tage sind schon sinnvoll.
00:43:59: ein Tag ist immer schwierig weil man sich jede Woche irgendwie wieder neu daran gewöhnen muss.
00:44:04: Zwei Tage sind schon sinnvoll, um da eine gewisse Kontinuität zu haben und sich nicht immer wieder fremdzufühlen.
00:44:13: Stelle ich mir jetzt tatsächlich mit demenzkranken Patienten
00:44:16: schwer vor?
00:44:17: Genau!
00:44:17: Gerade bei demenzseller kranken sollte das über einen Tag hinausgehen noch nicht nur einen Tag sein.
00:44:22: wenn du jetzt einfach nur mit meiner Freundin Elfi ein Kaffee trinken willst ja dann geht auch einmal in der Woche
00:44:31: Okay.
00:44:32: Jetzt hast du ja schon angeschnitten, dass es verschiedene Pflegeformen gibt?
00:44:36: Also ich persönlich kenne die Ambulante und die Stationäre und eben unsere Tagespflegen.
00:44:43: Ich habe aber gesehen, das ist auch noch betreutes Wohn- und so ein Mehrgenerationshaus gibt.
00:44:49: Was kennst Du?
00:44:50: Was sind die Unterschiede und was bieten wir an?
00:44:54: Okay also Wir bieten ambulante Pflege, Tagespflege ... Eine Pflegewohngemeinschaft haben wir bei uns im Verband.
00:45:05: Und dann haben wir Servicewohnen, betreutes Wohnen haben wir nicht.
00:45:08: Betreutes Wohne ist in der Regel tatsächlich mit jemandem, der da rund um die Uhr für die Betreuung zuständig ist, der veranstaltung organisiert und ähnliches.
00:45:20: Das haben wir noch nicht.
00:45:22: Wir haben einen Servicewohnen mit Servicevereinbarung, wo man quasi bestimmte Serviceleistungen wie zum Beispiel ein Konzertsdienst als Ansprechpartner bietet.
00:45:34: Das haben wir.
00:45:36: Unsere Wohngemeinschaft da ist vierundzwanzig Stunden jemand vor Ort Da haben wir auch eine Servicevereinnbarung für die vierund zwanzig Stunden Präsenz Genau und da wird Pflege ganz normal erbracht wird oft mit dem stationären Setting verwechselt oder aber übereinandergelegt ist, aber doch anders.
00:45:58: Also die finanzielle Struktur ist eine andere.
00:46:01: also die Versorgungsstruktur auch ein bisschen ne?
00:46:06: Also in der Regel ziehen die Leute, die in eine ambulante Wohngemeinschaft ziehen, mit einem Pflegegrad zwei einen, zwei so dass das in der Regel alles noch so ein bisschen selbstbestimmter
00:46:19: ist.
00:46:20: genau
00:46:21: Und unsere Wohngruppe, wo ist die?
00:46:24: Diesem Potsdam.
00:46:24: Dies im Jorniederquartier in Potsdamm gehört da ins Konzept und ja...
00:46:31: Und die haben ja also quasi den Konzerts- und auch Veranstaltungen und alles Mögliche
00:46:36: in den Nutz.
00:46:37: Genau.
00:46:39: Mehr Generationenhäuser haben wir nicht.
00:46:41: allerdings ist da jetzt auch nicht unbedingt Fliegeroschar background notwendig.
00:46:46: In der Regel ist es ja so dass da verschiedene Generationen miteinander leben, um sich quasi zu unterstützen.
00:46:55: Also die Alten kümmern sich um die Kinder und die arbeitende Gesellschaft wie wir beispielsweise sind, die sorgen dann für die Versorgung einkäufe ähnliche Sachen.
00:47:05: Wie man sich da strukturiert kann ich gar nicht genau sagen.
00:47:10: Spannende Sache, eine tolle Sache wird darauf hinauslaufen dass wir davon mehr brauchen von mehr Generationenhäusern Genau.
00:47:19: Ja, aber am meisten wahrscheinlich haben wir die ambulante Pflege
00:47:23: genau wie er selbst.
00:47:25: hier haben fünf ambulante pflege dienste im regionalverband in lukkenwalde michendorf potstamm groß bern und elitz relativ große standorte.
00:47:38: michendorff ist im juanita quartier michendorpotstam ist nicht mehr im kwartier weil potzern sehr groß geworden ist.
00:47:46: die sind jetzt trotzdem immer noch ein Potsdam fest.
00:47:51: Genau, das ist unser Kerngebiet kann man so sagen
00:47:56: und ihr Vater quasi.
00:47:57: also wie muss ich mir so einen Tag über eine ambulanten Pflege vorstellen?
00:48:00: So offen gestellt die Frage
00:48:02: Die Schwestern und Pfleger kommen morgens um halb sechs und trinken erst mal
00:48:08: Kaffee.
00:48:08: Ja
00:48:09: Logo.
00:48:10: Also man muss sich erstmal austauschen.
00:48:11: Wie war der gestrige tag?
00:48:13: gab es was Aufregendes?
00:48:14: auf der Arbeit natürlich aber meistens privat.
00:48:17: Ich muss ja gucken, wie geht's den Kindern?
00:48:21: Ja Logo.
00:48:24: Und dann greifen sie tatsächlich schon alle Schlüssel und lesen nochmal die Übergabe.
00:48:28: Wir arbeiten mit MDA-Geräten also mobile Endgeräte wo die Touren erfasst werden.
00:48:34: Also zettelchen gibt es bei uns nicht mehr.
00:48:37: damit fahren die ihre Tour.
00:48:38: Damit fahren die von Patient zu Patient zur Pause zum Patient versorgen die und kommen dann Hoffentlich happy wieder zurück, weil alles gut hier laufen ist.
00:48:49: Sind natürlich auf sich alleine gestellt haben aber trotzdem jederzeit die Möglichkeit die Hofbereitschaft anzurufen oder auch die Pflegedienstleitung je nachdem.
00:49:02: man ist zwar allein unterwegs hat aber dennoch immer im background irgendjemanden der mit unterstützen kann wenn gar nichts geht.
00:49:09: Man ist auch wirklich immer alleine unterwegs.
00:49:13: Also ja, in der Regel ist man immer alleine unterwegs.
00:49:14: Es sei denn, man hat einen Schüler mit zum Beispiel weil man Praxisanleiter ist oder aber weil der Praxalanleiter gerade nicht da ist.
00:49:22: manchmal war auch mehrere Schüler parallel dann ist jeder mal mit dem Praxisanleiter unterwegs und sonst werden die Schüler dann in den Touren verteilt.
00:49:35: also ich weiß nicht vielleicht ist es auch nur meine Horrorvorstellung.
00:49:38: es klingt viel anders.
00:49:41: Du erzählst Pflege sehr romantisch.
00:49:45: Aber trotzdem habe ich manchmal noch so wahrscheinlich Vorstellungen, die nicht stimmen.
00:49:49: Wenn ich jetzt alleine im Auto unterwegs bin, ich komme bei irgendeinem Patienten an was mal rechnen, wenn der nicht mehr ist.
00:49:54: Also das kann ja vermutlich durchaus passieren.
00:49:59: Also grundsätzlich eine Kollegin von mir hat mal gesagt, Pflege ist nicht sexy?
00:50:02: Ja!
00:50:04: bestimmt nicht sexy, aber Pflege ist dankbar und gut.
00:50:08: Und ja es kann natürlich die Situation vorkommen dass ich zu meinem Bezugspatienten komme und der ist nicht mehr.
00:50:15: Aber also A entweder kann ich das ab weil war Teil meiner Ausbildung.
00:50:24: Die Pflege hat ein Digit Fell, also trainiert man sich über die Jahre auch an.
00:50:30: Man hat viele schlimme Sachen gesehen, ne?
00:50:32: Also nicht nur ich sondern im Speziellen auch die Mitarbeiter, die draußen jeden Tag ihr Bestes geben und es besteht die Möglichkeit dass das passiert.
00:50:41: dann rufe ich die PDL-Anteile mit bis verstorben.
00:50:48: wenn ich in der Lage bin meine Tour weiter zu fahren fahre ich meine tour weiter und die PDl kümmert sich.
00:50:53: Also kommt immer darauf an kümmert sich zumindest darum, falls ich vor Ort bleiben möchte.
00:50:59: Dass noch mal alles verteilt wird, dass ich mir keinen Druck habe da sind noch Patienten nicht versorgen muss oder aber gibt verschiedene Möglichkeiten und verschiedene Szenarien wie das gelebt wird.
00:51:11: Ich kann, aber ich muss nicht die letzte Waschung durchführen.
00:51:15: also es ist keine Verpflichtungen je nachdem ob man das kann oder nicht.
00:51:22: Klar, wäre schön wenn derjenige nochmal ordentlich zurecht gemacht wird.
00:51:26: Ja.
00:51:27: Nochmal als Fenster aus gibt es verschiedene Rituale die wir so haben.
00:51:31: Ist individuell.
00:51:32: also ich muss... Wenn ich das nicht kann, muss ich das nichts machen?
00:51:36: Wenn ich dass kann dann kann ich alles machen wo mir der Sinn nach steht einfach auch um Abschied zu nehmen.
00:51:44: Also wenn es ein Bezugspatient von mir ist, bin ich irgendwie Familie.
00:51:49: Wenn ich Familie ist, ist so.
00:51:51: Und habe die in der Regel dann noch ein paar Jahre versorgt.
00:51:55: Da entstehen Emotionen und entweder kann damit umgehen oder nicht aber wir sind für jeden Fall gewappnet.
00:52:01: Ja.
00:52:03: Gibt es auch so Auffang?
00:52:05: Gesprächspartner weiß ich gar nicht, eine Seesorge, die jetzt ganz doof gedacht, falls sich das mal nicht kann.
00:52:12: Kann ja auch sein dass jede Beziehung zu jedem Patienten ganz anders ist.
00:52:15: Also...ja!
00:52:16: Na klar, also erst mal ist die Fliegedienstleite natürlich immer da und würde auch Sehnsorge organisieren oder aber... Jetzt kommen wir gerade nicht auf das Wort.
00:52:26: Wartet es ja immer so vor für Effekt?
00:52:30: Mensch,
00:52:32: komm ich noch drauf!
00:52:34: Aber es gibt quasi Möglichkeiten für Austausch was auch immer.
00:52:38: Ja, gibt es.
00:52:39: Ich meine es ist jetzt kein Unfall den man unvorbereitet erleidet sozusagen.
00:52:45: Also kann natürlich auch vorkommen Kann natürlich auch vorkommen, dass jemand ungünstig stürzt und dann eben so
00:52:54: blöd.
00:52:59: Es gibt für alles Möglichkeiten.
00:53:00: Wir haben ja einen Regionalfahrer an den man sich auch wenden kann für solche Fälle.
00:53:07: aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten.
00:53:10: Aber die Pflegedienstleitung ist der erste Ansprechpartner.
00:53:14: Das ist die erste Vertrauensperson, aber manchmal hat man auch im Team einfach so sein Homie wo man sagt komm ich muss jetzt mal mit dir reden drückt mir auf der Seele ja okay
00:53:28: was ist der Unterschied zu einer stationären Fliege?
00:53:32: Ambulant bin ich einfach Zuhause.
00:53:34: Ich lebe zu Hause habe Mein Alltag muss mich nicht an eine Fremdstruktur wenden, sondern meine Struktur weiterleben.
00:53:46: Und das kann man so lange wie möglich machen.
00:53:48: Wichtig ist eben oft dass familiäre Unterstützung auch da ist.
00:53:52: Dass man sich nicht alleine auf einen ambulanten Pflegedienst verlässt wenn man schon schwer pflegebedürftig ist.
00:54:02: Gibt es ein Punkt wo man sagt Das geht gar nicht mehr?
00:54:05: wenn auch nachts Versorgung erforderlich ist.
00:54:10: Wir fahren zum Beispiel nicht nachts raus, ja im Notfall klar.
00:54:14: Wenn ein pflegerischer Notfall ist dann sind wir da verpflichtet.
00:54:17: also wir müssen eine vierundzwanzig Stunden Rufbereitschaft sicherstellen.
00:54:22: aber wenn jemand nachts versorgt werden muss dann machen wir das nach Regel nicht.
00:54:30: Können wir
00:54:31: nicht planmäßig quasi?
00:54:33: Genau!
00:54:34: Also klar, in Notsituationen haben wir keine andere Wahl.
00:54:38: Aber nee dann ist stationär einfach notwendig.
00:54:42: Wir können auch mittlerweile selten fünf, sechs Einsätze am Tag gewährleisten.
00:54:48: Wie viele Einsätze fahrt ihr so?
00:54:50: Ja vier ist schon... in einer Woche, von einen in der Woche bis vier am Tag.
00:54:59: Also alles möglich aber alles was darüber hinausgeht ist dann schwierig zu gewährleisten also einfach in Abplanung schlecht zu berücksichtigen.
00:55:07: Ja weil das Personal fällt ja dann wahrscheinlich nächsten Tag aus oder?
00:55:10: Wie funktioniert es denn?
00:55:11: Genau.
00:55:12: also naja kommt drauf an.
00:55:13: ne wir haben ja verschiedene Dienste.
00:55:15: vier Einsätze wären jetzt wahrscheinlich zwei oder drei verschiedenen Diensten, Frühdienst-, Mittagsversorgung und Spätdienst.
00:55:24: Mittags- versorgen wird immer da geplant wo die Tour am kurzen, also wo es passt.
00:55:32: Also wir haben ja feste Touren aber mal fehlt dann eben jemand zum Duschen der nur von Montag bis Mittwoch ist?
00:55:40: Dann wird's da geplant.
00:55:42: Dann guckt man natürlich auch mal, wie sind die ... welche Stunden haben die Mitarbeiter?
00:55:47: Haben sie überstunden oder haben die gerade eben nicht so viele Stunden.
00:55:51: Dann kann man das auch darüber planerisch regeln.
00:55:55: Aber ist schon auch ein kompliziertes Konstrukt?
00:55:58: Ist ein kompliziertes Konstruktur.
00:56:00: Die Mitarbeiter haben ja schon fester Arbeitszeiten.
00:56:01: Darum muss man ganz klar sagen, die werden ja laut Dienstplan festgelegt und danach können die Mitarbeiter sich richten.
00:56:10: also ganz klar.
00:56:12: Aber ja, es ist kompliziert.
00:56:14: Also für die Pflegedienstleitung aber die hat das gelernt und die machen das gerne.
00:56:20: Die haben dann natürlich auch so einen organisatorischen Backround.
00:56:25: also die haben da Spaß bei.
00:56:26: Ja
00:56:27: okay wo stehen sich das gerne zurecht?
00:56:28: Genau.
00:56:30: Für mich als einzelne Person heißt es ja nur ich muss an dem Tag da sein bin dann da eine Möglichkeit.
00:56:37: Okay, gibt es bei uns als Joanita irgendwas, wo du sagst da sind wir besonders gut drin.
00:56:42: Da haben wir ... Sind wir an der Nasenlänge voraus weil wir irgendetwas erneuert haben?
00:56:50: Keine Ahnung so in die Richtung.
00:56:54: Also... Wir gehen mit der Zeit.
00:56:57: Sind wir jemandem vorauss ist immer ein bisschen schwierig.
00:56:59: ja Insofern dass wir beispielsweise Stunden setzhand bieten gibt mittlerweile welche, die Nachzugen haben.
00:57:05: Aber wir haben ja im Jahr zwei Tausend Achtzehn das erste Mal selbstständig verhandelt und zwar nicht mehr Leistungskomplexe also dass man sich quasi eine große Körperpflege oder kleine Körperpflege kauft sondern man kauft sich Zeit
00:57:18: bei uns.
00:57:20: Das ist schon ein maximaler Fortschritt.
00:57:24: Also einfach weil damit deutlich flexibler und individueller ist.
00:57:29: Man kann eine deutlich individuellere Versorgung gewährleisten, der Mitarbeiter quatscht, der Klient er kauft beispielsweise eine halbe Stunde.
00:57:38: ja wir haben schon auch einen Planen der dahinter steht.
00:57:41: ne also in der halben Stunde wissen was schon etwas gemacht werden muss.
00:57:45: wenn der klient aber beispielsweise sagt ich kann heute nicht aufstehen mir schwindelig dann kann man muss mal nicht zwingend die Körperpflege weil man die so verkauft hat abbringen, sondern dann kann man sich individuell der Situation anpassen.
00:58:00: Und diese Flexibilität habe ich quasi bei Leistungskomplex und nicht.
00:58:04: Verstehe, da musst du das machen durchziehen?
00:58:08: Genau!
00:58:09: Da sind wir als Landesverband Berlin-Brandenburg tatsächlich Vorreiter die Juanita.
00:58:15: Also wir haben jetzt einige, ich glaube es gibt Parallelen nur noch ein oder zwei weitere Einrichtungen in Brandenburg die ebenfalls Zeitvergütung haben, alle anderen.
00:58:26: Also reine Zeit Vergütungen.
00:58:28: also dazu muss man sagen reiner Zeit Vergütung.
00:58:31: Die Anderen haben tatsächlich noch Leistungskomplexe oder aber ein Kombisystem.
00:58:35: Okay verstehe und nachdem du das alles so erzählt hast würdest du dich bewusst auch für eine Pflege entscheiden?
00:58:44: Also über einen Anbieter?
00:58:47: Ja da wenn ich mir nicht mehr helfen kann dann habe ich ja wenig andere Wahlen.
00:58:51: Also ja, oder ist?
00:58:52: ich mein, du hättest ja eventuell deine Familie.
00:58:54: Die hoffentlich für dich dann da ist aber...
00:58:56: Ahja also ... Mein Sohn ist Pädagoge.
00:58:59: Ja?
00:59:00: Möchte mich von meinem Sohn nicht verworben lassen.
00:59:02: Die Kommunikation ist schon sehr schwierig!
00:59:06: Wirklich dabei, wenn die doch gut kommunizieren, oder
00:59:08: nicht?!
00:59:08: Ja überkommunizieren.
00:59:10: Ach so,
00:59:10: ja.
00:59:11: Also das ist mein Nervensystem überhaupt nicht gewohnt.
00:59:13: diese Überkommünikation.
00:59:15: Diese sensible Für mich persönlich als sehr rauer Mensch sehr sentimentale, überschwängliche Kommunikation.
00:59:28: Ich liebe mein Kind aber auch nicht
00:59:30: mehr.
00:59:32: Mama ich möchte Pädagoge werden?
00:59:33: Oh nein!
00:59:35: Kein Pädagog in der Familie.
00:59:37: Sind tolle Menschen um Gottes Willen.
00:59:38: Ja haben wir auch ein paar von.
00:59:39: Brauchen wir noch mehr?
00:59:40: Ja toll und tolle Ja, also wenn man eine Herausforderung auf Arbeit hat und heraus von einem Job dann hat man einfach auch wenig Nerv sich damit noch auseinanderzusetzen.
00:59:57: Und dann wird man lieber doch von einer anderen Person gepflegt die da vielleicht ähnlich erartet
01:00:02: ist?
01:00:05: Aber ich würde mich nicht von ihnen noch nicht versorgen lassen weil ich kenne ja die ganzen jungen Leute die jetzt nachkommen und sie würden zu mir kommen.
01:00:11: Das ist ein Punkt!
01:00:12: Und das glaube ich wäre mir unangenehm wenn man so mein Verfall sieht.
01:00:18: Ja, kann ich verstehen?
01:00:20: Ich glaube damit hätte ich persönlich ein Problem, obwohl ich qualitativ immer die Juanita wählen würde.
01:00:28: Wir
01:00:28: haben alle unsere Pflegedienste haben in diesem Jahr durch den medizinischen Dienst einer Eins Komma Null
01:00:35: erhalten und
01:00:36: das ist qualitativ wirklich vorzeigbar.
01:00:38: definitiv
01:00:39: jeder
01:00:40: einzelne Dienst.
01:00:41: Da musst du noch mal tief in nicht gehen.
01:00:43: Ich kann ja den Bundesland wechseln und einen Zyk halt nach Sachsen anhalten.
01:00:47: Da kennst du keinen?
01:00:48: Da kenne ich keinen!
01:00:49: Haben die auch eine Eins-Kromanol?
01:00:52: Also zumindest haben die auch ne ganz tolle Fachbereichsleiter, ich gehe davon aus.
01:00:57: Ja aber das kann nicht verstehen.
01:00:58: also man ist ja so dicht dran und dann... Ja absolut.
01:01:03: Ich habe noch ein Teil vorbereitet.
01:01:07: Der darf gerne mit einem großen Augenzwinkern betrachtet werden, aber es gibt jetzt eben Beruf wie du's schon bei den Erziehern gemacht hast.
01:01:14: Klischees und Vorurteile.
01:01:16: Und die gibst natürlich auch in der Pflege.
01:01:18: Du darfst gerne deine Emotionen dazu reinlaufen lassen oder sagen ob du sagst ja ist was dran?
01:01:27: Oder ist überhaupt nicht so.
01:01:29: Also das alleraller größte Klischee ist natürlich in der pflege trinke ich nur Kaffee und wüsche Ersche.
01:01:37: Ja, dieses Klischee wird auch über Jahre hinweg nicht abgelegt.
01:01:43: Obwohl die Pflege sich deutlich professionalisiert hat in den Jahren und unsere Schüler glaube ich hören das doch heute noch.
01:01:52: Und dennoch muss ich ganz klar sagen dass ist das allerletzte was dazu gehört.
01:01:56: ja Das wird gemacht Kaffee trinken natürlich
01:02:00: gleich morgens
01:02:01: und tatsächlich auch der stärkste Kaffe.
01:02:03: also wenn ich in den Pflegedienste komme Sag ich schon mal, kann kein Schwester einen Kaffee vertragen?
01:02:08: Ja wirklich.
01:02:09: Wirklich!
01:02:11: Da steht der Löffel drin und dennoch ist in Anfangstrichen Arschabfischen überhaupt nicht das was primär den Job ausmacht sondern die Ganzheitlichkeit.
01:02:24: Der Patient der Kunde wird ganzheitlich gesehen.
01:02:28: da geht es wirklich vom Kopf bis Fuß von Psyche über Alles.
01:02:34: Ja, wir sind Therapeuten.
01:02:36: Wir sind Freunde und wir sind Familie.
01:02:40: Und ja, natürlich auch Versorger.
01:02:42: Aber das muss unbedingt ganzheitlich betrachtet werden.
01:02:50: Ich habe noch eins.
01:02:51: Pflegekräfte sind Verkehrsraudies.
01:02:55: Unbedingt!
01:02:56: Also auf jeden Fall die in der Ambulantenpflege.
01:02:58: Hängt mir heute nach.
01:03:03: Was passiert, wenn ihr selber einen Strafzettel bekommt oder ein Blitzer?
01:03:06: Ja dann müssen wir uns.
01:03:08: Müsst du dir die selber bezahlen?
01:03:10: Natürlich!
01:03:11: Also das schon... Wir versuchen natürlich dem Einhalt zu gebieten.
01:03:16: also es gibt Gespräche, das ist auch immer wieder Thema in Dienstbesprechungen.
01:03:21: Wir haben ja nur aus so einem hübschen Sticker viele Jahre gehabt, auf dem Stand fasst ihr okay?
01:03:26: Da kamen wir tatsächlich auch Anrufe.
01:03:28: Auch heute kommen noch ab und zu mal Beschwerdemails aber die halten sich in Grenzen.
01:03:33: Also ist nicht so dass die Schwestern jetzt wirklich wie die Besenken durch die Gassen fahren.
01:03:40: Natürlich haben wir mal stressige und schneller Einsätze, die notwendig sind.
01:03:44: Aber ... Ja!
01:03:49: Also die machen ihren Job gut und versuchen sich auch an den Verkehr, an die Verkehrsregeln zu halten.
01:03:55: Machen sie in der Regel auch.
01:03:56: Ja.
01:03:57: Und es gibt ja tatsächlich auch regelmäßig Fahrsicherheitstraining für die Schwestern, dass wir dem damit entgegenwürfen.
01:04:07: Aber cool!
01:04:07: Das
01:04:08: ist ja auch wichtig.
01:04:09: Ja absolut.
01:04:09: Die da einen ganzen Tag im
01:04:10: Morgen.
01:04:10: Absolut aber dabei natürlich Kaffee trinken.
01:04:14: Deshalb wahrscheinlich der Raudi mit dem Kaffee in der Hand.
01:04:17: Einen Händichsleidend im Regen.
01:04:22: Ein Klischee, das sich jetzt erst entwickelt ist, dass viele Mitarbeiter nicht aus dem Nichtdeutschsprachigenraum kommen.
01:04:34: Gibt es auch?
01:04:34: Na klar!
01:04:35: Aber macht's die Mehrheit aus?
01:04:38: Nein, macht nicht die Mehrheit aus.
01:04:39: Aber wir sind dankbar für jeden, den wir dazu gewinnen können.
01:04:42: Ja.
01:04:43: Wunderbare Menschen, wunderbare Fachkräfte, wunderbare Pflegekräfte.
01:04:48: Dankbar für Jeden, denen wir haben!
01:04:52: Wir haben ausländische Auszubildende, die sind fantastisch.
01:04:58: Die bringen unser Team dahin wo es
01:05:03: ist
01:05:04: und zwar in die richtige Richtung.
01:05:07: Das sind die Menschen, die uns absolut bereichern.
01:05:09: Wir sind dankbar!
01:05:10: Wir sind tolle Teams und jeder hat seinen Recht bei uns tätig zu sein.
01:05:15: Ja
01:05:16: also aber ein bestätigtes Klischee.
01:05:18: Du kein
01:05:18: schlimmes?
01:05:19: Nee absolut nicht.
01:05:20: ja ist... Also ja..
01:05:24: Aber gehört ja auch dazu.
01:05:26: Ja und Gott sei Dank!
01:05:30: Ihr habt keine Zeit für die Patienten und arbeitet immer immer immer unter Zeitdruck.
01:05:35: Nein wir zum Beispiel nicht weil wir haben ja Zeit.
01:05:39: Stimmt!
01:05:40: Wir haben ja keine Leistung mehr, die innerhalb bestimmter Zeitvorgaben erbracht werden muss.
01:05:45: Sondern wir haben Zeit und die Zeit, die derjenige braucht kann er sich bei uns kaufen und genau die verwenden wir auch.
01:05:51: Und das ist einfach individuell.
01:05:54: also wir haben jemanden, der beim Duschen... Bei dem geht es beim Dusche innerhalb von fünf Minuten in Anführungsstrichen und dann haben wir eben jemanden der hat eben einen größeren Bedarf.
01:06:05: da brauchen wir eine halbe Stunde und die nehmen war uns Und die kauft derjenige und das wunderbar.
01:06:12: Also wirklich, da haben wir eine deutliche Entwicklung durchgemacht.
01:06:17: Aber es trifft nicht auf alle Pflegedienste zu?
01:06:19: Das würde ich jetzt richtig verstanden.
01:06:20: Genau bei uns schon aber nicht bei allen.
01:06:23: Man muss natürlich auch sagen, die Mitarbeiter sind auch alle anders.
01:06:26: Es gibt natürlich auch gehetzte Mitarbeiter.
01:06:29: ja also so wie gehetzten Menschen gibt die in einer Bahn sitzen Haben wir alle, also jeder hat irgendwie gibt gehetzte Gemüter und dann gibt es eben die Smoothen.
01:06:40: Hat man aber überall.
01:06:43: ja in der Regel ist das so dass die Mitarbeiter Zeit haben für die Versorgung.
01:06:49: In der Pflege muss man immer über Stunden machen und an Weihnachten
01:06:52: arbeiten?
01:06:56: Also erst mal nicht jedes Weihnachten, aber natürlich unsere Patienten wollen auch am Wochenende und an Weinachten und an Ostern versorgt werden.
01:07:05: wenn ich in die Pflege gehe, entscheide ich mich aktiv dafür.
01:07:08: Ja dann weiß ich aber auch... Ich habe gute Kollegen.
01:07:12: ein Jahr arbeitet XY und ein Jahr der andere.
01:07:16: da gibt es verschiedene Modelle.
01:07:18: manche wollen eben Weihnachten arbeiten silvesterfrei und umgedreht.
01:07:23: manche sagen aber nö also hätte gerne was für sich heilig abend frei und erst nun zweiten weihnachtsfeiertag.
01:07:29: ich arbeiten das das Hand habt, aber auch jede Pflegedienstletzung anders.
01:07:34: Man kann Wünsche äußern.
01:07:36: Man hat auch immer wieder die Möglichkeit wenn man jetzt bei uns arbeitet und Termine hat dass man die bespricht, dass man da dann seinen freien Tag bekommt über Stunden.
01:07:48: Ja na klar in Hochphasen, in Hochkrankheitsphasen zur Zeit der Pandemie oder ähnliches ja da entstehen noch Überstunden.
01:07:59: Wir versuchen nach Möglichkeit die Stunden so anzupassen, dass das eben nicht passiert.
01:08:04: oder aber man kann sich seine Stunden auch auszahlen lassen.
01:08:08: Die Möglichkeit besteht auch und wenn jemand aber vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nur zwanzig Stunden arbeiten kann wird es berücksichtigt.
01:08:16: Also da ist mal flexibel?
01:08:18: Genau genau.
01:08:18: also wir versuchen das so flexibel wie möglich zu halten.
01:08:22: Aber ja also klar gibt's auch über stunden ob bei uns gibts überall gibt es auch bei uns.
01:08:29: Wir versuchen das im Rahmen zu halten, wir versuchen dass man die Mitarbeiter zu kommunizieren und in guten Teams ist das ein Game
01:08:35: und Nehmen.
01:08:39: Wenn du als Pflegekraft arbeitest wirst du irgendwann rücken Probleme haben
01:08:45: wenn du vorbeugst nicht.
01:08:47: Haben wir spezielle Maßnahmen, die wir vorbeigten?
01:08:50: Ja, bei uns im Verband haben wir als betriebliche Gesundheitsmanagement.
01:08:55: Darüber gab es viele Kurse.
01:08:57: Wir hatten starke Pflege.
01:08:59: Es war ein kompletter Prozess, den wir da durchgemacht haben.
01:09:04: Der Gut war für die Pflegedienste kinestätik ähnliche Sachen, rückenschonende Arbeitsweisen... Wir hatten glaube ich einen Einpflegedienst sogar jemanden, der hat die Autos eingestellt.
01:09:13: Wie sitze ich richtig?
01:09:15: Hat begleitet.
01:09:16: wie kann ich bestimmte Leistungen oder bestimmte Arbeiten in einer korrekten Technik ausüben?
01:09:23: man muss vorbeugen.
01:09:24: wenn ich mich einfach in die Arbeit stürze und mache wie ich denke naja klar dann kommt's.
01:09:31: Wenn ich aber Rücken Sport mache oder ähnliche Dinge hat man nicht immer Bock zu.
01:09:37: Aber kann man
01:09:39: Man kann es vermeiden.
01:09:40: Ja, man kann's vermeiden ohne Frage.
01:09:42: und gibt es irgendwelche Hilfsmittel?
01:09:43: Weil du hattest vorhin irgendwas von
01:09:44: anderen Fragen.
01:09:46: Gibt ganz viele Hilfsmittel.
01:09:48: Wir haben also es gibt Pflegelifter bei Patienten wo es sehr schwierig ist.
01:09:54: versuchen wir welche zu organisieren.
01:09:57: dann gibts Pflegepletten.
01:09:58: Es gibt Strümpfe.
01:10:00: anziehen ist zum Beispiel so ein Thema.
01:10:01: was totalen Rücken geht kann man sich mal gar nicht vorstellen.
01:10:03: aber Kompassionsstrümpfen wenn derjenige im Sesse sitzt Ja, wirklich schwierig.
01:10:11: und dann muss man gibt es ja verschiedene Techniken die anzuziehen.
01:10:15: Das geht richtig in Rücken gerade wenn man hat einen Frühdienst, ein Fachkraft-Frühdienst wo zwanzig Strümpfe angezogen werden müssen.
01:10:23: Also da kriegt man böse Böseblicke.
01:10:27: Da gibts aber verschiedene Hilfsmittel auch um die Strümmfe besser anziehen zu können.
01:10:32: also da gibts Anziehhilfen in Form von Plastöe überziehen oder aber auch so Geräten, wo man den Strom drüberzieht und wo der Klient dann selbst mit ziehen kann.
01:10:44: Es gibt viele verschiedene Varianten.
01:10:47: Handschuhe die den Strom besser rollen lassen, ja besser am Bein hoch befördern lassen.
01:10:55: Ja also gibt es schon verschiedene Hilfsmittel, die den Arbeitsalltag erleichtern.
01:11:01: Badewanlift.
01:11:02: Ja genau den hattest du erwähnt?
01:11:04: Genau Du Stühle.
01:11:07: Also mit Strümpfeinsien hätte ich jetzt nicht gerechnet, aber wenn du es so erzählst ...
01:11:10: Das geht in den Rücken.
01:11:13: Lass dir das von einer Schwester sagen!
01:11:14: Ja also wenn mal jemand fragt kannst du mir helfen?
01:11:16: Nein...
01:11:18: Na ja also zumindest nicht in der Position.
01:11:21: Also viele die dann nur diese Leistung von uns erhalten sind natürlich schon angezogen sitzen im Sessel und warten darauf dass wir kommen.
01:11:28: Ja auch wenn wir anders beraten, aber die warten bleiben natürlich nicht wenn sie früh aufsteher sind bis um acht im Bett liegen.
01:11:36: So und das ist einfach das Problem.
01:11:38: Also man gibt sich natürlich Mühe, man berät dahingehend und trotzdem sind die Positionen in denen man in der Höchstlichkeit arbeiten muss, manchmal schwierig.
01:11:47: Ja und du kannst ja gerade wenn du eine Amulantenpflege bist es vielleicht nicht alles da.
01:11:52: Genau genau!
01:11:53: Und wir versuchen auch vorzubeugen zu unterstützen wenn die Mitarbeiter sagen geht hier gar nicht den Versuchen war Lösungen zu finden.
01:11:59: Das war wirklich sehr lösungsorientiert.
01:12:02: uns ist wichtig dass die Mitarbeiter unser größt gut arbeiten können, also ohne sich kaputt zu machen.
01:12:09: Ja die braucht man ja lange und die wollen ja auch nicht völlig zerstört in die Rente gehen.
01:12:16: Und wenn man sich selbst nicht motivieren kann, man kann durchaus gerade auch an unserem Shop zum Arzt gehen und sagen pass auf ich brauche hier ein Jahr Rückensport wird nach Regel genehmigt, dass man da einfach vorbeugen kann.
01:12:31: Pflege ist nur was für Frauen
01:12:33: Nö, nicht mehr.
01:12:35: Also ja ist ein Klischee was sich über viele Jahre gehalten hat.
01:12:38: mittlerweile haben wir wirklich schon viele Männer in der Pflege.
01:12:42: Wir haben zum Beispiel einen Pflegedienst wo wir mehr Männer als Frauen haben.
01:12:46: Welcher ist das?
01:12:46: Ich
01:12:46: glaube mal mich ein Dorf.
01:12:48: Ach so!
01:12:48: Ja da sind auf jeden Fall einige.
01:12:52: Ja also das wirklich ein Klischee was viele jahre mittelschleppt worden ist früher einfach auch noch aus der Krankenhauszeit mit ihren Kleidern und Häubchen.
01:13:04: Da kannst du überhaupt nicht infrage, da waren Frauen eben diejenigen, die medizinische Versorgung gewährleistet haben in der unteren Stufe.
01:13:12: Die Ärzte waren ja grundsätzlich nur Männer hat sich Gott sei Dank auch erwandelt.
01:13:17: Hat sich einiges verändert?
01:13:19: Ja!
01:13:20: Pflegekräfte stumpfen ab und sind unsensibel.
01:13:27: Nicht bei uns.
01:13:30: Schwierig.
01:13:32: Also glaube, das müssen Sie auch in mancherlei Hinsicht.
01:13:36: Muss man abstumpfen wenn man im Messiehaushalte kommt und man muss auf sich aufpassen und viele Sachen emotional mit nach Hause nimmt.
01:13:46: Man ist familienmitglied ohne Frage.
01:13:48: Das lässt sich nicht verhindern und dennoch darf man das nicht mit nach hause nehmen.
01:13:52: die Dinge die familiär dort passieren also nähe des tanz muss man immer warnen.
01:13:58: Abstumpfen, nee.
01:14:00: Also klingt immer so... Klingt nicht gut.
01:14:06: Nee.
01:14:06: Das klingt nicht Gut.
01:14:07: abgrenzen.
01:14:08: Ah ja?
01:14:09: Ja.
01:14:09: Abgrenzen
01:14:10: also wir müssen uns von vielen Sachen abgrenzten.
01:14:12: aber abstumpfen nein im Gottes Willen
01:14:16: Aber du sagtest ja das dicke Fell ist halt
01:14:19: Ja ein dickes Fell.
01:14:20: Aber ich glaube Pflegekräfte sind ja von Natur aus bringt ihnen Helfer syndrome mit Ja, also ist auch so ein Klischee.
01:14:28: Aber das ist tatsächlich so und die legende durch über die Jahre nicht ab.
01:14:34: Also wichtig ist dass sich die Pflegekräfte eben auch selbst Grenzen setzen.
01:14:38: Ja
01:14:39: ja, also dass sie schaffen aus Situationen rauszugehen und dass wir als Leitungs wie in der Leitung Funktion darauf achten, dass wir die Signale sehen.
01:14:49: und da sind die pflegenden Leitungen geschult.
01:14:51: Die haben geschultes Auge.
01:14:52: Sie sehn okay jetzt müssen wir hier mal.
01:14:56: Jetzt müssen wir hier mal daran arbeiten, dass das eben nicht wirklich zu einem Abstumpfen
01:15:02: kommt.
01:15:03: Ja okay also gibt es Maßnahmen?
01:15:06: Ja gibt Maßnahmen klar.
01:15:09: Ein letztes Klischee und das jüngste vermutlich der demografische Wandel arbeitet für euch und um den Bereich Pflege muss man sich keine Sorgen machen anders als in der Kita.
01:15:21: Also klienten Nachschub ist sicherlich nicht so ein Problem.
01:15:24: Der demografischen Wandel aber auch gegen uns.
01:15:28: Ja, denn je mehr alte Leute es gibt, desto weniger junge Leute gibt es und zwar diejenigen, die die versorgen.
01:15:38: ja also wir haben wirklich ein Nachwuchsproblem eine riesen Nachwuchsprobleme.
01:15:42: wir bilden aus hier geben uns größte Mühe beim Ausbilden versuchen den Beruf so geschmackvoll möglich darzustellen oder auf so Lustvoll klingt total bescheuert, ne?
01:15:57: Also ... Ist sie wie
01:15:58: möglich.
01:16:00: Ja genau versuchen wir es darzustellen dass die Schüler sich aufgehoben fühlen das die Schüler sicher in ihrem Job fühlen und dass sie auch immer noch nach der Ausbildung Bock darauf haben zu versorgen.
01:16:15: Wir zeigen von Anfang an auch welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es.
01:16:22: Das ist unser größtes Problem.
01:16:24: Bleiben denn viele Azubis von uns auch bei uns?
01:16:27: Tatsächlich ja.
01:16:28: Ja, aber gut!
01:16:30: Also die möchten natürlich erstmal was erleben, kommen aber oft wieder.
01:16:36: Manche sagen auch okay ich bleibe erst mal bei euch Sammelberufserfahrung und gehen dann kurz und kommen wieder.
01:16:44: also wir haben auch oft Schüler die zu uns wechseln wollen.
01:16:48: Die starten ihre Ausbildung woanders und wechselt dann zu uns weil wir wirklich eine gute eine sehr gute Anleitung gewährleistet.
01:16:57: Wir haben einen koordinären Praxisanleiter, der wirklich einen guten Job leistet, der unsere Praxisanleiter unterstützt.
01:17:07: wenn mal jemand krank ist er sofort zur Stelle und leitet die Schüler optimal an.
01:17:12: Robert Winzer.
01:17:14: Ja genau.
01:17:19: Läuft!
01:17:20: Dann
01:17:22: hast du jetzt noch einmal die Chance vom Abschluss zu sagen, warum aus deiner Perspektive heraus die Pflege so ein schöner Beruf ist.
01:17:31: Weil die Pflege unwahrscheinlich viel Dankbarkeit mit sich bringt, weil man viel geben kann und viel zurückbekommt.
01:17:40: Weil man mit Menschen zu tun hat, die viel zu erzählen haben.
01:17:45: Man nimmt viel mit, man reflektiert viel... Es ist einfach ein toller Job, der unwahrscheinlich viel Freude macht.
01:17:58: Unwahrscheinlich viele Facetten mit sich bringt die man so gar nicht einschätzen kann.
01:18:04: wie gesagt nicht nur Arschabwischer sondern wir bedienen alles.
01:18:07: Wir sind ganzheitlich und die Menschen mit denen wir zu tun haben sie in der Regel fantastisch und geben uns unwahrscheinig viel mit.
01:18:16: Sehr schön ich danke dir!
01:18:18: Ich hoffe es war Ein angenehmes Gespräch für dich und du hast nicht so aufgeregt.
01:18:22: Naja,
01:18:23: ist Klang alles wirklich ganz toll!
01:18:26: Vielen Dank für deine
01:18:27: Zeit.
01:18:27: Ja sehr gerne.
01:18:28: vielen dank
01:18:31: Tja, Pflege ist irgendwie immer so ein Thema dass man jetzt junger Mensch verdrängt.
01:18:35: In meinem Kopf war Pflege ehrlich gesagt auch nicht besonders positiv gelegt Trist und grau und irgendwie auch mit Berührungsängsten verhaftet.
01:18:43: Ich weiß nicht wie es euch nach dem kurzen Einblick geht aber ich für meinen Teil kann sagen das die Schwelle doch deutlich gesunken ist.
01:18:49: Es wirkt plötzlich nicht mehr so abschreckend, sondern irgendwie tatsache ganz nett.
01:18:54: Manchmal lohnt sich ihm doch der Blick in den Beruf um eine echte Vorstellung von der Arbeit zu bekommen.
01:18:59: Wir hören uns in Folge sieben wieder!
01:19:01: Zu Gast ist dann Ralf Brost Regionalverstand aus dem Regionalverband Potsdam Mitte Mark Fleming.
01:19:07: Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und wir hören uns.
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