Ralf Boost – Regionalvorstand
Shownotes
Kurz zusammengefasst Als junger Handwerksgeselle hätte Ralf nicht erwartet, dass ihn sein Weg so weit tragen würde. Vom Rettungsdienst über Leitungsaufgaben bis zur Verantwortung für ganze Regionalverbände: Stets suchte er neue Aufgaben und bildete sich weiter. Aus Engagement und Weiterbildung wuchs Verantwortung — erst im Regionalverband Nordwest, später in Potsdam Mittelmark Fläming. Heute liegt sein Schwerpunkt in Potsdam. In der Folge erzählt Ralf, wie sich Verband und Beruf über die Jahre verändert haben, welche Entscheidungen prägend waren und wie er die intensiven Wachstumsphasen gemeistert hat.
Was regelt Ralf alles? Ralf ist Schnittstelle und Sparringspartner zugleich: Er arbeitet eng mit seinen Bereichsleitungen zusammen, die die Teams in den unterschiedlichen Diensten leiten und die Qualität der Leistung kontinuierlich vorantreiben. Als Vorstand bringt Ralf bei jedem neuen Dienst oder Projekt grundlegende Kenntnisse mit und arbeitet sich gezielt in neue Themen ein — ein echter Allrounder, dessen Kalender selten leer ist. Lernen hält ihn wach; Fragen stellen gehört für ihn dazu. Gleichzeitig liegt die Verantwortung für strategische Entscheidungen bei ihm: Eingreifen tut er dann, wenn es aus den Bereichen ein klares Signal gibt.
Wie viele Tätigkeitsfelder Ralf überblicken musst, könnt ihr hier sehen: Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming
Die Johanniter hautnah kennenlernen Du willst etwas Sinnvolles tun und Menschen wirklich helfen? Dann komm zu uns. Bei den Johannitern gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich zu engagieren oder ins Berufsleben zu starten. Dich erwartet: • Ein wertschätzendes Team und ein familiäres Arbeitsumfeld • Abwechslungsreiche Aufgaben • Unterstützung bei Einarbeitung und Weiterbildungen • Flexible Einsatzmodelle und faire Bezahlung Wer gesucht wird Menschen mit Herz und Verstand — die Verantwortung übernehmen und mit anpacken möchten. Wir suchen examinierte Pflegekräfte, Pflegehilfen, Auszubildende und Quereinsteiger*innen sowie Mitarbeitende für Rettungs und Fahrdienste. Du interessierst dich für eine Stelle bei uns? Gar kein Problem, hier entlang: Mitarbeiten und Lernen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hey und herzlich willkommen zur siebten Folge von Gute Unterhaltung.
00:00:05: Mein Name ist Christine, ich lade mir regelmäßig KollegInnen aus unserem Verband ein um hinter die Kulissen ihre Arbeit zu blicken.
00:00:12: Schön dass du auch wieder mit dabei bist!
00:00:14: Heute zu Gast ist Ralf Bost Regionalvorstand Potsdam-Mitte-Mark Fleming.
00:00:20: Ich ford das ja auch ein, dass man mich auch kritisieren kann.
00:00:23: Der Ritterschlag ist durftig eben auf dem Krister-Fünfundreißig mitfliegen.
00:00:26: Die Stelle des Regionalvorstandes wird verkannt sein.
00:00:29: Willst du dich bewerben?
00:00:30: Dann habe ich früh um zwei in einer Rettungsstelle gestanden und hab gesagt drei vier Stunden und dann ist mein letzter Rettungstienst zu Ende.
00:00:35: Einige Erfahrungen hätte ich gerne darauf verzichtet.
00:00:37: Die Krise konnten wir richtig gut.
00:00:39: Das ist nicht nur ein Job, sondern eine Aufgabe.
00:00:40: Aber wir müssen damit rechnen, dass es an der einen oder anderen Stelle der Rotstift angesetzt wird.
00:00:44: Ich habe manchmal gesagt Mit deiner Grundruhe die überbringst Du mich in den Wahnsinn!
00:00:49: wenn man auch mal in der Kita-Intag mitgearbeitet hat.
00:00:55: So, ich starte schonmal!
00:00:57: Dann haben wir das sozusagen erledigt.
00:01:00: Wir fangen erst einmal so an dass du dich vorstellst und danach bevor wir so richtig ins Interview gehen gibt es noch einen kleinen Einschnitt wie Leute dich aus unserem Verband beschrieben haben.
00:01:14: Das erzählst du mir dann?
00:01:15: Das
00:01:16: erzähle ich dir.
00:01:16: Du darfst gerne darauf reagieren ob du dich auch so siehst und ob dir vielleicht auch klar ist, wer das gesagt hat.
00:01:23: Also ein bisschen Rätselraten?
00:01:24: Ja es ist natürlich fies weil bei den anderen habe ich's auch gemacht.
00:01:28: die sind natürlich nicht so bekannt wie du.
00:01:30: also tendenziell könnten jetzt über sechshundert Leute etwas über dich gesagt haben.
00:01:35: schwierig aber gut wir fangen erst mal an.
00:01:39: stelle dich doch mal vor
00:01:42: ja Ja.
00:01:43: Ich bin Ralf Boost, bin Regionalvorstand bei den Johannitern seit zwei Tausend und sieben.
00:01:50: Wohne in Töpeltz mit meiner Familie, meiner Frau und einer der Töchter.
00:01:57: Bin neunundfünfzig Jahre alt und hab so ein paar Hobbys neben Familie wandern auch noch ein bisschen Fahrrad fahren und das mache ich manchmal ein bisschen intensiver wie sich alle wünschen.
00:02:09: Ah ja!
00:02:10: Jetzt kann ich schon mal den ersten Dings einschieben, du wurdest neulich für fünfundfünfzig eingeschätzt.
00:02:18: Oder wie mir wurde gesagt, du bist fünffünfzig?
00:02:20: Also Schamant!
00:02:21: Ich
00:02:21: bin... Das ist durchaus schamant, ja.
00:02:24: Aber es war ein sonniger Januar im Jahr neunzehnundseinhalb und sechzig.
00:02:28: Ja
00:02:29: okay.
00:02:29: Dann würde ich jetzt mal ein bisschen aufgefrischt.
00:02:33: Wir fangen mal an.
00:02:34: Ich sage, wie gesagt nicht wer was über dich erzählt hat aber vielleicht Zuerst einmal ganz kurz und knapp.
00:02:40: Du bist sehr humorvoll und strukturiert.
00:02:45: Das mit dem Strukturiert, das habe ich schon an der einen oder anderen Stelle gehört.
00:02:52: Ich würde auf meine ehrenamtlichen Kollegen tippen also Barbara Lindemann oder Hartmut Besch.
00:02:57: Ziemlich dich dran aber doch ein bisschen daneben.
00:03:04: Katrin?
00:03:05: Ja!
00:03:08: Das fand ich besonders niedlich und zwar hatte die Person dich erstmal als freundlich flexibel als immer da, also als jemand der immer ansprechbar ist beschrieben.
00:03:17: Aber auch jemand, der immer den Überblick hat und zwei Sachen auf einmal könnte.
00:03:21: Also du könntest beispielsweise einen Scanner bedienen und gleichzeitig telefonieren.
00:03:27: Die Frage ist wie gut man das dann noch macht?
00:03:29: Ja, stimmt!
00:03:30: Den Scannersbedienung gleichzeitig telefonierend.
00:03:35: Ich grenze es mal ein dass es ein Fachbereichsleiter oder Bereichsleitern aus unserem Verband Und ich tippe mal auf die Achtendvierzig B. Das ist ein Mitarbeiter aus der Achtndvierzzig B, das nicht?
00:03:53: Okay.
00:03:56: Nee, nee.
00:03:57: Löse mal bitte auf!
00:03:58: Ich löse
00:03:58: auf.
00:03:59: Das war Stadtzahre.
00:03:59: Steffi Unger Sie hat außerdem noch gesagt und da musste ich heute Morgen auf dem Fahrrad drüber nachdenken sie sagt du bist immer gut gekleidet.
00:04:07: Das mir auch aufgefallen.
00:04:08: und dann habe ich heute morgen gedacht Ich hab Ralf noch nie schlecht gekleidet gesehen, immer in einem schicken Anzug passen da Gürtel zu den Schuhen.
00:04:15: und dann habe ich überlegt aber das hast du jetzt schon wiederlegt.
00:04:17: Habe ich dich schon mal in kurzer Kleidung gesehen?
00:04:19: Aber du hast jetzt ein T-Shirt an!
00:04:20: Also ja...
00:04:22: Es gibt ja die Geschichte dass man jemand hier in einer Geschäftsstelle gesagt hat oh Herr Boosthatt heute nur einen Pullover an
00:04:28: Ja ist schon ungewöhnlich.
00:04:31: Ja also wenigstens ein Hemd meist dann noch mit ner Weste drüber oder noch nen Jackett
00:04:37: Ja, aber das mit dem Schakett.
00:04:39: Das hat sich alle so ein bisschen aufgelöst.
00:04:41: seit Corona ist das ja alles ein bisschen legierer geworden und ich habe mich letztens mal dabei erwischt.
00:04:48: da war ich im mobilen Arbeiten was ich ja nicht so oft mache hatte dort einen Termin mit zwei Rechtsanwälten wo es um Stundensatzverhandlungen in der Pflege ging.
00:04:59: und weil's so warm war, hatte ich eine kurze Hose an, aber eben ne Oberheim dazu ...
00:05:04: damit man es nicht sieht.
00:05:05: Also, man sieht ja nur die Kache um und dann hat man eben das Hand.
00:05:09: Man sieht gut aus.
00:05:10: aber so wie Tagesschau-Sprecher manchmal
00:05:13: ist auch so.
00:05:14: Ja, aber jetzt hab ich dich im T-Shirt gesehen also... Ich habe wirklich überlegt, hab' ich dich schon mal in einem Short gesehen?
00:05:19: Maximal auf nem Landeswettkampf oder so?
00:05:22: In soem Wettkampffach?
00:05:23: Jedoch!
00:05:23: Freitag trage ich schon öfter mal, äh, ja….
00:05:26: Oder wenn's jetzt warm ist, dann wirst du mich öfter im Tee-Shat sehen.
00:05:30: Jaa, mein Bild hat sich anders eingebrannt.
00:05:32: Okay Aber gut gekleidet Auf jeden Fall.
00:05:35: Dankeschön!
00:05:38: Genau, es gab noch einen Kommentar, dass viele ja über ihre Vorgesetzten sagen halt mal allgemein eher schimpfen das ist so.
00:05:47: festgefahren ist, dass man bestimmte Wege immer gehen muss und das sei halt bei dir komplett anders denn du bist offen und du überlässt anderen auch gerne mal ein bisschen die Zügel beziehungsweise den Freiraum sich auszuprobieren auch wenn's Mal sein könnte, dass es nicht funktioniert.
00:06:07: Das versuche ich vorzuleben, dass alle Bereichsleiter und auch die Fachbereichsleite Freiröme haben um ihre Bereiche weiterzuentwickeln.
00:06:15: Und eines der besten Beispiele ist glaube ich Olli Brückner.
00:06:21: Da hat sich eine Vertrauensbasis aufgebaut – das braucht es immer!
00:06:24: Es kriegt aber auch jeder Vertrauenschuss.
00:06:27: Wenn dieses Vertrauen dann da ist, kann man die auch loslassen und nur dann werden sie ja richtig gut.
00:06:35: was ja so meine Aufgabe ist, diese unterschiedlichen Charaktere zusammenzuholen.
00:06:41: Da gibt es unterschiedlichste Bereiche mit unterschiedlichsten Charakteren.
00:06:46: ich will jetzt explizit keine Namen nennen aber jeder hat da bestimmt ein zwei drei Personen im Hinterkopf.
00:06:53: die sind einfach total unterschiedlich und die muss man jeden in seiner Ecke irgendwie abholen und muss den mitnehmen muss sie zusammen führen auch wenn die eigentlich gar nicht miteinander können Und muss die so zusammenbringen, dass sie ein bestmögliches Arbeitsergebnis erzielen
00:07:09: können.
00:07:12: Dazu brauchst du eben auch Freiräume und dann sind die halt in diesen Ecken aber nur da sind die richtig gut.
00:07:21: Fehlt das manchmal schwer wenn man so viel Freiraum gibt an der richtigen Stelle?
00:07:24: Dann vielleicht doch mal den Katt zu machen weil man merkt es läuft ja nicht hin wo's hin soll.
00:07:30: Ich glaube, da ist auch die Größe unseres Regionalverbandes beschränkt.
00:07:35: Also eine Wachstumsgrenze will ich mal sagen weil ich möchte auch gerne wissen und da bin ich bei Steffi Unger wenn sie sagt der weiß immer über alles Bescheid, mir weiß er nicht.
00:07:44: aber ich versuche es schon zu wissen wie die Bereiche funktionieren und wie Sie ticken.
00:07:50: das fällt mir in einigen Bereichen schwer weil ich zur Schule media verstehe Wenn ihr so viel Englisch sprecht und auch noch abkürzt so reinbringt, dann bin ich raus.
00:08:00: Da muss ich immer ganz viel googeln was das bedeutet.
00:08:04: Aber ich versuche schon zu verstehen was in den einzelnen Bereichen passiert Und dann kann ich auch so Entwicklungen.
00:08:10: Dann kann man da eben auch frühzeitig intervenieren und zumindest hinterfragen Warum macht ihr das denn so?
00:08:17: Also nicht zu sagen Macht es nicht so sondern zu verstehen warum macht ihr dass so?
00:08:21: und dann vielleicht noch ein Hinweis zu geben wie es vielleicht besser laufen könnte.
00:08:26: Ja, okay.
00:08:27: Weil irgendwie, also stellt man manchmal schwer vor wenn's immer auf den Raum gibt und man das dann einbrennen muss mal kann ja passieren.
00:08:35: Aber das wissen Sie?
00:08:36: Und Kritik ist ja auch nicht schlimm!
00:08:38: Also ist immer die Frage Wie bringt man sie an?
00:08:41: Wenn man, wenn man das da sachlich vorträgt und dass er auch begründen kann warum man eben diese Frage stellt Dann, dann ist das auch durchaus sagt und ich fordere es ja auch einen Dass man mich auch kritisieren kann.
00:08:53: Die Frage ist immer wie Ich habe mal den Arbeitgeber gewechselt, weil ich einen Kuleriker als mein Vorgesetzten hatte.
00:09:00: Damit konnte ich nicht umgehen und das war vielleicht auch für mich so prägnant dass ich meinen Führungsdeal immer anders ausgerichtet habe.
00:09:09: aber wahrscheinlich liegt es auch im Blut, dass ich kein Kuleriker
00:09:12: bin.
00:09:12: Ja was glaubst du, wer das über dich sagt?
00:09:15: Nee jetzt hilft mir nochmal.
00:09:16: Achso, dass du quasi die Freiheiten lässt und deine Mitarbeitenden dann auch so ein bisschen... ausprobieren lässt, mit eigenen Ideen.
00:09:27: Eigenen Ideen ausprobiert?
00:09:31: Auch wieder Bereichsleiter oder Fachbereitsleiter?
00:09:33: Bereichsleitung?
00:09:34: Bereisleitung!
00:09:38: Ich würde mir wünschen dass es Gordon war.
00:09:42: Der ist im Urlaub den konnte ich nicht fragen.
00:09:45: Okay, Steffi wird's nicht wieder sein er lässt uns ausprobierend viel ausprobierten.
00:09:56: wird auch im Recruiting
00:09:57: Ja.
00:09:58: Ja, sehr gut!
00:09:59: Genau Inga war's.
00:10:01: Ja doch das ist auch so ein Bereich wenn ich mit den beiden spreche... ...mit Stefanie und mit Inga da lerne ich auch immer wieder viel weil das sind so wie Recruiting funktioniert und wie Mediation funktioniert.
00:10:16: Das kann man von den Beinen richtig lernen.
00:10:19: Ja bestimmt Ich habe noch einen super netter Kerl weitsichtig in mein offenes Ohr Ein super Mensch, der immer für jeden da ist.
00:10:29: Lösungsorientiert und du bist jedem Menschen egal welche Position er im Verband hat gleich gegenüber.
00:10:38: also super wertschätzend und egal ob es jetzt nach Hauswirtschaftskraft ist eine Bereichsleitung, eine Erzieherin wie auch immer.
00:10:47: Da machst du keinen Unterschied.
00:10:49: Das mit dem netten Kerl finde ich ja toll.
00:10:53: Super netter Kerl Entspannter, super netter Kerl.
00:10:57: Kannst du noch steigern?
00:11:03: Kein Bereichsleiter?
00:11:05: Doch.
00:11:07: Ich lös' mal bitte auf!
00:11:08: Das war der Olli.
00:11:10: Ich dachte das hört man schon am Vias gesagt hat...
00:11:13: Ah, Olli Brückner!
00:11:14: Ja, ja, okay.
00:11:15: Genau.
00:11:16: Bei ihm kann ich mir das auch richtig vorstellen wie er das so sagt.
00:11:20: Entschuldige Olli!
00:11:23: Dann haben wir noch eine Person die letzte, die sagt Du bist ehrlich und menschlich.
00:11:28: Und auf einer Ebene mit einem, so ein bisschen wie Olli halt, dass du ... Es war so lustig weil es wirklich derselbe Wortlaut war egal ob du auf einen Hausmeister triffst oder eine Bereichsleitung.
00:11:36: Du begegnest jedem gleich!
00:11:38: Und du bist dir nicht zu fein mal mit anzupacken.
00:11:43: Wir hatten schon so viele aber wir haben ja auch fourhundertsechzig Mitarbeiter.
00:11:48: von daher ist das gar nicht so einfach.
00:11:52: Wer hat das gesagt?
00:11:57: Es war jemand aus der Regionalgeschäftsstelle
00:11:59: Ja?
00:12:01: Okay.
00:12:03: Er aus den operativen Bereichen, ne?
00:12:09: Das mit dem anpacken hätte ich jetzt eher in die operative Bereiche...
00:12:12: Ist aber auch eine Person, die das auch macht wenn es nötig ist.
00:12:17: Wenn's
00:12:17: nötige?
00:12:18: Ina?
00:12:19: Ne!
00:12:22: Jetzt wirds wildes Tippen.
00:12:25: Buchhaltung?
00:12:25: Nee,
00:12:25: auch nicht mehr.
00:12:30: Ulrike?
00:12:34: Theresa?
00:12:35: Ja.
00:12:36: Wann jetzt nicht mal viel
00:12:37: übrig?
00:12:39: Aber ja, genau, Theresa.
00:12:41: Zumindest habe ich das so mitbekommen.
00:12:42: Sie ist auch oft in den Kitas und hilft auswähnt es.
00:12:45: Ja, also sie macht Spätdienst oder Nachtdienst in Geltow mit.
00:12:51: So, das waren alle Kommentare zu dir, die ich zumindest eingeholt hab.
00:12:56: Vermutlich würde man noch mehr bekommen...
00:12:57: Ja, könnte sein.
00:12:59: Aber da fehlt jetzt die Zeit zu!
00:13:02: Genau wir machen mal jetzt tatsächlich direkt weiter ganz chronologisch und zwar wäre das ja mal interessant zu wissen wie so deine berufliche Laufbahn aussah.
00:13:12: also ich habe jetzt schon einmal mitbekommen du hattest schon mal einen anderen Chef.
00:13:14: also gehe ich jetzt davon aus du bist nicht erst ein Stieg Johanniter beruflich gewesen.
00:13:19: Nein nein.
00:13:21: Also ich bin in Wittenberg-Lutterstadt, so ein bisschen siebzig Kilometer südlich von hier aufgewachsen.
00:13:26: Da hab' ich meine Kindheit verbracht was eine tolle Kindheit war muss ich wirklich sagen.
00:13:31: Ich habe dort in den letzten drei Jahren in der Schule beendet und habe dann weil ich keine anderen Möglichkeiten hatte einen ganz einfachen Beruf gelernt in einer Metallbranche hab dann zwei Jahre gelernt und habe mich als Bauarbeiter.
00:13:52: sozusagen so zwei, drei Jahre bin ich dort durch die Gegend getingelt.
00:13:58: Bin dann nach Brandenburg an der Havel gezogen und hab mit der Wende mein Zivildienst noch unter DDR-Fahne absolviert.
00:14:12: Das ging damals.
00:14:12: Da gab es bloß einen ganz kurzen Zeitraum wo das möglich war Und ein Erlebnis, was ich damals hatte.
00:14:19: Ich bin... Da muss sie zur Stadtverwaltung in Brandenburg und da saß dann eine Sachbearbeiterin und hat gesagt, ja, Boß, Sie wollen Zivildienst machen?
00:14:27: Ja!
00:14:27: Sie sehen ganz kräftig aus, können sich vorstellen, Kranke zu tragen.
00:14:32: Dann gehen sie mal zum Roten Kreuz melden sich dort und dann habe ich angefangen als Krankenwagenfahrer mit einer ersten Hilferausbildung und dann haben wir Lieslian Müller von A nach B gefahren.
00:14:45: Dann kam die Wende und auch der Rettungsdienst wurde reformiert.
00:14:49: Ich habe dann eine Rettungsanitäterausbildung gemacht, bin dann wirklich Rettlungswagen gefahren, bin in der Nähe von Kiel in Plöhnen, hab ich meine Rettungenassistentenausbildung absolviert.
00:15:03: In ein halbes Jahr war ich dann, sind wir immer Montags hingefahren, Freitag zurück.
00:15:07: Hab das erfolgreich abgeschlossen, war einer der ersten Rettingsassistenten im Brandenburg an der Havel.
00:15:11: Nein, neunzehntsechsohnneinzig.
00:15:17: Das Unternehmen gewechselt wegen dem schon erwähnten Chef und hier werden keine Namen genannt.
00:15:24: Ist vielleicht auch nicht mehr tätig?
00:15:25: Nee ist er nicht mehr.
00:15:27: Und dann bin ich zu den Johannitern gekommen und hatte dort einen Team was sich so vom Roten Kreuz her nicht kannte und das hat mich irgendwie wahrscheinlich ein bisschen geprägt dass die alle zusammengehalten haben.
00:15:42: Irgendwie, da war eine ganz anderes Wir-Gefühl und dort hatte ich dann die Möglichkeit nicht nur Rettungswagen zu fahren sondern auch auf dem Notarzt-Einsatzfahrzeug, auf dem NDF.
00:15:54: und so der Ritterschlag weil das nicht viele machen dürfen durften ist dass ich meine Hamscrew-Memma Ausbildung gemacht habe und dann durfte ich eben als Luftrettungsassistent auf dem Krister fünfundreißig mitfliegen.
00:16:09: und das war schon eine ganz besondere Zeit, wenn man die Welt immer von oben sehen kann.
00:16:14: Ist das eine schön?
00:16:15: Das andere ist, man kommt wirklich mit vielen spannenden Rettungseinsätzen in Verbindung Und das war auch ne sehr schöne Zeit, auch ne anstrengende Zeit.
00:16:26: Aber das hat alles immer so einen Anfang unten Ende und das hatte dann noch irgendwann ein Ende.
00:16:30: Dann hat sich die nächste Tür geöffnet.
00:16:34: dann wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte den Rettungsdienst zu leiten als Rettungstienstleiter.
00:16:41: Damals mit zwei Rettlungswagen im NEF in dem Hubschrauber.
00:16:45: Ja das waren so die Rettunsmittel, die wir hatten und da war noch viel enger der Rettumsdienst mit dem Fahrdienst verbunden.
00:16:53: Da gab es also immer ... Der Rettingsdienstleite war auch immer der Fahrdienste, das war ganz automatisch.
00:16:58: Und dann bin ich dort reingewachsen Die Füße vor die Tore von Brandenburg gesetzt.
00:17:07: Weil die Johannita bestehen ja nicht nur aus dem damaligen Kreisverband Brandenburger an der Havel, sondern es war damals auch schon ein Landesverband Berlin-Brandenburg.
00:17:14: Es kam das Qualitätsmanagement hinzu.
00:17:18: Wir haben uns in Arbeitsgruppen getroffen und ich sah plötzlich den ganzen Landesverwandt Berlin-brandenburg mit allen Dienststellen die Rettungsdienst und Fahrdienst gemacht haben.
00:17:30: Und dann hat man eben wieder neue Menschen kennengelernt und hat sich damit weiterentwickelt.
00:17:35: Das waren so meine Wege, dass ich auch Berufsbegleiten studiert habe.
00:17:42: Gesundheitsmanagement, Krankenhausfinanzierung... ...und dann hab' ich nochmal Personalmanagement
00:17:47: studiert.".
00:17:48: Könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen.
00:17:50: Drei Abende pro Woche irgendwie drei Stunden in der kalten VWA, in Potsdam zu sitzen und da war es wirklich mal richtig kalt.
00:17:59: Und manchmal auch Samstags noch zur Vorlesung dann wenn's um Krankenhausfinanzierung ging das habe ich dann nie gebraucht auch nicht schlimm aber ich hab viel gelernt auch in dieser Zeit.
00:18:11: Dann kam eben irgendwann die Frage Die Stelle des Regionalvorstandes in Brandenburg an der Havel wird verkannt sein.
00:18:20: Willst du dich bewerben?
00:18:22: Und dann ging das... Ja, die nächste Tür ging auf und dann wollte ich zum Regionalforstand berufen.
00:18:31: Das war damals noch viel kleiner.
00:18:33: Es war ein kleiner Regionalverband mit einem Pflegedienst, einem Fahrdienststandort und dem Rettungsdienst.
00:18:38: Also alles was dort so an Bord war.
00:18:41: Das galt es dann weiter zu entwickeln.
00:18:43: Tendenziell der Pflegedienst würde ich dann noch neu dazu, weil Fahrdienst und Rettungsdienst hattest du ja.
00:18:49: Das kannte ich und der Pflege-Dienst kam dazu wobei wir dort auch eine ganz ganz tolle Pflege Dienstleitung hatten.
00:18:57: Heike Jäger mit ihr schreibe ich mir immer noch.
00:19:00: also wir gratulieren uns zum Geburtstag schreiben uns Weihnachten eine Karte also wirklich noch richtig so mit Schreiben!
00:19:06: Ganz echt?
00:19:07: Da freue ich mich auch immer und wir sind also immer noch eng verbunden.
00:19:12: Und die hat mich damals in der Pflege mitgenommen und hat mir gesagt, was ist ein SGB V?
00:19:18: Was ist das SGB XI?
00:19:19: Was sind Hauskrankenpflege und was sind zuletztliche Betreuungsleistungen.
00:19:24: Das habe ich von ihr gelernt und offensichtlich ganz gut.
00:19:28: Ja ja und nicht im Studium erstaunlicherweise.
00:19:31: Da ging
00:19:32: es mehr um Krankenhaus dann.
00:19:36: Also wenn sich bei jeder so reflektiert, was er im Studium gelernt hat oder in der Schule gelernt hat.
00:19:40: Wie viel wendig davon im tagtäglichen Leben an?
00:19:43: Das ist ein geringer Prozentanteil.
00:19:47: Soviel ist glaube ich auch Lebenserfahrung und diese Information die man hat miteinander zu verknüpfen und da das Beste draus werden und neugierig bleiben tagtäglich.
00:19:58: Stimmt natürlich!
00:19:59: Wie lange warst du denn im Rettungsdienst tätig bevor Du überhaupt die Leitung übernommen hast?
00:20:06: Oh, ich weiß es gar nicht so genauer.
00:20:08: Das muss irgendwie ... ... neunundneunzig ... ... zweitausend ... ... zweitausend eins gewesen sein?
00:20:13: Also so vier, fünf Jahre.
00:20:15: Ich mich jetzt nicht verrechne.
00:20:17: Sechsundneinzig hast du angefangen?
00:20:18: Ja.
00:20:19: Dann mal sechsundneintzig habe ich angefangen.
00:20:23: Nee, das stimmt nicht was ich sage!
00:20:25: Ich war länger dort... Auch in den
00:20:31: Jahren.
00:20:33: Das war dann aber auch so, da bin ich auch nicht mehr Hubschrauber geflogen und als Rettungsdienstleiter musste man wirklich vor Ort sein.
00:20:39: Und der Christoph-Montreißer steht ein bisschen oben auf dem Marienberg und da ist man so ein bisschen abseits und als Rettungsdiensteleiter musst du vor Ort seien und bei den Rettungswagen mit dabei sein.
00:20:56: Ich fahre fast nur nach Rettungswagen gefahren.
00:21:01: Und dann gab es aber so einen ersten Wechsel, dass die Einsatzindikationen nicht mehr nur Notfallrettung war sondern ganz viele soziale Indikation.
00:21:11: also bei manchen da wusste man wenn es hieß der Name dann brauchten sie gar nicht mehr die Adresse sagen und die Hausnummer und manchmal kannte man auch die Krankenkasse schon das Geburtsdatum vielleicht nicht so Aber das waren viele sozialen Indikations.
00:21:27: Dann ging auch so die, wo ich dann gesagt habe.
00:21:29: Ist das noch das was du die nächsten zwanzig dreißig Jahre irgendwie machen willst?
00:21:35: Und das war es ebent auch nicht.
00:21:36: und... Ich kann mich nach einem letzten Dienst erinnern.
00:21:40: Dann hab' ich in einer Früh um zwei in der Rettungsstelle im Brandenburg im Klinikum gestanden.
00:21:44: Hab' gesagt, jetzt ist's noch drei vier Stunden und dann ist mein letzter Rettungstienst zu Ende.
00:21:49: Dachte dich damals!
00:21:50: Eigengesprungen bin ich da immer nochmal wenn dann irgendwie Not am Mann war Das ging damals noch heutzutage, könnte ich es nicht mehr und würde das auch nicht machen wollen.
00:22:01: Und war das dann auch ein Grund warum du das Studium begonnen hast?
00:22:04: Wenn du das jetzt so erzählst dass dich da so ein bisschen weggezogen hat, würde ich mal bezüglich beschreiben...
00:22:11: Das war schon zu der Zeit wo ich nach Rettungswagen gefahren bin und auch leider Rettungstienst war.
00:22:14: Da habe ich ja schon studiert, das hab' ich dann schon berufsbegleitend gemacht Dadurch, dass man nur zehn, zwölf Dienste im Monat hatte.
00:22:21: War das eben möglich?
00:22:22: Dass man eben auch abends dann fast immer dazugehen konnte und hatte gute Studienpartner.
00:22:27: Damals ging es alles noch per Fax.
00:22:29: Die haben da mitgeschrieben und am nächsten Morgen von Arbeit aus alles rübergefaxt.
00:22:32: Da hat man in den zwölften Seiten im Fax liegen gehabt.
00:22:35: Total spannend wie das damals noch so funktioniert hat.
00:22:38: Ja, das war eben zu der Zeit wo ich Rettungswagen gefahren bin und Leiterrettungsdienst war.
00:22:42: Das war die Zeit des Studiums.
00:22:45: Und war das schon für dich so ein Ausblick, dass du sagst, du würdest dich gern auch weiterentwickeln innerhalb vom Verband?
00:22:51: Also mit Blick vielleicht auf eine Leitungsprosiz ... also jetzt Regionalvorstand oder war es einfach, dass Du sagst Das machst Du für Dich und mal gucken wo's hingeht.
00:23:00: Das war zunächst für mich und ich hatte damals auch die eine oder andere Idee was ich noch machen könnte und dass das war auch eher Richtung Technik nochmal etwas zu machen eher was Richtung Krankenhaus zu machen.
00:23:19: Wenn man in Brandenburg so verwurzelt ist und man über mehrere Jahre, fast ein Jahrzehnt enge Kontakte hat auch zum Krankenhaus ... Gibt es auch mal der einen, der dann sagt, man schreibt was wir jetzt nur in zehn Jahren machen und dass ich nach einer Regionalvorstand geworden bin?
00:23:37: Das war zu der Zeit ein glücklicher Umstand das die Stelle verkannt war.
00:23:41: Es hätte auch etwas anderes sein können aber das war jetzt nicht, das war ja die Frage zielgerichtet.
00:23:46: Ich möchte regional Vorstand wären.
00:23:49: Das war halt eine glückliche Fügung.
00:23:53: Du warst da nehmend.
00:23:54: Ja, also grundsätzlich erstmal Weiterentwicklungspotenzial sammeln.
00:23:58: Aber dann war es ja in Tatsache ein total glücklicher Umstand und Zufall dass das zusammen traf deine Weiterentwickelung den private Weiterentwirkungen und dann die offene Stelle sonst wärst du vielleicht gar nicht mehr hier.
00:24:11: Das könnte durchaus sein aber das weiß man.
00:24:13: das ist das Schöne am Leben das man nie weiss was mache ich in fünf Jahren?
00:24:16: Also das ist ja das Schönes daran.
00:24:18: Was
00:24:18: machst du denn in fünf jahren?
00:24:22: In fünf Jahren bin ich vielleicht noch ein bisschen hier, vielleicht auch ein bisschen nicht mehr.
00:24:27: Wollen wir mal gucken was so passiert?
00:24:29: Stimmt jetzt wo ich gelernt habe dass du ja nicht fünfundfünfzig bist hat das ja ein sichtbares Ende sozusagen.
00:24:38: Ja also die runden Zahl auf der vierhundert Meterbahn ist begrenzt.
00:24:44: Also wüsste dich vielleicht jetzt nicht nochmal zum Landesvorstand weiterentwickeln.
00:24:47: Das wäre jetzt auch noch einmal so'n Gedanke.
00:24:50: Ja, das könnte ein Gedanke sein.
00:24:52: Aber es ist nicht meiner.
00:24:55: Wir haben ja auch einen ganz guten Laschensvorstand.
00:24:57: Das muss man auch sagen.
00:24:58: Absolut!
00:25:00: So jetzt muss ich... Du bist ja gut vorgeprescht?
00:25:02: Nein.
00:25:03: Aber wie hat sich das dann weiterentwickelt?
00:25:05: Du warst dann erstmal Regionalvorstand im Brandenburg-Nordwest und das war sehr klein damals.
00:25:14: Wie hat sich dass entwickelt?
00:25:16: Für dich spürbar, also gab es einen spürbaren Aufschwung in der Zeit.
00:25:20: oder war das eine Weile lang die drei Dienste und man war so zufrieden sozusagen?
00:25:26: Nein schon damals war es so.
00:25:28: wer sich mit dem was er hat zufriedengibt.
00:25:30: Der wird irgendwann Herausforderungen haben den er sich stellen muss.
00:25:36: Und dass ist so wie der Landwirtschaft.
00:25:38: wenn du so ne Monokultur immer nur anbaust und immer nur Kartoffeln anbaus dann werden die Kartoffel immer kleiner sie werden nicht größer.
00:25:45: Und damals gab es halt den Rettungsdienst, den Fahrdienst.
00:25:48: Den Kassenärztlichen Notfalldienst hatte ich vorhin vergessen und den Pflegedienst und so ein kleines bisschen Fahrdienst.
00:25:55: Und gerade im Fahrdientz haben wir noch eine große Chance oder habe ich ne große Chance gesehen?
00:25:59: Ja.
00:25:59: Und hab meiner damaligen Regionalvorständen dann auch einen Vorschlag unterbreitet wie man das mal machen könnte.
00:26:08: die war ganz schön skeptisch hat er doch manchmal gesagt was ist das für Kosten ist eine Abschreibung?
00:26:13: also was brauchen wir hier nicht?
00:26:16: Aber ich habe es trotzdem weiterentwickelt und auch den Fahrdienst weiterentwickelt, sodass wir dann auch viel fürs Krankenhaus gefahren sind für andere Tagespflegen.
00:26:27: Und dann kam der Sprung dass wir eine Dienststelle Nauen aufgebaut haben, eine Dienst- stelle Neuropin aufgebaut hat weil die Fühler immer weiter im Regionalverband unterwegs waren.
00:26:38: Der Regionalferband umfasste damals Brandenburg an der Havel das Havelland Die Pregnitz und Ostpregniz Rupin.
00:26:46: Und eigentlich war der Regionale Vorband nur in Brandenburg an der Havel unterwegs, weil er viel größer das Territorium.
00:26:54: Also muss man es auch weiterentwickeln und dann noch andere Dienststellen mit dazu.
00:27:00: Okay!
00:27:02: Da warst du aber selber noch unter einer Regionalvorstände tätig?
00:27:05: Als du selbst Vorstand warst, welche Träume konntest du dir erfüllen?
00:27:10: Na Neuropin, das war dann schon mein Kind sozusagen.
00:27:14: Die Dienststelle Neuropin aufzubauen was dann auch ganz gut gelungen ist und die Anzahl der Mitarbeiter stieg dann auch wassand weil wir dort auch gerade im Fahrdienst echt viel Aufträge bekommen haben weil wir eben auch einen guten Job gemacht haben Das Preis-Leistungsverhältnis eben auch passte.
00:27:41: Also gerade im Haveland, wenn ich daran denke was wurde dem Schüler Spezialverkehr teilweise gefahren haben war das schon enorm?
00:27:47: Ja und jetzt bist du dann regional vorstand geworden.
00:27:52: wie kann man sich das vorstellen?
00:27:54: also man kommt ja erst aus einem Dienst und muss an den ganzen Verband leiten.
00:27:58: gibt es da jemanden der einen sozusagen an die Hand nimmt der nochmal Sachen zeigt oder gab's eine Einarbeitung durch die vorherige Vorstände?
00:28:05: oder sitzt man denn da muss gucken wie es funktioniert?
00:28:10: Es gab schon eine Einarbeitung über auch einen längeren Zeitraum, die die Vorstehenden relativ schnell die Otto Haar verlassen.
00:28:20: Dann kam noch eine Intervention mit Oliver Pilz, das war nochmal ein Kollege der aus Bayern zu uns kam für anderthalb Jahre Und da habe ich auch schon so, das war eine Zeit wo ich ein bisschen Bauchschmerzen hatte.
00:28:36: Dass man mir den Oliver vor die Nase gesetzt hat.
00:28:39: aber genau dieses Jahr war total wichtig und es hat mich unwahrscheinlich geprägt weil ich von Oliver viel gelernt habe er vielleicht doch ein bisschen was von mir und als er dann nach anderthalb Jahren gesagt hat.
00:28:49: Ich gehe wieder zurück nach Bayern.
00:28:51: Dann war ich eben auch wirklich gut eingearbeitet und ich kannte alle Themen von den Kaufmännischen Themen über Personal-Themen und die Dienstleistungen, ja da bin ich eigentlich hergekommen.
00:29:01: Die kannte ich schon.
00:29:02: Genau!
00:29:03: Und war er vorher schon mal Regionalvorstand?
00:29:06: Ich weiß jetzt gar nicht so genau, aber er war schon in einigen Leitungspositionen in der Sozialbranche und wir haben uns dann sehr gut ergänzt.
00:29:14: Ja okay.
00:29:17: Du hattest ja schon gesagt, der Verband war damals nicht so groß.
00:29:20: Wann genau warst du dann Vorstand?
00:29:22: In welchem Jahr?
00:29:26: Als Vorstand.
00:29:26: Ja, genau.
00:29:28: Und jetzt muss ich schmuelen... ...zweitausend acht wurdest du ja dann zusätzlich Vorstand im Potsdam mit dem Mark Fleming.
00:29:37: Zwei tausend sieben war vermutlich Brandwurg Nordwest auch schon Mühchen größer und jetzt kamen Potsdamm dazu also erst mal was war das für eine Rahmesituation?
00:29:48: Wie handelt man das?
00:29:51: Oh, das war ne wirklich
00:29:53: spannende
00:29:54: Zeit!
00:29:55: Ich bin Nach vierzehn Tagen Urlaub in Brandenburg an der Havel wieder in die Geschäftsstelle gekommen, hatte zehn Unterschriftenmappen gefühlt und ganz viel zu tun um er wieder den Überblick zu verschaffen.
00:30:09: Und dann rief mein Chef an und sagte Herr Bost kommen Sie mal nach Berlin die Landesgeschäftsstelle?
00:30:17: Und dann bin ich nach Berlin gefahren und dann haben sie mir gesagt, am Mittwoch stellen wir Sie in Potsdam-Mittelmark Fleming vor als kommissarischen Regionalvorstand.
00:30:29: Das war schon spannend!
00:30:32: Ich habe nie so viel nach Potsdam geguckt, weil ich hatte mit meinem Verband war ja ausreichend zu tun.
00:30:37: Ich wollte noch ein bisschen was entwickeln und dann habe ich aber eine ziemlich klare Vorgabe gekriegt dass sich dort mir einen Überblick so schnell wie möglich einen Überblick verschaffen soll und die Geschäfte dort übernehmen soll.
00:30:48: Und dann überlegt man schon zwei Tage, wie mache ich das am besten?
00:30:51: Wenn man irgendwo als Fremder hinkommt und soll sofort die Führungsverantwortung übernehmen Und dann saß ich auch genau in dem Raum an einem Mittwochmorgen, acht Uhr und hier saßen alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle.
00:31:08: Der Landesvorstand hat dann sozusagen es verkündet, dass Herr Boost jetzt der kommissarische Vorstand ist.
00:31:14: und dann wird das Zeitfenster plötzlich was man hat, dass das schmilzt dann ganz schnell zusammen.
00:31:25: Alles was die, was an Post hier reinkommt, sich angucken will.
00:31:28: Das war in Brandenburg eine Hafe nicht mehr so.
00:31:30: da hat man das schon vorselektiert.
00:31:31: ich habe noch das Wichtige bekommen aber muss ja wissen wie ein Verband tickt ganz viele Mitarbeiter Gespräche geführt um einfach zu verstehen wer hat welche Aufgaben und und und Aber die die Mitarbeitenden.
00:31:45: hier haben wir das wirklich auch Nicht schwer gemacht.
00:31:48: sie haben es mir sogar leicht gemacht und haben gesagt Das funktioniert ja eigentlich so und so.
00:31:53: Und so war das damals, jetzt ist es plötzlich anders.
00:31:56: Ja, das ist aber meine Art!
00:31:57: Dass es anders ist... ...und das hat sie nicht doll gestört, dass es anders war sondern da waren Sie auch davon überzeugt, dass das auch ein guter Führungsdienst ist.
00:32:10: Insofern habe ich mich hier schnell einarbeiten können und konnte hier schnell überblicken was so passiert neben dem was noch dazu kam weil wir haben bin Anfang November irgendwie hierhergekommen und also Anfang November, zwei Tausend Acht.
00:32:28: Und dann haben wir zum ersten Zwölften einen Pflegedienst übernommen in Lukkenwalde und zum ersten Ersten ein Rettungsdienstbereich in Bad Belzig mit ungefähr sechzig Mitarbeitenden.
00:32:42: Und das war schon spannend.
00:32:45: Das war
00:32:45: eine sehr spannende.
00:32:46: Ich glaube nicht gern!
00:32:48: Brandenburg Nordwest.
00:32:50: Wie groß war damals so die Mitarbeiterzahl?
00:32:54: Achtzig bis hundert Mitarbeiter waren das.
00:32:56: Ja, und in Potsdam dann also mit den sechzig, die dann dazu kamen mehr nur?
00:33:03: Müssen so zweihundertvierzig, zweihundertfünfzig gewesen sein ungefähr.
00:33:08: Also ist ja schon eine ordentliche Schippe mehr
00:33:09: genau.
00:33:10: Und war Potsdarm vor dir schon ne Gebraumezeit quasi führungslos oder war das ein nahtloser Übergang?
00:33:19: Das war ein fließender Wechsel.
00:33:22: Ja, okay also war das wirklich ja gut aber ist vielleicht auch nicht verkehrt und laufen nicht so viele Aufgaben auf die dann im Nachgang auch noch bearbeitet werden müssen?
00:33:31: Stimmt!
00:33:35: Wie kann man sich das vorstellen du musst ja dann wahrscheinlich örtlich einmal in Potsdam sein und einmal in Brandenburg Nordwest.
00:33:44: wie managed man sowas?
00:33:46: Das hat sich relativ schnell eingespielt, weil jeder hat Gesprächsbedarf und da sind auch diese Gespräche mit den Führungskräften die jetzt so die Fachbereichsleiter runden oder Bereichsleitern runden geworden sind.
00:34:00: Die haben sich damals so ergeben dass man mit allen Entscheidungsträgern das Verband ist im Brandenburg an der Havel und in Potsdam, dass man die regelmäßig getroffen hat Und sie wollten natürlich wissen, wann bist du im Haus?
00:34:15: Und dann war das immer so dass ich Montag und Donnerstag in Brandenburg an der Havel war.
00:34:23: Manchmal auch nur halbe Tage je nachdem weil man muss ja auch nicht nur die Geschäftsstelle bespielen sondern auch die Dienststellen da muss man ja auch trotzdem präsent sein... ...und die anderen Tage dann in Potsdam war.
00:34:33: Ich hatte damals schon mein Lebensmittelpunkt in Portsdam-Golm Und von daher war das ganz gut gelegen und das passte dann so ein bisschen.
00:34:44: Das war relativ schnell zu strukturieren, vielleicht kommt doch da meine Strukturierung, dass man eben mit den begrenzt vorhandenen zeitlichen Ressourcen dann so gut wie möglich agieren muss.
00:34:57: Ja okay!
00:34:59: Und gab es von Hünft einer Seite Unterstützung?
00:35:01: jetzt abgesehen von deinen Bereichsleitern die du so hattest?
00:35:04: Aber war jemand aus dem Landesverband da der irgendwie noch unterstützt hat oder war es das Tatsache du?
00:35:11: Also alleine kann man sowas einfach nicht bewältigen.
00:35:15: Ich hatte ganz viele Unterstützung in den Verbänden, aber ich hatte auch aus der Landesgeschäftsstelle heraus ganz viel Unterstützung.
00:35:23: Aus dem Kontrolling heraus wenn's um die Bewertung von betriebswirtschaftlichen Entwicklungen ging Wenn es auch um Personal gegen.
00:35:31: Rainer Tietze war damals Personalleiter ein ganz toller Mensch und er hat mich da wirklich sehr, sehr doll unterstützt.
00:35:41: Aber auch die Landesvorstände mit Jörg Lüssem und Herrn von Rümker waren immer dabei.
00:35:49: Da war auch der Landesverband noch nicht so groß.
00:35:51: Also ich bin selbst mit Herrn von Rümker mal zu einem Mitarbeiter, zu dem kritischen Mitarbeitergespräch gefahren hat.
00:35:57: er gesagt Herr Buster komm' ich mit da will ich dabei sein.
00:36:00: also die waren ja teilweise auch eng eingebunden und haben da alle unterstützt
00:36:06: Und gab's sowas auch?
00:36:09: untereinander der Regionalvorstände, dass die sich dann da irgendwie mal unterstützt haben?
00:36:12: Ja.
00:36:13: Also das ist auch so.
00:36:15: dieser Austausch mit den Regionalforständen – das war damals schon und wir sind ja einige Ralf Obitz, Matthias Rodolf ... Wir sind ja schon ewig lange bei den Johannitern und wir kennen uns lange und wir fragen uns natürlich aber wenn wir irgendein Thema haben, dann rufen wir uns an kennst du das?
00:36:37: Hast du das schon mal gehabt, ich habe gerade noch keine Lösung dafür oder ist es bei dir genauso.
00:36:41: Da haben wir uns damals schon ganz intensiv ausgetauscht und das machen wir heute auch genau so.
00:36:46: Ja aber das ist doch schön dann hat man da wenigstens ein bisschen naja.
00:36:51: also wenn nicht sagen man steht sonst alleine auf weiter Flur als Vorstand aber man ist schon in so einem Verband eine Sonderposition und wenn man dann nochmal jemanden hat mit dem man sich auf einer Ebene austauschen kann wahrscheinlich ganz charmant.
00:37:01: Das
00:37:02: ist ganz wichtig.
00:37:06: Wir stärken uns dann manchmal gegenseitig auch die Schulter.
00:37:12: Bei einer Jahresabschlussfeier von einem Kollegen haben wir ja auch so durch den Saal geschaut, wo die Mitarbeiter dort wunderbar feierten und ganz gelöst und gelassen waren.
00:37:24: Und da hat er mir die Hand auf die Schultern geklopft und gesagt das ist mein Dank!
00:37:31: Das trifft es gar nicht besser.
00:37:33: Ich freue mich da auch immer, wenn wir in Schäpe alle zusammen sind und dann unsere Sommervest feiern dieses Jahr die thirty-fünf Jahre – das ist schon immer bemerkenswert zu sehen weil man mal so viel wie möglich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an einem Ort sieht und mal sieht, wie toll sich dieser Verwand auch entwickelt hat.
00:37:55: Ja also das muss man ja echt sagen ich bin ja nun bei Weitem nicht so lang dabei wie du Aber immerhin bei den neuen Jahren.
00:38:02: Und das ist, allein wenn man den Raum hier anguckt, saß mir damals zu siebt hier, wenn ich mich nicht verzielt habe und mittlerweile passen wir halt nicht mehr rein.
00:38:11: Das ist schon echt... Manchmal bin ich krass.
00:38:14: Nur was mit der Anzahl der Mitarbeiter zu tun hat?
00:38:17: Ja ja!
00:38:17: Der Raum hat sich nicht verändert und die Körperfühle hat sich auch nicht verändert.
00:38:24: Genau, aber das ist schon erstaunlich.
00:38:26: Das bringt mich auf den nächsten Punkt.
00:38:28: Ich habe nämlich auch noch gelesen, dass zu der Zeit als du hier in Potsdam angefangen hast war ja nicht nur der Flägedienst also der ambulante Pflegedienst dazu kam und der Rettungsdienst sondern es gab ja auch ein Neubau-Projekt.
00:38:41: das ist so noch nicht gar bei den Juarnitern.
00:38:43: Also da hattest du wirklich eine komplett neue Aufgabe wo du dich vermutlich nicht rückversichern konntest bei jemand anderes Und zwar das Juarnita Quartier.
00:38:52: Das ist ja, also finde ich wenn man zwei Verbände leitet plus sowieso schon wachstum und dann noch so einen Batzen vor die Haustür geknallt kriegt ja schon echt eine Aufgabe.
00:39:03: War eine Aufgabe?
00:39:04: Ist immer noch eine Aufgabe Total spannend und ich bin auch dankbar dafür, dass sich vom Bauen so viel lernen durfte wie im Johanniter-Quartier.
00:39:14: Einige Erfahrungen hätte ich gerne darauf verzichtet.
00:39:16: Das geben wir ganz ehrlich zu!
00:39:20: Das können wir noch mal weiter ausführen, aber in der... In der Bauphase, es war dann auch Anfang Zwei-Tausendneuen hatten wir den ersten Spartenstich.
00:39:29: Und das ist dann schon spannend.
00:39:32: was dort so mit einem Neubau Projekt in dieser Dimension und da wurden ja auch mehrere Millionen Euro verbaut.
00:39:42: Das war schon eine echte Herausforderung gesamten Landesverband alle herausgefordert.
00:39:48: Also vom Landesvorstand, übers Kontrolling dort bis zu der operativen Ausführung und Umsetzung hier vor Ort war das schon eine spannende Zeit aber auch von gutem Unternehmen geprägt die dort am Bau unterwegs waren dass man da keine großen Herausforderungen hatte Das lief relativ gut durch die Baumaßnahme mit allen Ecken und Kanten, die es immer mal gibt.
00:40:15: Aber so dass das ganz große Disaster BER, das gab's dort nicht.
00:40:21: Und wer kam damals auf die Idee dieses Haus zu bauen?
00:40:23: Also wie ist das entstanden?
00:40:25: Das war noch meine Vorgängerin.
00:40:28: Die hatte das Projekt im Grunde entwickelt und dann beim Landes- und beim Bundesvorstand präsentiert und die haben gesagt okay Das ist einzigartig, das hatten wir noch nicht.
00:40:39: Aber die Johanniter sind eben für alle da und von daher hat das Präsidium am Ende des Tages auch gesagt okay wir stimmen dem zu und dass das Projekt kann umgesetzt werden und dass es ein erfolgreiches Projekt ist, das kann man glaube ich immer noch sagen.
00:40:56: Ja auf jeden Fall weißt du ob es Nachahmer gibt innerhalb der Johanniter?
00:41:02: In der Form glaube ich nicht, aber so ähnliche Wohnformen wurden an unterschiedlichsten Standorten auch umgesetzt und nicht immer mit dem hohen, sehr, sehr hohen qualitativen Anspruch.
00:41:14: Aber in den unterschiedlichen Segmenten wurde dann da schon Hannover oder etwas gemacht – auch im Süden von Deutschland gibt es einige Nachahmer.
00:41:23: Und
00:41:24: das
00:41:24: sind auch immer mal wieder Vorstände hier die sagen wir wollen sowas ähnliches machen ... können wir mal einfach eine Stunde plaudern und Kaffee trinken.
00:41:33: Und ihr erzählt mal so, welche Fehlsträcke da zu lauern... Welche Fehler sollten wir nicht machen?
00:41:38: Genau!
00:41:39: Das zeigt ja auch dass das Projekt immer noch so eine Leuchtkraft hat im
00:41:43: Landesverband.
00:41:44: Welche Fehle sind denn das oder welche Feilsträcken?
00:41:48: Wir haben im Nachgang mit einigen Baumängeln zu tun gehabt.
00:41:53: Die hätte man sicherlich mit einem... mit einem intensiveren Baukontrolling hätte man das umgehen können, ob man damals schon dieses Baukontroling in der Form gehabt hätte wie wir es jetzt von anderen Unternehmen sehen die wir auch bei größeren Bauprojekten mit hinzuziehen.
00:42:13: Die uns also baufachlich aber auch wirtschaftlich auf die Zahlen gucken dort unterstützen weiß ich nicht ob es das damals schon gab weil auch das hat sich enorm weiterentwickelt.
00:42:26: Aber wenn wir jetzt solch oder so eine ähnlichen Projekte anfangen, dann machen wir das nicht nur im Innenverhältnis Johann-Liter-Planer und Bauleitung.
00:42:35: Sondern da ist immer das Bauchostencontrolling und das Baufachliche Controlling immer mit dabei.
00:42:40: Und das ist jemand externes?
00:42:42: Ja okay!
00:42:45: Das kaufen wir uns dann wirklich ein weil dieses auch so spezielles Fachwissen ... Wir würden uns ja auch nicht vom Straßenbahnfahrer, der einen sehr guten Job macht wird man es auch nicht operieren lassen.
00:42:58: Sondern dafür gibt's halt Fachleute und das sind dann das baufachliche und das zahlentechnische, was andere Unternehmen beisteuern.
00:43:07: Und nun haben wir noch ein zweites Quartier in Michendorf viele Jahre später errichtet?
00:43:11: Sind das Dinge die da schon berücksichtigt werden konnten?
00:43:16: Das Quartiere in Michendoor hat eine grundsätzlich andere Voraussetzung.
00:43:22: In Potsdam ist das unser Grundstück, unser Haus.
00:43:25: Also wir hundertprozentige Eigentümer in Michendorf sind wir.
00:43:32: nicht nur bei dem Thema Wir brauchen Kitaplätze sind wir nach Michendorff gekommen da war ich mit Katharina Eingen so ziemlich jedem Ausschuss die es dort gibt wurden auch noch ganz intensiv von Hartmut Berscht der damals noch Gemeindevertreter war mit unterstützt worden.
00:43:51: In einem dieser Ausschüsse haben wir den Herrn Kuttich kennengelernt und er hat dieses Grundstück schon gekauft.
00:43:56: Und wusste, er will dort was bauen wollte aber eher eine Stadt in ihrer Einrichtung bauen.
00:44:01: Wir hatten eher das Thema Kita und dann haben wir uns das Johanniterquartier angesehen und haben die Kooperation Johanniter Quartier Pots mit dem Jugendclub und mit Schulen noch mal näher angeguckt.
00:44:16: Wir verbinden mal jung und alt.
00:44:18: Und bauen auf dem Grundstück eine Kita und dieses Service wohnen, und insofern ist das nicht unser Eigentum.
00:44:26: wir sind dort Generalmieter und machen den Konzernstehens die ambulante Pflege Tagespflege und die Kita.
00:44:34: dass dort eben Jung und Alt harmonieren in diesem Haus Manchmal am Radio höre kann ich es gar nicht nachvollziehen, dass sich das Klagen gibt weil der Nachbarschaft Nikita ist.
00:44:48: Weil die Kinder so laut sind.
00:44:51: In Michendorf ist das eher so, dass die Senioren auf dem Balkon sitzen und gucken was die Kinder da unten auf dem Spielplatz machen angenehm und schön.
00:44:59: Und wenn die dann zum Vorlesetag, dort zum Vorleisen kommen oder zusammen backen oder zusammen irgendwelche Aktionen im Haus starten, dann sind sie richtig eng verbunden.
00:45:11: Das ist das was Michendorf eben auch auszeichnest, dass Johannita Quartier sind andere Voraussetzungen.
00:45:18: Wir sind
00:45:18: nicht Eigentümer.
00:45:19: Wenn dort irgendein Baumangel ist, gehen wir an den Vermieter heran und sagen hier.
00:45:25: Stimmt!
00:45:25: Dann hat man im Nachgang einfach Okay, verstehe.
00:45:31: Also wir hatten ja schon zwei Verbände, mehrere neue Dienste, großes Neubau-Projekt.
00:45:38: also das Quartier im Potsdam ist ja wirklich riesig mit.
00:45:43: da ist ja Fahrdienst drinnen der ist der Haus Notruf drin, da ist unser Service drinnen die Tagespflege, der Konziage und die Wohnungen, die Wohneinheiten plus noch Freizeitangebote, Bibliothek und so weiter.
00:46:00: Also wirklich ein riesen Komplex.
00:46:03: Nur dass Mama die Größe in Ordnung vor Augen hat... Was hat das mit deinem privaten Leben gemacht?
00:46:10: Es gibt ja nicht nur Arbeit!
00:46:11: Und es klingt halt nach sehr viel.
00:46:14: War da noch Zeit außer für Schlaf?
00:46:18: Ja
00:46:20: auf jeden Fall muss auch sein.
00:46:22: Man braucht ja auch eine sehr gute.
00:46:26: Der guten Rückhalt zu Hause, den habe ich immer noch.
00:46:33: Und der ehemalige Amtsdirektor in Nimec, der Thomas Hemmerling hat bei seiner Verabschiedung als allererste seiner Frau gedankt und da hat er großen Beifall bekommen weil genau das braucht es auch.
00:46:50: Du brauchst halt jemanden an deiner Seite die dir den Rücken frei hält.
00:46:57: Das muss man eben haben, man kann zu Hause dann nicht noch eine Baustelle haben.
00:47:01: Obwohl wir haben da noch ein Haus umgebaut das haben wir auch noch gleichzeitig gemacht.
00:47:04: Oh wow!
00:47:06: Und ich weiß Jörg Lüssem hatte mich mal irgendwann angerufen und hat gesagt Herr Burst können wir mal sprechen?
00:47:10: Na ja Herr Lüsseme ich bin gerade auf der Baustell, ah nee das ist dann wichtiger.
00:47:14: Dann habe ich aufgelegt und habe gemerkt er denke ich jetzt bestimmt... Ich bin im Joanita-Quartier, ich war aber zuhause auf meiner Baustellen.
00:47:20: Nicht schlimm!
00:47:22: Ich hab nicht geschwindelt.
00:47:23: Genau Ja, also das ist echt eine Menge.
00:47:27: Das kriegt vermutlich auch nicht jeder gewuppt?
00:47:29: Nein es gibt.
00:47:31: jeder Regionalvorstand hat diesen Anspruch das zu wuppen und macht das so.
00:47:39: Und das ist halt der Stück weit Ehrgeiz den man hat, der nicht übertrieben sein darf sondern ein gesonderer Geiz was weiterzuentwickeln und etwas zu machen und etwas bewegen um nicht auf der Stelle zu treten.
00:47:56: Das hat man ja vorhin schon mal.
00:47:56: dieses Thema, es muss sich immer weiterentwickeln und dann hat man ein großes Aufgabengebiet und dann kommen noch solche Sachen wie Corona dazu.
00:48:09: also das war auch eine Zeit die uns alle erst mal mit vielen Fragen beschäftigt hat und wenig antworten.
00:48:18: Und wir dann innerhalb kürzester Zeit aber auch mit dem Landesvorstand, mit allen Regionalforständen.
00:48:24: Wir hatten glaube ich immer Montag, neunzehn Uhr so eine Schalte wo wir uns immer das Update geholt haben was macht ihr eigentlich?
00:48:30: wie geht es eigentlich weiter?
00:48:31: Also Krise konnten wir richtig gut und können wirklich gut.
00:48:35: Das konnte man zu Corona-Zeiten, das konnten wir zwei Tausend Fünfzehnts auf Lüchtlingshilfe.
00:48:40: da zeigt sich dann wieder die Stärke weil alle mitziehen und nicht nur die Regionalvorstände, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verbänden.
00:48:48: Also wir haben ja, weiß ich nicht, glaube ich, zwanzig oder fünfundzwanzig Testzentren hatten wir im Potsdam, die wir personell bespielt haben und das kann kein Vorstand alleine machen.
00:49:00: Und es kann nicht nur einen Bereichsleiter alleine machen, da gehören ganz viel dazu.
00:49:05: Wenn dann alle mitziehen ist natürlich toll zu sehen.
00:49:09: Man sieht man hat die richtigen Leute am richtigen Platz.
00:49:12: Ja, das war natürlich irre.
00:49:13: Weil man super viel Menschen brauchte, die das auch bespielen.
00:49:15: Genau, genau.
00:49:17: Ja, irre Zeit irgendwie.
00:49:20: Katastrophenfest?
00:49:22: Ja, braucht man's!
00:49:24: Ist man froh wenn man so durch einen normalen Alltag geht?
00:49:27: oder braucht man manchmal... Das heißt jetzt den Kick aber es ist ja doch schon eine aufregende Zeit.
00:49:33: Es gibt ja eine Bereitsleiterin, die sagt unter Druck sind wir am besten Ich brauche es nicht jeden Tag, das ist nicht so.
00:49:43: Es macht Spaß!
00:49:45: Man muss neugierig sein und neugirig bleiben und dann kann man glaube ich auch den Job gut bewältigen.
00:49:53: Das ist nicht nur ein Job, sondern eine Aufgabe.
00:49:56: Und man muss ja auch davon mal distanzieren können und lösen können um sich zurückzulehnen und zu überlegen Wo wollen wir denn eigentlich in drei, vier, fünf Jahren sein?
00:50:09: Welche Ziele haben wir denn bis dorthin.
00:50:11: Was müssen wir anpassen damit wir dann immer noch den Anforderungen gerecht werden?
00:50:17: und man braucht auch die Mitarbeiter diese Gedanken und diese Ideen, die man hat mitverfolgen
00:50:27: und
00:50:27: die das mitnehmen und die dann die Freiräume haben das auch mitzugestalten.
00:50:32: ja Jetzt muss ich mal fragen, nach so vielen Jahren hast du noch Wachstumslust?
00:50:39: Klar.
00:50:39: Sonst hätten wir den Fahrdienst in Ludwigs Felde nicht aufgebaut.
00:50:42: Stimmt!
00:50:42: Also da habe ich immer noch Lust dazu weil das auch eine imaginäre Aufgabe von uns ist.
00:50:49: Fahrdienste gehört mit dazu.
00:50:55: Wir haben gerade noch eine Ausschreibung gelaufen und es geht um die einheitliche... Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber, das sind so Beratungsleistungen.
00:51:05: Das ist jetzt nicht unbedingt der Johanniter Unfallhilfe zuzuordnen.
00:51:10: oder auch dass das Haus der Kinder... Das ist einfach unsere DNA, das gehört einfach mit dazu und würde ich schon noch gerne das eine oder andere realisieren um jeden Fall.
00:51:26: blockt bei mir direkt eine andere Frage auf, einfach weil es bei mir privat auch gerade immer so im Hinterkopf ist.
00:51:31: Jetzt gibt's ja auch immer mal Veränderungen also politische Veränderung die mit Finanzierungen zusammenhängen von der wir ja irgendwie auch ein Stück weit abhängig sind und Fahrdienst beispielsweise übernimmt viele Schulfahrten für Kinder mit Beeinträchtigung.
00:51:47: haben wir Wie wie wegt man da ab?
00:51:52: Also, man muss ja wahrscheinlich immer so ein Stück weit dieses politische Geschehen im Hinterkopf haben und gucken.
00:51:57: In Anführungsstrichen macht es jetzt Sinn ist es für uns.
00:52:01: Ja, lukrativ klingt falsch.
00:52:02: aber kann ein neuer Dienst überleben wenn wir den jetzt ins Leben rufen oder nicht?
00:52:07: also das sind ja immer immer an diese Veränderungen geknüpft sinkende Kinderzahlen.
00:52:14: Das eine sind ja politische Entwicklungen und das andere Entwicklungen, wenn jetzt gerade die Kinderzahlen ansprichst.
00:52:23: Die sinken denn das hat sicherlich auch manchmal politische Ursachen.
00:52:26: aber dass ist jetzt so eine Entwicklung der Gesellschaft, dass wir jetzt ja so eine Talsole haben, die auch aus unterschiedlichsten Gründen nachvollziehbar ist und auch ein Stück weit zu erwarten war nicht in der Ausprägung aber auch so ein Stück weiter zu erwarteten war.
00:52:43: mit der politischen Meinung.
00:52:48: Wir sind mit unseren Mitarbeitenden, sind wir auch so ein Spiegelbild der Gesellschaft.
00:52:52: Mit vierhundertsechzig Mitarbeitern in den drei Gebietskörperschaften und da müssen wir uns schon die Herausforderung stellen.
00:53:05: Die politischen Veränderungen was sich mit Reformen die jetzt anstehen, die in aller Munde sind dass es einen Sommer-Einherbst der Reformen wird das können wir nicht vorhersagen.
00:53:17: Wir können nur so ein Gefühl dafür entwickeln und auf Referenten Entwürfe versuchen, Einfluss zu nehmen.
00:53:25: Und das machen wir auch.
00:53:26: Es gibt ja gar dieses GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz wo ganz viel drin steht, wo wir sagen dann unbedingt aber mal gestern noch einmal in einer Stadtverwaltung in Potsdam und haben dort mit Landtagsabgeordneten gesprochen die kann man das kann man bedingt beeinflussen.
00:53:44: da müssen wir uns der Herausforderung stellen.
00:53:46: Ich glaube nicht, dass in das Sozialsystem so grundlegend eingegriffen wird.
00:53:51: Dass alle unsere Dienstleistungen gefährdet sind.
00:53:54: Das kann ich mir nicht vorstellen.
00:53:55: Aber wir müssen damit rechnen, dass es an der einen oder anderen Stelle der Rotstift angesetzt wird und dass es dort weniger Aufträge geben kann.
00:54:04: und den Herausforderungen müssen wir uns dann stellen.
00:54:07: Wir müssen's jetzt im Hinterkopf haben keine Frage aber.
00:54:09: ... dann etwas umzusetzen und zu verändern, nun anzupassen.
00:54:14: Das können wir erst machen wenn das wirklich Spruchreife
00:54:17: ist.
00:54:17: Und das ist auch noch ganz wichtig... ...das war aber schon so eine Maßgabe die haben wir vor... ...dann haben wir mit den Leserhunden angefangen.
00:54:25: Das ist auf fünf, sechs Jahre mindestens her vielleicht sogar noch länger.
00:54:30: Ich hätte jetzt auch so achtzehn, neunzig sagen vielleicht?
00:54:31: Ja,
00:54:31: vielleicht ist es auch noch vor Corona.
00:54:33: Klar, vor Corona war das klar.
00:54:34: Also da habe ich immer gesagt Wir brauchen auch eine Idee, wie wir das dauerhaft finanzieren wollen.
00:54:41: Wir können es nicht nur über Spenden und Fördermittel machen.
00:54:44: Wir brauchen ein Finanzierungskonzept dazu, dass zumindest unsere laufenden Kosten gegenüber den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gedeckt
00:54:51: sind.".
00:54:52: Und ähnlich ist es mit freiwilligen Leistungen der Städte und Gemeinden.
00:54:57: Weil die werden jetzt alle gestrichen, wir sehen ja Jugendklubs und so wichtig wie sie sind aber es fällt jetzt weg.
00:55:06: Da sind wir immer sehr vorsichtig gewesen haben gesagt das müssen wir uns genau angucken ob wir dieses in dieses Geschäftsfeld einsteigen weil es ist nur eine freiwillige Leistung.
00:55:15: und jetzt haben wir eben das Thema dass diese freiwillig Leistung spätestens jetzt wo ja alle Kassen leer sind gestrichen werden.
00:55:23: Aber wir haben jetzt keine Dienste, die darauf berufen vermutlich?
00:55:26: Nein!
00:55:28: Also freiwillige Leistungen... Ne, haben wir jetzt gerade so nicht.
00:55:35: Okay aber ist ja trotzdem etwas das irgendwie im Hinterkopf mit rum warbern muss?
00:55:44: Ja klar dass das muss man immer noch mit bedenken, dass es dazu Veränderung kommen kann Und wir sehen es ja gerade.
00:55:50: Bestes Beispiel ist die das Bauvorhaben in Nimec, wo wir eigentlich eine Kita und ein Hort bauen sollten mit einer Kapazität von dreihundert, etwas über dreieinhalb Plätzen, dreienhalb sechs Plätzen.
00:56:03: Und jetzt nachdem wir angefangen haben zu bauen der Kita Bedarfsplan neu geschrieben wird und man nur noch von ca.
00:56:09: hundert Kindern ausgeht, die dort nur noch eine Kita kein Hort mehr braucht.
00:56:14: Und das sind so erste Auswirkungen, die wir sehen.
00:56:16: Die uns direkt betreffen und wo man dann auch im Innenverhältnis mit dem eigentlichen Auftraggeber mit der Stadt Niemek doch schon echte Herausforderung hat weil da geht es dann doch schon um Auswirkung, die sich ja über den Abschreibungszeitraum eines Objektes erstrecken und das sind ja thirty Jahre wenigstens.
00:56:35: Ja vor allen Dingen die Bauphase hat ja schon begonnen.
00:56:38: Das muss ich auch sagen.
00:56:39: also da sind ja schon erste Schritte passiert.
00:56:41: Also wenn jetzt der Bedarf gesenkt wird, wie macht man da weiter?
00:56:45: Das Haus wurde ja geplant auf dreieinhalb Kinder.
00:56:48: Wir wollten den zwei Bauabschnitten bauen und wir haben bis jetzt nur den ersten Bauabschnitt und der zweite wird schon gekänzelt sozusagen also der Hort wird gar nicht erst gebaut denn er wären dann hundertsiebzig Plätze in etwa drin gewesen.
00:57:01: Jetzt können wir die die Kubatur des Baukörpers noch anpassen und das sind wir gerade in dem Planungsschritten Und müssen das dann versuchen, so gut wie möglich umzusetzen?
00:57:11: Das ist denn nur noch für hundert Kinder.
00:57:13: Ja.
00:57:14: Aber ja auch ungünstig.
00:57:17: Spannend!
00:57:18: Zumindest spannend.
00:57:20: So ich mach mal nochmal ganz kurz einen Schritt zurück.
00:57:22: du warst ja sehr lange wie gesagt Vorstand von zwei Regionalverbänden.
00:57:28: Wir haben jetzt schon ein bisschen weiter gespult.
00:57:30: Das warst du aber nicht für immer und irgendwann hast Du Brandenburg Nordwest abgegeben.
00:57:38: Wie lange warst du Vorstand und wie kam es dann zu der Veränderung?
00:57:41: Das
00:57:44: hat sich abgebildet mit einem Ausbau der Dienstleistungen in beiden Bereichen.
00:57:50: Das Johanniterquartier, das ist eigentlich nochmal so ein separater Regionalverband gewesen damals weil eben auch die Tagespflege, du hast gesagt ja Pflegedienst, der Fahrdienst, dann das eigentliche Vermietungsgeschäft dort mit an den Start ging.
00:58:07: Und dann habe ich in den jährlichen Gesprächen mit dem Landesvorschläge auch gesagt, wir müssen jetzt mal drüber nachdenken wie wir das zukünftig strukturieren wollen.
00:58:17: Da gab es dann mehrere Überlegungen, will man zwei Regionalforstände platzieren die sich über das ganze Territorium beider Regionalverbände die Aufgaben teilen also einer macht Pflege und der andere macht Rettungsdienst, Fahrdienst
00:58:33: usw.,
00:58:33: dass man so ein bisschen aufteilt eine Geschäftsverteilung oder ob man eben beide Regionalverbände wieder voneinander loslöst.
00:58:43: Denn über die über vier, fünf Jahre wachsen die Verbände auch so ein bisschen zusammen.
00:58:48: das ist ganz automatisch dass sowas passiert.
00:58:51: ja dann hat hier ne Bianca Scherer auch mal den Haushaltsplan für Brandenburg an der Havel mitgemacht weil dort in Krankenstand war.
00:58:58: und wenn man Lösungen sucht dann dann ist das manchmal auch die Lösung dass man das aber dann wieder trennen muss.
00:59:04: Und dann haben wir in einem Haushaltsplan, ich weiß gar nicht mehr, in welchem Jahr das war.
00:59:08: Haben wir das erste Mal so einen zusätzlichen Regionalvorstand mit Kosten auch beplant.
00:59:15: und dann gab es eben hier ein paar Weiterentwicklungen im Potsdam.
00:59:21: Dann war irgendwann die Frage wie bei einem Heiratsantrag.
00:59:26: Was macht man jetzt?
00:59:28: Im Brandenburg an der Havel ist man groß geworden.
00:59:30: Das ist eigentlich so.
00:59:31: der Heimatverband Potsdam und Umgebung, Johannieter hatten im Potsam kein richtiges Gesicht.
00:59:38: Und ich habe mir gesagt wir brauchen noch in der Landeshauptstadt ein Gesicht als Johannieta.
00:59:43: Das entwickelte sich jetzt mit dem Fahrdienst, Begedienste, Johanniterquartier und dann musste ich eine Entscheidung treffen und die war nicht einfach.
00:59:53: Da habe ich lange drauf rumgekaut und habe lange überlegt wie ich das mache.
00:59:58: Dann hatte für mich eine Entscheidung auf der Basis, wo sind die größten Herausforderungen und die größte Entwicklungsmöglichkeiten?
01:00:08: Und die habe ich in PMF gesehen.
01:00:12: Es dürfen die Brandenburger nicht raus.
01:00:15: Und als ich das dann insbesondere der sehr geschätzten Pflegedienstleitung in Brandenburg sagen musste ... Das war schon kein schönes Gefühl.
01:00:26: Also das sind so Gespräche Wenn man regional vorstand wird, denkt man nicht daran dass man mal solche Gespräche auch führen muss.
01:00:33: und das sind auch keine Gespräche wo man sich darauf freut in die man gerne macht aber sie gehören mit dazu.
01:00:38: Und dann ist die Entscheidung ihm so gefallen...
01:00:43: Jetzt bist du hier!
01:00:46: Aber Du hast es quasi ein Stück weit mit selber angeschoben dass zumindest die Trennung wieder vollzogen wird?
01:00:51: Das
01:00:52: war ja die einzig logische Konsequenz das zu machen weil Das tut den Johannitern im Gesamten nicht gut, wenn man da permanent mit mit Hundertzwanzig durch die Gegend fährt.
01:01:03: Also also hundertzwantig Prozent, nicht mit hundert zwanzig kamen.
01:01:09: Und die Aufgaben einfach zu viel werden?
01:01:12: Weil dann dann macht man das auch nicht mehr in der entsprechenden Qualität die Arbeit zu machen und bevor dass dann irgendwelche Auswirkungen hat Dann ist es einfach nur fair und ordentlich dem Landesvorstand gegenüber zu sagen
01:01:27: Wir
01:01:28: können so weitermachen, aber das hat Konsequenzen.
01:01:30: Möglicherweise auch negative Konseqenzen oder wir haben eine Lösung dazu und die heißt dann halt, wir trennen die Verbände oder machen eine Doppelbetätzung wie?
01:01:39: Das ist ja ohnehin ein Thema sich neue Sachen quasi aneignen.
01:01:44: also na klar damals Fahrdienst und Rettungsdienst war es sowieso versiert Fliege ... wurdest du gut eingearbeitet, jetzt haben wir aber eben wie du schon sagst das Haus der Kinder.
01:01:56: Haus der Jugend, Kitas... Social Media.
01:02:01: Recruiting und und und also da sind ja tausend Sachen dazugekommen!
01:02:05: Wie macht man das?
01:02:06: Dass man sich selber oder muss man sich das alles selber beibringen?
01:02:10: Oder wie kriegst du Wissen über die Dinge, die du da so verwalten und leiten musst?
01:02:17: Mach es ja nicht alleine, aber du musst ja wie du gesagt hast überall so ein Stück weit drin sein.
01:02:24: Wie mache ich das eigentlich?
01:02:25: Das
01:02:25: ist Learning by Doing.
01:02:31: Wenn ihr mir eine Ausbildungskampagne, also der Bereich Social Media, eine Ausbildungskampagne vorstellt und mir fünf Eiken an die Wand werft, wovon ich drei nicht verstehe, dann frage ich einfach nach.
01:02:43: Weil
01:02:43: es ja nicht doof zu fragen.
01:02:46: Man kann ja nur schlauer werden dadurch!
01:02:48: Und das mache ich bei euch im Bereich genauso wie ich, dass bei ... Anja Höfer mit der hatte ich gerade eine Rücksprache.
01:02:57: Bei Fundraising ist auch total anders.
01:03:01: Die Menschen die dort agieren sind Fundraiser.
01:03:03: Die sind richtig gut aber sie nehmen es auch anders.
01:03:05: Beim Recruiting ist das genau so.
01:03:07: Hatten wir vorhin schon mal ... Wie sprechen wir Unternehmen richtig gut an?
01:03:14: Da frage ich ihm doch warum machen wir das eigentlich so?
01:03:18: Und es zieht sich dann über das Haus der Kinder, wo ich Olli Brückner frage.
01:03:23: Wenn ich sehr, sehr beeindruckt aus diesem Haus der Jugend oder aus der Kinder in Völkentreu herausgehe, wenn dort acht Kinder in diesem Haus sind die alle den Familien entnommen wurden und dort ein besseres Zuhause finden?
01:03:41: Da sind wir schon sehr sehr beeindruckt oder gehe auch sehr, Was ihr dort tagtäglich leistet, das erzeugt nicht nur Gänsehaut.
01:03:51: Wir merken dann auch dass wir in solchen Einrichtungen besonders auf unsere Mitarbeiter achten.
01:03:57: Dass die eben auch ihr Ventil haben wo sie diese Eindrücke verarbeiten können und diese offenen Augen müssen wir auch immer haben.
01:04:07: Das muss ich ja mal jetzt hier so am Rande sagen.
01:04:09: den Eindruck habe ich aber Olli gefühlt nie.
01:04:12: also der wirkt ja immer Komplett entspannt.
01:04:16: und ja, das ist halt so.
01:04:17: Und dann machen wir das so... Wir hört dazu!
01:04:21: Der hat eine Grundruhe in sich?
01:04:23: Ja voll.
01:04:25: Und diese Grundruh weißt du wer die auch hat?
01:04:27: Nee weiß ich nicht.
01:04:28: Gordon Schulz.
01:04:30: Ich hab manchmal gesagt Gordon mit deiner Grundruhr bringst Du mich in den Wahnsinn.
01:04:38: Ganz ruhig, das schaffen wir schon.
01:04:40: Das machen wir.
01:04:40: Genau.
01:04:41: Und Olli ist da auch so Kein Problem, da sprechen wir mit dem Jugendamt das Krieg.
01:04:47: Ja genau, ja stimmt Gordon ist auch so Aber es ist super die sehen keine Probleme.
01:04:53: Es ist auch schön Die sind so gut in ihrem Bereich drin dass sie das einfach machen.
01:04:58: aber die Frage ist wie Sie das verarbeiten und die haben jetzt nicht halt auch ein Ventil Da bin ich mir ganz sicher, aber muss man doch fragen.
01:05:06: Nächsten Podcast
01:05:07: Ich hatte Olli schon im Podcast, habe ihn nicht gefragt, musste wohl mit Gordon mal sprechen Genau.
01:05:14: So, jetzt warst du seit ... Oh, jetzt muss ich überlegen.
01:05:18: Seit wann bist du nur im Einverband tätig?
01:05:20: Das hab' ich mir gar nicht aufgehört.
01:05:21: Ich
01:05:22: glaub', ich habe vier oder fünf Jahre die Verbände gemeinsam geführt.
01:05:25: In dem Jahr zwei Tausend acht, da muß es drei, zehn, vierzehn irgendwie so gewesen sein.
01:05:29: Okay.
01:05:29: Hab' ich mich nicht genau gemerkt.
01:05:32: Müsste ich nachgucken!
01:05:33: Ja, könnte schon sein.
01:05:35: Weiß ich nicht... Also, ich weiß auf jeden Fall Der Verband wächst ja, deine Aufgaben wachsen und wir haben uns vor fünf Jahren schon mal unterhalten.
01:05:42: Da haben wir eine Dokumentation gedreht.
01:05:44: Ich
01:05:46: sah vor kurzem ein Ausschnitt.
01:05:50: Und damals hast du gesagt dass du immer mal probiert hast auch an einem Rettungsdienst Sanitätsdienst wie auch immer so teilzunehmen das mit abzubilden.
01:06:01: ich vermute dass der verband mittlerweile so groß ist dass es nicht mehr möglich ist aber Wie wir sehr juckt es in den Fingern, das doch mal wieder zu machen?
01:06:11: Immer noch ganz doll.
01:06:12: Also dass es so einem Sanitätsdienst mit unterwegs zu sein ist schon spannend.
01:06:18: Das ist schon schön beim Firmlauf am neuen Garten oder nicht am neuen garten Am Neuen Pallee oder wenn ich's beim Handball sehe auch wenn ich ein Kitas bin ja Wenn da Kinder angeflitzt kommen das nehme ich auch mal auf den Arm und Mach mal Spaß mit den Kindern, versuchen Spaß zu machen.
01:06:38: Und das ist schon schön!
01:06:40: Da juckt es immer wieder in den Fingern und ich habe mit Sven Schmidt ein Commitment, dass sich im diesem Jahr noch alle Nachprüfungen machen möchte, dass ich als Rettungssanitäter wieder agieren könnte
01:06:53: oder
01:06:55: nicht will.
01:06:58: um dann mal auch in Sanitätsdiensten wieder gut ausgebildet zu sein und dort auf dem aktuellen Wissensstand zu sein.
01:07:06: Das passt ja dann zu dem Ausschnitt mit Vorstand aus dem Rittungsdienst, sehe da schon eine neue Serie anstehen?
01:07:15: Ja weil das ist ja Tatsache was... Und ich glaube dass macht dich vielleicht auch ein Stück weit aus, dass man diese Wurzeln behält und versucht zumindest in der Tätigkeit selber zu bleiben?
01:07:29: Das ist auch ganz wichtig, um die Mitarbeiter zu verstehen.
01:07:32: Ja genau!
01:07:33: Wenn man auch mal in der Kita einen Tag mitgearbeitet hat, wenn man im Fahrdienst mal mitge arbeitet...wenn man weiß wie ist das, wenn eine Pflegekraft früh um fünf Uhr fünfundvierzig die Dienststelle aufschließt sich die Schlüssel nimmt und alle Unterlagen und dann ins Auto steigt und von den ersten zwei, drei vier Patienten noch stauffrei und stressfrei anfahren kann.
01:07:59: Und wenn es dann in die in die Raschauer reingeht, dann geht die Parkplatzure los, sondern wird stressig, dann wird's turbulent.
01:08:06: also auch zu verstehen warum das so ist.
01:08:08: Dann versteht man manchmal auch, warum dieses Auto ein Kratzer hat?
01:08:12: Ich finde nicht schön dass es einen Kratze hat ja überhaupt nicht.
01:08:14: aber man versteht so ein bisschen die Dienstleistung was da dahinter ist Wenn ich sehe, wie viele Kilometer im Fahrdienst gefahren werden.
01:08:24: Wie viel Touren die in den Pflegediensten gefahren wären?
01:08:27: Da kann nicht immer nur alles gut gehen.
01:08:29: Da gibt es eben auch mal das was passiert.
01:08:32: Das ist nicht schön.
01:08:32: wir versuchen das immer wieder zu verhindern.
01:08:34: aber was kann denn passieren?
01:08:36: und auch dieses Verständnis muss man muss man mitbringen.
01:08:39: Ja habe ich gerade erst gehört die kriegen ja auch Versicherheitstraining.
01:08:43: Genau
01:08:43: Pflegekräfte ist schon ein ganz gutes Mittel um da zumindest sicher durch die Stadt zu kommen.
01:08:50: Alle die mit Fahrzeugen unterwegs sind bekommen das ja im Rettungsdienst genauso, dass sie mit den Rettungswagen Versicherheitstraining in Linde machen.
01:09:01: Auch die Motorradstaffel macht jetzt wieder ein Versicherheitstraining in Linne zusammen mit der Motorrad-Staffel vom Landkreis Potsdam Mittelmark in der Pflege und auch im Fahrdienst.
01:09:11: Die bekommen regelmäßig eine Versicherheiztraining.
01:09:15: Also Versicherheitstraining nur im Sinne von, wie kann ich schnell um die Kurve und wie mache ich das sicher?
01:09:19: Sondern auch einparken.
01:09:20: Dass das vorwärts-rückwärtes einparkend ist, dass mitgeübt wird weil da entstehen ja die meisten Bagatelle
01:09:27: schäden.
01:09:27: Ja.
01:09:28: Machst du auch eins?
01:09:29: Ich meine, du bist auf Ihrem Auto unterwegs!
01:09:30: Ja, wir haben ... Vor anderthalb Jahren haben wir in Versichheitstrainigen Großdeln gemacht im Rahmen einer Regionalvorstandstagung.
01:09:39: Das war... Auch spannend.
01:09:43: Kein Scheich nicht mitbekommen, schade!
01:09:46: Aber macht ja Sinn.
01:09:46: ihr fahrt sehr viel durch die Gegend.
01:09:48: Also bedingt durch die großen Flächen, die man abdecken muss, muss man für im Auto sitzen.
01:09:53: Das ist halt unser zweites Büro irgendwie und wir brauchen eine gute Freisprechanlage.
01:10:00: Da ist es auch wichtig dass man dann weiß wie reagiert sein Fahrzeug mal in Ausnahmesituationen.
01:10:08: Nicht das die jetzt, dass wir die jedes Mal herbeiführen.
01:10:10: Aber wenn man die physikalischen Grenzen eines Fahrzeuges kennt, weiß man auch wie man sie nicht erreicht.
01:10:17: Ja ja das stimmt wohl.
01:10:21: Du bist jemand, hatten wir schon gesagt also beziehungsweise haben mehrere Menschen schon über dich gesagt der seinen Mitarbeitern Raum zum gestalten gibt.
01:10:29: ist das etwas dass du abgesehen als Also du hast ja gesagt, du hattest deinen cholerischen Chef und du machst das quasi anders.
01:10:36: Aber ist es etwas, dass du selber auch erfährst durch den Landesvorstand?
01:10:41: Wie frei bist du in deinem Entscheidend machen und tun oder gibt es viel Rücksprachen und Freigaben?
01:10:52: Ich glaube, bei dem Regionalvorständen ist es unterschiedlich.
01:10:55: Wir kennen uns aber David Kreuziger und Götz Georg von Randor als Landesvorstände in Berlin-Brandenburg.
01:11:02: Ich kenne zumindest David Kreuziger seit zweitausend ungefähr, wo er auch im Rettungsdienst in Brandenburg an der Havel tätig war und da haben wir uns kennengelernt und schätzen gelernt.
01:11:13: Und er hat mich dann irgendwann mal überholt
01:11:16: und
01:11:17: in die Landesgeschäftsstelle gewechselt als ... Leiter-Einsatzdienste, glaube ich, ist das und hat sich dann dort weiterentwickelt.
01:11:26: Ist ein Landesvorstand geworden?
01:11:28: Daher kennen wir uns sehr lange haben schon immer ein sehr gutes Verhältnis Und da baut sie natürlich auch Vertrauen auf wenn man so viele Jahre miteinander arbeitet der weiß genau Wenn wir etwas Neues anfangen Dann planen wir das vor und kommen dann auf ihn drauf zu und sagen So dass es hier unsere Idee da wollen wir jetzt einen Plan draus machen.
01:11:52: mit dem und dem Ziel.
01:11:52: verfolgen wir diesen Plan, regst du das mit.
01:11:56: Und da gab es den und Plänen an die wird Kreuzgeherrangetreten sind nie ein Nein sondern auch kritische Hinterfragungen.
01:12:09: habe dann das gedacht, hab' dann das gedacht und dann wird ein Projekt gegründet und dann gibt's das Kontrolling, die wirtschaftlichen Kennzeichen führen ja immer mit dazu Und dann wird das Projekt umgesetzt.
01:12:22: Manchmal sagt man auch, wir müssen jetzt hier ... ... das Projekt stoppen und müssen es beenden.
01:12:29: Da gibt es Übernahme von Pflegediensten zum Beispiel, wo man dann sagt, das Risiko, dass jetzt zu kaufen ist zu groß muss, den und den gründen.
01:12:37: Dann beendet man noch so ein Projekt aber ... Das ist ja selten!
01:12:41: Ja okay... Man lebt das ja vor?
01:12:46: Du belebstest deinen Bereichsleitungen vor.
01:12:48: Hast du den Eindruck, sie selber arbeiten auch so?
01:12:52: Das ist mein Wunsch.
01:12:53: Ja.
01:12:54: Aber du weißt es nicht
01:12:55: konkret... Man bekommt das immer mal mit wie Sie mit Ihren Mitarbeitenden agieren und ich werbe immer darum, nicht nur in den Zielvereinbarungs- und Jahresgesprächen, dass sie auch so zu machen, möglichst viel auch von seinen Mitarbeitenden wissen muss, um auf bestimmte Sachen, ob das jetzt dienstlich oder privat ist, reagieren zu können und dass dann auch im Gesamtkontext des Verbandes zu platzieren.
01:13:29: Jetzt nicht falsch verstehen aber wenn ich weiß, dass ein Bereichsteuer eine Fachbereichsleitung in einer familiären Krise ist wie immer die geprägt ist ... was die Ursache ist, dann kann man schon sagen ... ... Liebesfandresing, lieber Social-Media-Bereich.
01:13:49: Macht mal in dem Bereich jetzt nicht so viel.
01:13:53: Das ist einfach zum Schutz derer.
01:13:55: Wenn ich das weiß, kann man sowas regeln und steuern.
01:13:57: Es ist sehr schnell gemacht.
01:14:00: Und wenn man es aber nicht weiß, ... ... dann kann das eben passieren dass diese Person noch mehr überfordert wird.
01:14:06: Wenn da noch zwei oder drei Projekte dazukommen wir machen noch den Dreh... das versuche ich damit zu umgehen.
01:14:14: und die meisten Bereichs- und Fachbereichsleiter, mit denen habe ich eben so ein sehr gutes Verhältnis.
01:14:21: Das hat auch lange gedauert bis man diese Menschen ins Boot geholt hat, wo möglich auch so denken wie man selber und dann kann man natürlich auch seine eigene Philosophie viel besser im Regionalverband platzieren als wenn es anders wäre.
01:14:40: Das sind ja dann durchaus auch mal kritische Momente, die man da durchschiffen muss.
01:14:45: So würde ich es mal sagen.
01:14:47: Muss ja nicht immer die Bereichsleitung kann ja auch im Team eine Person sein, die aber vielleicht was trägt, was andere nicht tragen können.
01:14:54: Gibt's ja verschiedene Sachen?
01:14:56: Wie weit bist du denn darin wenn du so etwas merkst?
01:14:58: also gibt es da Momente wo du sehr intensiv so ne Situation begleitest oder wird das eher von den Bereichsleitungen dann geregelt.
01:15:07: Wenn jetzt die Bereitsleitung mit einer
01:15:10: Fachbereitsleitungen
01:15:11: so ein Thema haben, das kommt immer darauf an wie intensiv der Bereichsleiter es haben möchte.
01:15:16: Ob man dort intensiver mit agiert oder ob der Bereichssleiter sagt ich regel das noch selber wenn ich deine Hilfe brauche komme ich auf dich zu ja oder Ich sehe dass eben mal aus dem Ruder laufen und sage ihr habt jetzt hier mehrere Commitments getroffen Die wurden alle von der betroffenen Person nicht eingehalten.
01:15:37: Jetzt
01:15:39: werfen
01:15:39: wir mal einen Blick ins Organigramm.
01:15:41: Und
01:15:42: jetzt
01:15:43: müssen wir eine Entscheidung treffen.
01:15:46: Begründe das dann aber auch, warum wir die Entscheidungen so und so treffen müssen?
01:15:49: Und versuche mit guten Argumenten den Bereichsleiter davon zu gehen.
01:15:54: Also es ist schon was wo du dann... Ich meine klar, es ist ja nun mal deine Stelle.
01:15:59: Die ist nicht nur immer ich mache das alles toll.
01:16:02: also nicht falsch verstehen sondern man hat ja Situationen die auch mal doof sind.
01:16:07: Die muss man sich dann wahrscheinlich stellen und dann wird es einfach mal professionell.
01:16:11: Und da muss man da wahrscheinlich
01:16:14: so
01:16:14: einen Zwitsch machen?
01:16:15: Ja,
01:16:15: genau.
01:16:17: So wie ich das einfordere, könnt auch mal sagen, Reif, das sehe ich nicht so.
01:16:22: Das ist nicht der beste Weg aus den und dem Gründen.
01:16:26: Und so kann ich aber auch auf die Bereiche noch auf die Fachpreisleiter zugehen und sagen, die Entwicklung ist nicht gut aus denen und den Gründen und das müssen wir korrigieren.
01:16:33: Da müssen wir nachjustieren Und ich hab das jetzt noch nicht erlebt, dass jemand gesagt hat, ne.
01:16:38: Bleib
01:16:39: da jetzt dabei!
01:16:41: Sondern dass man das auf einer guten menschlichen Ebene regelt.
01:16:46: Du hast da vollkommen recht, das ist ein nicht immer schöner Gespräch und dann muss man eben doch manchmal sich durchsetzen.
01:16:51: aber das ist eben mit dem Namen Vorstand auch nur bisschen
01:16:56: begründet.
01:16:56: Ja ja, Logo.
01:16:59: Also weil es mir gerade im Kopf so rein schwört... darfst du dann gerne sagen, ob was reinlebt.
01:17:08: Jetzt hat man ja mal Situationen... Man kennt vielleicht so eine persönliche Situation von den Mitarbeitenden und man weiß dass die vermutlich nicht schön ist und leidet.
01:17:17: aber irgendwo ist ja vermutlich auch mal Schluss.
01:17:20: Du siehst den Verband und musst ja sagen das tut dem Verband jetzt nicht mehr gut und dann macht man vielleicht einen Cut.
01:17:27: Passiert ja!
01:17:28: Ist ja durchaus langweilig.
01:17:31: Was macht das mit einem als Vorstand?
01:17:33: Also du bist ja Mensch, aber du bist auch Vorstand.
01:17:36: Nimmst du das mit oder kannst du dich bei so was gut abgrenzen dann?
01:17:39: Du hast es definitiv sehr viel häufiger als andere Menschen bei uns im Verband.
01:17:45: Mit den Jahren wird das Fell dicker und ich hinterfrage trotzdem immer ist das Fell nicht zu dick geworden dass man bestimmte Sachen nicht mehr an sich ranlässt.
01:17:58: Manchmal braucht man das so ein dickes Fell und manchmal muss man es einfach hinterfragen, wieso, weshalb, warum.
01:18:03: Und bei solchen Sachen und mir fällt da eine Leitung ein in einem Dienst ohne jetzt den Ort und den Namen zu sein Wir mussten uns voneinander trennen.
01:18:17: wir sind dem Weg viele Jahre gemeinsam gegangen aber dann gab es Impfentwicklungen die uns dazu gezwungen haben dass wir uns voreinander trennten.
01:18:26: Dann ist es ja nicht nur die Leitung, sondern da ist auch eine Familie hinten dran.
01:18:34: Und das hat auch Auswirkungen auf die Familie wenn man so einen Hauptverdiener nicht mehr bei den Johannitern arbeitet und das nimmt man schon mit.
01:18:46: Das beschäftigt ein auch und dafür brauchst du ein Ventil.
01:18:51: Das habe ich Gott sei Dank.
01:18:54: Es beschäftigt mich aber trotzdem Und das finde ich aber auch nicht schlimm, sondern das finde nur menschlich.
01:18:59: Das gehört mit dazu.
01:19:02: Wobei man eben solche Sachen schon mehrfach gesagt trotzdem nicht gerne macht.
01:19:06: Aber es
01:19:07: ist manchmal... Wir müssen als Große Ganze denken und können dann nicht nur wegen einer Person etwas so anders machen, sondern wir müssen dann an an vierhundertsechtzig miterdenken.
01:19:17: Wie sieht dein Ventil aus?
01:19:20: Sportlich!
01:19:23: Ich fahre ja unheimlich gerne Jetzt nur noch Fahrrad.
01:19:26: Ich habe ja mal eine Zeit lang eher, bin ich im Triathlon unterwegs gewesen.
01:19:30: aber der Orthopäler hat dann irgendwann gesagt lieber Herr Bost bringen Sie mal nicht so viel Gewicht auf die Knie.
01:19:40: und wenn sie das noch ein paar Jahre machen wollen und seitdem fahre ich gerne viel Fahrrad und das ist mein Ventil also da kann Frühmorgens in den Tag rein starten und nehmen so ein paar Themen mit.
01:19:57: Und dann macht es irgendwann mal irgendwo klick im Haveland oder wo man auch gerade ist, oder im Fleming oder wie auch immer... ...und dann hat man eine Lösung für dieses Thema und sagt alles gut.
01:20:08: Dann kommt man nach Hause, es geschafft und hat das verarbeitet.
01:20:12: Das ist das Ventil!
01:20:13: Gibt es mal eine Phase, wo du sehr viel Fahrrad fahren musst?
01:20:16: Das ist kein Müssen für mich.
01:20:17: Ich mach das immer noch gerne und ich brauche nicht über das Ventil als Auslöser, dass ich Fahrrad fahre.
01:20:22: Ich mache das auch manchmal.
01:20:24: Nee meistens mache ich's eigentlich weil es mir einfach Spaß macht.
01:20:27: Ja okay aber es hat beide Seiten.
01:20:30: Es hat einen Nutzen und ein Spaßfaktor.
01:20:32: ja super!
01:20:35: Ich habe noch aufgeschrieben, dass ich den Eindruck habe, dass du grundsätzlich sehr wertschätzend von deinem Team sprichst.
01:20:41: Ich nehme jetzt mal erstmal die Bereitsleitung rein aber grundsächlich auch die anderen Mitarbeitenden bei uns und das es sehr vertrauensvoll fast schon familiär ist vielleicht auch dem geschuldet, dass es mal so klein anfing und dann gewachsen ist.
01:20:56: wie wichtig ist dir dieses Verhältnis?
01:21:00: Also für die Außenstehende muss man erst einmal sagen wir haben Drei Führungsebenen.
01:21:05: Das eine ist der Regionalvorstand, dann kommen die Bereichsleiter, das sind ca.
01:21:10: zehn Bereichsleitungen, also einmal den Rettungsdienst, den Fahrdienst und Pflege, das Jorniederquartier- und Reichkind- und Jugendarbeit verantworten.
01:21:19: dazu kommt noch die Personalabteilung, Recruiting, Presse-, Öffentlichkeitsarbeit.
01:21:25: Das ist die zweite Führungsebene und da kommen die ganzen Fachbereichsleitung alle Kita-Leitung, alle Pflegedienstleitenden Standortleiter im Fahrdienst und die ist das ein Fachbereich.
01:21:38: Und die Zusammenarbeit mit den Bereichsleitern, das ist schon der verlängerte Arm des Vorstandes.
01:21:45: Sie tragen im Grunde das was wir uns überlegt haben in das operative Geschäft rein.
01:21:51: Da ist es sehr sehr vorteilhaft will ich mal sagen wenn man eine Wellenlänge hat.
01:21:58: Wenn man auf einer Ebene arbeitet und auf dem kurzen Dienstweg ganz viel regeln kann.
01:22:05: Und bei manchen ist es so, wenn ich mal wieder Gordon nehme.
01:22:11: Wenn ich ihm sage, hast du denn da schon mal dran gedacht?
01:22:13: Ja, Reif haben wir schon gemacht.
01:22:15: Bleib mal ganz ruhig und dass ich dann hektisch bin.
01:22:17: aber das ist ja so Gordon seiner Art.
01:22:20: Gordon ist nochmal ruhiger!
01:22:23: Und das ist eben den vielen Bereichen so.
01:22:27: Wenn man da mal was hinterfragt, dass da schon die Weichen richtig gestellt sind und es ist einfach dem geschult, dass wir schon viele Jahre miteinander auf einer sehr guten Ebene arbeiten.
01:22:37: Ich weiß von fast jedem Bereichsleiter um meine privaten Verhältnisse wissen wenn ich zu Y fahre, dann freue mich drauf!
01:22:53: Das zeichnet uns auch so ein Stück weit aus.
01:22:56: Okay, also sehr wichtig!
01:22:59: Ja absolut!
01:23:02: Dann vielleicht stand heute... Was würdest du sagen sind deine größten Erfolge gewesen?
01:23:11: Kannst auch privat sagen aber...
01:23:13: Meine größten
01:23:14: erfolge?!
01:23:17: Also ich kann einfach keine beruflichen Erfolgen mir zuschreiben geht gar nicht weil das was wir erreicht haben im Verband, haben wir immer gemeinsam geschafft.
01:23:36: Und ob dass die Kita neu bauten sind?
01:23:42: Ob das die stationäre Jugendhilfe ist?
01:23:48: Schnell das bitte raus!
01:23:49: Das ist keine Dienstleistungsbereiche.
01:23:54: Ich vergesse jetzt mit Sicherheit jemanden aber... Wir haben es einfach nur Gemeinsam geschafft, weil wir immer die Weichen richtig gestellt haben.
01:24:04: Wir haben es im Regionalverband.
01:24:06: Haben wir nie damit zu tun gehabt und auf Holzklopfen möge es so bleiben, dass wir große Dienstleistungsbereiche verloren haben?
01:24:14: Wir haben immer dazu gewonnen ist immer ein bisschen größer geworden.
01:24:17: Das schützt uns nicht davor, das war auch mal große Dienstleistungsbereche verlieren können.
01:24:21: Sie hier Rettungsdienst auch.
01:24:26: Und von daher gibt es sicherlich einige Erfolge dass wir das Joanita-Quartier in Potsdam so gut an den Stadt gebraucht haben, auch Michendorf so gut.
01:24:38: Da gibt es viele Erfolge die der regional verbandene Potstermittel Mark Fleming für sich proklamieren kann.
01:24:49: Ja ja das klingt doch gut!
01:24:53: Jetzt habe ich noch einen letzten Bereich und dann hast du's geschafft?
01:24:58: Es gibt immer mal so Klischees über bestimmte Berufsgruppen Und auch ein Chef ist ja irgendwie eine Berufsgruppe, einen Vorstand.
01:25:07: Ja!
01:25:07: Und du darfst gerne sagen ob du die als erfüllt siehst oder nicht?
01:25:11: Die Klischees, ob ich die als erfüllt
01:25:12: sehe.
01:25:12: Genau, vielleicht auf dich gemünzt aber auch allgemein gesprochen.
01:25:16: Fühlst du auf dem Schreibtisch und Kaffeetasse in der Hand?
01:25:20: Ja vor allen Dingen also Vorstände delegieren nur und haben eigentlich keine Ahnung von der wirklichen Arbeit.
01:25:26: So ist es.
01:25:27: Wenn Vorständensoperative Geschäfte eingreifen geht's immer schief.
01:25:30: Tatsache!
01:25:31: Hast du ein Beispiel?
01:25:34: Hoffentlich nicht in der Kita.
01:25:40: Das kann ich nicht beurteilen, also ich versuche nicht zu delegieren.
01:25:45: und was war das zweite was da dabei ist?
01:25:48: Dass Du keine Ahnung hast, also nicht Du.
01:25:49: aber dass Vorstände keine Ahnung haben von der eigentlichen Arbeit
01:25:55: Ja, das ist ein eindeutigem Klischee.
01:25:58: Aber bestätigt es?
01:26:01: würde ich so nicht nicht eins zu eins unterstreichen.
01:26:06: Im besten Fall kam der Vorstand ja mal irgendwo her, also es ist ja einfach nicht geboren und sitzt da.
01:26:15: Obwohl's das vielleicht auch gibt Menschen die so stark die Karriere leider hochgehen dass sie direkt in so eine Vorstandsposition oder
01:26:22: Durchaus immer die Frage, wie tief man einsteigt in das operative Geschäft und was man wissen will.
01:26:28: Das, was ich vorhin auch gesagt habe mit dieser Grenze des Wachstums, die wir jetzt erreicht haben – weil ich einfach den Anspruch habe, einen bestimmten Dienst zu verstehen, was im Regionalverband passiert?
01:26:39: Und das geht mit noch mal vierhundertsechzig Leuten, wo das glaube ich nicht gehen
01:26:43: wird.
01:26:43: Ja da wird es schwierig!
01:26:46: Ich habe noch weibliche Führungskräfte werden unterschätzt.
01:26:50: Mit einem Blick in den Regionalverband.
01:26:53: gucken wir mal, wer so in diesen Leitungspositionen ist.
01:26:58: Wir haben zumindest die Barbara Lindemann als Mitglied im Regionalforstand.
01:27:05: bei den Bereichsleitern sind eher die männlichen Kollegen in der Unterzahl und ich glaube alle Fachbereichsleiterinnen es ist ähnlich.
01:27:12: also Ich finde schon dass das wir überhaupt nicht danach auswählen, welches Geschlecht mitgebracht wird.
01:27:20: Sondern wir einfach sagen Wir wollen das Beste für den Verbanden und brauchen die bestmöglichen Menschen an dem an den Plätzen wo sie ihre Bestmögliche Arbeit erbringen können.
01:27:29: Das ist jetzt hier überwiegend Frauen glaube ich
01:27:33: würde auch sein.
01:27:37: Vorstände entscheiden alles allein?
01:27:40: Dann wäre der Verband nicht da, wo er jetzt wäre sondern Ich habe jetzt schon mehrfach gesagt, ohne die konstruktive Zusammenarbeit mit den Bereichsleitern und den Fachbereichsleitern würden wir nicht da sein wo wir jetzt sind.
01:27:55: Und wenn ich alles alleine entschieden hätte wäre ich glaube auch ganz schön einsam mittlerweile weil es nicht so viel gebe.
01:28:01: Ja das stimmt wohl!
01:28:02: Ich habe noch Frauen sind emotional und Männer sind rational.
01:28:07: also in ihren Entscheidungen.
01:28:08: Also pauschal würde ich weder ja noch nein sagen.
01:28:12: Es gibt immer mal wieder Entscheidungen wo ich sage, ich habe kein gutes Bauchgefühl.
01:28:18: Und manchmal höre ich da auch drauf und wenn das dann bestätigt ist, sag ich mal wie funktioniert das eigentlich?
01:28:28: Ich hatte bei der Dienstleistung, bei was auch immer, hatte ich kein gutes bauchgefühlen.
01:28:33: Wir haben das gekänzelt.
01:28:34: Dann haben wir es gekänzt und haben einen Schlussstrich gezogen und danach hatte ich wieder ein gutes Bauchtgefühl... Oh ja kommt das!
01:28:40: Also emotional.
01:28:42: durchaus emotional würde ich jetzt nicht als rational ein.
01:28:47: Ja, aber vielleicht ist es auch eine Mischung?
01:28:50: Bestimmt!
01:28:52: Das muss ne gute Mischungen sein.
01:28:55: Die Frage ist nur, wann man auf was hört also das Bauchgefühl.
01:28:59: Wann hört man drauf und wann nicht?
01:29:01: Stimmt.
01:29:02: Hast du in der Ahnung wie die Bereitsleitung entschreiten?
01:29:07: Ob da so einen Blick für, ob das manchmal eher rationale Entschreibungen sind oder emotionale?
01:29:14: Es geht ja... oft um Menschen.
01:29:18: Um Kunden in der Dienstleistung, ob das die Kinder an der Kita sind, die Notfallpatienten im Rettungsdienst, die die Fahrgäste empfahren und ich glaube da ist Emotionalität auch wichtig dass man emotional entscheidet also jetzt nicht im Form als Kuläriker sondern eine Emotion mitnimmt.
01:29:48: Im Controlling ist es, glaube ich ganz was anderes.
01:29:51: Da hat man am Ende eine Zahl und sagt die ist gut oder die ist nicht gut?
01:29:56: Ja!
01:29:56: Das wäre dann sehr rational.
01:29:59: Ist bei uns vielleicht ein bisschen speziell auch als Hilfsorganisator.
01:30:02: Also in
01:30:03: der Gesundheitswirtschaft wie wir unterwegs sind mit so vielen Ehrenamtlichen auch, mit über zweihundert ehrenamtliche die aktiv sind kann das nicht alles nur auf Zahlen basieren.
01:30:15: Man arbeitet nur auf den nächsten Karriereschritt zu.
01:30:21: Solche Menschen gibt es bestimmt, die soll es auch geben.
01:30:28: Ich war nie so einer der dem nächsten Karrierschritt sehen wollte.
01:30:33: das war mir irgendwie nicht ins Blut gelegt und ich wollte es auch nicht weil ich immer diese Nähe zu den Mitarbeitenden gerne haben möchte.
01:30:42: Wenn mich ein Fahrdienstmitarbeiter in Potsdam anspricht, dann will ich ihm doch wissen wo habe ich ihn hinzusortieren und wer ist das eigentlich?
01:30:53: Und da bauen sie auch manchmal so ein paar Drähte auf.
01:30:59: Da wo ich bin ist es gut und die Karriereleiter können wir zur Seite stellen.
01:31:06: Ein letztes Vorurteil noch aber ich glaube du hast schon dementiert mit Teamwork hat ein Vorstand nichts am Hut
01:31:14: Ja.
01:31:15: Ist dementiert, also rückblickend auf den Austausch muss ich da glaube nicht mehr so viel sagen.
01:31:23: Also es braucht Teamwork ansonsten wären wir nicht da wo wir sind.
01:31:29: Gut das war's schon!
01:31:31: Ich danke dir für das Gespräch.
01:31:32: Ja
01:31:32: ich danke auch.
01:31:33: Das hat dir gefallen?
01:31:36: Es ist schon was Besonderes aber es macht auch Spaß.
01:31:43: Hat mal wieder so Sachen aus der Erinnerung rausgeholt, die hätte man so schnell nicht wieder raus geholt.
01:31:50: Von daher ... Ich hatte mich auch gefreut, wie ich das bei Insta gesehen hatte.
01:31:54: Meine Tochter hat mir gesagt, Papa da ist was auf ihn.
01:31:57: Hast du das schon gesehen?
01:31:59: Nein!
01:32:00: Jetzt schon.
01:32:01: Dann
01:32:02: hab' ich's gesehen.
01:32:03: Ja super.
01:32:04: Danke
01:32:05: schön.
01:32:07: Ihr Lieben, selten saß ich mit meinem Vorstand zusammen und habe mich mit ihm So tiefgründig unterhalten beziehungsweise durfte so viel erfahren.
01:32:16: Einige Dinge waren mir schon klar, ich nehme ihn auch als eine Person wahr die gerne in die Bereiche geht und sich informiert und genau wissen möchte was da eigentlich passiert und wie es funktioniert.
01:32:26: aber ist es schön zu sehen dass das nicht nur bei uns der Fall ist sondern auch an den anderen Bereichen und dass es für ihn im Prinzip ein persönliches Anliegen ist auch dabei zu sein Dinge zu erfahren und dann bald zu bleiben.
01:32:38: Das nächste Mal zu Gast ist Stephanie Unger.
01:32:40: Sie kommt aus dem Bereich Haus Notruf und bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit, wir hören uns!
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