Stefanie Unger – Leitung Soziale Dienste
Shownotes
Kurz zusammengefasst Stefanie Unger ist ein Allrounder. Sie begann in den Notrufdiensten als Mitarbeiterin Soziale Dienste. Sie fuhr zu Teilnehmer*innen nach Hause und führte Beratungen und den Anschluss des Hausnotrufsystems durch. Damit war sie im Grunde auch ziemlich zufrieden. Doch es sollte alles anders kommen. Stefanie zog wieder nach Potsdam. Diese private Veränderung sollte auch beruflich alles verändern. Nur kurze Zeit nach ihrem beruflichen Wechsel von der Johanniter in König Wusterhausen zur Johanniter in Potsdam wurde ihr angeboten, die Notrufdienste zu leiten. Dann ging alles ganz schnell. Ein halbes Jahr später war sie eine etablierte Säule des Bereiches, zog mit den Kolleg*innen ins neu errichtete Johanniter-Quartier und baute das Infozentrum auf. Danach folgten weitere Aufgaben, wie die Erste-Hilfe-Ausbildung, die Wasserrettung, die Einsatzdienste und auch noch die Testzentren zu Corona. Vermutlich wird es die nächsten Jahre auch so weitergehen, denn Stefanie liebt die Herausforderung und Neues zu erleben.
Was regelt Stefanie alles? Als Leitung Soziale Dienste verantwortet Stefanie vor allem die Hausnotrufdienste. In den letzten Jahren hat sie in diesem Bereich einiges an Veränderungen bewirkt. Statt den eine Kooperation mit der Securitas weiterlaufen zu lassen, die im Notfall zu den Teilnehmenden nach Hause fahren, hat sie einen eigenen Dienst ins Leben gerufen. Seitdem können Schlüssel hinterlegt werden und medizinisch geschultes Personal kommt zu den Menschen nach Hause und hilft in schwierigen Lagen, wie einem Sturz. Nebenbei pflegt sie ihr „Hobby“ die Breitenausbildung. Auch dieser Bereich startete vergleichsweise klein und ist heute enorm gewachsen. Stefanie hat eine tolle neue Kollegin angeleitet. Zusammen finden sie immer neue Wege das Thema Erste-Hilfe für alle Menschen zugänglich zu machen. In den Sommermonaten koordiniert Stefanie außerdem die Wasserrettung und zwischendurch nimmt sie eigentlich immer alles mal an, was so anliegt. Durch ihre vielen Tätigkeiten weiß sie natürlich bestens bescheid und es kommt nicht selten der Kommentar: Wenn du das nicht weißt, Frag doch mal Steffi. Bei all dem, was sie selbst so wuppt darf man jedoch nicht vergessen, dass viele verschiedene Mitarbeitende ihr zur Seite stehen. Ihr ist es wichtig, dass trotz der örtlichen Trennung, die teilweise vorherrscht, alle ihre Bedürfnisse mitteilen können und niemand das Gefühl hat mit seinen Sorgen allein zu sein.
Hausnotruf kennenlernen Der Johanniter Hausnotruf ermöglicht älteren, allein lebenden oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen rund um die Uhr schnelle Hilfe per Knopfdruck — so bleiben Sie selbstständig und sicher in den eigenen vier Wänden.
Du willst mehr über den Hausnotruf wissen? Dann schau doch mal hier rein: Unser Hausnotruf
Erste-Hilfe-Ausbildung kennenlernen Schaue dich gern um, wir bieten ein breites Spektrum an Ausbildungen und Kursen in den Bereichen Erste-Hilfe, Brandschutz und Notfallmedizin und Betreuung und Pflege an. Bei Kursen auf Anfrage setzte dich bitte mit unserem Infozentrum in Verbindung. Wir freuen uns auf Sie! Finden den passenden Kurs für dich: Erste-Hilfe-Ausbildung
Wasserrettung kennenlernen In der Badesaison, gewöhnlich vom 01. Mai bis 30. September, zeichnen sich die Johanniter für die Wasserrettung im Freibad Beelitz verantwortlich. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiter vor Ort kommen aus dem Bereich Rettungsdienst. Die Johanniter-Wasserrettung ergänzt Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz bei Einsätzen im und am Wasser. Die Aufgaben des Schwimmmeisters vor Ort:
• Wasseraufbereitung • Chlorgaskontrolle • sanitätsdienstliche Absicherung des Schwimmbeckens • Erteilung von Schwimmunterricht • Abnahme der Schwimmstufen
Teil der Johanniter werden Du interessierst dich für eine Stelle bei uns? Gar kein Problem, hier entlang: Mitarbeiten und Lernen
Du hast schon einen ganz hervorragenden Job aber möchtest dich in deiner Freizeit sinnvoll betätigen: Ehrenamt bei der Johanniter
Wenn du unseren Verband näher kennenlernen möchtest, findest du hier mehr Informationen: Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming
Über dein Feedback über Social Media oder per Mail würden wir uns freuen: Mail: rv.pmf@johanniter.de Facebook: johanniterpmf / https://www.facebook.com/JohanniterPMF/ Instagram: johanniterpmf / https://www.instagram.com/johanniterpmf/
Transkript anzeigen
00:00:00: Hey und herzlich willkommen zur achten Folge von Gute Unterhaltung.
00:00:04: Mein Name ist Christine, ich lade mir regelmäßig Kolleginnen aus unserem Verband ein um hinter die Kulissen ihre Arbeit zu blicken.
00:00:12: Schön dass du auch wieder mit dabei bist!
00:00:14: Heute zu Gast ist Stefanie Unger.
00:00:16: Leitungssoziale Dienste.
00:00:19: Das wurde natürlich in meiner Kindheit so nicht diagnostiziert, aber heute würde man sagen ADHS.
00:00:24: Mir ist es schon wichtig zu merken wenn irgendwo irgendwas im Agen liegt.
00:00:29: Aber der kann keine Menschen an Leitenbefehle erteilen und man ist viel Zeit auf Arbeit und wenn einem das nicht Spaß macht was man da tut dann sollte man eine neue Aufgabe haben die breiten Ausbildung übernommen ohne dass ich wusste, was ich da tue.
00:00:43: Da hab ich schon zwischendurch Punkte, wo ich gedacht habe, ach, ich wär gerne wieder einwandermittarbeiter.
00:00:48: Dementsprechend hab' ich mich dermaßen in den Vordergrund gedrängelt mit meiner Präsenz, das der Dianz zack die Wacke ging und ich da eine Zusammenarbeit hatte.
00:00:58: Ich glaube, das ist auch eh ne meine Eigenschaft, dass sie Konsequenzen nie zu Ende denkt.
00:01:02: Die größte Angst in meinem Leben ist, wichtige Menschen zu verlieren also diesen Toppa bis hoch ins Gehirn schieben... ...ich konnte das nicht!
00:01:13: Genau, also Steffi wir starten einfach direkt.
00:01:16: Nicht lang Feder lesen.
00:01:19: Also erst mal schön, dass du dir überhaupt die Zeitnummer hast bei dem warmen Wetter, das ist ja wirklich krass heute und wir starte ganz einfach, dass er dich erstmal vorstellt.
00:01:28: Also wer bist du?
00:01:28: Und was machst du bei uns im Verband?
00:01:30: Ja also mein Name ist Stefanie Unger und ich bin Leitung soziale Dienste.
00:01:36: Das heißt ich bin verantwortlich für den Fachbereich Notrufdienste, Einsatzdiensten Infozentrum die breiten Ausbildung.
00:01:46: Genau und in den Sommermonaten für die Rettungsschwimmer Wasserrettung genau Und was sonst so anfällt.
00:01:55: Ja, guter Punkt!
00:01:56: Ich habe neulich, hatte ich mich total erschrocken, ich hatte mich mit Maria Koch ja unterhalten und hab auch reingeschrieben dass die Leitung soziale Dienste ist.
00:02:03: Ja?
00:02:03: Und dachte, warte mal wenn Steffi jetzt auch leitungsoziale Dientste kann ja nicht sein.
00:02:07: aber ihr habt nochmal einen Zusatz zu diesem Titel.
00:02:11: Richtig.
00:02:11: Wer das dann unterscheidet.
00:02:12: Also irgendwann musste entschieden werden wie das heißen soll was sich tue weil es ja mehrere Bereiche sind.
00:02:21: Ja, und dann habe ich mich mit Reif unterhalten.
00:02:23: Also wegen mir hätte es kein Titel dafür geben brauchen.
00:02:27: aber irgendwie ist das ja ein bisschen kürzer als wenn man alles dahin schreibt genau und da hat er gesagt na gut dann leitung soziale dienste warum wollen wir was neues erfinden?
00:02:37: Genau, deswegen gibt's da zweimal die Leitung soziale Dienste.
00:02:41: Ja okay aber dann habe ich keinen Fehler gemacht sondern es gibt euch quasi doppelt in verschiedenen
00:02:46: Positionen.
00:02:46: In jeglicher Hinsicht!
00:02:50: Stimmt das
00:02:51: auch?
00:02:52: Und zwar wir machen mal weiter mit dem nächsten Punkt.
00:02:56: Ich sage dir ein paar Zitate sozusagen von Leuten aus unserem Verband und du kannst sagen ob du dich da wieder findest zum einen und ob du auch vielleicht herausfindest wer es gesagt haben könnte
00:03:07: Ja, okay.
00:03:09: Also das ist auch was, das kommt wirklich oft.
00:03:12: Du bist immer gut gelaunt, bist sehr präsent, gehst nicht unter
00:03:17: und
00:03:18: Steffi sorgt gut für sich.
00:03:19: also im Sinne von du kannst auf dich achten und hast immer ganz viele Ideen.
00:03:27: Ich bin ja selber prinzipiell, was mich angeht doch eher bescheiden aber eigentlich immer gute Laune tatsächlich.
00:03:36: Ja, es kommt natürlich auch mal vor dass meine Laune nicht ganz so hoch ist aber spätestens wenn ich auf der Arbeit bin steigt die Laune präsent.
00:03:50: ja ich bin laut und mir macht mein arbeit großen Spaß und deswegen stehe ich natürlich auch gerne für irgendwelche Sonderaufgaben zur Verfügung.
00:04:06: Es kommt natürlich auch daher, dass ich das wurde natürlich in meiner Kindheit so nicht diagnostiziert aber heute würde man sagen ADHS.
00:04:16: Das führt natürlich auch dazu ADHS.
00:04:19: Menschen können ja oft schwer eine Sache lange machen Und deswegen liebe ich meine Arbeit auch so, weil die so abwechslungsreich ist.
00:04:30: Also ich beschäftige mich nicht den ganzen Tag nur mit einer Sache sondern es ist eben abwechslungsreich und deswegen bin ich auch immer offen wenn jetzt irgendwas kommt wie zum Beispiel Steffi die Testzentren
00:04:48: Mach's klar,
00:04:49: gerne.
00:04:49: Warum nicht?
00:04:50: Ist mal wieder was anderes!
00:04:52: Ich liebe es auch tatsächlich mich herauszufordern in vielerlei Hinsicht.
00:04:58: Da gibt's ein großes Beispiel.
00:04:59: tatsächlich ich hab Höhenangst und habe mich aber trotzdem letztes Jahr zu einem Bouldercoast angemeldet.
00:05:09: Da ist mir so manches Mal das Herz in die Hose gerutscht.
00:05:12: Das hat mir aber einen riesen, riesengroßen Spaß gemacht.
00:05:14: und was mir einfach wichtig ist mich selber zu fordern.
00:05:19: Was ich ganz schlimm finde es kann nicht.
00:05:23: also für mich gibt es kann ich gibts nicht.
00:05:27: Das sind so dass sind so die Dinge.
00:05:29: also deswegen versuche ich auch immer Dinge zu machen wo ich denke okay da bin ich vielleicht nicht so die Beste drin.
00:05:37: Ich denke, ich könnte trotzdem Spaß daran haben wenn ich es probiere.
00:05:42: Also dann quasi, wenn du etwas perfektioniert hast, fängt's an nicht zu langweilen?
00:05:46: Nein!
00:05:48: Oh nein... also ich würde auch nicht mal sagen dass ich nicht mehr so weit gehen, dass ich sage, ich perfektioniere
00:05:54: es
00:05:57: und ich kann sicherlich auch nicht alles gut aber ich würde trotzdem niemals sagen, ich kann das nicht.
00:06:05: Das ist mir einfach auch wichtig.
00:06:07: Ganz
00:06:08: wichtig, den Menschen in meinem Umfeld das auch so weiterzugeben.
00:06:12: Wenn einer mir sagt ich kann das nicht dann sage ich meistens kann ich gibt's nicht.
00:06:19: also zumindest sollte man es versuchen und ausprobieren.
00:06:22: und oft habe ich eben auch erlebt Auch in meiner Arbeit als Tutorin habe ich oft erlebt dass junge Menschen die zu uns kommen zum Beispiel auch sagen Ich kann mich telefonieren Das ist ja so.
00:06:35: was, muss man in der Schulzeit nicht machen.
00:06:40: Und zum Schluss haben die wie Profis telefoniert und haben das richtig toll gemacht und in dem Austrittsgespräch bin ich das mit denen auch nochmal durchgegangen habe gesagt weißt du noch?
00:06:50: Du hast gesagt dass und das das kannst du nicht!
00:06:53: Dann mussten die meistens schmunzeln und haben gesagt supertoll quasi lernen durfte und dass ich jetzt mich da einfach auch wiederfinde, einen Selbstbewusstsein entwickelt habe.
00:07:06: Und ja das ist wirklich auch fantastisch.
00:07:10: Aber stimmt es genau so ein Klassiker oder?
00:07:12: Das betrauen sich ganz viele nicht zu.
00:07:14: Ja
00:07:14: genau aber jeder kann's
00:07:17: eigentlich schon.
00:07:18: Man muss sich einfach nur ran trauen und ich denke immer der auf der anderen Seite mit ihr telefoniert weiß meistens gar nicht wie geht denn das perfekte Telefonar?
00:07:27: Na, was ist eigentlich perfekt?
00:07:30: Wichtig ist dass man eine gewisse Empathie für den gegenüber ob das nun wie Saville oder am Telefon hat.
00:07:38: Dass man gerne mit Menschen zu tun hat Und wenn man so ein bisschen manchmal überlegt, wie hätte ich es gerne?
00:07:45: Wenn mich jetzt jemand anruft oder ich irgendwo anrufe.
00:07:48: Wie möchte ich gerne bedient werden?
00:07:50: Möchte ich da jemand haben der nur sein Ding runterrattert oder habe ich ganz gerne jemanden, der einfach auch schon freundlich ist und mir das Gefühl gibt, ach, ist schön dass du anrufst.
00:08:00: Ja!
00:08:01: Und nicht erh.
00:08:02: Der nächste Anrufer ist ja furchtbar, den muss ich jetzt abackern hier.
00:08:06: Genau.
00:08:08: Jetzt bin ich gespannt.
00:08:09: Kannst du dich noch erinnern, was ich zum Anfang vorgelesen habe?
00:08:14: Nee!
00:08:17: Ich sag's dir nochmal... Das war so viel!
00:08:20: Du hast gute Laune und das haben wir auf jeden Fall schon festgestellt.
00:08:25: Und dass du gut für dich Sorgen kannst immer Ideen hast geht nicht.
00:08:29: Ne Quatsch, du gehst nicht unter und bist präsent.
00:08:31: So jetzt war ja eigentlich die Frage ob du
00:08:34: auch
00:08:34: weißt wer das gesagt haben könnte.
00:08:37: also Ich denke, dass Kathrin La Eigen das gesagt hat.
00:08:42: Es könnte aber auch Theresa gewesen sein oder Maria?
00:08:48: Die Person sitzt weiter weg.
00:08:50: Vielleicht auch Ralf.
00:08:52: Soweit wegsitzt er gar nicht nie.
00:08:54: Das ist ja was auch nicht nie!
00:08:55: Die Person setzt weiter weg...
00:08:58: Ist keine Verwaltungskraft habe ich schwer gemacht.
00:09:02: Aber wirklich schwer?
00:09:02: Ja es ist auch die schwerste... zwei Zwei Schwere, der Rest ist okay.
00:09:08: Okay also mir fällt das jetzt nicht.
00:09:10: Das war Jacqueline Foss.
00:09:11: Tatsache?
00:09:13: Ach!
00:09:15: Die hat sie gar nicht auf den Schirm war.
00:09:17: Also weil wir ja prinzipiell in der Arbeit jetzt nicht ganz so viel zu tun haben miteinander zu tun habe.
00:09:25: im BGM Kreis Haben wir uns auch nicht so häufig gesehen, sag ich jetzt mal.
00:09:31: Ja also da wäre ich jetzt nicht darauf gekommen.
00:09:33: Aber net... Hast du
00:09:34: einen schleibenden Eindruck hinter dir?
00:09:35: Und guten!
00:09:38: So pass auf, ich hab noch jemanden.
00:09:40: Ich geb dir vielleicht soweit den Tipp ist es eine männliche Person.
00:09:43: Da sind ja nicht so viele bei uns von meinem Gefühl.
00:09:45: Nee,
00:09:46: das gibt genug.
00:09:48: Also auf jeden Fall bist du hilfsbereit versuchst immer eine Lösung zu finden und das einrechtzumachen ist sehr zielstrebig offen und ehrlich sehr freundlich und du nimmst dir immer die Zeit für andere Personen.
00:10:01: Also, du hast dann den Moment auch übrig wenn jemand kommt.
00:10:05: Ja.
00:10:06: Soll ich dir jetzt sagen ob ich mich auch so sehe?
00:10:08: Kannste machen aber ein zwei Sachen haben wir vielleicht schon abjahr arbeitet.
00:10:13: Ähm ja wer könnte das sein?
00:10:17: Sitzt mit im Quartier.
00:10:18: Sitzt es mit dem Joannita-Quartier?
00:10:20: Bei euch.
00:10:21: Tino?
00:10:22: Ne.
00:10:22: Gordon?
00:10:23: Ne
00:10:25: Ein Mann Robert Winzer Nein, Dirk Adelmeier.
00:10:31: Christian Kemp.
00:10:32: Ja!
00:10:33: War noch sonst einer?
00:10:35: Das waren jetzt alle Männer.
00:10:37: Ja, Christian war das genau.
00:10:40: Jetzt wird sie ein bisschen schwerer weil ich glaube ihr habt auch nicht so viele Berührungspunkte aber es kam sehr viel und zwar wirst du beschrieben als sehr energievoll klar bestimmt die unterstützt und hast gute Ideen.
00:10:52: also das kommt auch häufig Bei Fragen hilfst du sofort weiter und, was sie sehr beeindruckend jetzt Spoiler war eine Frau fand ist das Du durch den Haus Notruf.
00:11:00: Und das Service Center gefühlt überall Bescheid weißt.
00:11:04: also es kommt dann oft wenn jemand etwas nicht weiß frag Steffi
00:11:07: und
00:11:08: Du lässt niemanden allein und kümmerst dich dann zum Beispiel die Kunden oder wie auch immer wer auch immer gerade vor dir steht.
00:11:16: Ja Keine Ahnung
00:11:19: Das war Anja Hülfer
00:11:21: Ihr
00:11:21: habt ja wirklich gar nicht so viel zu tun, hatte sie mir dann auch gesagt.
00:11:25: Aber ich fand es spannend weil das halt auch wirklich klang wie die anderen dich beschreiben.
00:11:31: Anja war ja quasi bei uns zur Einarbeitung und hier und da kommen von ihr öfter mal eine Mehl mit einer Nachfrage Ja, weil das eben auch so ist dass die meisten dann sagen naja Steffi jetzt seit einundzwanzig Jahren bei den Johannitern die weiß Bescheid.
00:11:51: Das rührt natürlich auch daher wo mein Ursprung ist und zwar bin ich ja gar nicht bei den Johanittern quasi hier groß geworden gestartet.
00:12:04: Bin ich ja im Regionalverband Südbrannenburg eigentlich durch Zufall Und das ist jetzt tatsächlich auch sehr persönlich, glaube ich.
00:12:14: Das wissen nicht so viele wie es mit mir angefangen hat.
00:12:17: Ich bin ja Arzthelferin und habe meinen Sohn bekommen.
00:12:24: Als ich dann wieder in den Beruf einsteigen wollte, habe ich in Königsfußterhausen gewohnt.
00:12:31: Wir sind als Anton ein Jahr alt war.
00:12:34: Sind wir nach Königs fußterhause gezogen?
00:12:40: Meine Unflexibilkeit ist es so gewesen, dass ich für die Arztpraxen nicht sehr interessant war.
00:12:47: Da gibt's ja auch ein Spädienst und da hab' ich eben auch eine ganze Weile suchen müssen.
00:12:53: Hab' ein Jahr lang die Vertretung für ne Kollegin gemacht, die ein Kind bekommen hat in der Augenklinik im Königswüsterhausen.
00:13:02: Das hat wirklich großen großen Spaß gemacht.
00:13:05: Ich habe nämlich beim Augenarzt gelernt hier in Potsdam.
00:13:09: Also es war schon auch so meine Spezialrichtung, aber nach dem Jahr war das dann eben vorbei.
00:13:17: Und dann habe ich gedacht also ich möchte auf gar keinen Fall in die Arbeitslosigkeit.
00:13:23: und damals war das so dass da beim Arbeitsamt allerersten ein Euro-Jobber quasi vermittelt worden sind.
00:13:32: Ich bin zum Arbeitsamt gegangen und habe gesagt, so ich hab mich jetzt beworben.
00:13:37: Und finde einfach keine Arbeit weil ich einfach nicht flexibel genug bin für die meisten Arbeitgeber durch das kleine Kind.
00:13:46: Und die Juanita hatten sich damals als Einsatzstelle für diese ein Euro Jobs gemeldet.
00:13:57: und so bin ich in einer kleinen Dienststelle das Regionalverband Südbannenburg in Königsfußterhausen gelandet.
00:14:05: Kleine Dienststellen extra als Betonung, weil in so kleinen Dienststellen machen ja alle alles?
00:14:12: Ja
00:14:12: Also war es in der Dienststelle auch.
00:14:14: Da gab's Menü-Service, Hausnotruf den Fahrdienst selbstverständlich eine Verwaltung und als ein Eurojobber bist du ja nicht irgendeinem Bereich zugewiesen sondern du bist quasi Mädchen für alles.
00:14:27: also genau das Richtige für mich.
00:14:30: Ich hab Menüs ausgefahren.
00:14:32: Das hat mir großen Spaß gemacht den Menschen ihr war mit Mittagessen zu liefern.
00:14:40: Ich habe da auch wirklich sehr, sehr viel Sozialkompetenz gewonnen schon in den ersten Wochen und Monaten.
00:14:48: Ich bin im Fahrdienst mitgefahren, habe Patienten zur Dialyse begleitet, ja hab in der Verwaltung Abrechnung unterstützt, hab im Haus Notruf unterstützt.
00:15:02: Und als die Kollegin aus dem Hausnotruf in Rente gegangen ist, hat man mich gefragt ob ich das da übernehmen möchte.
00:15:10: Genau ja hab' ich gemacht!
00:15:13: Mein allererster Hausnotruthermin ging ganz genau drei Stunden.
00:15:18: Drei Stunden?
00:15:19: Also in der Regel nur für alle dies nicht wissen sind es maximal ne Stunde wenn's wirklich... schwierig ist mit dem Teilnehmer.
00:15:29: Aber in der Regel schafft man es in dreißig Minuten, forty-fünf Minuten.
00:15:34: Ich habe drei Stunden gebraucht weil ich's einfach nicht geschafft habe vom Plaudern wieder zurück in dieses.
00:15:44: Na ja jetzt muss sich mal die Anamnese Daten aufnehmen müsste ihnen mal erklären wie das Gerät funktioniert und den Vertrag müssen wir vielleicht auch noch durchsprechen.
00:15:52: als ich da rausgegangen bin hat ich wirklich Tolle drei Stunden mit einer ganz fantastischen Teilnehmerin in einer ganz wunderschönen Gegend im Landkreis Damisch-Prehwald, die hat in einem Häuschen in dem Wald gewohnt.
00:16:06: Wir haben auch ganz gemütlich draußen beim Brechchen gesessen und sie sieht selten Menschen.
00:16:12: aber auf der Autofahrt habe ich dann so gedacht das kann so nicht weitergehen da schaffst du nicht viel.
00:16:19: ja und dann hab ich eine Technik entwickelt weil mir auch ganz wichtig war, dass die Menschen trotzdem sich mitteilen können und das man auch plaudert.
00:16:29: Das gehört einfach dazu.
00:16:32: Ich finde wir sind nicht einfach nur ein Dienstleister ich finde einfach, dass wir auch... Und deswegen ist es mir auch so wichtig bei den Neuanitern zu arbeiten.
00:16:42: Die soziale Komponente darf einfach auch nicht verloren gehen und ich finde eine Beziehungsebene aufzubauen.
00:16:49: Auch wenn's nur ein Haus Notdruftteilnehmer oder Fahrgast Was auch immer ist, ist gerade bei uns besonders wichtig.
00:17:00: Und das zeigt ja auch, dass durch Mundpropaganda – gehen wir da zu den Neuanitern – die waren super nett und haben mitzugehört.
00:17:08: Die haben mir noch geraten das und das und hatten eine Idee dafür.
00:17:13: Das ist mir ganz besonders wichtig!
00:17:16: Das ist auch das was ich jedem Mitarbeiter der Neu bei uns anfängt, immer mitgebe und wo ich immer sage Ich erwarte wirklich nicht sehr viel von den Mitarbeitern, dass sie sich verbiegen oder dass sie irgendwie anders sind.
00:17:30: Ich sag immer jeder darf seinen Stil haben aber jeder muss Menschen lieben egal was einem da so begegnet.
00:17:41: und dann kann es auch mal der grummelige Opie sein das darf ruhig sein.
00:17:47: Aber immer darüber nachdenken warum ist er so grummlich?
00:17:50: Warum geht's dem grad nicht gut?
00:17:52: Hat er eine Krankheit, hat da gerade seine Frau verloren?
00:17:54: Kümmern sich vielleicht die Kinder nicht.
00:17:56: Aus welchen Gründen auch immer und ich denke wenn man so daran geht dann ist der grummeligste Kunde am Ende des Gesprächs nicht mehr ganz so grummelig und geht mit einem guten Gefühl aus dem Termin raus genau.
00:18:11: Ja aber man kriegt ja das zurück was man auch irgendwie reinbringt.
00:18:15: So ist es genau.
00:18:16: und da kommt wieder das was ich schon am Anfang gesagt habe Überlege immer, wie du selber behandelt werden willst.
00:18:23: So behandle auch dein Gegenüber und ich wünsche mir... Und da kommt es jetzt wieder dazu.
00:18:31: Ich bin sehr harmoniebedürftig.
00:18:34: Mir ist das immer ganz wichtig dass die Stimmung gut ist.
00:18:38: Ich glaube, das hat da auch jemand gesagt und dass es allen gut geht.
00:18:42: Ja genau weil
00:18:42: mir einfach wichtig ist, dass es eine gute Stimmung gibt.
00:18:49: Das ist einfach auch der Grund, warum ich jeden Tag gerne zur Arbeit gehe.
00:18:53: Weil die Menschen um mich herum einfach freundlich sind, gerne da sind Spaß an ihrer Arbeit haben und weil ja das also dass es glaube ich einfach auch das wichtigste was man miteinander gut zurechtkommt.
00:19:06: Und ja offen und ehrlich das ist auch das erste was ich jedem neuen Mitarbeiter sage egal Was bei mir unten in der Signatur steht Ich bin deine Kollegin Und wenn du mir was zu sagen hast, dann sag es frei raus.
00:19:21: Mit Respekt das ist mir auch immer ganz wichtig.
00:19:23: also konstruktive Kritik und ein respektvoller Umgang miteinander aber eben ein ehrlicher und das ist einfach wichtig in sich reinzufressen dass man irgendwie wütend auf jemandem ist oder findet dass jemand sich irgendwie durft benommen hat.
00:19:40: Also ich bin vielleicht manchmal ungerecht.
00:19:44: Das ist eben auch eine meiner Eigenschaften.
00:19:47: Ich reflektiere mich wirklich stets und ständig, immer und wieder.
00:19:51: Und denke darüber nach wenn man sich zum Beispiel auch mal... Wenn man meine Diskussion mit dem Vorstand hat das kommt ja vor.
00:20:00: Man vielleicht auch irgendwo an einer Situation diskutiert hat und irgendwo an der Stelle stehen bleibt und nicht so richtig zum Punkt kommt dann denke ich im Nachhinein darüber nach worüber wir dort gesprochen haben und wie ich vielleicht reagiert habe.
00:20:18: Und denke einfach auch, ja okay du hättest da jetzt vielleicht auch anders reagieren können und mir ist dann noch ganz wichtig das auszusprechen im Nachhinein.
00:20:29: Den
00:20:29: Hörer nehmen und zu sagen pass auf.
00:20:33: Das war wirklich daneben von mir.
00:20:35: Ich hab da jetzt nochmal drüber nachgedacht und das mache ich auch mit den Mitarbeitern.
00:20:38: wenn ich selber bemerke dass ich da ungerecht war oder irgendwie falsch reagiert habe, dann hab' ich auch kein Problem damit im Nachhinein zu sagen.
00:20:47: Ich hab' da nicht richtig reagiert und das ist mir auch ganz wichtig auch im Umgang mit allen!
00:20:52: Nicht nur mit den Mitarbeitern die mir unterstellt sind.
00:20:55: Das ist mir wichtig.
00:20:56: im Umfang mit den Kollegen in der Personalabteilung, in der Buchhaltung egal wo wer sitzt... ...ist mir einfach total wichtig, dass man offen ehrlich miteinander ist und dass man auch mal sagen kann
00:21:08: Bist du denn ein Mensch, der sehr schnell so Schwingungen und also von dem Gegenüber wahrnimmt?
00:21:17: Ja.
00:21:18: Und das bereitet mir große Unbehagen.
00:21:23: Genau
00:21:23: wenn ich merke dass jemand nicht gut drauf ist oder wütend ist oder sauer ist Ja, also Menschen die ich gut kenne da sehe ich dann auch relativ schnell am Gesichtsausdruck wie es ihnen geht.
00:21:39: Muss noch nicht mal sein dass das gegen mich geht und dann habe ich auch den Bedürfnis zu fragen ob sie mir in ihnen gut geht.
00:21:46: Und
00:21:46: wahrscheinlich auch zu helfen oder?
00:21:48: Wenn
00:21:48: ich helfen kann mache ich das natürlich gerne biet's auch immer wieder an wenn eine Hilfe braucht sagt einfach Bescheid Ja, aber ich glaube noch nicht mal dass es unbedingt so ist das die Leute irgendwas abgeben wollen.
00:22:00: Ich denke einfach, dass es schon wichtig ist, dass sie merken jemand bemerkt
00:22:06: und dass man vielleicht einfach mal drüber sprechen kann.
00:22:08: manchmal reicht das ja genau.
00:22:10: also mit dieser frage eröffne ich zumindestens die möglichkeit eines gespräches.
00:22:15: aber was ich auf gar keinen fall mache und auch nicht mag bedrängen
00:22:19: Ja.
00:22:20: Du sprich doch drüber, komm sag mir doch was mit dir los ist.
00:22:23: also das mache ich nicht.
00:22:25: aber ich biete zumindestens erst mal die Möglichkeit wenn derjenige möchte einfach etwas loszuwerden und dann nehme ich mir natürlich auch gerne die Zeit dafür.
00:22:36: Ich
00:22:37: bin gerade am überlegen des Quartiers ja nicht besonders klein und du hast ja auch noch Mitarbeiter in anderen Dienststellen also musst du gar nicht beantworten aber wird es nicht irgendwann belastend?
00:22:49: Also bist wahrscheinlich einfach so, dass du dann für alle da wirst.
00:22:52: Aber das ist schon manchmal viel oder?
00:22:55: Ich muss tatsächlich sagen die Kollegen mit denen ich zusammen arbeite auch wenn sie nicht in meiner Nähe sind also sprechen wir mal nur von den Kollegen die mir unterstellt sind.
00:23:07: Die sind super selbstständig.
00:23:09: Die haben einen Superzugang zu der Dienststelle in der Sie arbeiten pflegen dort kollegiale Beziehung sind dort nicht alleine.
00:23:24: Das war am Anfang so mein Problem, das Team ist auseinandergerissen.
00:23:30: Das entfremdet ja auch ich versuche regelmäßig mit allen zu telefonieren und anzurufen und zu fragen wie geht's dir?
00:23:38: Ist alles okay?
00:23:39: Das mache ich zum Beispiel auch mit dem Einsatzdienst.
00:23:41: also es gibt so Wochen wo ich denke jetzt rufst du jeden Morgen an dass er immer ein anderer Kollege im Dienst und fragts mal Alles okay, geht's dir gut.
00:23:50: Die sind dann immer so ein bisschen... Ja?
00:23:54: Wieso?
00:23:57: Das ist natürlich erstmal so ein bißchen komisch.
00:24:00: aber mir ist es schon wichtig bei Zeiten zu merken wenn irgendwo
00:24:06: irgendwas
00:24:06: im Argen liegt.
00:24:09: Denn die Kollegen, die bei mir arbeiten, sind auch nicht solche, die ständig irgendwie jammern oder anrufen und sagen wie ist dies oder wie is das?
00:24:19: sondern die machen viel mit sich selbst aus und dann eher mit ihrem doch sehr näheren Umfeld.
00:24:25: Und dann merkst du erst, wenn es zu spät ist dass da doch irgendwas nicht in Ordnung ist.
00:24:32: also das heißt nicht, dass auch mir mal was durchflutscht und dass bei uns im Team tatsächlich Spannungen gibt und dass nicht jeder miteinander kann.
00:24:42: und natürlich die Entfernung auch manchmal zum Missverständnissen führt.
00:24:47: leider auch so Und jeder liest eine Mail anders.
00:24:53: Aber mir ist trotzdem wichtig, dass wir wissen das ich da bin und wenn es nötig ist gerne auch Zeit investiere um da noch mal ein Gespräch zu machen.
00:25:04: Ja
00:25:05: also hat zumindest jeder die Chance?
00:25:07: Jeder nutzt ja wahrscheinlich unterschiedlich.
00:25:09: Ich bin für alle auch immer erreichbar tatsächlich rund um die Uhr Weil es kann einem ja auch mal irgendwie abends was durch den Kopf schießen und man hat irgendwelche Probleme.
00:25:19: Also im Einsatzdienst ist es zum Beispiel so, da gibt es Einsätze die wirklich auch schwer sind.
00:25:29: Womit die Kollegen wirklich zu tun haben.
00:25:31: Und das sind keine langen gedienten Rettungsdienstmitarbeiter, die schon irgendwie alles gesehen haben sondern das sind einfach Menschen die vorher ganz woanders gearbeitet haben.
00:25:42: Also überhaupt gar nichts damit zu tun hatten, wir haben einen Sanitätshelfer bei uns gemacht sind also erst mal ganz gut vorbereitet auf Notfälle, die ihn begegnen.
00:25:52: sie ersetzen ja nicht den Rettungsdienst.
00:25:53: trotz alledem sind Sie manchmal die Vorhut sage ich jetzt mal so und es ist auch schon vorgekommen dass man da vor Ort ankommt und der Teilnehmer verstorben
00:26:03: ist während
00:26:04: man dort angereist.
00:26:07: Und das mussten Kollege einfach auch besprechen und das muss man einfach auch mal jemanden anders besprechen, ja?
00:26:15: Man hat eine Familie aber die können sich da gar nicht so richtig reinführen weil sie selber ja gar nicht in diesem Medium arbeiten und da ist mir das ganz wichtig dass die Kollegen haben alle meine private Telefonnummer, dass die mich eben jederzeit erreichen können und anrufen können Weil es mir persönlich wichtig ist, nicht weil's der Arbeitgeber verlangt.
00:26:37: Mir ist es persönlich einfach wichtig.
00:26:40: Gehenst du das von früher?
00:26:41: Du hast ja gesagt, dass du in Königswusterhausen angefangen selber auch als du noch die Hausnotrufdienste gefahren bist also dass du eine Person hattest auf die du zurückgreifen konntest.
00:26:51: Also In Königs Wusterhaus war das schon tatsächlich sehr familiär.
00:26:57: also wir waren wirklich wie ne Familie.
00:26:59: Es ist mir sehr schwer gefallen dort weg zu gehen.
00:27:02: Der Grund, warum ich dort eigentlich weggegangen bin war mein Rückzug nach Potsdam.
00:27:07: Weil ich bin aus Potsam und ich habe mich dort nie so richtig zu Hause gefühlt in der Stadt an sich.
00:27:13: Also schöner aber so richtig Zuhause nicht Und hatte mich quasi hier aber nicht bei den Johannitern beworben sondern Bei einer Demenz-WG weil ich gemerkt habe, dass mir eben die Arbeit gerade auch mit Menschen, die nicht ganz so einfach immer einfach handelbar sind gut liegt und viel Spaß macht.
00:27:41: Und dadurch, dass sich ja quasi nicht nur ein Jahr bei den Johannitern in Königs Wusterhausen war sondern ein bisschen länger, also ein Euro Job wurde Mini-Job kannten mich viele Menschen aus dem Landesverband.
00:27:57: Ah ja.
00:27:58: Unter anderem der damalige Kollege, der den Bereich Marketing geleitet hat, der Hürriett Oetter.
00:28:08: Der sagt vielen die später gekommen sind gar nichts.
00:28:11: aber Herr Oetther hatte gesagt wie Steffi?
00:28:14: Du verlässt die Johannita?
00:28:15: Nee das kannst du nicht machen!
00:28:18: Die suchen gerade im Potsdam jemanden für ein Hausnotruf.
00:28:22: ich fahre da mit dir hin Ja super.
00:28:24: Und dann ist er, hat der sich wirklich die Zeit genommen und hat mit mir hier damals noch mit unser Regionalvorständen Monika Leigen mit mir dieses Gespräch geführt genau und es gab sicherlich auch einen Grund warum er mich begleitet hat.
00:28:38: denn wer Monika kennt weiß ja auch dass sie ein sehr impulsiver Mensch ist.
00:28:46: also ich mochte sie immer sehr gerne und ich mag sie auch immer noch sehr gerne.
00:28:51: Und wenn ich sie sehe, freue ich mich auch darüber, Sie zu sehen.
00:28:54: aber es war halt teilweise nicht so sehr einfach.
00:28:58: Aber das Gespräch ist gut gelaufen und dann bin ich eben im März bei den Johannietern in Potsdam-Mittelmark Fleming gelandet.
00:29:09: Da war's genau wie es jetzt ist.
00:29:11: Es gab Kollegen in Beelitz mich hier in Portsdam und ich war quasi ganz alleine auf einer Flur hier.
00:29:16: Ich kann mich also da rein fühlen, wie die Kollegen sich jetzt fühlen wenn sie irgendwo alleine in einer Dienststelle sind.
00:29:23: Und nee also da gab es niemanden der quasi sich gekümmert hat weil damals war so dass der Leiter Fahrdienst der Klaus Ries sich auch um den Haus Notrufe kümmerte hat und er hat eben auch leitung soziale dienste der hat den fahrdienst geleitet hat den haus notruf aber hat eigentlich mehr oder weniger darauf gehofft, dass sich alle so von alleine leidet.
00:29:47: Also der Fahrdienst war sein Steckenpferd und er hat sich da nicht so richtig gekümmert.
00:29:53: also das man da irgendwie jemanden hatte, der zwischendurch gefragt hat doch mal geht es dir eigentlich gut ja hatte man aber nicht aus dem Bereich.
00:30:03: wir haben hier zusammen in der Tuchmacher Straße gesessen Und da gab es natürlich Bianca und da gab's Katrin, Tini und alle die.
00:30:14: so viele von denen sind ja auch nicht mehr da.
00:30:17: Aber die haben natürlich auch gesehen wenns einmal nicht gut ging oder mal gefragt ich habe lange Zeit mit Uwe Zawatzki vom Integrationsfachdienst mir mehr oder weniger ein Büro-Trak geteilt und wir haben zusammen gefrühstückt oder Mittag gegessen, haben uns ausgetauscht.
00:30:35: das war auf jeden Fall sehr erhellend und hat mich auch sehr geprägt, mit Uwe zusammenzuarbeiten.
00:30:42: Auch wenn ich jetzt ja nicht im IFD, aber wenn man so nah zusammensitzt, ist man doch irgendwie... arbeitet man zusammen?
00:30:50: Ja,
00:30:50: genau!
00:30:52: Also ne, würde ich jetzt nichts sagen, aber ich bin eben glaube ich auch nicht der Typ, der da irgendwie das braucht, dass jemand ständig fragt geht sie gut
00:31:03: Aber spannend, dass es andersrum für dich dabei wichtig ist.
00:31:05: Ja, genau.
00:31:09: Das heißt du kamst an hier in Potsdam und warst Mitarbeiterin für den Hausnotruf und geleitet wurde es aber noch vom Fahrdienstleiter?
00:31:17: Korrekt!
00:31:18: Wann hat sich das verändert?
00:31:20: Ich habe darüber nachgedacht und weiß nicht mal mehr in welchem Jahr das war.
00:31:23: ich war eine ganze Weile schon Mitarbeiterinnen soziale Dienste also Hausnot-Ruf.
00:31:33: eines Tages, das war so kurz vor den Sommerfähen und ich weiß nicht mehr welches Jahr das war.
00:31:41: Kam Monika hat mich zu einem Gespräch gebeten und hat gesagt, sag mal Steffi hast du nicht Lust den Bereich Notrufdienste zu leiten?
00:31:51: Hausnotruf.
00:31:51: damals waren es ja noch nicht die Notruftienste der Name hat sich verändert sondern den Haus notruf zu leiden weil ich gesagt ne auf gar keinen Fall.
00:32:01: Spannend ...
00:32:02: auf gar keinen Fall.
00:32:04: Und so bin ich aus dem Gespräch auch rausgegangen?
00:32:06: Ja,
00:32:06: genau.
00:32:07: und damals gab es eine Kollegin, die hat in den Bereich Marketing hier geleitet, Martina Kotschenreuter... ...auch später meine Trauzeugen und eine sehr gute Freundin.
00:32:19: Das spiegelt tatsächlich auch meine ganze Karriere bei den Johannietern wieder.
00:32:22: Also ich habe viele Freunde der Yotoha Menschen, die mir wirklich am Herzen liegen für die ich nachts aufstehen würde und egal wohin fahren würde Und die hat gesagt, Steffi.
00:32:34: Das kannst du.
00:32:35: Ich habe gesagt kann keine Menschenanleiten Befehle erteilen und von denen irgendwas fordern.
00:32:40: das kann ich einfach nicht.
00:32:43: Und dann hat sie sagt doch schlag dir doch einfach vor es gibt wie so eine Art Bewährungszeit für dich und für Sie und probier's doch einfach aus.
00:32:54: So und das war ja so zum Erfählen weiß ich nicht.
00:32:59: bis zum Ende des Jahres setzt ihr euch ne Frist.
00:33:04: Guckst du mal?
00:33:06: Ja, bin ich wieder hin und hab gesagt dazu.
00:33:08: Ich habe noch einmal darüber nachgedacht Und ich denke wenn wir so eine Art Bewährungszeit einrichten und ich erstmal gucken kann wie ich mich da wieder finde an der Position Kann ich mir das vorstellen.
00:33:23: Naja und dann muss man sich vorstellen hat man da Kollegen die schon hundert Jahre in diesem Verband sind Und ich bin nur dazugekommen als Neuling und soll denen plötzlich was erzählen.
00:33:36: Ja,
00:33:37: das war richtig witzig.
00:33:38: Ja glaube ich.
00:33:40: Und da musste sich tatsächlich alles anwenden.
00:33:42: ein Menschenkenntnis und manipulation.
00:33:47: Positiver Manipulation?
00:33:50: Was ich irgendwie aus irgendeiner Zaubertasche ziehen konnte und habe ganz viel über mich selber gelernt.
00:33:57: also Ich muss nicht befehlen um zu führen Ich leite an, gehe berat und muss natürlich auch gewisse Dinge vorgeben.
00:34:11: Aber versuche das alles immer in Absprache mit den Kollegen, mit denen ich zusammen arbeite.
00:34:17: Es geht natürlich nicht immer dass alle Wünsche erfüllt werden wenn es alles so läuft wie die Kollegen sich das wünschen.
00:34:23: weil irgendwo habe ich auch jemanden der mir erzählt wie er sich das gerne wünscht und das muss ich ja umsetzen Und möchte ich natürlich auch, habe ja auch eigene Ziele und wir definieren auch gemeinsame Ziele.
00:34:38: Jeder der am Hausdruck arbeitet will natürlich auch erfolgreich sein und will das der Bereich erfolgreich ist und dass alle unsere Teilnehmer zufrieden mit dem sind was wir haben.
00:34:51: genau Ja naja und so plätschert es ist also hin.
00:34:56: Das muss tatsächlich irgendwie doch tatsächlich in dem Jahr gewesen sein, als Reif zu uns gewechselt hat.
00:35:02: Denn dieses Gespräch oder kurz danach... Wir sollten am Ende des Jahres dieses Gespräch führen, haben wir aber nicht geführt und ich weiß nicht mehr ganz genau wann Reif für uns gekommen ist.
00:35:17: Aber wir hatten es ja erst im Jahr zweitausend Jahre.
00:35:20: Ich weiß nur... Sechs oder
00:35:21: so?
00:35:22: Ja das kann auch alles so passen!
00:35:25: eigentlich auf dieses Gespräch, der Bewährungszeit gewartet habe und plötzlich mich vorall wieder gefunden hat bei meinem ersten Zielvereinbarungsgespräch.
00:35:35: Also
00:35:36: das war kein Bewährungsspräch sondern ein Ziel-Vereinwahrungsgesprech.
00:35:39: Und da sagte er dass Monika immer so viel Gutes von mir gesagt hat und dass es alles ja so gut klappt und dass er denkt, dass es ruhig so weiter laufen kann.
00:35:56: Ja, und seitdem ist es so.
00:35:58: Da bin ich am Anfang tatsächlich auch ganz normal noch Hausnotrufanschlüsse
00:36:02: usw.,
00:36:03: das war ja das was ich auch am liebsten gemacht habe.
00:36:06: Am allerallerliebsten.
00:36:07: tatsächlich hab manchmal am Tag so drei vier Termine tatsächlich auch noch wahrgenommen und meine Führungstätigkeit dann danach oder davor Es war auch noch nicht ganz so steuerungsintensiv.
00:36:21: Da gab es eben, also das war alles noch nicht so digitalisiert und naja, es hat sich natürlich viel verändert was ja auch viel Positives gebracht hat aber es war halt doch nicht so steuern intensiv.
00:36:34: Das ging irgendwie Naja.
00:36:36: und eines Tages irgendwann hat dann Reif gesagt Steffi sehe ich doch eher da in den administrativen Tätigkeiten wenn du nur unterwegs bist man erreicht dich dann eben auch nicht Die Mails werden eben nicht zeitnah bearbeitet.
00:36:55: und dann habe ich mich langsam entwöhnt.
00:36:57: Habe ich in der Woche noch drei Termine gemacht, irgendwann nur noch ein Termin und irgendwann gar kein mehr.
00:37:03: Dann hat es meine ganze Zeit lang wirklich doll gefehlt.
00:37:08: aber dadurch dass wir ja dann das Info-Zentrum hatten... ...zwei Tausend Elf sind wir ins Johanniederquartier mit umgezogen Und da habe ich dann quasi das Info-Zentrum übernommen.
00:37:21: Hatten wir ja wieder die Menschen, die bei uns waren vor uns gesessen haben, beraten worden sind und dieses positive Erlebnis nicht nur am Telefon sondern auch dem Menschen ins Gesicht zu gucken?
00:37:34: Ja persönlich.
00:37:36: Das hat es ganz gut ausgeglichen.
00:37:39: Jetzt habe ich gerade überlegt also du hattest ja schon vorher gegriffen in Hausnotrufdienste sind ja im Prinzip die Dienste wo wie er diesen Knopf an den Mann oder die Frau bringt, sodass eine Alarmierung losgeht.
00:37:50: Falls irgendwie die Person stürzt sich und wohlfühlt was so immer.
00:37:54: Und die Einsatzdienste hat sich ja dann entwickelt und irgendwann kamen die Einsatz Dienste dazu?
00:37:59: Was ist jetzt der Unterschied zwischen dem Hausnotruf oder wie hängt das zusammen?
00:38:04: Ja also wir haben ja früher wenn jetzt der Teilnehmer keine Bezugsperson hatte, der Tag und nach angerufen werden konnte Um dem aufzuhelfen, habe ich zweitausendsechsen Kooperation mit Securitas abgeschlossen.
00:38:21: Die Kollegen von Securitas sind dann zu unseren Teilnehmern gefahren und haben ihn aufgeholfen.
00:38:26: Wir haben viele Jahre sehr gut zusammengearbeitet.
00:38:28: Ich kann überhaupt nicht schlecht das sagen!
00:38:30: Ich kann nur sagen dass die Kollegen, die bei Securitus arbeiten unter anderen Vorstellungen zur Securitos gegangen sind und sich dann vorgefunden haben Frau Müller, Hausnot-Ufteilnehmerin die unter Umständen während des Sturzes eben auch unsauber geworden.
00:38:52: Das hat zu Qualitätsverlust geführt.
00:38:56: also die Kollegen waren damit überfordert nicht immer ganz so freundlich und wir haben dann überlegt wie kann man das ändern?
00:39:07: Wie können ausbreiten.
00:39:12: Wir konnten nur in Potsdam den Schlüssel hinterlegen, haben aber in der ländlichen Region viel mehr Bedarf weil da viel weniger Menschen mit Bezugspersonen leben.
00:39:23: also haben wir im August zwanzig-einundzwanzig mit dem Einsatzdienst gestartet und der Einsatzdienste ist quasi macht den Hausnotruf erst komplett.
00:39:38: Die Resonanz der Hausnotrufteilnehmer von unserem eigenen Einsatzdienst, den Kollegen die dort arbeiten war wirklich sehr sehr positiv.
00:39:47: Also Ausnotrufteilnehmer die vorher von unseren Kooperationspartner bedient worden sind und dann durch unsere eigenen Kollegen haben eben das wiedergespiegelt was ich eben schon gewusst habe.
00:40:01: Die Qualität ist einfach ganz anders.
00:40:03: Die Kollegen die bei uns im Einsatzdienste arbeiten die wussten von vornherein Die Arbeit beinhaltet eben die Arbeit mit Senioren auch mal eine schmutzige, verkramte Wohnung.
00:40:17: Naja und Gerüche, die man dachte sein Leben lang nie zu riechen das gehört halt einfach alles dazu.
00:40:24: Und das Verständnis dafür dass Dinge manchmal so sind und nicht weil derjenige das so will sondern weil es nicht anders geht.
00:40:36: Das ist eben Wichtig.
00:40:39: Und ja, unsere Kollegen aus dem Einsatzdienst alle so wie sie sind, wie Sie waren, sind ja auch schon Kollegen die nicht mehr da sind haben von Anfang an eine fantastische Arbeit gemacht und leisten auch täglich fantastischer Arbeit mit sehr viel Herz und Mitgefühl Manchmal über das Eigentliche hinaus, da muss man sie schon manchmal stoppen.
00:41:02: Wir dürfen sie nicht zu sehr verwöhnen weil dann wird es erwartet auch wenn die Zeit nicht da ist Dann wird auch mal nachts Wenn's eben sehr aufregend war nach einem Sturzentechen gekocht und so weiter.
00:41:14: wir lassen ihnen dort auch ein bisschen die Freiheit gewisse Fürsorge walten zu lassen.
00:41:21: aber also wie gesagt Das ist wirklich Himmelweiterunterschied, auch dass die eben eine medizinische Vorausbildung haben.
00:41:27: Auch wenn es keine Rettungssanitäter sind, wobei wir auch ein Rettungssanitäter im Einsatzdienst haben.
00:41:35: Die meisten haben den Sanitätshelfer bei uns im Verband gemacht.
00:41:39: also zehn Tage Präsenz sanitäts Helfer sehr intensiv.
00:41:45: Das war mir auch persönlich sehr wichtig, weil ich einfach möchte dass die Kollegen darauf vorbereitet sind was ihn eventuell an medizinischen Notfällen dort begegnet.
00:42:00: Das ist eben auch eine meiner wirklich ganz furchtbaren Eigenschaften, dass ich immer vom hundertsten Instaun zu kommen und was ich aus einer Frage plötzlich zwanzig Setze mache.
00:42:10: Alles gut aber der Sache gehst du meinen Bogen auch ziemlich gut durch.
00:42:15: Ich gucke mal wobei es sind oder was passt?
00:42:18: Manchmal geben sich auf Fragen inzwischen durch so wie jetzt bei mir zum Beispiel wenn du das so beschreibst Du hast ja vor sehr viel längerer Zeit angefangen Hausnotruf zu fahren.
00:42:27: Wurdest du auch irgendwie also sanitätsdienstlich irgendwie geschult oder bist du da komplett so?
00:42:33: Mein gut, Du bist ja Spester.
00:42:35: Erste Hilfe-Kurs genau.
00:42:38: Bei der Arztheife Ausbildung durchläuft sie auch alles.
00:42:41: Auch wenn ich jetzt spezialisiert beim Augenarzt gearbeitet habe, hab' ich natürlich auch alles gelernt die gesamte Anatomie und so.
00:42:49: das muss sich natürlich auch machen Und das ist eben auch eine Bedingung für die Leitung dieses Bereich tatsächlich.
00:42:58: Also das war jetzt Glückssache, dass es bei mir jetzt der Fall war.
00:43:01: Das wusste vorher keiner.
00:43:03: aber bei diesen Prä-Qualifizierungen den wir uns tatsächlich ständig unterziehen müssen und wollen damit wir weiterhin auch mit den Pflegekassen abrechnen dürfen braucht eine Führungskraft eines solchen Bereiches auch eine gewisse Medizin für Vorausbildung und ein gewisses Wissen.
00:43:25: Aber das wusstest du vorher nicht.
00:43:26: Das wussten wir
00:43:27: alle nicht, also es ist tatsächlich auch ein super Zufall.
00:43:30: Es kam erst alles ein bisschen später mit diesen Präqualifizierungen.
00:43:34: Ja da haben wir Glück gehabt!
00:43:37: Genau ja
00:43:39: ok und hattest du so eine Fälle selber auch schon mal dass du in die Wohnung gekommen bist und irgendwelche Notfälle bearbeiten musstest?
00:43:46: Also wie du's grad bestimmt hast...
00:43:48: Tatsächlich.
00:43:48: Also ja, ich war natürlich auch schon bei Hausen und Hof einsetzen.
00:43:52: wenn der Einsatz bei uns gegenüber in der Straße war haben wir sturz auch mal eine Kopfplatzwunde dann haben auf den Rettungsdienst gewartet.
00:44:02: zu was haben wir auch schon gemacht.
00:44:03: also wir unterstützen den Einsatz dienst offen.
00:44:05: wir können wenn das jetzt bei uns gegen über ist oder in unserem Kiez, sage ich jetzt mal.
00:44:12: Dann ist es für den Teilnehmer natürlich viel angenehmer wenn wir da ankommen als wenn die Kollegen aus Betitz kommen.
00:44:17: Das geht natürlich alles schneller und dadurch dass wir unsere Schüssetresore mit den Schüsseln so verteilt haben das die regional angepasst worden sind.
00:44:25: So steht eben auch einer von diesen E-Kost-Trisoren bei uns in der Kastanienallee im Johanniterquartier und wenn jetzt zum Beispiel jemand aus Föhrzehn, Vier, Sieben, Eins Hilfe braucht muss ich da nur an den Tresor mir den Schlüssel nehmen und da hingehen.
00:44:43: Ja genau
00:44:44: das ist schon sehr praktisch
00:44:45: ja und dann heißt er quasi für den ländlichen Raum wieder andere Tresore und so weiter.
00:44:50: Okay du machst die Anfahrt ja dann verhältnismäßig kurz.
00:44:53: naja das soll eigentlich quasi so sein, dass der Einsatzdienst Herrn Beelitz sitzt.
00:44:58: Wenn er zum Beispiel gerade im Potsdam ist und in Groß Bern ist plötzlich ein Notruf das er dann nur nach Groß Bern fahren muss dort den Schlüssel aus dem Tresor nehmen muss und dann dahin fährt.
00:45:08: Wobei wir natürlich ganz oft versuchen – und das machen jetzt schon ganz lange – grade bei Menschen mit Einfamilienhäusern, dass wir versuchen einen kleinen Schüssetresort zu installieren, dass die Schüssel direkt auch vor Ort bleibt.
00:45:22: Das ist für den Teilnehmer schön, der hat nämlich nicht sämtliche Schlüssel im Umlauf und am Ende muss man überlegen wo sind sie?
00:45:27: Der Pflegedienst braucht einen.
00:45:29: Die Tochter, der Sohn, der Enkel
00:45:30: usw.,
00:45:31: so gibt es diesen einen Tresor.
00:45:33: Den kann der Rettungsdienst nutzen da der Einsatzdienst niemals, niemals nicht so schnell wie der Rrettungsdienste am Einsatzort sein kann.
00:45:40: Es ist immer sehr praktisch wenn der Schlüssel irgendwo vor Ort deponiert ist und der Rättungsdiens einfach nur an den Tresors gehen muss gewaltsam geöffnet werden muss.
00:45:52: Weil das denn so funktioniert, also über den Hausnotrufknopf wird der Notruf abgesetzt.
00:45:57: ihr geht in einer Verwaltung ran ans Telefon führt das Gespräch und dann informiert Ihr Rettungsdienst und gegebenenfalls Einsatzdienst?
00:46:05: Korrekt!
00:46:06: Also die Notruffzentrale.
00:46:07: wir Joanita haben ja eine eigene Hausnotruffzentrale geschulte Mitarbeiter die eben auch medizinischen Hintergrund haben aus verschiedenen Richtungen Und die nehmen die Alarm an und müssen quasi anhand von dem, was sie hören.
00:46:25: Das ist tatsächlich auch wirklich eine große Herausforderung und auch sehr anerkennungswürdig, was da teilweise geleistet wird.
00:46:34: Also die rufen in die Wohnung hinein Hallo Frau Müller wie geht's Ihnen alles in Ordnung?
00:46:39: brauchen Sie Hilfe?
00:46:40: Idealerweise kann Frau Mülla antworten und sagen mir geht es gut aber ich sitze auf dem Boden und komme nicht alleine hoch.
00:46:46: dann fährt der Einsatzdienst hin sofern Frau Müller, die das Komfortpaket gebucht hat bei uns.
00:46:52: Ansonsten wird der Sohn die Tochter der Enkel immer angerufen und darum gebeten dort hinzufahren.
00:46:59: ist Frau Mülla verletzt.
00:47:00: Wird sowohl der Einsatzdienst Bezugspersonen und der Rettung informiert.
00:47:04: Die Hausnotungszentrale teilt der Rrettungsdienst Leitstelle mit.
00:47:08: vor Ort gibt es einen Schüsseltresor sagt den Kot an Und die Einsatzkräfte vom Rettungsdienste können dann eben vor Einsatzdienst dort schon tätig werden.
00:47:19: Ja, okay.
00:47:21: Das war ein umfangreiches System also vom Aufbau.
00:47:25: Es ist auch ganz wichtig dass man seine Gedanken zusammennimmt.
00:47:27: die Genauigkeit der Abarbeitung eines jeden Teilnehmers ist unglaublich wichtig.
00:47:35: es wird immer noch wichtiger weil immer noch mehr Sachen dazukommen.
00:47:39: Die Kollegen haben früher den Schlüssel einfach nur bei Securitas abgegeben oder beim Einsatzdienst.
00:47:44: jetzt müssen sie selber den Schlüssel in den korrekten Tresor überführen, müssen die Daten in ein System des Tresors eintragen.
00:47:53: Zusätzlich müssen auch noch der Hausnotenzentrale zur Verfügung gestellt werden also auch da nochmal einen Programm gepflegt werden.
00:48:02: Es darf kein Zahlendreher entstehen weil sonst der falsche Schlüssel mit zum Teilnehmer genommen wird und dann der die Teilnehmertür nicht geöffnet werden kann.
00:48:14: Das ist schon wirklich auch eine große Herausforderung.
00:48:19: Und ich denke ganz einfach, dass das an manche Stellen sicherlich auch unterschätzt wird.
00:48:24: was das bedeutet?
00:48:26: An Verantwortung und Zeit.
00:48:28: die
00:48:29: Tresore sind an unterschiedlichen Stellen.
00:48:31: wir haben zum Beispiel auch ne Region wie Rangstorf oder Blankenfelde Malo.
00:48:35: da haben wir uns dafür entschieden unserem Nachbarverband die Schlüssel in den Tresor zu überführen weil die von Königs Wusterhausen unter sind war wieder Schließt sich der Kreis.
00:48:46: Die Kollegen aus Königswusterhausen einfach viel näher dran sind, ne?
00:48:50: Also die fahren da eine Viertelstunde zwanzig Minuten hin und unser Einsatzdienst müsste den Schlüssel aus dem Großbären nach Safe holen von Beelitz nach Großbeeren, von Großbeern nach Rangsdorf.
00:49:01: also kann sich einer vorstellen je nachdem Verkehrslage in der Nacht geht es vielleicht schneller aber da kannst denn schon mal eine Stunde oder länger dauern und wir möchten natürlich unserem Teilnehmer So wenig Zeit auf dem Boden oder verletzt, oder festorientiert lassen und uns immer wieder Mühe geben noch schneller zu sein.
00:49:25: Ja vor allem bringt es ja nichts wenn der Rettungsdienst dann fährt und doch die Tür aufbricht.
00:49:29: Und man vorher Geld bezahlt hat für so eine
00:49:31: Schlüsselnähe?
00:49:31: Na ja doch also grundlegend ist das so dass unsere Teilnehmer schon auch beraten werden.
00:49:36: Also den wird schon mitgeteilt, dass unser Einsatzdienst natürlich vielen Sonder-Signalen nicht so schnell am Ort sein kann.
00:49:45: Außerdem koordiniert eine Rettungsdienstleitstelle ja immer den Rettungssienst aus dem jeweiligen näheren Umfeld.
00:49:52: also ist zum Beispiel in Michendorf, ist eine Rrettungswache?
00:49:57: In Michendorff ist der Einsatz.
00:49:59: Na wie soll das klappen dass unser Einsatz sind es genauso schnelles wie die Kollegen von der Milchendorfer Rettlungswache.
00:50:06: Das funktioniert natürlich.
00:50:08: Deswegen ist es ganz gut, wenn vielleicht doch auch noch eine Bezugsperson da ist die vielleicht nicht aufhelfen können weil sie das körperlich nicht kann.
00:50:14: Aber ein Schlüssel hat
00:50:16: ja.
00:50:17: also wie gesagt Da gibt es so in paar Dinge Tricks und Kniffe Und da ist immer die Kommunikation wichtig.
00:50:24: mir ist ganz wichtig Nicht nur umumgang mit meinen Kollegen und Mitmenschen Auch mit unseren Teilnehmern immer ehrlich zu sein Den von vornherein zu sagen So und solange könnte es dauern.
00:50:35: wir können immer nur sagen Die brauchen mindestens dreißig Minuten, die sagen aber nicht.
00:50:42: Sie brauchen maximal weil wenn zum Beispiel der Kollege gerade bei einem Einsatz ist, der Rettungsdienst muss hinzugezogen werden darf er den Ort nicht verlassen ohne die Tür wieder verschlossen zu haben.
00:50:53: also die Kollegen vom Einsatz dienst die rennen nicht nur blind durch die Gegend sondern müssen eben auch noch vor Ort um Müller wird mitgenommen Fenster schließen Herrtaus machen Notfalls Badewasser Wenn das lief oder irgendwelche anderen Elektrogeräte, die dazu führen könnten dass vor Ort irgendwas passiert und die Tür natürlich wieder korrekt verschließen.
00:51:18: Und erst dann können sie sich auf dem Weg zu den nächsten Teilnehmern machen.
00:51:23: Stellt mir gerade die Frage wie schreibt man so eine Stelle aus?
00:51:27: Also klar, man schreibt mit dabei der Hausnotrufdienste, die Einsatzdiensten.
00:51:31: Aber was steht in dem... So groß ist das Feld ja nicht vom Beschreibungstext, verstehst du?
00:51:37: Ja.
00:51:38: Naja also prinzipiell ich glaube dass wichtigste es offen zu sein.
00:51:49: Wichtig ist der Spaß am Umgang mit Menschen vor allen Dingen mit älteren Menschen und Lust neust zu lernen und zu erleben.
00:52:03: Und alles weitere muss er halt einfach in so einem Bewerbungsgespräch mitgeteilt werden.
00:52:09: und da malen wir auch nichts blumig, nur damit wir einen neuen Mitarbeiter haben.
00:52:14: Sondern dann wird Ihnen schon klar gesagt was ihn manchmal begegnen kann und ob sie sich zutrauen das erleben zu können.
00:52:23: Und wenn der sagt ja, kann ich mir gut vorstellen?
00:52:28: Und bis dato muss ich tatsächlich sagen jeder Mitarbeiter, der jemals bei uns im Einsatzdienst gearbeitet hat dem hat die Arbeit großen Spaß gemacht.
00:52:39: Also von uns ist niemand gegangen, weil er gesagt hat ihm nicht die Arbeitsspaß gemacht.
00:52:44: Dann lag es vielleicht daran dass das eben diese Schichtarbeit ist.
00:52:47: also wir haben ja vierundzwanzig Stundendienste keine garantierten Sonnenfeiertage samstage Wochenenden frei aber der Mann hat immer am Wochenende frei.
00:52:58: also dann lag's wirklich daran aber nicht daran dass die Arbeit keinen Spaß gemacht
00:53:03: hatte.
00:53:03: Also ich glaube, alle die bei uns im Einsatzdienst arbeiten haben wirklich auch Spaß und das spiegeln sie auch in den Mitarbeitergesprächen.
00:53:12: Die ich gemeinsam mit der Teamleitung des Einsatzdienste führe wieder dass ihnen wirklich auch die Arbeit großen Spaß macht.
00:53:24: Wenn du jetzt noch bist ja vielleicht noch zwei drei Jahre bei uns oder länger?
00:53:27: Ich
00:53:28: hoffe bis zum Ende!
00:53:31: meiner Tage.
00:53:33: Hab mir vollgenommen, nach Renteneintritt tatsächlich ohne Ärme amtlich für die Johannieder zu arbeiten.
00:53:40: Du hast ja gesagt du bist glücklich so weit auf Arbeit fahren kannst?
00:53:43: Also ich liebe meine Familie und mein Zuhause und ich lebe natürlich jetzt mit fünfzig bin dieses Jahr fünf
00:53:51: geworden.
00:53:53: Sieht alle so jung aus!
00:53:55: Was macht
00:53:55: ihr denn?
00:53:56: Ich lebe bewusster entscheide mich öfter mal auch pünktlich Feierabend zu machen, aber bin tatsächlich ja freue mich auf Arbeit zu sein und arbeiten gehen zu dürfen.
00:54:16: Und denke auch dass ich großes Glück habe das es für mich so ist?
00:54:21: Ja!
00:54:22: Was ich jedem immer sage wenn du zur Arbeit gehst und keinen Spaß an dieser Arbeit hast.
00:54:30: Änder etwa Denn das schränkt die Lebensqualität dermaßen ein, auch in deinem Privaten.
00:54:38: Alles ne?
00:54:39: Also das hängt dir alles zusammen.
00:54:40: man ist so viel Zeit auf Arbeit und wenn einem das nicht Spaß macht was man da tut oder die Menschen mit denen man dort seine Zeit verbringt viel zeit verbringt dann sollte man wirklich sich umorientieren und sich eine neue Aufgabe suchen.
00:54:58: Das ist
00:54:58: wirklich wichtig.
00:55:01: Machst du nicht Du bleibst.
00:55:03: Ich würde es machen, wenn's so wäre... Aber ich kann mir nichts anderes vorstellen!
00:55:07: Ich mach das jetzt seit einundzwanzig Jahren?
00:55:09: Wo soll ich denn hin?
00:55:11: Also es gab sicher schon Zeiten wo mir das Wasser bis zum Hals stand und wo es auch nicht leicht war.
00:55:19: und es gibt immer wieder Zeiten wo es nicht leicht ist.
00:55:23: Und ich war sicher auch schon total frustriert und ich würde jetzt lügen Wenn ich nicht sagen würde mich auch schon mal umgeguckt und darüber nachgedacht, vielleicht wieder als Arzneiferin zu arbeiten.
00:55:37: Wie gesagt das ist nicht der Beruf den ich nicht wollte, den hätte ich sehr gerne gemacht.
00:55:42: aber
00:55:44: am Ende gab es immer irgendetwas wo ich gesagt habe Nö
00:55:51: Ist doch ganz schön hier.
00:55:53: Und wenn's nur die Menschen sind mit denen täglich zusammenarbeiten ... den ich wirklich viel Spaß habe, mit denen ich eben auch... ...viel erlebt habe.
00:56:07: Auch negative Sachen.
00:56:09: Ein Tief in dem was man so tut.
00:56:13: und es gab sicherlich schon Zeiten wo ich daran gezweifelt habe ob das... ...ob ich die Richtige bin, die quasi die Verantwortung für diese Bereiche trinkt.
00:56:25: also die Gab schon und es wäre auch dumm so arrogant zu sein und zu denken oder klar, ich bin die beste hier für diesen Job.
00:56:35: Aber ich glaube dass das jedem so geht.
00:56:37: also jeder Mensch
00:56:39: überdenkt
00:56:40: mal ob das alles so das Richtige ist genau.
00:56:45: aber also Das sind dann immer kurze Momente.
00:56:49: das handelt sich hier nicht um wochenlanges grübeln sondern da gibt's mal ein tag oder zwei wo man sagt kotzt gerade alles an.
00:56:57: Das ist einfach, du versuchst es allen recht zu machen und gibst die große Mühe und keiner ist zufrieden.
00:57:04: Warum ist das so?
00:57:05: Na
00:57:06: ja gut aber das hast Du auch im Privatleben manchmal.
00:57:10: Ja
00:57:10: tatsache!
00:57:11: So eine Phasen gibt's.
00:57:13: Wenn
00:57:14: Du jetzt an den Hausnotrufsysteme-Einsatzdienst noch irgendwas verändern, optimieren dürftest könntest was wäre das?
00:57:22: wo würdest Du die Stellschrauber ansetzen?
00:57:25: Also da brauche ich gar nicht lange nachdenken.
00:57:28: Ich wünsche mir einen zweiten Standort, Einsatzdienste.
00:57:32: Ah!
00:57:32: Wir haben nur die drei... Ich wünschte mir noch eine zweite Dienststelle mit dieser Personaldecke, die wir auch im Beelitz haben und das wünsche ich mir nicht nur um die Mitarbeiter zu entlasten, die zum Beispiel acht Einsätze in deiner Nacht fahren müssen.
00:57:51: Das ist auch nicht immer so.
00:57:53: Das ist hier und da.
00:57:55: Ich wünsche mir das für unsere Teilnehmer, ich wünsche mich für unsere teilnehmer.
00:57:59: kürzere Wartezeiten Und ja aber mir ist natürlich auch klar dass das eine betriebswirtschaftliche Entscheidung ist und Dass nicht immer alles ideal ist und dass nicht immer Alles so laufen kann wie man sich wünscht.
00:58:16: wir sind jetzt gerade dabei das zu optimieren, indem wir eine fliegende Flotte einrichten.
00:58:23: Das heißt alle Einsatzdienste des Landesverbandes Berlin-Brandenburg werden grenzübergreifend von einer Disposition – so wie es auch beim Rettungsdienst läuft – zudem Teilnehmer geschickt.
00:58:35: Also der, der am nächsten ran ist wird dahin
00:58:37: geschickt.".
00:58:38: Ja.
00:58:39: Dazu wurde in wirklich kleinster Kleinarbeit eine App entwickelt gemeinsam mit einem App Entwickler.
00:58:48: Das ist noch nicht alles perfekt.
00:58:49: Wir gehen jetzt tatsächlich in die Testphase dieser App, das heißt unser Einsatzdienst kriegt über sein Telefon, über diese App den Einsatz kann darüber auch ein Einsatzbericht formulieren wird gleich geroutet an der richtige Adresse und der schnellste Weg wird ihm angezeigt.
00:59:09: also es ist nichts mehr wo du irgendwie noch das Navi füttern musst dadurch noch Zeit verlierst anhand eines Dunkels im Auto.
00:59:22: nennt sich Webfleet.
00:59:24: Da sieht der GPS-Daten, der einzelnen Einsatzdienste.
00:59:28: durch die App melden sich die einzelnen Kollegen eben wo sie gerade sich befinden.
00:59:33: also Alarm angenommen Schlüssel aus dem Tresor geholt beim Teilnehmer angekommen alarm abgeschlossen dann wissen die ach guck mal jetzt ist er wieder verfügbar?
00:59:44: Dann kann der Kollege vom Einsatzdienst eben auch mal sagen so ich brauche jetzt meine Pause sagt der dem über die App jetzt halbe Stunde Pause oder ich bin tanken, oder dies oder das.
00:59:58: Auch wenn der Kollege zum Beispiel bei einem Einsatz war wo er erst mal sich sortieren muss gedanklich, psychisch hat er die Möglichkeit einfach auch mal zu sagen so jetzt muss ich hier mal kurz einen Cut machen.
01:00:10: Ich kann so nicht weiterfahren weil ich bin einfach nicht beim Auto fahren oder bei der Sache sondern ich muss es erstmal verarbeiten was ich gesehen habe.
01:00:19: Und das gibt uns eben die Möglichkeit zu sagen, dass die Kollegen einfach sich solche Ruhe, Phasen, Pausen einfach rausnehmen können.
01:00:29: Zumal sie auch alleine unterwegs sind.
01:00:31: im Rettungsdienst hat man immer noch seinen Kollegen mit dem man alles besprechen kann und die Kollegen sind eben alleine unterwegs.
01:00:37: also der Kollege erlebt alleine was da gerade passiert ist muss das alleine mit sich ausmachen.
01:00:46: Ja, manchmal braucht man einfach aber auch jemanden zum Reden und einfach mal ein paar Minuten oder auch mal eine Stunde um das zu verdauen.
01:00:55: Wenn man es nicht direkt mit dem Kollegen der es miterlebt hat besprechen kann.
01:01:00: Und
01:01:00: so ist es ja im Rettungsdienst die können sich dann austauschen.
01:01:04: Das können die Kollegen vom Einsatzdienst nicht.
01:01:06: Das ist eben der Nachteil.
01:01:10: entsteht da vielleicht auch der Gedanke, dass sowas ausgenutzt werden könnte.
01:01:14: Also das man sich diese freien Zeiten nimmt die braucht man definitiv auch mal.
01:01:19: aber es gibt ja vielfältige Menschen.
01:01:22: Ja also ich glaube das nicht darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht weil ich ja sowieso immer vom besten im Menschen ausgehe.
01:01:30: Ich glaube das ist nicht dass das aus genutzt wird.
01:01:34: Das wird positiv entgegengenommen und angenommen und ich hoffe Also das kann ich von unseren Kollegen aus unserem Verband sagen, denen ist ja auch immer ganz wichtig dass unser Teilnehmer so schnell wie möglich geholfen
01:01:46: wird.
01:01:47: Ich hoffe einfach, dass jeder Einsatzdienstler im gesamten Landesverband so denkt denn oft ist der eigene Einsatzdienste doch schneller dran am Teilnehmer als jetzt ein... Einsatzdienst aus dem Regionalverband Brandenburg-Nordwest zum Beispiel.
01:02:04: Wenn jetzt zB der Kollegin Beelitz sich die Pause erwünscht, wäre ja das nächste dann der Kollege aus Brandenburger Nordwest.
01:02:12: und wenn der nach Beeliz muss zu einem Einsatz?
01:02:15: Schwierig!
01:02:15: Ja ist natürlich...ja also ich glaube nicht dass es ausgenommen
01:02:21: wird.
01:02:24: Du hast vorhin schon mal das Servicecenter angeschnitten.
01:02:27: Die Notrufzentale?
01:02:28: Nee
01:02:28: grundsätzlich du leitest ja auch Info-Zentrum.
01:02:34: Das ist
01:02:34: ja quasi dein zweites Standbein, deiner vielen Standbeine?
01:02:42: Wann kam das dazu?
01:02:44: Zwei Tausend Elf direkt, oder?
01:02:46: Genau!
01:02:46: Also zwei tausend zwölf, so richtig.
01:02:49: Am Anfang wurde ja noch darüber nachgedacht aus diesem Laden quasi auch ein Laden zu machen.
01:02:55: Wo da wohnt?
01:02:56: Shop wie auch immer was so... Und dann haben wir uns aber dafür entschieden, dort einfach etwas zu schaffen wo die Menschen hingehen können.
01:03:07: Wenn sie nicht am Telefon alles besprechen möchten oder erklärt haben möchten... Wir machen ja auch Hausbesuche, aber viele wollen erst mal vorab sich informieren und noch nicht so verbindlich sein.
01:03:19: Und da kommen die Leute rein!
01:03:22: Natürlich auch viele Menschen, die dort im Potsdam West leben.
01:03:24: Weil das Fußläufig, dann gehen sie zu Kaufland.
01:03:26: Ach, da husch ich mal schnell rein, hab hier unter einer Frage... Aber es kommt tatsächlich auch welche angereist aus anderen Regionen?
01:03:35: Weil Sie davon gehört haben dass man eben bei uns im Infozentrum gut und umfänglich beraten wird.
01:03:42: Wir beraten nicht nur zur unseren Dienstleistung mir ist wirklich persönlich sehr wichtig Und so läuft auch die Einarbeitung der Kollegen, die dort im Infozentrum beraten.
01:03:53: Dass wir versuchen vor allem zu helfen.
01:03:59: Also wenn jemand zum Beispiel aus einer Region kommt wo unser ambulanter Pflegedienst nicht präsent ist dann kann ich dem ja schwer unsere ambulante Pflege ans Herz legen und weiter vermitteln.
01:04:12: Dann kann ich aber Kooperationspartner empfehlen Eventuell direkt einen Anruf tätigen und fragen, ob die Kapazitäten haben.
01:04:21: Das entscheide ich immer spontan.
01:04:24: Also ich sehe den Menschen der Vorminsitz ist es die Tochter dann gebe ich die Nummern.
01:04:29: ist das der ... Kunde selber oder der Klient, der eben sagt ich habe das schon bei... ... zwanzigtausend verschiedenen Stellen versucht irgendwie Hilfe zu erhalten und hab keinen Glück.
01:04:41: Dann möchte ich nicht einfach nur eine Nummer rausgeben und sagen naja geh mal nach Hause probier mal den Glück Und wenn die keinen Platz haben für dich dann hast du halt welche gehabt.
01:04:49: Ich möchte dann sicher gehen dass dem wirklich geholfen.
01:04:52: Deswegen nehme mich dann selber das Telefon in die Hand ruf die an So lange nicht auf, bis ich da irgendwo Hilfe gefunden habe für den Menschen.
01:05:02: Weil ich finde jeder Mensch der um Hilfe fragt soll doch Hilfe erhalten und auch wenn es manchmal schwer ist und auch Zeit kostet.
01:05:11: Das ist ebenso das kostet dann eben auch Zeit.
01:05:14: aber die Zeit möchte ich mir dann eben nehmen weil ich dem Menschen einfach helfen möchte.
01:05:19: Und ich denke auch immer was bleibt ihm denn in Erinnerung?
01:05:22: Wenn er unser Info-Zentrum besucht hat und ihm wurde geholfen
01:05:26: Und die können da quasi ohne Termin einfach rein spazieren und dann sitzt da eine Person?
01:05:31: Immer derzeit von neun bis siebzehn Uhr, Montag bis Freitag.
01:05:34: Können die Menschen kommen, wann immer sie wollen, ohne sich vorher anzumelden.
01:05:38: Viele melden sich tatsächlich an.
01:05:41: Ohne sich vorher an zu melden.
01:05:42: und ja nörlig war zum Beispiel eine Dame mit ihrer Tochter da, die in Kaputt wohnt.
01:05:49: Die ist extra zu uns ins Infozentrum gefahren gekommen um sich zu verschiedenen Dienstleistungen beraten zu
01:05:56: lassen.
01:05:57: Hausnotruf, Tagespflege, ambulante Pflege.
01:06:01: Der Mann ist im Krankenhaus da gab es dies und das.
01:06:03: Da konnten wir dann einfach auch weiterhelfen.
01:06:06: Wir haben ja ganz wunderbares Infomaterial bei uns im Infozentrum wie zum Beispiel den Pflegelutze.
01:06:12: Und dieser Pflegelutze der ist so aufgebaut dass die Menschen genau sehen Was ist Fliege grad?
01:06:20: Eins, zwei, drei und so weiter.
01:06:22: Was bekommt man?
01:06:22: Welche Leistung?
01:06:24: Kurzzeitpflegeverhinderungsfläche alles was die Pflege betrifft es dort für Laien einfach ganz schmal gehalten.
01:06:33: nicht zu viel Text sondern wirklich nur das wichtigste zusammengefasst Und den geben wir da raus und das findet immer großen großen Anklang.
01:06:42: Es gibt Menschen die uns nach einer gewissen Zeit irgendwie wieder kontaktieren Und sagen, die haben den da immer noch liegen und schauen auch immer wieder rein.
01:06:52: Genau!
01:06:53: Mit diesem Infomaterial können wir schon manchmal ganz viel machen.
01:06:59: Und wie kommst du an so Information ran?
01:07:03: Also jetzt abgesehen davon dass sich bei uns im Verwandt ja auch immer mal was ändert das musst du vermutlich alles auf dem Schirm haben.
01:07:09: Ändert sich ja auch etwas zum Beispiel beim bei der Berechnung vom Pflegegrad oder keine Ahnung dann bei der ambulanten Pflege beim Fahrdienst etc.
01:07:18: Das sind ja sehr viele Informationen.
01:07:20: Richtig und das macht dann eben wieder den Vorteil der Johannieter Unfallhilfe aus, dass die Information manchmal wie von alleine zugeflogen
01:07:31: kommt?
01:07:32: Ja genau also so die aktualisierte Version des Pflegelotsen, die mir jemand zukommen lässt oder auch die enge Zusammenarbeit mit den ambulanten Pflegediensten.
01:07:46: Wir versuchen ja wirklich auch eng zusammenzuarbeiten, weil wir haben einfach alle ein Ziel und das ist eben dass es den Menschen gut geht, die uns um Hilfe bitten.
01:07:58: Und deswegen ist es auch wichtig, dass wir da eng zusammen arbeiten.
01:08:02: Der Haus Notruf seit wirklich vielen, vielen Jahren und jetzt kommt dieses Wort Cross-selling betreibt.
01:08:15: Ich glaube das ist auch der Bereich der das am intensivsten betreibt.
01:08:21: also wir reichen nicht einfach nur ein Flyer weiter und sagen naja da könnten sich ja mal melden es könnte nicht schlecht sein Sondern wir beraten tatsächlich auch richtig.
01:08:31: Und das machen alle Kollegen nicht nur das Infozentrum, das macht Herr Schrammen-Luckenwalde und Frau Neubacher in Beelitz weil für uns nicht nur wichtig ist die Dienstleistung Hausnotrufe an den Mann zu bringen sondern der Mensch im Mittelpunkt steht.
01:08:47: Wenn wir vor Ort sehen dass Bedarfe bestehen zum Beispiel dass derjenige durch einen ambulanten Pflegedienst versorgt werden müsste oder dass er sehr einsam ist Da käme dann so eine Tagespflege in Frage.
01:09:01: Die Kollegen wissen, in welchem Radius, in welche Abstand von der nächsten Tagespflege wir dort quasi die Menschen aus der Höchstlichkeit abholen um sie in die Tagespflegung zu bringen und können dann eben tatsächlich Kontakte herstellen.
01:09:21: Und daraus ist schon eine Menge entstanden.
01:09:23: Also das dann eben und da ist sie wieder Oma Müller plötzlich nicht mehr so einsam war, weil sie zweimal die Woche in die Tagespflege geht.
01:09:32: Wenn der Hausnotruf bei uns gekündigt wird habe ich oft die Kinder am Telefon, weil man wird er gekündigte.
01:09:40: Es ist entweder derjenige ist verstorben oder geht ins Pflegeheim kann seine Sachen nicht mal alleine regeln.
01:09:46: Ich hab es wirklich oft sehr, sehr oft dass die Menschen sich bedanken.
01:09:52: Bedanken dafür, dass wir ihnen die Sicherheit gegeben haben, das wir alle Hand in Hand arbeiten also die Johannita hand-in-hand arbeiten, dass sie viel aus einer Hand bekommen haben und das ist ja eigentlich auch das was wir wollen.
01:10:10: ne?
01:10:10: Das ist das was ich will!
01:10:12: Dass wir wenn es möglich ist den Menschen alles aus einer hand geben können ist auch so ein Werbeslogen.
01:10:19: Ja, aber es passt schon.
01:10:21: Genau richtig und so immer nur eine Anlaufstelle haben.
01:10:28: wir rufen bei uns im Info-Zentrum an Wir können weiter leiten, wir können Auskunft geben Und dafür gibt's ja auch tatsächlich einen speziell dafür entwickelten Programm dass wir bei den Johanita nutzen.
01:10:44: Ich weiß, ganz viele Bereiche kennen dieses Programm nicht.
01:10:47: Weil sie nicht daran arbeiten oder sich damit nicht beschäftigen.
01:10:50: Aber wir im Haus Notruf arbeiten sehr intensiv damit.
01:10:54: Wir regenerieren darüber unsere Dokumente und beziehen daraus alle unsere Informationen.
01:11:03: Ich sehe zum Beispiel wenn Frau Müller sich bei uns meldet weil sie ein Haus notruf haben möchte dass hier schon Fördermitglied ist.
01:11:09: ich sehe zb auch das schon der ambulante Pflegedienst bei ihr tätig ist.
01:11:13: Ich sehe, welche ambulante Pflegedienst bei ihr tätig ist.
01:11:16: Ich habe alle Informationen oder dass sie schon Menü-Service erhält und wenn jemand kündigt zum Beispiel ich bin fast also die Mutti ist verstorben dann gucke ich rein und sage aber wie sieht es aus?
01:11:30: Wenn wir die Mitgliedschaft gleich mit beenden?
01:11:33: also das sind so Sachen.
01:11:34: ich könnte eine Information geben oder beim Menü Service Bescheid geben.
01:11:38: meine Mutter ist ins Krankenhaus gekommen.
01:11:40: dann guck ich rein Sie bezieht Menü-Service, soll ich das Essen abbestellen?
01:11:45: Also ich kann einfach als Dienstleister was wir ja noch mal sind.
01:11:50: Einfach glänzen mit Wissen und das beeindruckt die Menschen auch immer wieder.
01:11:55: Das macht es auch einfacher.
01:11:59: Ja also ich glaube dass der Hausnotruf einer der Bereiche ist, der die meisten Programme pflegt.
01:12:06: Ja klingt auch so!
01:12:07: Wir haben unheimlich viele Programme, die wir pflegen.
01:12:10: Unheimlich viel Plattform auf denen wir arbeiten.
01:12:16: Das ist manchmal beschwerlich aber auch bereichernd.
01:12:22: Weil du halt immer drauf zugreifen kannst.
01:12:24: Weil ich immer darauf zugreifend kann und immer die Informationen bekomme habe wenn es gut gepflegt ist
01:12:31: wie ich brauche.
01:12:33: Ja stelle ich mir als Person Jetzt weiß ich als Tochter ja vielleicht gar nicht, dass da noch Menü-Service oder irgendwas dran hängt.
01:12:42: Oder eine Mitgliedschaft?
01:12:43: Die
01:12:43: vor hundert Jahren mal abgeschlossen wurde.
01:12:45: Das wissen die meistens gar nicht.
01:12:48: Da kommt dann der Anruf und dann sagt jemand Sie buchen immer noch bei uns ab wenn er uns mal durchgeflutscht ist.
01:12:56: Dann brauche ich nur reingucken und sage nie ist die Mitgliedschaft Menschenskinder wollen wir das gleich, dann kümmere ich mich drum.
01:13:06: weil dir das nicht reicht hat.
01:13:09: Ich glaube, im Jahr zwei Tausend siebzehnte als ich angefangen habe hast du den Bereich Breitenausbildung auch noch übernommen
01:13:14: vorübergehend?
01:13:15: Vorübergehende!
01:13:16: Aber gefühlt
01:13:17: warst du es immer
01:13:18: noch?
01:13:20: Ja so war das.
01:13:22: Genau.
01:13:22: Also es war wieder eine solche Sache wo jemand gesucht wurde der mal vorüber gehend die Verantwortung übernimmt.
01:13:31: und ich hab gesagt mach dass.
01:13:32: Hast du proaktive?
01:13:34: Ja?
01:13:35: Ach so.
01:13:35: Ich hab gesagt, ich mach das!
01:13:36: Ja.
01:13:36: Joa.
01:13:37: Porre übergehend.
01:13:38: Ja.
01:13:38: Kein Problem.
01:13:40: Genau und das habe ich auch gemacht.
01:13:42: Habe die breiten Ausbildung quasi übernommen ohne dass ich wusste was ich da tue und habe wie bei vielen Sachen mich da einfach eingefucht und eingefummelt an den richtigen Stellen nachgefragt Und dann ja haben wir dann Jannekoordinaturen für die breiten Ausbildung gesucht und in den eigenen Reihen gefunden.
01:14:09: Da hatte ich dann das große Glück, doch eine gewisse Zeit mit Theresa Seite an Seite zu arbeiten.
01:14:17: Und das war auch ne sehr tolle und bereichernde Zeit.
01:14:22: Und Teresa hat andere Wirkungskreise gefunden wo sie sich auch ganz toll weiterentwickeln durfte und wo sie durch ihre Expertise wirklich auch viel einbringen durfte.
01:14:39: Und so musste ich sie leider ziehen lassen, aber ich freue mich sehr für Sie weil das was sie tut, das liebt sie auch, das macht sie gerne.
01:14:52: ja dann war Theresa weg und ich war wieder allein alleine.
01:14:57: also nein Dann kam Annika zu uns.
01:15:00: Das
01:15:00: war so ... ... zwethausendundzwanzig, ne?
01:15:02: Ah, Menschenskinder!
01:15:03: Ich mit den Jahreszahlen, das ist so schwierig.
01:15:05: Ich hatte letztes Jahr auch noch gedacht ich bin achtundvierzig geworden und bin aber neunundvierzig gewonnen.
01:15:11: Und nicht weil ich ein Problem mit Maltern habe sondern weil ich nicht mehr wusste... Die Jahre gehen einfach so schnell vorbei.
01:15:18: Also das zieht so ins Land und man hat immer gut zu tun so dass die Zeitoffer geht.
01:15:24: Ja, also das kann ich jetzt nicht sagen.
01:15:25: Also ich glaube ja, das kann schon sein.
01:15:27: Ich bin ja auch gewechselt, einundzwanzig und sie hat ja dann...
01:15:31: Das kann sein genau!
01:15:32: Und auch die Zeit mit Annika war wirklich eine tolle Zeit, eine lustige Zeit.
01:15:37: Anika ist ja auch so eine besondere Typübe, die auch wirklich sehr viel Lebendigkeit reingebracht hat.
01:15:46: Genau die jetzt aber tatsächlich auch für sich was anderes entdeckt hat, eine andere Leidenschaft entdeckte und aus diesem Grund die Johto Haar verlassen hat.
01:16:01: Dann haben wir eine neue Koordinatorin gesucht.
01:16:04: Also irgendwann, als Theresa bei uns war habe ich dann überlegt, hab' ich reif gesagt so naja nun ist ja Theresa da und so.
01:16:11: Ah ja Steffi ich seh das eigentlich schon so dass du weiter quasi oben drüber und wer glaube ich nicht schlecht?
01:16:17: Und er hatte recht.
01:16:19: man sieht ja was sich da so getan hat und dass da immer jemand isst es schon gut.
01:16:28: Ich versuch mich zurück zu halten und ein Mentor, eine Mentoren zu sein.
01:16:35: Und nur einzugreifen wenn es wirklich nötig ist versuche denjenigen der da ist eben auch seine Freiheiten zu lassen und nicht immer als Chefin sage ich jetzt mal irgendwie im Rücken zu sitzen.
01:16:49: wir tauschen uns aus und Ich versuche einfach eine Hilfe zu sein.
01:16:54: Das Schöne ist natürlich auch, das ist tatsächlich ja Luxus gerade im Bereich Breitenausbildung.
01:16:58: Wenn der Koordinator die Koordinatoren im Urlaub ist dann übernehme ich die gesamten Geschäfte, Abrechnungen, Mehlverkehr und so weiter.
01:17:08: Gibt für mich auch einen gewissen Anspruch bei der Bearbeitung von Emails?
01:17:14: Da gehe ich wieder nach dem Motto Wann möchte Ich meine Antwort haben?
01:17:17: vierzehn Tage später oder am liebsten noch am gleichen Tag?
01:17:21: Und deswegen ist mir das auch sehr, sehr wichtig.
01:17:25: Dass die Mehl zeitnah beantwortet werden.
01:17:27: Jeder der sich an uns wendet hat ein Anliegen was er klären möchte und gerne abhaken möchte auf seiner Liste.
01:17:34: Und dass du schneller meine Mail kommt oder unsere Antwort kommt, dass du schneller kann der das abharken und ja es natürlich auch zufrieden wenn er seine Aufgaben erledigt hat.
01:17:45: Ja und dann habe ich bei die Stelle ausgeschrieben Und ich denke, das wissen auch nur wenige.
01:17:56: Katrin und ich kennen uns schon ganz viele Jahre und zwar eigentlich schon so lange wie Paul auf der Welt ist, er ist achtzehn Jahre alt.
01:18:02: Katin und ich waren mal Nachbarn.
01:18:05: tatsächlich als ich in Potsdam zurückgekommen bin habe ich in einem Mehrfamilienhaus gewohnt und Katrin hat quasi schräg über mir gewohnd in einer etwas kleineren Wohnung.
01:18:18: Wir haben beide Hunde gehabt und sind so quasi in Kontakt gekommen, gemeinsam Gassi gegangen.
01:18:29: Paul ist durch die Jugend irgendwie wieder zu uns gekommen wie das manchmal so ist.
01:18:33: wir haben den Kontakt verloren.
01:18:35: Das passiert ja im Leben häufiger mal weil sich einiges verändert Und da sind wir irgendwie... Haben wir uns aus den Augen verloren.
01:18:46: plötzlich kam durch Annika tatsächlich, der Paul zu uns für ein Schüler-Praktikum.
01:18:55: So und so bin ich irgendwie wieder mit Katrin in Kontakt geraten die mir erzählt hat dass sie bei ihrem Arbeitgeber wo sie ist nicht ganz zufrieden ist das sie sich eigentlich neue neuen Wirkkeits wünschen würde und als Annika gesagt hat sie verlässt
01:19:10: uns
01:19:10: habe ich Katrin angehoben oder gesagt du
01:19:14: sieht es aus
01:19:15: Komm noch mal vorbei, ich zeig dir mal was du machen müsstest.
01:19:19: Und vielleicht hast du Lust dazu?
01:19:22: Ja dann kam sie vorbei.
01:19:23: Ich habe alles gezeigt.
01:19:24: Sie hat gesagt Alles machbar Kein Problem.
01:19:27: Ich hab gesagt ich bin immer da und stehe dir zur Seite.
01:19:31: Wenn Du Hilfe brauchst kümmere ich mich.
01:19:37: Das ist doch super gelaufen.
01:19:39: Ja ich glaube auch Ihr wirkt sehr harmonisch
01:19:43: Genau, ja das funktioniert sehr gut mit uns.
01:19:47: Wir passen da sehr gut zusammen.
01:19:50: und was eben auch wichtig ist wir sind eben sehr offen miteinander und besprechen alles ganz klar und deutlich und ich glaube dass es super so passt auch gut rein hier.
01:20:01: auch zu den Johannitern passt sie sehr gut kommt mit allen gut zurecht genau ob nun Fahrer oder Reinigungspersonal.
01:20:13: Ich denke, das ist schon gut gelaufen.
01:20:16: Ja
01:20:17: und jetzt habe ich gerade überlegt also erst mal wirklich witzig dass du erst gesagt hast du willst keine Leitungsposition machen und jetzt hast du ja wirklich viel Personal unter dir.
01:20:28: so kann es laufen.
01:20:29: wahrscheinlich da der Spruch entstanden geht nicht gibt's nicht genau.
01:20:33: aber wenn du so einen neuen Bereich bekommst jetzt die breiten Ausbildung vielleicht bin ich falsche Erinnerungen Wäre das auch relativ schnell verlaufen, der Wechsel.
01:20:44: Es
01:20:44: gab keine Einarbeiten.
01:20:45: falls
01:20:45: du danach fragst.
01:20:46: Ja
01:20:47: wie macht man das?
01:20:48: Also das ist ja auch ein sehr umfangreicher Bereich und Du musst ja mit Kassen abrechnen.
01:20:52: Du musst halt irgendwie alles richtig aufstellen.
01:20:54: Einfach
01:20:56: anfangen.
01:20:56: Einfache anfangen also nicht viel darüber nachdenken einfach anfangen.
01:21:03: Und ich sag mal und da komme Ich wieder darauf zu sprechen dass die Johannita groß sind.
01:21:13: Ich
01:21:14: habe einfach an anderen Verbänden angerufen und hab gefragt, wie macht ihr das?
01:21:18: Ich habe mich einfach durchgeworstelt.
01:21:20: Durchgefragt, durchgeworschtelt, habe mich da quasi eingelesen und einfach angefangen.
01:21:28: Und ja dann wurde er später digitalisiert.
01:21:33: Abgerechnet wurde alles noch händisch und extertabellen geführt.
01:21:37: Also viele Ausbildungen, wie wir heute machen haben wir damals lange nicht gemacht.
01:21:43: Das war noch alles überschaubar.
01:21:47: Im Gegensatz zu Heute war das eigentlich Spielerei.
01:21:54: Deswegen wenn man das heute so sieht könnte man denken ach du Schande.
01:21:57: und dann bist du da einfach so reinipotselt?
01:21:58: Nein bin ich nicht!
01:22:02: Es war alles noch recht klein und ich würde mal sagen, es war so ein bisschen wie ein Hobby.
01:22:09: Man hat so nebenbei gemacht genau.
01:22:12: Und naja, das hat eben auch Spaß gemacht!
01:22:15: Wenn man jetzt einfach mal guckt... Auch auf die Ergebnisse guckt, bis heute ist da wirklich echt eine Menge Passivität.
01:22:25: Also schon alleine die Anzahl der erste Hilfekose, die durch uns durchgeführt werden
01:22:31: Kein Vergleich.
01:22:32: Ist nicht vergleichbar.
01:22:33: Nun muss man natürlich auch dazu sagen, hat ja die Vorgängerin also derjenige Mensch, der vorher die Ausbildung geleitet hat, hatte ja auch noch den Bereich Jugend gehabt um ihn zu entwickeln.
01:22:47: Also Ausbildung, Jugend das war so alles zusammen.
01:22:51: Die Weiterentwicklung des Bereiches war unter Umständen in der Konstellation gar nicht so möglich?
01:23:00: Dadurch, dass ich ja das Glück hatte neben meiner Person auch noch jemanden zu haben.
01:23:08: Der Gemeinsam mit mir Bock darauf hat den Bereich weiterzuentwickeln und immer noch habe.
01:23:14: also alle jeder einzelne Mensch der mit mir verantwortlich war für die Ausbildung hat dazu beigetragen Dass das Ergebnis was wir jetzt haben so ist durch Lust Durch Spaß, durch Fleiß und Ehrgeiz.
01:23:32: Und eine wirklich tolle Zusammenarbeit.
01:23:36: Und ich glaube das macht es einfach.
01:23:38: Das ist genau das was uns als Johanniter... Es hört sich jetzt wieder an wie ein Werbeslogan so stark macht.
01:23:44: Also das ist das was ich bei den Johannitern tatsächlich auch so liebe.
01:23:48: und warum mich ebenso gerne bei den Johannitern, weil wir uns einfach gegenseitig unterstützen und weil wir immer füreinander da sind.
01:23:55: Also wenn ich irgendwo anrufe habe ich noch nie erlebt es irgendwer gesagt hat er hilft mir nicht weiter.
01:24:00: also nicht nur ich bin hilfsbereit und lösungsorientiert und das sind so viele Menschen die bei uns arbeiten die so sind und ich glaube Diese vielen Menschen haben mich auch zu dem gemacht, was ich bin.
01:24:15: Na klar!
01:24:15: Man bringt soziale Kompetenz von zu Hause mit und natürlich sind auch meine Eltern schuld daran dass ich so bin wie ich bin.
01:24:25: aber auch die Menschen mit denen ich eben diese vielen Jahre zusammenarbeitet habe natürlich das aus mir gemacht was Ich bin.
01:24:33: ja wahrscheinlich wenn du jedes mal auf eine Mauer stoßen würdest und jemand dich abblockt dann macht er das auch nicht ewig.
01:24:39: Genau, so ist es.
01:24:41: Und das Vorleben.
01:24:43: und eins muss ich noch mal sagen zu dieser Leitungsfunktion.
01:24:48: also mittlerweile gab es schon zwischendurch Punkte wo ich gedacht habe auch ich wäre gerne wieder einwandermittarbeiter und jemand hat diese ganze scheiß Verantwortung Und muss sich dann eben Gedanken machen, wie können wir uns noch weiterentwickeln?
01:25:01: Was können wir jetzt noch machen und wie können.
01:25:04: Natürlich es läuft halt auch nicht immer alles so.
01:25:09: Aber ich muss dazu sagen dass ich möchte, dass das falsch ankommt und das sage ich auch nicht nur weil das andere hier hören.
01:25:22: Ich habe das auch schon gesagt ohne dass irgendwer anders das gehört hat.
01:25:26: mir wird auch eine gewisse Führung vorgelebt.
01:25:30: Und ich glaube, dass ein Mensch der einen Bereich leitet und über sich jemand hat, der ihn anleitet nur so gut es wir selber geführt wird.
01:25:46: Wenn man die Möglichkeit hat, sich weiterzuentwickeln und selbstständig zu arbeiten auf offene Ohren stößt wenn man manchmal kloppt die Ideen hat, auch wenn nicht jede Idee umgesetzt werden kann.
01:26:04: Ich glaube nur dann kann man eben auch selber gut einen Bereich führen und Mitarbeiter führen.
01:26:10: Das ist einfach so.
01:26:13: Und deswegen denke ich und war gerade schon mal gesagt das alle um mich herum
01:26:21: mit schuldig sind
01:26:23: dass ich so bin wie ich bin
01:26:26: aber erfolgreich ... in dem was du machst?
01:26:28: Ja,
01:26:29: genau.
01:26:29: Aber nicht weil ich alleine bin sondern und das ist auch das... ...was ich immer sagen muss Ich habe fantastische Mitarbeiter die super fleißig sind und zeige ich vorhin ja auch schon gesagt Die lieben ihre Arbeit, die lieben unsere Teilnehmer Und sie wünschen sich nicht mehr als dass es jedem einzelnen Kunden den wir einfach bedienen auch gut geht.
01:26:53: und nur das ist das Erfolg der Leben nicht, weil ich nur so bin wie ich bin sondern weil auch Menschen an meiner Seite haben die das mit mir gemeinsam machen.
01:27:03: Jetzt hast du vor jetzt muss ich lügen vier fünf sechs Jahren hast ja noch mal ganz laut hier schrien und hast dich um die Testzentren gekümmert?
01:27:16: Ja!
01:27:17: Das fand ich ja auch wirklich wild.
01:27:21: Es war auch wild.
01:27:24: Da hast du ja eigentlich gar keinen Anhaltspunkt.
01:27:26: Also das was du jetzt so schön beschrieben hast, dass man ja immer jemand hat auf den man zurückgreifen kann, da stand ja alle am Nullpunkt.
01:27:33: Ich kann dir jetzt mal ganz genau beschreiben wie das eigentlich passiert ist.
01:27:36: ich bin gar nicht an ihr gesprochen
01:27:37: worden.
01:27:39: und zwar wollten wir ein Testzentrum bei uns in dem Restaurant eröffnen gemeinsam mit Alhorn-Apotiken und der Gordon war eigentlich der Verantwortliche der dort dafür mit sorgen sollte, dass da in diesen Räumlichkeiten das Restaurantstische gestellt werden.
01:28:02: Schutzwände und die gesamte Organisation so.
01:28:07: er hatte mich gebeten mit rüberzukommen um da auch nochmal ein Auge drauf zu haben.
01:28:14: und naja ich sag mal gibt ja Leute die haben schon gesagt Ich bin immer sehr präsent an schnellen, einfachen günstigen Lösungen interessiert.
01:28:29: Dementsprechend habe ich mich dermaßen in den Vordergrund gedrängelt mit meiner Präsenz.
01:28:36: Ja das ganz zack.
01:28:39: die Wacke ging dass ich da eine Zusammenarbeit mit Familie Alhorn hatte und irgendwie plötzlich gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Unterrichtungsdienst, dem Sebastian Junge-Nickel für Testteams zuständig war.
01:28:55: Ehrenamtliche quasi eingearbeitet haben, beworben haben an Land gezogen haben.
01:29:04: viele viele viele Menschen die mit uns quasi diese Krise bewältigt haben.
01:29:11: und ich kann auch hier nur wieder sagen es hat einen Riesen-Spaß gemacht.
01:29:16: Es hat Riesen Spaß gemacht, am Samstag Hornbach zu unterstützen, dass die Kunden den Namen betreten können,
01:29:24: dass
01:29:25: wir da ein Holzhütchen, die Menschen getestet haben das wir da versorgt worden sind vom Filialleiter mit allem was wir brauchten und es hat Riesenspaß gemacht auch im Juanita Quartier im Restaurant im Infozentrum und wo auch immer in irgendwelchen Firmen Menschen zu testen, im Kongresshotel getestet haben damit dort Sitzungen stattfinden können die wirklich auch wichtig und entscheidend für einige Firmen waren.
01:29:56: Dort zu unterstützen ich habe das gar nicht als zusätzliche Einnahmequelle gesehen.
01:30:01: Ich habe das eigentlich auch wieder als Hilfe für andere Menschen gesehen.
01:30:07: Hattest du gar keine Angst?
01:30:09: Also jetzt waren ja damals viele sehr hysterisch und hatten wirklich große Angst.
01:30:13: Nee, gar
01:30:14: nicht.
01:30:16: Was geht dir so durch Kopfhände denkst?
01:30:18: Also damals hättest du dich jetzt anstecken können.
01:30:22: Ich glaube das ist auch in meiner Eigenschaft... dass ich Konsequenzen nie zu Ende denke.
01:30:27: Achso!
01:30:29: Also so gehe ich auch gar nicht erst ran.
01:30:31: Ja.
01:30:31: Ich könnte mir jeden Tag irgendwo
01:30:34: irgendwas
01:30:35: einfangen von irgendetwas wovon noch nie einer was gehört hat.
01:30:40: Ich konnte jeden Tag sterben.
01:30:43: deswegen sind mir auch so wichtig, jeden Tag eben bewusst zu leben.
01:30:48: Ja, nee habe ich tatsächlich nicht drüber nachgedacht.
01:30:51: Nee.
01:30:52: Ich konnte jedem verstehen der eben da auch so gedacht hat.
01:30:55: Ich hab jeden verstanden, der das eben durch diese naja will keine falschen Worte wählen weil ich möchte nichts was Corona in irgendwem ausgelöst hat ist negativ.
01:31:16: Also es gibt ja Leute, die sagen diese Panikmacher oder diese Corona-Leugner.
01:31:25: also ich bin schon immer ein Mensch gewesen der offen für jeden ist aber in meinem Bekanntenkreis Menschen, die tatsächlich entschieden haben sich nicht impfen zu lassen Und auch das ist okay gewesen für mich.
01:31:37: Es gab genug Menschen, die das Niederjahr redet haben oder die als schlechte Menschen bezeichnet haben.
01:31:45: Ja also sorry aber in meinen Augen muss jeder Mensch für sich entscheiden wenn er das für sich selber entscheidet für sich als Person was der macht welche Maßnahmen er anwendet um sich vor irgendwas zu schützen.
01:32:04: Wie gesagt, für mich gab es da nie den Moment das ich gedacht habe.
01:32:09: Ich könnte daran sterben.
01:32:11: Aber ist ja super weil dadurch hast du's vielleicht genau so gut hinbekommen?
01:32:15: Ja.
01:32:16: Du bist ja locker ran gegangen.
01:32:19: Also ich muss tatsächlich auch wirklich sagen dass ich vor wenig Dingen wirklich Angst habe.
01:32:25: also es gibt tatsächlich glaube in meinem Leben die größte Angst in meinem leben wichtige Menschen zu verlieren.
01:32:36: Also mir wirklich herzenswichtige Menschen zu verlieren, aber also die Angst davor ist größer als dass ich selber sterbe.
01:32:46: Ja tatsächlich.
01:32:47: Bleibst ja zurück.
01:32:49: Richtig und das ist so, dass das einzige vor dem ich also so richtig Angst
01:32:54: habe.
01:32:56: Und wir waren damals... Vielleicht täuscht mich auch da meine Erinnerung, aber ich hatte das so im Gefühl dass einige unserer Kolleginnen und Kollegen nicht mehr das machen konnten was sie eigentlich gearbeitet haben also in ihrem Dienst arbeiten.
01:33:09: Und viele davon sind ja dann an dieses Testzentrum oder die Testteams gegangen.
01:33:15: War das eine Freiwilligkeit?
01:33:17: War es notwendig?
01:33:19: Hast du vielleicht mit deiner unbeschwerten Art die da ganz locker reingezogen?
01:33:23: oder wie lief das ab?
01:33:25: Also grundlegend war für jeden freiwillig.
01:33:28: Niemand war da, weil er jetzt wohnen wurde.
01:33:31: Alle haben gerne mitgemacht und sicherlich sind die von mir gefragt worden.
01:33:39: Heute arbeitest du jetzt da oder morgen?
01:33:42: Zwischendurch mussten die Kollegen aus der breiten Ausbildung also wir konnten ja nicht ausbilden eben auch beschäftigt werden und haben nicht auch sehr gerne gemacht.
01:33:52: Das war mein Gefühl.
01:33:53: Da war
01:33:54: keiner dabei, der jetzt aber auch da ... War das immer so dass die Kollegen hätten jederzeit sagen können ich möchte das nicht machen?
01:34:03: Genau!
01:34:04: Okay... Aber dann war es gar nicht so dramatisch da Personal zu finden.
01:34:08: Nein, nein überhaupt.
01:34:09: Hätte ich mir gedacht überall gemeldet.
01:34:11: Das waren ja nicht nur Kollegen von uns also ganz viele externe Johann.. Also keine Johannieter Externe die gekommen sind Studenten Schüler
01:34:21: Alle möglichen.
01:34:22: Alle mögliche von überall her, die ihm nicht beschäftigt sein konnten in der Zeit, die sich da eben erstens ein bisschen was dazu verdient haben und zweitens Beschäftigung gesucht hat und die gesagt haben ich möchte etwas tun.
01:34:37: Ich möchte auch helfen und dieses Testen hilft den Menschen ja zum Beispiel zum Arzt zu gehen oder jemandem zu besuchen Ja, also soziale Kontakte weiter zu pflegen.
01:34:49: Also dafür war das Testen einfach auch so wichtig?
01:34:53: Stimmt!
01:34:54: Aber es ist doch schön dass die Mitarbeiter freiwillig reinigen sind.
01:35:01: Zeigt wieder ein bisschen den sozialen Charakter der Menschen.
01:35:04: So ist das genau und das ist ebenso das Erfreuliche, dass du eben auch in der Arbeit gesehen hast Kollegen da auch wirklich Spaß dran hatten, auch Freude am Umgang mit den Menschen.
01:35:17: Denn dieses Testen an sich – wir haben es ja alle gemacht – ist ja wirklich unangenehm.
01:35:23: Eine unangeniere Sache!
01:35:25: Ich kann noch eine Sache erzählen.
01:35:27: Ich glaube Frau Dr.
01:35:28: Lindemann kann sich daran erinnern... Also wir waren ja zur Testeinweisung bei Frau DrLindemann in der Arztpraxis und ich war gemeinsam ... ich weiß nicht mehr wer dabei war aber Katharina war dabei Katharina Detmann.
01:35:43: Und Frau Dr.
01:35:44: Lindemann wollte, dass ich an Katharina übe.
01:35:50: Also diesen Tupfer bis hoch ins Gehirnschieben Trägermaterial sammeln und ... Ich konnte das nicht!
01:36:02: Ich konnte Katharina in dem Moment nicht testen.
01:36:09: Wie erstarrt?
01:36:12: Es gab keine Möglichkeit.
01:36:13: und vor Dr.
01:36:13: Linne man hat so ein bisschen diskutiert mit mir, dass ich das ja müsste und machen und da gesagt nein Ich mache das nicht testen sie nicht.
01:36:21: Also Das viel mir so schwer.
01:36:24: Ja und zum Schluss wardet irgendwie so Ja also Aber in dem ersten moment aber vielleicht lag es auch daran dass ich Katarina ja lieb hab Und ihr nicht wehtun wollte und ich nicht wusste was das jetzt macht mit ihr wenn ich hier z.B.
01:36:39: zu tief diesen Tupfer stecke, weil ich das Gefühl nicht dafür habe.
01:36:43: Davor hatte ich einfach Angst, vielleicht hätte das irgendwer sein müssen den ich nicht kenne aber keine Ahnung war jedenfalls sehr befremdlich.
01:36:52: und merkt man das wenn man an die falsche stelle?
01:36:56: ja also man merkt schon auch wird er immer enger im gang da merkt dann schon dass man nicht weiter kommt.
01:37:02: aber das wusste ich natürlich in dem moment nicht.
01:37:05: klingt auch wie es trotzdem klingt genauso wie sie es angefühlt hat
01:37:10: Genau.
01:37:11: Lecker!
01:37:14: Ja, also ich hoffe, ich habe kein Bereich von dir vergessen aber das waren so die prägnantesten Bereiche, die mir zu dir einfielen.
01:37:22: Machst du noch irgendwas anderes?
01:37:24: Weil willst du noch was Neues starten?
01:37:27: Na ja kommt auf an, was es ist.
01:37:29: Nein wir haben ja gerade das Projekt fliegende Flotte und ich wünsche mir für die Zukunft bei den Johannitern weiterhin so tolle Kollegen.
01:37:40: Ich wünsche mir, dass alles was wir uns vornehmen klappt.
01:37:49: Ich wünschte mir tatsächlich auch das unsere Teilnehmer weiterhin so zufrieden sind und glücklich damit uns als ihren Vertragspartner zu haben.
01:38:01: und ja und grundlegend so der beste.
01:38:06: also tatsächlich ich freue mich auf den zweiten Lebensabschnitt, den ich ja quasi in diesem Jahr begonnen habe.
01:38:18: Das möchte ich noch ganz kurz dazu sagen... Ich hab' ja zwei ganz wundervolle Enkelkinder und freue mich auf viel Spaß und Action!
01:38:31: Also geht ja schon los, meine Enkeltochter läuft ja fleißig und ist tatsächlich auch mir sehr ähnlich Sehr aktiv.
01:38:41: Es macht sehr viel Freude, sie ist vielseitig interessiert.
01:38:45: Mein Enkelsohn ist im Moment noch ein bisschen ruhiger aber ich denke es zeichnet sich ab dass auch er noch ein bißchen mobiler wird und auch da viel Freuden macht.
01:38:54: also das Leben macht großen Spaß.
01:38:58: Ein großer Teil davon ist auch die Arbeit und ich habe es ja eingehend schon gesagt.
01:39:04: Ich sehe mich tatsächlich, auch wenn ich irgendwann Rentner bin noch weiter ehrenamtlich bei den Neuanitern so lange ich irgendwie krauchen kann und geistig noch fit bin.
01:39:15: Ja, denke ich bleibe sich den Neuwanitern erhalten.
01:39:18: Ja sehr schön!
01:39:19: Genau
01:39:20: Dann vielen vielen lieben Dank dass du dir die Zeit genommen hast.
01:39:23: das war sehr angenehm.
01:39:27: Viel Spaß beim Anhören.
01:39:28: Ja, na ich bin gespannt!
01:39:30: Ich höre mich ja ungern auf Tonwendern, aber andere müssen mich auch so ertragen.
01:39:38: War gar nicht so schlimm.
01:39:39: Okay, danke.
01:39:40: Tschüss.
01:39:46: Kennt ihr auch so Menschen die gefühlt immer hier schreien?
01:39:50: was allerdings nicht klar war, dass sie diese Aufgaben auch teilweise selbst auf ihren Tisch gezogen hat.
01:40:00: Ein Mensch der Trotze oder vielleicht gerade wegen der Arbeit so viel Energie und gute Laune versprüht!
01:40:06: Wir hören uns dann wieder in der nächsten Folge – zu Gast ist Frank Winkler.
01:40:11: Er ist bei uns ernanntlich in der SEG-Versorgung tätig.
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